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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde
Bondage - Die Kunst des erotischen Fesselns

Bondage

Februar 6th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Bondage ist die englische Bezeichnung für erotische Fesselspiele und beschreibt innerhalb der SM-Szene verschiedene Methoden jemand in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken – zu fesseln. Dazu steht vorwiegend die sexuelle Stimulation im Vordergrund. Es gibt jedoch auch Sonderformen bei denen Bondage unter Anderem aus ästhetischen Gründen angewendet wird. Dabei kommen zum Beispiel Seile, Ketten sowie Fesseln aus Leder, Latex oder Metall zum Einsatz.. Eine besonders kunstvolle Bondagevariante ist das Japanische Bondage, auch Shibari genannt, welches normalerweise aus einem Seil und ohne (bzw. mit wenigen) Knoten gemacht wird. Bondage ist als eigenständige Form des Sadomasochismus zu verstehen.

Muss SM mit Schmerz verbunden sein?

November 27th, 2011 in SM-Szene by tarl

SSC: 3 Buchstaben – deutlich mehr Sicherheit

SSC ist eine wichtige Grundvereinbarung zwischen Sadomasochisten und benennt die drei wichtigen Eckpfeiler eines jeden SM-Spiels: safe – sane – consensual, auf gut deutsch: “sicher, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich”. Diese wenigen Worte sagen alles aus was BDSM von Gewalthandlungen trennt: Dass erwachsene Menschen freiwillig miteinander spielen, und dabei auf Sicherheit und körperliche, sowie psychische Unversehrtheit achten. Spielpartner die sich gegenüber dem Anderen von dieser Grundvereinbarung distanzieren, beispielsweise ein Codewort nicht akzeptieren möchten, oder gar mit der haarsträubenden Äußerung kommen, “Bei mit benötigst Du so etwas nicht”, sind die Gerte nicht wert mit der man sie bearbeiten sollte.

Peitsche mit langen geflochtenen Riemen in der Hand einer Domina

Umschlagen

März 16th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Umschlagen ist ein gebräuchlicher Begriff, der die ungewünschte Situation benennt, in der bei einem langen Schlaginstrument, der Peitsche, die Spitze zum Beispiel um die Hüfte “umschlägt”. Diese Spitze bekommt durch den eigentlichen Hieb derart viel Schwung, dass bei ihrem Auftreffen auf die Haut starke Verletzungen entstehen können. Es sollte deshalb immer sehr gut darauf geachtet werden, dass die Spitze des benutzten Schlaginstrumentes immer innerhalb der gewählten Körperregion (beispielsweise dem Po) liegt.

Automasochismus

März 9th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Als Automasochismus bezeichnet man das sich selbst zufügen von Schmerzen (häufig als Selbstexperiment oder auch in Ermangelung eines geeigneten Partners oder Partnerin) oder als Mittel zur Selbstbefriedigung. Atemkontrollspiele sind dabei die häufigste Todesursache (Auto Erotic Deaths) bei autoerotischen beziehungsweise automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden und die erforderliche rasche Hilfe nicht rechtzeitig geleistet werden kann. Ergo gilt hierbei kein Selbstversuch ohne der Anwesenheit einer zweiten Person!