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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Sklavenausrüstung Gor´s VII

November 27th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Diesmal folgt nun der siebte und damit letzte Teil aus der Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung. Wer alle Teile aufmerksam gelesen hat, dem sind sicherlich einige Gemeinsamkeiten mit vergangenen irdischen Kulturen aufgefallen. Einige Gegenstände findet man auch heute noch im BDSM-Umfeld in etwas abgewandelter Form wieder.
Der Sklavenwagen

Er wird auch Mädchen- oder Käfigwagen genannt und es gibt davon verschiedene Modelle. Es gibt eine Variante mit einem zentralen Balken in der Mitte des Wagens. Die Sklavinnen werden mit ihren Fußgelenken an diesen Balken gekettet. Den Balken kann man anheben, so dass die Mädchen auf diese Weise in die Wagenmitte hineingezogen werden können. Diese Art Wagen wird oft mit einer Zeltplane abgedeckt auf denen sich ein Überwurf aus blauer und gelber Seide befindet. Wenn das Wetter unfreundlich wird, kann die Seide entfernt werden um das zarte Gewebe zu schützen. Dann gibt es auch noch den tiefgelegten Ausstellungswagen. Diese Art Sklavenwagen hat ein robustes, eisernes Rahmenwerk und Sklavinnen können darin in verschiedenen Positionen angekettet werden. Auf diese Art werden sie potentiellen Käufern zur Schau gestellt. Es gibt auch Wagen mit aufgesetztem Käfig, ähnlich den Käfigen die man früher auch in Zoos finden konnte. Diese wurden vermutlich in erster Line für den Transport von männlichen Sklaven verwendet, wenn man die Festigkeit der Gitter berücksichtigt. Die meisten dieser Sklavenwagen sind in den Farben gelb und blau lackiert beziehungsweise bedeckt, den Farben der Kaste der Sklavenhändler.

Sklavenausrüstung Gor´s VI

November 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Endlich ist der sechste Teil meiner Artikelserie über die Sklavenausrüstung welche auf Gor so gebräuchlich ist fertig geworden. Die heute beschriebenen Gegenstände sind hauptsächlich zur Abrichtung und Disziplinierung von Sklavinnen gedacht. Natürlich werden aber auch wieder ein paar andere nützliche oder zumindest interessante Utensilien beschrieben.

Der Sklavenstab

Dieses Werkzeug ähnelt sehr stark einem Tarnstab, ist aber speziell dazu entwickelt, am Menschen angewendet werden. Der Sklavenstab wurde von Angehörigen der Heilerkaste sowie der Hausbauerkaste gemeinsam entwickelt. Die Kaste der Heiler hat ihr Wissen über die Vernetzung von Nervenenden innerhalb eines Menschen beigesteuert. Die Hausbauerkaste steuerte ihre Kenntnisse über die Grundsätze und Techniken wie sie in Energiekugeln verwendet werden bei. Der Sklavenstab hat ebenso wieder Tarnstab auch, einen An- und Ausknopf. Aber im Gegensatz zum Tarnstab verfügt der Sklavenstab über einen zusätzlichen Regler um die Intensität des Sklavenstab-Schlags zu verändern. Wobei die Intensität lediglich zwischen unangenehm und sofort tödlich variieren kann. Wenn er auf stärkste Intensität eingestellt ist, wird das Ende des Stabes sehr heiß und derartig hell strahlend, dass es schwer fällt, ihn überhaupt anzuschauen. Wenn er auf jemanden trifft, stößt er einen gelben Funkenflug aus. In den meisten Städten Gor´s ist seine Verwendung unbekannt und er wird dementsprechend selten genutzt – außer von professionellen Sklavenhändlern. Seine eher geringe Verbreitung dürfte darin begründet sein, weil es heißt dass die Stäbe sehr kostspielig wären. Dabei wurde in den Büchern so weit ich weiß nie ein Preis genannt.

