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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Sklavenvertrag

August 29th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Bevorzugt von D/s-lern genutzte schriftliche Form, um ein menschliches “Besitzverhältnis” zu regeln. Derartige Sklavenverträge haben eher rituelle Hintergründe, entbehren rechtlich allerdings jeder Form.

Die Unterwerfung des Sub wird seitens des Herrn/der Herrin manchmal durch Symbole wie zum Beispiel ein besitzanzeigendes Halsband, besondes geartete Tätowierungen, Intimschmuck oder sehr kurzgeschnittenem Haar bis hin zu Glatzen nach außen hin gerne demonstriert. Vereinzelt findet man besonders in länger andauernden D/s-Beziehungen dieses Machtverhältnis in sogenannten „Sklavenverträgen“ schriftlich festgehalten. Diese symbolische Handlung soll eine innige Verbundenheit beider Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Rechtlich sind diese „Sklavenverträge“ natürlich in keiner Weise verbindlich, da sie nach allgemeiner Auffassung zum Beispiel gegen die guten Sitten verstoßen und aufgrund dessen nach § 138 BGB nichtig sind. In der Vergangenheit führte die Existenz derartiger Schriftstücke in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder zu drastischen Schlagzeilen in der allgemein als reißerisch bekannten Boulevardpresse, da in Sklavenverträgen das Innenverhältnis und vereinbarte Praktiken durchaus sehr detailliert aufgeführt werden. Bei eher weniger gut informierten Dritten führen derartige aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöste Informationen regelmäßig zu starker Ablehnung und einer allgemeinen Verurteilung der dem Schriftstück zugrundeliegenden Beziehung.

Rhetorisches zu freien Frauen auf Gor

März 19th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

John Normans Romane über Gor sind angefüllt mit unzähligen Anekdoten, welche die Ansichten freier Frauen betreffen. Viele dieser Redensarten beinhalten die auf Gor weitläufige Meinung, dass alle Frauen natürliche Sklavinnen seien. Trotzdem werden die meisten dieser Redensarten im Allgemeinen nicht in der Gegenwart von freien Frauen erwähnt. Zum Abschluss der Artikelserie über die freien Frauen Gor´s möchte ich Euch einige Zitate aus den Büchern nicht vorenthalten:

„Die Einrichtung von Freiheit für Frauen, beschloss ich, wie viele Goreaner glauben, war ein Fehler.“ (Die Nomaden von GOR)

„Auf Gor sagt man, dass freie Frauen Sklavinnen sind, die noch keinen Kragen tragen.“ (Die Zauberer von GOR)

„Jede Frau wünscht sich in ihrem Herzen die Ketten eines Mannes zu tragen.“ (Die Priesterkönige von GOR)

“Ein goreanisches Sprichwort fiel mir ein, dass die freie Frau ein Rätsel sei, dessen Lösung der Kragen ist.“ (Die Zauberer von GOR)

„… die Bekleidung einer freien Frau ist dazu da, ihr Sklaventum zu verdecken,…“(Der Schurke von GOR)

Freie Frauen und Sklaven

Februar 28th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Freie Frauen auf Gor dürfen sowohl männliche als auch weibliche Sklaven besitzen. Es gibt hier keinerlei Beschränkungen, welche die Besitzrechte von Frauen an Sklaven einschränken. Die sogenannten Seidensklaven sind speziell ausgebildete männliche Sklaven zur Befriedigung von Frauen. Auf die Grundlagen des Kajirus werde ich aber in einem späteren Artikel noch näher eingehen.

In der Gegenwart freier Frauen erwartet man von Sklavinnen im Allgemeinen keusches Verhalten. Dies gilt ganz besonders in der Öffentlichkeit, kann aber auch an beliebigen anderen Orten angewandt werden, wenn die Umstände es erfordern. Allerdings werden Sklavinnen auf der Strasse eher selten wegen mangelnder Keuschheit bestraft. Frauen müssen dort fast jedes Verhalten einer Sklavin ertragen, das ihnen dort begegnet. Ein freier Mann kann, wenn er möchte, seine kajira nackt durch die Strassen führen und der freien Frau bliebe letztlich nichts anderes übrig, als ihre Augen abzuwenden. Allerdings sind Männer häufig besorgt um die freien Frauen, so dass sie ihre Sklavinnen in den seltensten Fällen nackt spazieren führen, es sei denn als eine Form der Strafe. Im Allgemeinen protzen Männer auf Gor nicht mit der Sexualität ihrer Sklavinnen vor freien Frauen. Sie versuchen vielmehr, Rücksicht auf die sensiblen Gefühle der freien Frauen zu nehmen.

