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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Die Fesselkleidung

Dezember 30th, 2010 in BDSM by tarl

Über die vermutlich bekannteste Form der erotischen Fesselung habe ich ja hier schon einige Male geschrieben. Heute soll es zur Abwechslung mal um eher weniger häufig erwähnte Fesselutensilien gehen – der Fesselkleidung und Bondagesäcken.

Bondagesäcke gibt es je nach Hersteller auch in verschiedenen Formen und Ausführungen. In seiner ursprünglichen Form handelt es sich ganz banal um Ganzkörpersäcke aus denen lediglich der Kopf herauskuckt. Einige Modelle wiederum bedecken lediglich einen Teil des Körpers wie den Kopf oder den Oberkörper. Diese findet man aber sehr selten und beinahe genauso schwer ist es, Bondagesäcke mit angearbeiteter Kopfhaube zu finden. Der klassische Bondagesack wird um den Hals des Bottom geschlossen, so dass dieser zu keiner größeren Bewegung mehr in der Lage ist. Eher weniger Silvoll, aber ein stabiler Müllsack würde theoretisch den selben Zweck erfüllen. Bevor man sich der meist eher teuren Anschaffung eines Bondagesacks hingiebt, lässt sich damit jedoch ganz gut experimentieren, inwiefern diese Spielart überhaupt in Betracht kommt.

Säcke aus luftdichtem Material werden gerne auch mal als Saunasäcke bezeichnet. Aber vorsicht, theoretisch kann sub sich darin auch im wahrsten Sinne totschwitzen. Langzeitspiele sollte man daher mit Vorsicht genießen. So ein Sack erlaubt neben dem Saunaeffekt aber auch noch andere Spielereien. Man kann ihn in der Badewanne mit warmen Wasser füllen.

Die Zwangsjacke

November 28th, 2010 in BDSM by tarl

Bei dieser ganz speziellen Art der Strafkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke ein (ganz als würde man eine normale Jacke verkehrtherum anziehen), wobei hier die Arme je nach Variante entweder vor dem Brustkorb oder aber hinten auf dem Rücken mit Gurten ganz stramm fixiert werden. So kann man seine Arme nicht mehr bewegen und ist ganz und gar hilflos ausgeliefert. Bei einigen Zwangsjacken, welche den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet sich ein zweiter Gurt, welcher zwischen den Beinen durch den Schritt geführt wird. Dadurch wird die Möglichkeit genommen, die Jacke über den Kopf abzustreifen und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder ohne fremde Hilfe herauszukommen sinken deutlich gegen Null.

Im 19. Jahrhundert hat Benjamin Ruth die Zwangsjacke entwickelt. Ihr ursprünglicher Zweck war die Fixierung eines Menschen zu seinem Selbstschutz. Menschen die sich selbst oder andere verletzen wollten, beziehungsweise krankheitsbedingt mussten, wurden damit gesichert. Die Modelle welche in der BDSM-Szene zur Anwendung kommen, sind vom Design her oftmals ein wenig abgeändert.