Heute habe ich mal wieder etwas für Euch aus der Reihe Instrumente der Bestrafung. Das Thema diesmal: Die Gerte.
Eigentlich ist die Gerte ein Schlaginstrument aus dem Reitsport und dementsprechend gibt es sie in zwei unterschiedlichen Varianten – als Spring- und Dressurgerte.
Der Vorteil von Gerten ist, dass sie aufgrund ihrer Stabilität eine bessere und einfachere Platzierung der Schläge ermöglicht. Mit etwas Übung kann der Flagellant die Schläge zum Beispiel auf den Po des Subs so exakt nebeneinander platzieren, dass ein fächerförmiges Muster dabei entsteht. Beim Zuschlagen sollte man aber tunlichst darauf achten, dass man nicht besonders empfindliche Körperstellen wie beispielsweise die Nieren oder direkt unter der Haut liegende Knochen und Nerven trifft. Auch im Intimbereich und auf der Brust sollte man es mit zu schwungvollen Hieben nicht übertreiben.
Die sehr robuste Springgerte ist von den beiden erwähnten Gertenformen die kürzere, gedrungenere aber auch steifere. Sie endet vorne mit einem ledernen Dreieck, auch als Patsche bezeichnet. Schläge mit einer Springgerte sind nicht ganz so bissig und schmerzhaft als Hiebe mit der Dressurgerte. Dafür bieten sie aber neben dem Schmerzreiz noch einen akustischen Effekt, wenn die Patsche auf die Haut trifft.
Dressurgerten sind etwa 120 bis 160 cm lang, sehr dünn und haben vorne eine kleine Schnur. Sie sind deutlich flexibler als Springgerten und ermöglichen dadurch erheblich schmerzhaftere Schläge. Dabei lassen sie sich sehr präzise handhaben und erlauben ein sehr exaktes Zielen.