Freie Frauen auf Gor II

Februar 10th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute folgt die Fortsetzung zum kürzlich veröffentlichten Artikel über die freien Frauen auf Gor. Und dies wird sicherlich nicht der letzte Artikel dazu bleiben. Über Frauen auf Gor werde ich noch einige weitere Artikel veröffentlichen – irgendwie bekommt gerade die freie Frau meines Erachtens zu wenig Aufmerksamkeit.
Konventionen

Es folgen nun zwei wichtige Konventionen, die sich mit der Versklavung freier Frauen beschäftigen. Sie haben zwar nicht die Kraft von Gesetzen, aber die Ehre verlangt es, dass ihnen gehorcht wird. Diese Konventionen sind Teil der goreanischen Tradition und deshalb sehr respektiert.

Die Einrichtung des Sklavenraubes wird von fast jeder, höchstwahrscheinlich sogar von jeder Stadt auf Gor praktiziert. Wenn man die Frauen einer anderen Stadt raubt, wird die eigene Stadt die Legalität dieses Raubes und den Besitz der neuen Sklavin offiziell anerkennen. Wichtig ist aber, dass diese Frauen einer anderen Stadt angehören. Es ist definitiv nicht legal, seine eigene Stadt plündern, um aus deren Frauen Sklavinnen zu machen. Die Stadt der Frau wird diese verteidigen, aber auch anerkennen, dass Raub ein Teil des Lebens auf Gor ist.

Rettet ein Mann einer Frau das Leben, besagt die Konvention, dass ihm eine Option zusteht, sie zu versklaven. Im Grunde hat dadurch der Mann das Recht am Leben der Frau gewonnen, dass er es überhaupt gerettet hat. Obwohl dies kein Gesetz ist, werden nur wenige Menschen einem Mann dieses Recht verweigern. Selbst die Familie der Frau wird gewöhnlich dieser Konvention folge leisten. Es wird als ehrenvoller Umgang mit dieser Art von Handlung betrachtet.

Freie Frauen auf Gor

Januar 30th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Die wirkliche Rolle von freien Frauen innerhalb der goreanischen Gesellschaft ist einer der am meisten missverständlich interpretierten Aspekte auf Gor. Dieses Missverständnis wird durch diverse Faktoren ständig wieder neu belebt. Zunächst einmal durch den Sprachgebrauch in den meisten Büchern, dass alle Frauen Sklavinnen sein sollten. Zum zweiten zeigt eine oberflächliche Lektüre der Bücher, dass fast alle der wichtigen Charaktere freier Frauen, welche oft hochmütig beschrieben werden, als Sklavinnen enden. Und drittens gibt es den Mythos, dass die männliche Dominanz auf Gor absolut sei. Diese drei Gründe verbinden sich, um die Sicht des Lesers auf die freien Frauen Gors zu verdrehen. Erst bei einem tieferen Studium der Bücher von Gor versteht man die tatsächliche Komplexität der Rolle der freien Frauen auf Gor. Sie sind weit mehr als potentielle Sklavinnen.

Die überwiegende Mehrheit aller Frauen auf Gor sind freie Frauen. Lediglich 2-3 % aller Frauen sind tatsächlich Sklavinnen. Allein diese Statistik spricht Bände über den Status der freien Frau innerhalb der goreanischen Gesellschaft. Trotz aller Rhetorik, verfallen Goreaner nicht solcher Plattheit und versklaven die meisten ihrer Frauen. Sie versklaven nicht einmal einen wesentlichen Anteil ihrer Frauen. Es muss folglich überzeugende Gründe geben, um diese Haltung zu unterstützen. Freie Frauen müssen in der Lage sein, wichtige Rollen auszufüllen, die Sklavinnen nicht übernehmen können. Die Nachfrage nach diesen Rollen muss die Nachfrage nach Sklavinnen übersteigen. Diese Artikelserie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Facetten des Lebens als freie Frau auf Gor, um dem geneigten Leser zu helfen, deren Platz auf Gor besser zu verstehen.

