Uniformen
Uniformen aller Art werden sehr gerne von manchen BDSMlern und Fetischisten in Spielsituationen erotisiert, um die daraus resultierende allgemeine “Machtwirkung” für den eigenen Kopfkick zu nutzen.
Uniformen aller Art werden sehr gerne von manchen BDSMlern und Fetischisten in Spielsituationen erotisiert, um die daraus resultierende allgemeine “Machtwirkung” für den eigenen Kopfkick zu nutzen.
In Second Life gibt es eine ziemlich große Anzahl Sim´s auf denen das Leben auf Gor in Form eines Online Rollenspiel gelebt wird. Es gibt leider eine sehr begrenzte Zahl von Frauen, im Online Rollenspiel mit Gor-Setting, die als freie Frauen agieren. Dabei würden sie erheblich mehr Leben und Interaktion ins Onlinerollenspiel bringen. Die meisten wählen letztlich doch die Sklaverei. Von all denen, die sich für die Freiheit entscheiden, werden viele Panther-Mädchen, Talunas oder weibliche Krieger. Man hört häufig Beschwerden von freien Frauen, dass es zu schwierig sei, online eine freie Frau zu sein, wenn man nicht Panther-Mädchen, Taluna oder weiblicher Krieger sei. Sie finden keine Lebendigkeit in anderen Rollen und sehen zu viele Einschränkungen in ihnen.
Wollen wir zunächst mal die Rolle der freien Frau im goreanischen Rollenspiel betrachten. Viele meinen, dass Rollenspiel-Gelegenheiten für Frauen zu stumpf und begrenzt seien. Deshalb erschaffen viele Spieler weibliche Krieger, obwohl dies auch beschreibt, dass goreanisches Rollenspiel hauptsächlich kampfbetont ist. Dem ist aber nicht so. Gor ist eine vielfältige, pulsierende Welt. Ihr goreanisches Rollenspiel ist nur durch ihre Vorstellungskraft begrenzt. So lässt sich eine Beliebige Anzahl von Geschichtsfäden erfinden, von denen viele gar keine Kampfszenarien beinhalten müssen. Es ist leicht, ein wenig Geheimnis und Verrat in einen Geschichtsfaden einzuweben. Freie Frauen haben in den misten Gegenden Gors genug Freiheit, um Milliarden von Aktivitäten entfalten zu können.
Häufig auch unter dem Oberbegriff Kliniksex bekannt. Damit sind Spiele gemeint, in welchen es zu typischen Rollenverteilungen wie Arzt/Patient, Pfleger/Patient oder Krankenschwester/Patient kommt. Zu den häufigen Elementen von Klinikspielen zählen unter anderem Katheterisieren, Einläufe, Rektaluntersuchungen, gynäkologische Untersuchungen, Cutting, Nadeln und dergleichen. Sehr beliebt sind dabei besonders Untersuchungen auf einem Gyn-Stuhl, da der Passive in einer besonders demütigenden und wehrlosen Stellung freien Einblick und Zugriff auf sein Geschlecht gewährt. Häufig in diesem zusammenhang eingesetztes Sextoy sind Vaginalspekulum und Analspekulum
Bei Rollenspielen handelt es sich im SM Kontext um Spielvarianten welche sich sehr stark psychischer Elemente und dem Ausleben spezieller Phatasien bedienen. Eine kleine Auswahl an Rollenspielvarianten habe ich hier mal zusammengetragen:
* Tierrollen wie Pony oder Hund
* Verhörspiele
* Vergewaltigungs- und Entführungsspiele
* Lehrer/Schüler-Spiele.
In all diesen Rollenspielen nehmen die beteiligten Erwachsenen freiwillig ihre Wunschrolle ein.
Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.
Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.
Vor einigen Tagen hatte ich schon den ersten Teil meiner Gegenüberstellung von Gor und BDSM hier veröffentlicht. Heute möchte ich mit einigen zusätzlichen Theorien und Erkenntnissen auf den Punkt kommen.
Interessanterweise ist die Sklaverei kein Bestandteil der goreanischen Philosophie. In der Tat ist sie für die Philosophie völlig unbedeutend. Sklaverei an sich ist eine soziale und kulturelle Institution und kein philosophisches Prinzip. Nun, ein abgeleitetes Prinzip der goreanischen Philosophie ist jedoch, dass im Allgemeinen Männer dominant und Frauen submissiv sind. Es wird ganz banal als biologische Wahrheit betrachtet, ausgehend von Genetik und der Geschichte der Evolution. Man bedenke dabei, dass hier keine Absolutismen diskutiert werden sondern lediglich Verallgemeinerungen. Aber dieses Prinzip besagt keines falls, dass Frauen Sklavinnen sein sollten oder müssten. Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen Submissivität und Sklaverei.
Man sollte feststellen, dass diese Gruppe die kleinste aller drei Gruppen von Goreanern ist, die ich hier erwähnt habe. Über den Grund, warum das so ist, können lässt sich nur mutmaßen. Ein Teil der Begründung könnte darin liegen, dass die meisten Menschen bei dem Begriff „Philosophie“ mehr an geistige Auseinandersetzung denken, als an einen möglichen Lebensstil. Sie denken an muffige alte Akademiker, welche sich über esoterische Standpunkte und das Wesen des Universums streiten. Trotzdem, wenn wir ins antike Griechenland oder Rom zurückgehen, werden wir feststellen, dass für die Menschen damals Philosophie ein integraler Bestandteil eines bestimmten Lebensstils war. Ein Philosoph lebte seine Philosophie und redete nicht nur darüber. Und da Gor in weiten Teilen auf diesen alten Quellen beruht, erscheint es durchaus angemessen, mit seiner Philosophie ebenso umzugehen.
