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Latexoutfit mit verschiedenen Farben und Latestärken

Fetishfasion: Farben und Stärken von Latexmode

September 7th, 2011 in Fetisch by tarl

Latex ist ein Naturprodukt, das aus der Milch des Kautschukbaumes hergestellt wird. Diese aus der Pflanze gewonnene Milch hat eine fast reinweiße Farbe. Erst nach einer gewissen Vorbehandlung wie Erhitzen, bekommt das gewonnene Material seine allseits bekannte, hellbeige Färbung. Bei der Herstellung von Meterware werden neben Schwefel (zur Vulkanisation) auch gleich die benötigten Farbpigmente hinzugegeben. Theoretisch ist dabei jede erdenkliche Farbe möglich. Doch am häufigsten werden Latexbahnen in den Farben Schwarz und Rot produziert. Auch wenn Rot und Schwarz die mit Abstand beliebtesten Latexfarben sind, so bieten die einschlägigen Fetischshops doch ungefähr 40 verschiedene Farben, darunter transparente Farbtöne, Metallicfarben und solche, die im Schwarzlicht reflektieren. Hinzu kommt eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Variationsmöglichkeiten durch aufgedruckte Muster. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: transparentes und weißes Latex verfärben sich erheblich leichter.

Latexbahnen sind die Basis zur Herstellung der meisten Latexkleidungsstücke und werden in unterschiedlichen Stärken hergestellt. Diese reichen von nur 0,15mm bis hin zu Folien mit einer Stärke von 2,00mm. In den vielen Zwischenstufen findet man gängige Stärken für diverse Kleidungsstücke. Feines Latex, das 0,35mm dick ist, eignet sich beispielsweise für Latexshirts, Unterwäsche und Latexkleider. Aus stärkeren Folien von 0,60mm lassen sich zum Beispiel Latexjeans oder Latexcatsuits herstellen. Latex, welches 0,90mm oder dicker ist, eignet sich unter anderem für die Herstellung von Bondageartikeln.

Latexfetisch: flüssiges Latex

April 17th, 2011 in Fetisch by tarl

Wie ich bereits in vorangegangenen Artikeln beschrieben habe, gibt es für die Verarbeitung von Latex zur Herstellung von Kleidungsstücken mehrere grundverschiedene Möglichkeiten. Auf eine weitere Möglichkeit möchte ich heute zu sprechen kommen. Die Rede ist von flüssigem Latex, auch “Liquid Latex” genannt, welches in verschiedenen Farben erhältlich ist. Zugegeben, etwas Übung und Geschick ist durchaus notwendig aber dann lassen sich damit nicht nur prickelnde Farbenspiele auf nackter Haut spielen sondern sogar eigene Kleidungsstücke herstellen. Das flüssige Latex wird dazu vom Partner mit einem speziellen Pinsel mehrmals direkt auf die vorbereiteten Hautpartien aufgetragen. Erfahrene “Künstler” können sogar Reißverschlüsse mit dieser Technik einarbeiten. Der Fantasie sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Liquid Latex ist perfekt, wenn mal schnell ein neues Fetischoutfit her muss, da man nach dem Aufmalen sein neues Kleidungsstück gleich an hat. Um dann damit aber auch wirklich top gestylt zur Party gehen zu können, bedarf es etwas Übung. Aber wer den Bogen einmal raus hat, kann dafür mit individuellen, perfekt sitzenden und zugleich fanatasievollen Outfits glänzen.

Sexy Domina in Latexjacke

Fetishfashion: genähtes Latex

März 30th, 2011 in Fetisch by tarl

Über zwei Varianten der Latexverarbeitung zur Herstellung von Fetischoutfits habe ich ja bereits berichtet. Neben der flüssigen, respektive getauchten oder der verklebten Verarbeitung von Latex kann man dieses sehr anschmiegsame Material auch vernähen. Dieses der konventionellen Textilverarbeitung sehr ähnliche Verfahren wird besonders gerne bei der Herstellung von hochwertiger und hochpreisiger Oberbekleidung eingesetzt. Kleinere Latex- bzw. Fetischmanufakturen haben derartige Gummikleidung im Portfolio.

Latexmäntel, Latexjacken, oder Latexhosen erhalten auf diese Weise ihr markantes Nahtbild. Für enge und eng anliegende Latexwäsche ist das Vernähen eher weniger geeignet, da die Nähte nur wenig elastisch sind. Das Garn kann reißen oder sich in das Latex einschneiden und so zum einen den Tragekomfort erheblich einschränken und zum anderen die Lebensdauer der Stücke wesentlich verkürzen. Zum Vernähen der Einzelnen Teile muss zudem auf dickeres Latex zurückgegriffen werden denn je dünner das Material, desto elastischer ist es – dementsprechend instabiler wäre die Naht.