Sklavenausrüstung Gor´s VII

November 27th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Diesmal folgt nun der siebte und damit letzte Teil aus der Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung. Wer alle Teile aufmerksam gelesen hat, dem sind sicherlich einige Gemeinsamkeiten mit vergangenen irdischen Kulturen aufgefallen. Einige Gegenstände findet man auch heute noch im BDSM-Umfeld in etwas abgewandelter Form wieder.
Der Sklavenwagen

Er wird auch Mädchen- oder Käfigwagen genannt und es gibt davon verschiedene Modelle. Es gibt eine Variante mit einem zentralen Balken in der Mitte des Wagens. Die Sklavinnen werden mit ihren Fußgelenken an diesen Balken gekettet. Den Balken kann man anheben, so dass die Mädchen auf diese Weise in die Wagenmitte hineingezogen werden können. Diese Art Wagen wird oft mit einer Zeltplane abgedeckt auf denen sich ein Überwurf aus blauer und gelber Seide befindet. Wenn das Wetter unfreundlich wird, kann die Seide entfernt werden um das zarte Gewebe zu schützen. Dann gibt es auch noch den tiefgelegten Ausstellungswagen. Diese Art Sklavenwagen hat ein robustes, eisernes Rahmenwerk und Sklavinnen können darin in verschiedenen Positionen angekettet werden. Auf diese Art werden sie potentiellen Käufern zur Schau gestellt. Es gibt auch Wagen mit aufgesetztem Käfig, ähnlich den Käfigen die man früher auch in Zoos finden konnte. Diese wurden vermutlich in erster Line für den Transport von männlichen Sklaven verwendet, wenn man die Festigkeit der Gitter berücksichtigt. Die meisten dieser Sklavenwagen sind in den Farben gelb und blau lackiert beziehungsweise bedeckt, den Farben der Kaste der Sklavenhändler.

Sklavenausrüstung Gor´s VI

November 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Endlich ist der sechste Teil meiner Artikelserie über die Sklavenausrüstung welche auf Gor so gebräuchlich ist fertig geworden. Die heute beschriebenen Gegenstände sind hauptsächlich zur Abrichtung und Disziplinierung von Sklavinnen gedacht. Natürlich werden aber auch wieder ein paar andere nützliche oder zumindest interessante Utensilien beschrieben.

Der Sklavenstab

Dieses Werkzeug ähnelt sehr stark einem Tarnstab, ist aber speziell dazu entwickelt, am Menschen angewendet werden. Der Sklavenstab wurde von Angehörigen der Heilerkaste sowie der Hausbauerkaste gemeinsam entwickelt. Die Kaste der Heiler hat ihr Wissen über die Vernetzung von Nervenenden innerhalb eines Menschen beigesteuert. Die Hausbauerkaste steuerte ihre Kenntnisse über die Grundsätze und Techniken wie sie in Energiekugeln verwendet werden bei. Der Sklavenstab hat ebenso wieder Tarnstab auch, einen An- und Ausknopf. Aber im Gegensatz zum Tarnstab verfügt der Sklavenstab über einen zusätzlichen Regler um die Intensität des Sklavenstab-Schlags zu verändern. Wobei die Intensität lediglich zwischen unangenehm und sofort tödlich variieren kann. Wenn er auf stärkste Intensität eingestellt ist, wird das Ende des Stabes sehr heiß und derartig hell strahlend, dass es schwer fällt, ihn überhaupt anzuschauen. Wenn er auf jemanden trifft, stößt er einen gelben Funkenflug aus. In den meisten Städten Gor´s ist seine Verwendung unbekannt und er wird dementsprechend selten genutzt – außer von professionellen Sklavenhändlern. Seine eher geringe Verbreitung dürfte darin begründet sein, weil es heißt dass die Stäbe sehr kostspielig wären. Dabei wurde in den Büchern so weit ich weiß nie ein Preis genannt.

Sklavenausrüstung Gor´s V

November 12th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Wieder ist eine Woche zu Ende gegangen und es wird mal wieder Zeit, meine Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung zu erweitern. Schwerpunktmäßig geht es dieses mal darum, welche Mittel es auf Gor gibt um seine Sklavin in Zaum zu halten.
Die Leine

Die auf Gor am weitesten Verbreiteten Leinen haben einen Schnappverschluss und werden an einen Kragen oder Kragenring eingehakt. Außerdem gibt es auf Gor spezielle Leinen für Hand- und Fußgelenke. Viele Leinen sind mit Draht gefüllt, damit sie nicht von einer Sklavin durchgekaut werden können. Solch eine Leine ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Gegenstand. Sie kann einerseits dazu benutzt werden, um ein Sklavenmädchen anzuleinen. Sie kann aber auch zur Führung eines Mädchens benutzt werden – besonders inmitten einer Menschenmenge. Man kann sie als Hilfsmittel zur Sklavenausbildung benutzen denn die meisten Leinen sind lang genug, um als provisorische Peitsche zu dienen. Eine Sklavin kann die Leine dazu benutzen, ihren Herrn zu verführen. Einige Goreaner dürften das Potential einer neuen Sklavin testen, indem sie sie anleinen und dann beobachten, ob sie fast unmerklich und ohne dass es ihr bewusst ist, die Leine benutzt um zu locken.