Ich denke, dies wäre mal eine gute Gelegenheit, beides miteinander zu vergleichen. Ist Gor möglicherweise nur ein Aspekt von BDSM? Worin befinden sich die Ähnlichkeiten und wo die Unterschiede zwischen Gor und BDSM? Dieses Thema wurde zahlreichen Foren und in endlosen Diskussionen unzählige Male bereits ausgiebig behandelt. Aber dennoch scheint es hier und da noch einige Unklarheiten zu geben. Für mich ist das ein Grund, das Thema mal ausführlich zu beleuchten und beides voneinander abzugrenzen. Früher hat die allgemeine Öffentlichkeit Gor als eine Art Untergruppierung von BDSM betrachtet. Seit der Neuauflage der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” scheint sich das zumindest geändert zu haben. Dennoch erkennt man noch immer gewisse Tendenzen. Bei der Erwähnung von Gor in den Medien wird irgendwie unvermeidlich immer ein Bezug zu BDSM hergestellt. Außerdem sind mir bereits so manche Leute die mit BDSM zu tun haben aufgefallen, weil sie Gor als einen Teil davon ansehen. Ebenso bei vielen Anhängern des Gor-Zyklus in umgekehrter Weise.
Um die Verständlichkeit zu erleichtern, werde ich nun vieles sehr verallgemeinern. Es mag vielleicht Ausnahmen von diesen Verallgemeinerungen geben, aber diese wiederlegen nicht automatisch die Verallgemeinerungen generell. Ich bitte daher um Nachsicht
Oder auch Tierspiele. Hinter diesem Begriff verbergen sich Menschen, welche in die Rolle eines Tieres schlüpfen. Die bekanntesten Tierarten für diese Spiele sind Pony oder Hund. SM Praktiken an sich bewegen sich dann hauptsächlich in der “Entmenschlichung” des Spielpartners und in der Möglichkeit völlig neue Verhaltensweisen ausleben zu können, bzw. ohne Sprache agieren zu müssen. Beispielsweise Wagenrennen oder Dressurspiele gehören zu diesen Varianten, die sich einer Kleinen aber begeisterten Gruppe aus SMern erfreut. Mit sexuellen Spielen mit Tieren hat das mal gar nix zu tun!
weibliche Person bei Rollenspielen, welche die dienende Position wählt. Oft auch fetischistisch zu sehen, wenn z.B. submissive Männer eine weibliche Zofenrolle mit der dementsprechenden Kleidung einnehmen.
Höflichkeit und Ehrerbietung gegenüber ihrer Herrschaft sind grundsätzlich das oberste Gebot für eine Zofe. Im aktiven Rollenspiel werden Zofen manchmal mit Ketten welche ihre Arbeit nicht behindern gefesselt um ihren Status noch mehr zu verdeutlichen. Sehr dekorativ und daher entsprechend gebräuchlich ist eine Kombination aus Hand- und Fußfesseln welche vorne mittels einer senkrecht verlaufender Verbindungskette miteinander verbunden sind.
Der Begriff Ponyplay setzt sich aus den Worten Pony und Play (dt. Spiel) zusammen und beschreibt so das Spielen von Pony- oder Pferderollen. Eine form des Petplay. Im SM-Kontext dreht es sich bei dieser Spielart ebenfalls um Dominanz und Unterwerfung. Nicht zuletzt ist eine solche oder ähnliche Unterwerfung auch aus der Tierhaltung bekannt. Und tatsächlich findet sich auch hier der Ursprung vieler SM-Utensilien wie Kopfgeschirr, Harness, Halsband oder Peitsche wieder. Alles bereits aus dem Reitsport und der Pferdehaltung bekannt.
Beim Ponyplay schlüpft der devote Partner in die Rolle des Ponys und stellt sich als Zieh- oder Reitpferd zur Verfügung. Häufig sieht man das Pony mit Kopfgeschirr und Harness vor ein Sulky oder eine Kutsche gespannt. Sättel werden auch gerne mit den menschlichen Ponys eingesetzt um vom dominanten oder aktiven Partner geritten zu werden – gewöhnlich wird dann auf ein Harness verzichtet. Besonders schön anzuschauen finde ich die gern gesehenen Ponyboots. Diese besonderen Stiefel sind sehr hochhackig und die Standfläche ist der eines Hufes nachempfunden der je nach Ausführung auch beschlagen sein kann.
Neben dem Klappern der Hufe und den üblichen Geräuschen welche ein Geschirr erzeugen kann, werden sehr häufig auch tierische Laute in das Spiel mit eingebunden. Es gibt auch Petplayer, welche sich in Foren versammeln und gemeinsam richtige Pferdeställe anmieten um Petplay möglichst nah an der Realität ausleben zu können und sich besser in die Rolle des Tieres einzufügen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas näher auf die Ausstattung eines echten Ponygirls eingehen