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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Topping from the bottom

April 2nd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Wenn der Passive Spielpartner den Aktiven hinsichtlich eigener Wünsche und SM-Praktiken zu stark beeinflusst spricht man in SM-Kreisen vom sogenannten “Topping from the bottom”. Diese Situation kommt im Rahmen einer SM-Session gar nicht mal so selten vor und kann im schlimmsten Fall zum Abbruch selbiger führen.

Cutting & Nadelung

Februar 4th, 2012 in BDSM by tarl

Wie auch bei mir selbst, löst der blose Anblick von einem Skalpell welches die Haut durchtrennt bei den meisten Mitmenschen schon sehr heftige Reaktionen aus. Das sind sowohl beklemmende Gefühlne als auch ein positives Schaudern. Einigen Menschen recht es aber nicht, sich diese Anblicke auf Fotos oder über das Fernsehen vor Augen zu führen. Nein sie wollen es selbst ausführen beziehungsweise selbst spüren. Meistens haben sie auf SM-Parties schon mal liebevolle Kunstwerke näher begutachten dürfen, hielten selbst den Atem an, als eine Brustwarze durchstochen wurde und glaubten danach es selbst gespürt zu haben. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis finden sich einige Menschen, welche sich meines besseren Wissens dazu entschlossen haben, sich auf diese Spielart einzulassen. Daher nutze ich mein Blog um mit hoffentlich hilfreichen Ratschlägen dazu beizutragen, dass möglicherweise die eine oder andere ernsthafte Verletzung vermieden wird.

Mayday

Januar 23rd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Mayday ist das allgemein gültige Code (Safe) Word auf öffentlichen BDSM-Veranstaltungen welches zum sofortigen Abbruch der SM-Session und zur Begnadigung des Bottoms führt. Es wurde aus der See- und Luftfahrt übernommen, in der dieser Begriff international als Hilferuf bekannt ist.

Im Frühjahr 2001 schloss sich aber auch eine SM Iniative zusammen, die sich beratend und unterstützend SM Missbrauchsopferen annehmen möchte. Diese Initiative wählte ebensfalls den Namen “Mayday”.

Sexy Sklavin betrachtet sich im Spiegel

Körper & Geist: von psychischen & pysischen SM Momenten

Januar 12th, 2012 in BDSM by tarl

Wenn ich mich im Blog so durch die Kategorie BDSM bewege wird schnell deutlich, dass sich SM äußerst selten nur auf nur einer Ebene bewegt. Meist kommen Kopf und Bauch zusammen, es verlangen Phantasiebilder und körperliche Reize gemeinsam nach Erfüllung. Egal ob BDSM oder D/s gewichtet, die größte Herausforderung liegt meist darin, “sich fallenlassen können”. Jeder von uns SMlern trägt sehr viel “Alltagsmensch” in sich und dieser lässt sich nunmal nicht einfach ausschalten.

Y-Stellung

Januar 9th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Eine der eher anspruchsvolleren Stellungen in der man seine Sklavin fixieren kann – für die Realisierung bedarf es schon etwas mehr Equipment als bei der X-Stellung. Dazu wird die Sub mit zusammengebundenen Armen und weit auseinander gespreizten Beinen über Kopf aufgehängt, wobei diese Y-Form entsteht und ganz besonders die Genitalien sehr gut zugänglich sind. Ganz ohne Risiken für Sub ist die Y-Stellung auch nicht gerade da besonders die Fußgelenke sehr starken Belastungen ausgesetzt sind. Für diesen Zweck gibt es sehr gute Hängefesseln für die Füße deren Zweck es ist, unter Anderem die Fußgelenke zu entlasten. Ausserdem muss zwingend auf eine stabile Spreizstange geachtet werden – schliesslich muss sie die hängende Sklavin und etwas mehr aushalten.

X-Stellung

Januar 2nd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

In der X-Stellung wird der der Bottom mit weit gespreizten Armen und Beinen gefesselt. Wesentlich häufiger findet man in diesem Zusammenhang die aus dem Englischen stammende Bezeichnung spread-eagled. Das Andreaskreuz ist das wohl bekannteste SM-Möbelstück mit dem Sub in einer X-Stellung gefesselt werden kann. Weitere Hilfsmittel wären da Bondagerahmen und Deckenbalken – aber auch im Bett lässt sich die Sklavin prima spread-eagled fesseln…

Muss SM mit Schmerz verbunden sein?

