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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

BDSM

September 12th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

BDSM ist eine Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism &Masochism. Es bezeichnet eine im SM-Umfeld gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe sexueller Vorlieben. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem amerikanischen und umfasst einen weitaus größeren Bereich als “nur” reines S/M. Weniger hart klingt Sadomasochismus im Umgangssprachlichen häufig kurz und prägnant “SM” oder “Sado Maso” genannt. “Kinky Sex oder auch Ledersex sind im deutschsprachigen Raum eher weniger gebräuchlich.

Sklavin an der Gerte dienend

Instrument der Bestrafung: Die Gerte

Oktober 26th, 2010 in BDSM by Kajira

Heute habe ich mal wieder etwas für Euch aus der Reihe Instrumente der Bestrafung. Das Thema diesmal: Die Gerte.

Eigentlich ist die Gerte ein Schlaginstrument aus dem Reitsport und dementsprechend gibt es sie in zwei unterschiedlichen Varianten – als Spring- und Dressurgerte.

Der Vorteil von Gerten ist, dass sie aufgrund ihrer Stabilität eine bessere und einfachere Platzierung der Schläge ermöglicht. Mit etwas Übung kann der Flagellant die Schläge zum Beispiel auf den Po des Subs so exakt nebeneinander platzieren, dass ein fächerförmiges Muster dabei entsteht. Beim Zuschlagen sollte man aber tunlichst darauf achten, dass man nicht besonders empfindliche Körperstellen wie beispielsweise die Nieren oder direkt unter der Haut liegende Knochen und Nerven trifft. Auch im Intimbereich und auf der Brust sollte man es mit zu schwungvollen Hieben nicht übertreiben.

Die sehr robuste Springgerte ist von den beiden erwähnten Gertenformen die kürzere, gedrungenere aber auch steifere. Sie endet vorne mit einem ledernen Dreieck, auch als Patsche bezeichnet. Schläge mit einer Springgerte sind nicht ganz so bissig und schmerzhaft als Hiebe mit der Dressurgerte. Dafür bieten sie aber neben dem Schmerzreiz noch einen akustischen Effekt, wenn die Patsche auf die Haut trifft.

Dressurgerten sind etwa 120 bis 160 cm lang, sehr dünn und haben vorne eine kleine Schnur. Sie sind deutlich flexibler als Springgerten und ermöglichen dadurch erheblich schmerzhaftere Schläge. Dabei lassen sie sich sehr präzise handhaben und erlauben ein sehr exaktes Zielen.

Peitsche und Halsband

Instrument der Bestrafung: Die Peitsche

Oktober 12th, 2010 in BDSM by Kajira

Heute habe ich mal Wieder einen Artikel zum Thema Instrumente der Bestrafung für Euch. Diesmal dreht sich alles um die Peitsche! Im vorherigen Artikel habe ich über Knebel geschrieben und auch dieser Artikel wird sicherlich nicht der letzte sein!

Peitschen sind sicherlich die bekanntesten und vielfältigsten Schlaginstrumente. Gewöhnlich haben sie einen festen Griff an dem flexible Riemen befestigt sind. Bei Peitschen wird zwischen mehreren unterschiedlichen Grundformen unterschieden. Davon ist die mehrschwänzige Peitsche wohl der bekannteste Ableger, oft auch als Katzen bezeichnet. Es gibt sie mit zwei und mehr, bis hin zu einigen Dutzend Riemen. Je nach verarbeitetem Material und gewählter Materialstärke einen unterschiedlichen Wirkungsgrad haben. Die neunschwänzige Peitsche dürfte vermutlich auch sehr vielen geläufig sein.

Dann wäre da noch die Single Tail zu erwähnen. Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht sie aus nur einem Riemen. Die beeindruckendste Ausführung ist hier die Bullwhip, auch Bullenpeitsche genannt. Je nach Machart erzeugen die einschwänzigen Peitschen dieses eindrucksvolle Peitschenknallen. Spezielle Varianten hier sind die Signalpeitschen – hier geht es jedoch mehr um den aktustischen Effekt.

Sadistische Herrin mit Lederpeitsche

Sadism and Masochism

Mai 24th, 2010 in BDSM by tarl

Wenn man im BDSM-Kontext nur den rein körperlichen Aspekt betrachtet, wird man feststellen, dass es teilweise mit der gezielten Zufügung von physischen Schmerzen und anderen meist sehr intensiven Sinneseindrücken verbunden ist. Die auf diese Art freigesetzten Endorphine mit all ihren Auswirkungen werden von SM-Anhängern gerne auch als Höhenflug oder den Nachwirkungen eines Orgasmus verglichen.

Der oder Die Bottom wird häufig verschiedenen Sinnesreizungen ausgesetzt. Das kann durch schlagen, kratzen, beißen oder kneifen erfolgen. Ersatzweise gibt es ja bekannterweise noch diverse weitere Spielsachen wie Peitschen, Gerten, Rohrstöcken, Klammern, Wachs oder die Violet Wand. Alles meistens zusammen mit der Fixierung des Delinquenten durch Fesseln, Ketten, Seile oder manchmal auch im Vakuumbett. Der Fantasie sind wie so oft eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Wäscheklammern, Frischhaltefolie und vieles mehr lassen sich ebenfalls zweckentfremden. Oder auch einfach mal mit eingeschaltetem Kopfkino durch den Baumarkt spazieren – wirklich sehr inspirierend ;-)

Sklavin angeleint und unterworfen

BDSM

Mai 12th, 2010 in BDSM by tarl

Zum kürzlichen Start des Blogs dacht ich mir heut: “quälste mal Deine Leser mit Theorie” – und ich werd´s sicher wieder tun! Ich möchte Euch ja auch SM veranschaulichen und entsprechendes Knowhow weitergeben. Außerdem glaube ich, dass es eine gute Einleitung für mein neuestes Blog darstellt.

BDSM bezeichnet einen weit gebräuchlichen Oberbegriff der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammensetzt. Er dient als Umschreibung für eine sehr vielseitige Gruppe von sexuellen Vorlieben um Dominanz und Unterwerfung, Lust am Schmerz, spielerischer Bestrafung bzw. Fesselspielen. Häufig stolpert man auch über Begriffe wie Kinky Sex oder Ledersex.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas näher auf die oben genannten englischen Begriffe eingehen