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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde
Bottom im Käfig

The Bottom

Oktober 5th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Englischer Begriff für “unten”. In BDSM-Kreisen handelt es sich bei diesem Begriff um eine Person welche für die Dauer einer SM-Session die unterwürfige beziehungsweise passive Rolle einnimmt, eine Person welche sich vom Partnet bewusst Schmerzen zufügen, sich disziplinieren und kontrollieren lässt. Die Person welche sich in der aktiven Rolle befindet bezeichnet man als Top. Bottom und Top sind geschlechtsneutrale Bezeichnungen – beide Seiten können sowohl männlich als auch weiblich sein. Ein weiteres Synonym für Bottom in der SM-Szene ist “Sub”, eine ebenfalls aus dem Englischen stammende Abkürzung für submissive.

knieende Kettensklavin

Kriechen oder gehen? Wie benimmt man sich eigentlich als “Sub”

Januar 12th, 2011 in BDSM by Kajira

Eine sehr berechtigte und durchaus auch interessante Frage, die nur sehr schwer zu beantworten ist. Bereits vor einigen Jahren bin ich selbst schon mal auf diese Frage gestoßen und vor kurzem musste ich mich wieder einmal daran erinnern. Wenn es zwei unterschiedliche Formen von BDSM gibt, dann gibt es wohl auch unterschiedliche Verhaltensweisen… klingt schon mal logisch. Aber wir gehen ja von einem “grundsätzlichen” Verhalten aus. Wie benimmt man sich als Sub zum Beispiel bei einem ersten Kennenlernen, außerhalb jeden Spielcharakters? Und genau diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten: man benimmt sich wie ein Mensch mit guter Kinderstube, ganz normal. Ganz besonders bei Gruppentreffen oder Stammtischen hat unterwürfiges Verhalten nichts zu suchen. Wobei es durchaus auch für die Umstehenden auch unterhaltsam sein kann. Die Frage jedoch, welche für die meisten aber von wesentlich größerem Interesse sein dürfte, ist wie man sich als Sub verhält, wenn man einer dominanten Frau oder einem dominanten Mann gegenübersteht und sich diese beziehungsweise diesen vielleicht sogar als möglichen Spielpartner vorstellen könnte… Auch hier gilt: freundliches Auftreten und vielleicht eine gewisse Zurückhaltung erfeuen mehr als unaufgefordertes “sich zu Boden werfen”. Die Regel ist eigentlich sehr einfach: solange ich mit jemandem nicht im “Spielkontext” stehe, verhalte ich mich völlig normal, bin hilfsbereit, nicht aufdringlich, unterhaltsam und aufmerksam. Speziell dominante Damen wünschen sich beim submissiven Mann eher den hingebungsvollen Galant, als den aufopfernden Kriecher.

Ring der O

Dezember 17th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Meist Bezeichnung für eine Sklavin. Bezugnehmend auf den Buchklassiker “Die Geschichte der O” von Pauline Reage (erschienen 1954 in Frankreich). Auf diesem SM Roman gründet auch die Entstehung des “Ring der O”, der gerne als Erkennungszeichen unter SMern getragen wird. Hierbei handelt es sich um einen Schmuckring, der einen weiteren, kleinen Ring aufweist. Üblicherweise tragen Aktive ihn an der linken, Passive an der rechten Hand.

24/7 – Phantasietrip oder reale Lebensform?

November 13th, 2010 in BDSM by Kajira

Die Fragen aller Fragen die Einsteiger regelmäßig interessieren lautet: “Was ist eigentlich 24/7″?
Und die nächste Frage folgt auf dem Fuße: “Wie kann denn so etwas dauerhaft funktionieren?”

Zunächst der geheimnisumwogene Begriff: 24/7 steht für”24 Stunden, 7 Tage die Woche”, und bezeichnet somit eine Totalunterwerfung in Verbindung mit einer kompletten Machtübergabe. Da ist sie also wieder, die Lebensform D/S. Genau hier findet sie Ihre größte Phantasie und mindestens ebensolche Herausforderung: in 24/7 – “Rund um die Uhr”. Und die erste übliche Reaktion ist natürlich: “So ein Unsinn kann nicht funktionieren, wie könnte denn ein Mensch ständig den Ton angeben und der andere sich permanent unterwerfen…?” Wer ein wenig weiter darüber nachdenkt merkt schnell, dass diese Thematik Einfühlungsvermögen und Vorstellungskraft benötigt. Natürlich kann 24/7 unter der Denkweise “ständiger Beherrschung” im Grunde nicht funktionieren. Paare welche diese Form kontinuierlich leben entscheiden sich daher auch meist für eine andere Prämisse: “Der dominante Part kann jederzeit seine Macht einfordern, er muss es aber nicht ununterbrochen. 24/7 ist am besten als “ständige Möglichkeit” zu beschreiben, nicht als “ständige Verpflichtung”. Und unter dieser Betrachtungsweise werden 24/7 Beziehungen dann eben doch auch wesentlich leichter begreifbar. Sicherlich werden sie den Beteiligten nicht geschenkt. Keine Lebensform benögt mehr Reflektion, mehr Klartext, mehr Klarheit. Beide übernehmen ein Höchstmaß an Eigen- und Fremdverantwortung