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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Total Power Exchange (TPE)

August 17th, 2010 in BDSM by tarl

Bei Total Power Exchange, meist kurz nur TPE genannt, handelt es sich um das wohl weitreichendste BDSM-Rollenspielkonzept überhaupt. Streng genau betrachtet handelt es sich bei TPE im Grunde nicht wirklich um ein Rollenspiel im eigentlichen Sinne. Denn letzteres würde ja auch irgendwann wieder enden. Wesentlich besser lässt sich Total Power Exchange als dauherhaftes Partnerschafts- und Lebenskonzept umschreiben, in das sich zwei Partner mit diesen Neigungen dauerhaft einfügen.

Bei Paaren, welche diesen absoluten Machtaustausch leben, unterwirft sich der eine Partner dem Anderen vollständig und in allen Lebensbereichen. Sadomasochismus kann dabei ein Teil der eher sexuellen Handlungen des Paares sein – muss es aber nicht. Hauptsächlich liegt der Schwerpunkt in TPE-Beziehungen auf dem Prinzip von Dominanz und Unterwerfung. Der devote Partner unterwirft sich dem dominanten permanent und in allen Bereichen, ohne zeitliche Abgrenzung. Beide Partner sind sich des so entstehenden Machtgefälles zumindest geistig völlig bewusst. Theoretisch kann der Top sozusagen auch über die Finanzen, den Beruf, die Freunde und die familiären Beziehungen des Bottom bestimmen. Von Paar zu Paar variiert die Ausprägung der ausgeübten Macht aber sehr stark, gewöhnlicherweise bedingt durch die individuellen Lebensumstände eines jeden Paares, welche eine komplette Machtübergabe in der Praxis nur schwer bis gar nicht möglich machen.

Was ist GOR?

Juni 13th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Was ist Gor? Was bedeutet es eigentlich goreanisch zu sein?

Darauf gibt es viele mögliche Antworten. Manche davon sind eher einfach, andere wiederum durchaus sehr komplex. Die Antworten variieren ebenso, abhängig von den eigenen Vorstellungen und Perspektiven. Die Antworten sind aber sehr wichtig für jeden, der Gor wirklich verstehen, nach der goreanischen Philosophie leben oder aber im Rollenspiel die Bücher nachspielen möchte. Für diejenigen die sich nicht um den Inhalt des Gor-Zyklus scheren, sind die Inhalte weitestgehend unwichtig.

Nüchtern betrachtet ist Gor ein fiktiver Planet mit der selben Umlaufbahn wie die Erde, jedoch auf der entgegengesetzten Seite der Sonne. Es ist eine barbarische Welt, regiert von Stahl und gelenkt vom Ehrbegriff. Es ist aber vor allem eine männlich dominierte Welt, in der Sklaverei eine altehrwürdige und allgemein akzeptierte Einrichtung ist. Dort gibt es Verbote und Einschränkungen für vielfältige Formen der Technologie, aber in einigen, wenn auch eher begrenzten Bereichen überholt die goreanische Technologie die der Erde bei Weitem. Zum Beispiel hat man auf Gor ein Mittel gegen das Altern gefunden. Dieses Mittel wäre auf der Erde unbezahlbar. Sehr viele Aspekte der goreanischen Kultur werden von irdischen Kulturformen angeregt, wie beispielsweise das alte Rom und Griechenland, aber auch Ableitungen der Kulturen der Wikinger, Mongolen, Germanen, den Indern und der Inuit kann man feststellen.

Unterwerfung der nackten Sklavin durch ihre Herrin

Dominance and Submission

Mai 19th, 2010 in BDSM by tarl

Die Begriffe Dominance und Submission sind im Deutschen gleichbedeutend mit Herrschaft bzw. Dominanz und Unterwerfung. Klare Worte sollte man meinen. Aber wo liegt jetzt hier die Abgrenzung zu anderen Oberbegriffen des BDSM? Es beschreibt ein unausgeglichenes Machtverhältnis zwischen zwei SM-Partnern welches bewusst und absichtlich angestrebt wird. Es bezieht sich also eher auf die psychischen Aspekte des BDSM. Eigentlich ist dies auch in vielen normalen Partnerschaften die sonst nichts mit SM am Hut haben der Fall – aber bewusst gelebt gilt es sehr wohl als Teilbereich des BDSM. Der Variantenreichtum, wie das Machtgefälle realisiert wird ist nur durch die eigene Phantasie begrenzt. Dies können beispielsweise Erziehungsspiele sein oder erotische Rollenspiele wie das sogenannte Ageplay bei dem ein inszenierter Altersunterschied als Hintergrund fungiert. Petplay ist auch eine relativ weit verbreitete Form von Dominanz und Unterwerfung – hier hat der submissive Partner in seiner Rolle als Tier sich dementsprechend zu verhalten und wird vom aktiven Partner artgerecht behandelt. Ein Klassiker ist natürlich nach wie vor Schulmädchen und Lehrer.