Sexy Lady im Latexoutfit aus Latexcatsuit und Latexkorsage

Latexmode An- und Ausziehen

Februar 12th, 2011 in Fetisch by Kajira

Im heutigen Artikel geht es darum, wie man in sein Latexoutfit zunächst hinein – später aber auch wieder heraus kommt ohne dabei die Kleidung zu zerstören und auch ohne bleibende Schäden davonzutragen ;-)
Talkumpuder

Talkumpuder ohne weitere Zusätze lässt sich prima als Anziehhilfe für Latexkleidung verwenden. Es erleichtert ganz besonders das Anziehen von besonders eng anliegenden Kleidungsstücken indem es dafür sorgt, dass Latex auf der Haut problemlos gleitet. Neben der eigenen Haut sollte auch immer die Innenseite der Latexkleidung vor dem Anziehen mit etwas Talkumpuder eingestäubt werden. So präpariert, ist es erheblich einfacher, in das Latexoutfit hineinzuschlüpfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Reißen von Latexkleidung durch Probleme beim Anziehen sehr gut vermieden werden kann.
Anziehhilfen

Als Alternative zum Talkumpuder bietet es sich an, zu fertigen Anziehhilfen, welche auf Silikonöl basieren zurückzugreifen. Auch damit kann man sich perfekt ins Latexoutfit gleiten lassen. Silikonöl ist aber auch das einzige Öl, welches man dazu verwenden sollte. Alle anderen Fette und Öle greifen auf Dauer das Latex an und machen es rissig. Daher ist es wichtig, genau darauf zu achten, dass die Anziehhilfe auf Silikonöl basiert.

Sexy Lesben in Latexkleidung

Faszination Latex

Januar 24th, 2011 in Fetisch by tarl

Was macht eigentlich gerade Latexkleidung so faszinierend? Ich bin sicherlich nicht der Einzige, der sich diese Frage schon mal gestellt hat. Latexkleidung ist nicht immer bequem, der Träger oder die Trägerin schwitzt ständig und wenn es mal etwas kühler ist, schwitzt und friert man gerne auch mal gleichzeitig. Gut das sind alles Phänomene die sich ziemlich einfach erklären lassen. Eng anliegende Latexmode kann schnell mal unbequem werden, wenn unterschiedliche Latexstärken verwendet werden. Was auch ein unangenehmes Tragegefühl mit sich bringen kann sind Falten, wie sie gerne an Ellbogen und Kniekehlen entstehen. Mir ist keine atmungsaktive Latexkleidung bekannt. Mangels Luftdurchlässigkeit des Materials heizt es sich auf der Innenseite sehr schnell auf Körpertemperatur auf und der menschliche Körper beginnt zu transpirieren. Die Feuchtigkeit kann nicht entweichen und so entsteht dieses flutschige Tragegefühl welches viele so sehr lieben. Latexkleidung ist generell kein guter Schutz vor Kälte – es gibt keine oder kaum warme Luftpolster und das Material ist zudem ziemlich dünn. Setzt man sich nun unterschiedlichen Umgebungstemperaturen aus (indem man einfach mal zum Rauchen vor die Tür geht) wird man schnell merken, wie kalt es zur Zeit draußen ist. Dieser Effekt verstärkt sich zusätzlich, da Latex im Vergleich zu normaler Kleidung eine wesentlich höhere Auflagefläche auf der Haut hat. Das kühlt den Schweiß der sich im Latexoutfit gesammelt hat und lässt uns frieren. Interessanter weise schwitzt der Körper in dieser Zeit trotzdem weiter.

Trotzdem ist Latexkleidung toll. Gut, in diesem Zusammenhang darf man dann auch mal von sexuellem Fetischismus sprechen. Das Tragegefühl und der Geruch und das erotische Aussehen an sich können wahrlich erregend sein. Das rutschige, glistschige und feuchte Gefühl auf der Haut wenn man mal für eine Weile in einem Latexcatsuit steckt und sich im Inneren eine Mischung aus Silikonöl (zum leichteren Anziehen und Körperschweiß mischt. Dazu der ganz eigenwillige Gummigeruch, welcher ständig in der Nase liegt. Es gibt kaum figurbetonendere Kleidung als ein eng geschnittenes Latexoutfit. Da kann man durchaus auch das Gefühl von Nacktheit nachvollziehen ohne wirklich nackt zu sein. Auch körperliche Berührungen scheint es zu verstärken.