November 27th, 2011 in SM-Szene by tarl

SSC: 3 Buchstaben – deutlich mehr Sicherheit

SSC ist eine wichtige Grundvereinbarung zwischen Sadomasochisten und benennt die drei wichtigen Eckpfeiler eines jeden SM-Spiels: safe – sane – consensual, auf gut deutsch: “sicher, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich”. Diese wenigen Worte sagen alles aus was BDSM von Gewalthandlungen trennt: Dass erwachsene Menschen freiwillig miteinander spielen, und dabei auf Sicherheit und körperliche, sowie psychische Unversehrtheit achten. Spielpartner die sich gegenüber dem Anderen von dieser Grundvereinbarung distanzieren, beispielsweise ein Codewort nicht akzeptieren möchten, oder gar mit der haarsträubenden Äußerung kommen, “Bei mit benötigst Du so etwas nicht”, sind die Gerte nicht wert mit der man sie bearbeiten sollte.

Geknebelte Sklavin

Der Knebel

Oktober 11th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Ein Knebel, im Englischen auch Gag genannt, wird bei SM-Sessions gerne verwendet und der passiven Person in den Mund eingeführt um die Möglichkeit zu reden oder gar zu schreien zu unterbinden. Die am häufigsten verwendeten Knebel sind dabei wohl der Ballknebel, welchen es auch in aufblasbarer Form gibt. Jemandem einen Knebel anzulegen kann unter Umständen sehr riskant sein da das Risiko einer Asphyxie erheblich steigt falls zum Beispiel die Nase verstopft (kann auch ohne Fremdeinwirkung im Zuge einer Erkältung vorkommen). In der Praxis hat sich gezeigt, dass kein Knebel dazu geeignet ist, jemanden völlig zum Schweigen zu bringen ohne dabei die Luftzufuhr zu unterbrechen

Der Tag VI

September 1st, 2011 in Allgemein by tarl

Gerade angekommen im Foyer des Hotels, war uns beiden sofort klar, dass unser Zusammensein nicht mehr allzu lange dauern würde. Wir hatten uns bereits vorher per Mail eine fixe Zeit ausgemacht in welcher ich ihm gestatten würde mein Sklave zu sein. Nach dieser Zeit würde ich von ihm weggehen und mich erst dann wieder melden, wenn ich Lust auf ihn verspüre. Ich vermeinte ein leises Bedauern schon jetzt bei Peter zu spüren und auch mir ging es nicht anders – ich genoss in der Tat diesen Tag mit ihm. Aber im Gegensatz zu ihm wusste ich jetzt schon, dass ich ihn schon sehr bald wieder zu mir befehlen würde und ich wollte dem heutigen Tag noch einen schönen Ausklang geben.

Wieder im Zimmer befahl ich ihm sich komplett nackt ausziehen und legte ihm anschließend erneut eine Augenbinde um, so dass er nichts mehr sehen konnte. Ich ließ ihn in der Mitte des Raumes stehen, zog mich selbst aus und begann an diesem stehenden Mann meinen Körper zu reiben. Während er einerseits aufpassen musste, dass er so blind nicht das Gleichgewicht verliert, wusste er nie von welcher Seite ich das nächste Mal an ihm streife und streichle und binnen kürzester Zeit hatte er eine sehr deutlich sichtbare Errektion. Ich ließ ihn niederknien und sich zurücklehnen, so dass er sich mit seinen Händen abstützen kann und dann ließ ich ihn einfach warten. Ich drehte wieder Musik auf, zünde eine Kerze an, wobei er aufgrund der gleichzeitig angestellten Musik nicht zuordnen konnte, was ich da gerade getan hatte, setzte mich dann wieder neben ihn und spielte ein wenig mit ihm. Die Kerze stellte ich neben mir ab, und beachtete sie erst mal gar nicht weiter. Ich saß da, beobachtete ihn fast liebevoll, blies Luft über sein erregtes Stück, woraufhin es zuckte, strich mal hier, mal da sanft über seinen Körper. Verwöhnte ihn mit spielerischen Zärtlichkeiten, wiegte ihn in Sicherheit und ließ dann – ohne Vorwarnung – einen Wachstropfen mitten auf seine Eichel tropfen.

D/S

März 3rd, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

D/S ist eine Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden. Neben dem “klassischen” S/M versteht man unter D/s das Etablieren von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part. D/s kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als Beziehungsmodell angesehen werden. Im D/s-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muß.