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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde
Fetischgirl im Oberkörperharness aus Leder

Harness

Februar 2nd, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Bei einem Harness handelt es sich im Grunde um ein Fesselgeschirr welches ursprünglich aus dem Reitsport stammt. Solch ein Harness kann von sehr schlicht bis hin zur sehr aufwendig und hochwertig Verarbeitet in den Materialien Leder, Kunststoff, Stahlbänder oder Ketten gibt. Ein Harness kann sowohl zur Zierde als auch zu Fesselzwecken getragen werden. Bei Zweitem verwendet man in erster Linie robuste Harnesse aus verstellbaren Lederriemen. Im BDSM-Bereich gibt es sehr unterschiedliche Harness-Varianten wie das Kopfharness welches gerne auch mal mit einem Knebel ausgestattet ist. Dann wären da noch der Brustharness welcher über (oder auch um) die Brust getragen wird. Ein Harness welches sich von den Schultern bis durch den Schritt erstreckt wird als Vollharness bezeichnet. Wo bei Vollharnessen für Frauen ein Riemen durch den Schritt verläuft, befindet sich im Pendant für Herren ein Cockring.

Die Fesselkleidung

Dezember 30th, 2010 in BDSM by tarl

Über die vermutlich bekannteste Form der erotischen Fesselung habe ich ja hier schon einige Male geschrieben. Heute soll es zur Abwechslung mal um eher weniger häufig erwähnte Fesselutensilien gehen – der Fesselkleidung und Bondagesäcken.

Bondagesäcke gibt es je nach Hersteller auch in verschiedenen Formen und Ausführungen. In seiner ursprünglichen Form handelt es sich ganz banal um Ganzkörpersäcke aus denen lediglich der Kopf herauskuckt. Einige Modelle wiederum bedecken lediglich einen Teil des Körpers wie den Kopf oder den Oberkörper. Diese findet man aber sehr selten und beinahe genauso schwer ist es, Bondagesäcke mit angearbeiteter Kopfhaube zu finden. Der klassische Bondagesack wird um den Hals des Bottom geschlossen, so dass dieser zu keiner größeren Bewegung mehr in der Lage ist. Eher weniger Silvoll, aber ein stabiler Müllsack würde theoretisch den selben Zweck erfüllen. Bevor man sich der meist eher teuren Anschaffung eines Bondagesacks hingiebt, lässt sich damit jedoch ganz gut experimentieren, inwiefern diese Spielart überhaupt in Betracht kommt.

Säcke aus luftdichtem Material werden gerne auch mal als Saunasäcke bezeichnet. Aber vorsicht, theoretisch kann sub sich darin auch im wahrsten Sinne totschwitzen. Langzeitspiele sollte man daher mit Vorsicht genießen. So ein Sack erlaubt neben dem Saunaeffekt aber auch noch andere Spielereien. Man kann ihn in der Badewanne mit warmen Wasser füllen.

Die Geschichte des Keuschheitsgürtel

Dezember 23rd, 2010 in Fetisch by Kajira

Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.

Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.

Die Zwangsjacke

November 28th, 2010 in BDSM by tarl

Bei dieser ganz speziellen Art der Strafkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke ein (ganz als würde man eine normale Jacke verkehrtherum anziehen), wobei hier die Arme je nach Variante entweder vor dem Brustkorb oder aber hinten auf dem Rücken mit Gurten ganz stramm fixiert werden. So kann man seine Arme nicht mehr bewegen und ist ganz und gar hilflos ausgeliefert. Bei einigen Zwangsjacken, welche den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet sich ein zweiter Gurt, welcher zwischen den Beinen durch den Schritt geführt wird. Dadurch wird die Möglichkeit genommen, die Jacke über den Kopf abzustreifen und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder ohne fremde Hilfe herauszukommen sinken deutlich gegen Null.

Im 19. Jahrhundert hat Benjamin Ruth die Zwangsjacke entwickelt. Ihr ursprünglicher Zweck war die Fixierung eines Menschen zu seinem Selbstschutz. Menschen die sich selbst oder andere verletzen wollten, beziehungsweise krankheitsbedingt mussten, wurden damit gesichert. Die Modelle welche in der BDSM-Szene zur Anwendung kommen, sind vom Design her oftmals ein wenig abgeändert.