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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Die Fesselkleidung

Dezember 30th, 2010 in BDSM by tarl

Über die vermutlich bekannteste Form der erotischen Fesselung habe ich ja hier schon einige Male geschrieben. Heute soll es zur Abwechslung mal um eher weniger häufig erwähnte Fesselutensilien gehen – der Fesselkleidung und Bondagesäcken.

Bondagesäcke gibt es je nach Hersteller auch in verschiedenen Formen und Ausführungen. In seiner ursprünglichen Form handelt es sich ganz banal um Ganzkörpersäcke aus denen lediglich der Kopf herauskuckt. Einige Modelle wiederum bedecken lediglich einen Teil des Körpers wie den Kopf oder den Oberkörper. Diese findet man aber sehr selten und beinahe genauso schwer ist es, Bondagesäcke mit angearbeiteter Kopfhaube zu finden. Der klassische Bondagesack wird um den Hals des Bottom geschlossen, so dass dieser zu keiner größeren Bewegung mehr in der Lage ist. Eher weniger Silvoll, aber ein stabiler Müllsack würde theoretisch den selben Zweck erfüllen. Bevor man sich der meist eher teuren Anschaffung eines Bondagesacks hingiebt, lässt sich damit jedoch ganz gut experimentieren, inwiefern diese Spielart überhaupt in Betracht kommt.

Säcke aus luftdichtem Material werden gerne auch mal als Saunasäcke bezeichnet. Aber vorsicht, theoretisch kann sub sich darin auch im wahrsten Sinne totschwitzen. Langzeitspiele sollte man daher mit Vorsicht genießen. So ein Sack erlaubt neben dem Saunaeffekt aber auch noch andere Spielereien. Man kann ihn in der Badewanne mit warmen Wasser füllen.

Die Geschichte des Keuschheitsgürtel

Dezember 23rd, 2010 in Fetisch by Kajira

Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.

Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.

Sklavenausrüstung Gor´s IV

Oktober 31st, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Auch dieses Mal möchte ich Euch einige Stücke aus der großen Auswahl goreanischer Sklavenausrüstung näher bringen. Dabei soll das eigene Kopfkino mal wieder etwas angeregt werden.
Der Kontrollstab

Dieses Werkzeug besteht aus einem zwei Fuß (0,6m) langen Stab mit einer Kettenschlinge an einem seiner Enden. Die Kettenschlinge ist dazu bestimmt, um den Hals einer Sklavin gelegt zu werden. Das andere Ende des Stabes ist mit einer Lederschlinge versehen, welche üblicherweise um das rechte Handgelenk des Sklavenbesitzers getragen wird. Der Stab verfügt über eine Art Abzugshebel den der Besitzer dazu benutzen kann, um damit die Kettenschlinge wahlweise enger zu ziehen oder zu lösen. Auf diese Weise werden Zeichen gegeben und die Sklavin geführt. Dadurch kann ein Mädchen vor ihrem Herrn gehen und von ihm durch den Stab kontrolliert, signalisiert bekommen, in welche Richtung sie gehen soll.
Der Knebel

Auch auf Gor gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sklavenknebel und einige davon kann man durchaus auch als grausam bezeichnen. Die Grundidee eines Knebels ist es, eine Person am Sprechen zu hindern. Unter den Knebelvarianten befinden sich neben dem klassischen Ballknebel auch solche, die mit Metall oder Leder den Mund abschließen. Auf Gor hat ein einfacher Knebel eine Füllung aus einer Metallkugel welche gewöhnlich mit Leder überzogen wurde. Eine Stange welche das Metall fixiert oder ein schlichtes Band verläuft durch die Kugel. Eine Justier- und Sperrvorrichtung erlaubt es, diese Art von Knebel individuell an die jeweilige Sklavin anzupassen. Es gibt zwei Normalgrößen – die größere Variante ist für Männer, die kleinere für Frauen und beide können noch individuell eingestellt werden. Jedoch kommt es recht selten vor, dass Männer auf diese Art geknebelt werden. Die Knebel werden so abgesichert, dass man ihn selbst mit feien Händen nicht selbst entfernen kann.