Sklavenausrüstung Gor´s V

November 12th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Wieder ist eine Woche zu Ende gegangen und es wird mal wieder Zeit, meine Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung zu erweitern. Schwerpunktmäßig geht es dieses mal darum, welche Mittel es auf Gor gibt um seine Sklavin in Zaum zu halten.
Die Leine

Die auf Gor am weitesten Verbreiteten Leinen haben einen Schnappverschluss und werden an einen Kragen oder Kragenring eingehakt. Außerdem gibt es auf Gor spezielle Leinen für Hand- und Fußgelenke. Viele Leinen sind mit Draht gefüllt, damit sie nicht von einer Sklavin durchgekaut werden können. Solch eine Leine ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Gegenstand. Sie kann einerseits dazu benutzt werden, um ein Sklavenmädchen anzuleinen. Sie kann aber auch zur Führung eines Mädchens benutzt werden – besonders inmitten einer Menschenmenge. Man kann sie als Hilfsmittel zur Sklavenausbildung benutzen denn die meisten Leinen sind lang genug, um als provisorische Peitsche zu dienen. Eine Sklavin kann die Leine dazu benutzen, ihren Herrn zu verführen. Einige Goreaner dürften das Potential einer neuen Sklavin testen, indem sie sie anleinen und dann beobachten, ob sie fast unmerklich und ohne dass es ihr bewusst ist, die Leine benutzt um zu locken.

Befestigen der Leine am Halsband

Halsband

Oktober 1st, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Halsbänder, ob aus Leder, Gummi oder Metall haben im SM-Bereich mehrerlei Bedeutung bzw. Funktion. Im D/s-Bereich hat ein Halsband in erster Linie symbolischen Charakter. Das Tragen eines solchen signalisiert, daß der Träger zum einen submissiv, zum anderen jemandems Besitz ist. Dies wird auch als Collar bezeichnet. Meistens weisen die Halsbänder einen sogenannten D-Ring auf, der klar die Ausrichtung bzw. die Rolle des Trägers anzeigt. Sprich, der Träger ist passiv, submissiv bzw. devot. Aber natürlich hat dieser D-Ring auch eine funktionelle Bedeutung. An solch einem Ring kann man Karabinerhaken befestigen, welche gute Dienste beim “Dingfestmachen” oder anleinen des Passivem erfüllen. Dabei wird desweiteren auch zwischen Schmuckhalsbändern welche eher eine dekorative Funktion haben und den submissiven Status nach Außen hin zeigen sollen und Halsfesseln deren Hauptaugenmerk hauptsächlich auf dem Praktischen Nutzen gerichtet ist unterschieden. Ein schmales Halsband mit kleinem O-Ring kann sehr dezent wirken und sieht meiner Menung nach wesentlich ästhetischer aus. Es ist definitiv öffentlichkeitstauglich ohne allzu aufdringlich rüberzukommen. Halsbänder ohne D-Ring werden durchaus auch von Aktiven oder Dominanten getragen.

Ring der O - Erkennunszeichen in der SM-Szene

Der Ring der O

Juni 1st, 2010 in Allgemein by tarl

Beim Ring der O handelt es sich um ein Schmuckstück welches zunächst in Pauline Réage im Roman Geschichte der O beschrieben wurde. Jedoch haben SMler einen ganz anders aussehenden Ring danach benannt und sozusagen ein Erkennungszeichen daraus gemacht. Je nachdem an welcher Hand man ihn trägt, gibt man zu erkennen, ob man selbst Top oder Sub ist.

Über die Zuordnung von Hand und Ausrichtung des Trägers gibt es noch immer Unstimmigkeiten. Im Original Buch trägt die O den Ring jedenfalls an der linken Hand. Demnach gibt jeder, der den Ring an der linken Hand trägt, sich als Bottom zu erkennen. Folglich trägt Top den Ring rechts obwohl dies so im Roman eigentlich nie erwähnt wurde soweit ich weiß. Ich habe auch schon Switcher gesehen, welche sich den Ring an einer Halskette tragen. Die heute mit Abstand am häufigsten getragene Variante des Rings der O stammt wohl aus der ersten Romanverfilmung. Es ist ein Ring mit aufgesetzter Kugel mit einem weiteren kleinen beweglichen Ring der durch diese Kugel geführt wird. Der Beschreibung nach ähnelt er auch einem in den Chroniken von Gor beschriebenen Anbindering für Sklaven.