Sklavenausrüstung Gor´s IV

Oktober 31st, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Auch dieses Mal möchte ich Euch einige Stücke aus der großen Auswahl goreanischer Sklavenausrüstung näher bringen. Dabei soll das eigene Kopfkino mal wieder etwas angeregt werden.
Der Kontrollstab

Dieses Werkzeug besteht aus einem zwei Fuß (0,6m) langen Stab mit einer Kettenschlinge an einem seiner Enden. Die Kettenschlinge ist dazu bestimmt, um den Hals einer Sklavin gelegt zu werden. Das andere Ende des Stabes ist mit einer Lederschlinge versehen, welche üblicherweise um das rechte Handgelenk des Sklavenbesitzers getragen wird. Der Stab verfügt über eine Art Abzugshebel den der Besitzer dazu benutzen kann, um damit die Kettenschlinge wahlweise enger zu ziehen oder zu lösen. Auf diese Weise werden Zeichen gegeben und die Sklavin geführt. Dadurch kann ein Mädchen vor ihrem Herrn gehen und von ihm durch den Stab kontrolliert, signalisiert bekommen, in welche Richtung sie gehen soll.
Der Knebel

Auch auf Gor gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sklavenknebel und einige davon kann man durchaus auch als grausam bezeichnen. Die Grundidee eines Knebels ist es, eine Person am Sprechen zu hindern. Unter den Knebelvarianten befinden sich neben dem klassischen Ballknebel auch solche, die mit Metall oder Leder den Mund abschließen. Auf Gor hat ein einfacher Knebel eine Füllung aus einer Metallkugel welche gewöhnlich mit Leder überzogen wurde. Eine Stange welche das Metall fixiert oder ein schlichtes Band verläuft durch die Kugel. Eine Justier- und Sperrvorrichtung erlaubt es, diese Art von Knebel individuell an die jeweilige Sklavin anzupassen. Es gibt zwei Normalgrößen – die größere Variante ist für Männer, die kleinere für Frauen und beide können noch individuell eingestellt werden. Jedoch kommt es recht selten vor, dass Männer auf diese Art geknebelt werden. Die Knebel werden so abgesichert, dass man ihn selbst mit feien Händen nicht selbst entfernen kann.

Sklavenausrüstung Gor´s III

Oktober 24th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute möchte ich Euch wieder einmal eine weitere Auswahl an goreanischer Sklavenausrüstung vorstellen.

Das Kolonnenseil

Dieser Gegenstand ist in Torvaldsland sehr gebräuchlich und wird dazu benutzt, eine Gruppe von Sklavinnen aneinander zu binden. Das Seil besteht aus geflochtenem Leder, ungefähr ein halbes Zoll (1,3 cm) dick und ist mit Draht gefüllt. Der Draht verhindet, dass die Mädchen das Leder durchkauen können.

Der Kragen (Ko-Lar bzw. Halsband)

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Arten von Vorrichtungen, die nur dazu gemacht wurden, um den Hals einer Sklavin zu umschließen und als Kragen zu fungieren. Die meist gebräuchlichsten Variationen sind aus Eisen oder Stahl hergestellt, obwohl durchaus auch Leder oder Seil zum Halsband taugen kann. Der am weitesten verbreitete Kragen für Frauen ist ein flaches, leichtes Band aus Metall, welches sich bequem um den Hals herum fügt und hinten verschlossen wird. Um das Schloss zu öffnen wird ein Schlüssel benötigt. Normalerweise handelt es sich um ein Stiftschloss mit sechs Stiften – je einer für jeden Buchstaben des Wortes “Kajira”. Einige Kragen können ziemlich teuer sein und sind aufwändig verziert, mit Juwelen besetzt und aus wertvollen Metallen gefertigt. Jedoch findet man derartige Halsbänder nur sehr selten.