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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Rhetorisches zu freien Frauen auf Gor

März 19th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

John Normans Romane über Gor sind angefüllt mit unzähligen Anekdoten, welche die Ansichten freier Frauen betreffen. Viele dieser Redensarten beinhalten die auf Gor weitläufige Meinung, dass alle Frauen natürliche Sklavinnen seien. Trotzdem werden die meisten dieser Redensarten im Allgemeinen nicht in der Gegenwart von freien Frauen erwähnt. Zum Abschluss der Artikelserie über die freien Frauen Gor´s möchte ich Euch einige Zitate aus den Büchern nicht vorenthalten:

„Die Einrichtung von Freiheit für Frauen, beschloss ich, wie viele Goreaner glauben, war ein Fehler.“ (Die Nomaden von GOR)

„Auf Gor sagt man, dass freie Frauen Sklavinnen sind, die noch keinen Kragen tragen.“ (Die Zauberer von GOR)

„Jede Frau wünscht sich in ihrem Herzen die Ketten eines Mannes zu tragen.“ (Die Priesterkönige von GOR)

“Ein goreanisches Sprichwort fiel mir ein, dass die freie Frau ein Rätsel sei, dessen Lösung der Kragen ist.“ (Die Zauberer von GOR)

„… die Bekleidung einer freien Frau ist dazu da, ihr Sklaventum zu verdecken,…“(Der Schurke von GOR)

GOR versus BDSM II

Dezember 19th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Vor einigen Tagen hatte ich schon den ersten Teil meiner Gegenüberstellung von Gor und BDSM hier veröffentlicht. Heute möchte ich mit einigen zusätzlichen Theorien und Erkenntnissen auf den Punkt kommen.

Interessanterweise ist die Sklaverei kein Bestandteil der goreanischen Philosophie. In der Tat ist sie für die Philosophie völlig unbedeutend. Sklaverei an sich ist eine soziale und kulturelle Institution und kein philosophisches Prinzip. Nun, ein abgeleitetes Prinzip der goreanischen Philosophie ist jedoch, dass im Allgemeinen Männer dominant und Frauen submissiv sind. Es wird ganz banal als biologische Wahrheit betrachtet, ausgehend von Genetik und der Geschichte der Evolution. Man bedenke dabei, dass hier keine Absolutismen diskutiert werden sondern lediglich Verallgemeinerungen. Aber dieses Prinzip besagt keines falls, dass Frauen Sklavinnen sein sollten oder müssten. Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen Submissivität und Sklaverei.

Man sollte feststellen, dass diese Gruppe die kleinste aller drei Gruppen von Goreanern ist, die ich hier erwähnt habe. Über den Grund, warum das so ist, können lässt sich nur mutmaßen. Ein Teil der Begründung könnte darin liegen, dass die meisten Menschen bei dem Begriff „Philosophie“ mehr an geistige Auseinandersetzung denken, als an einen möglichen Lebensstil. Sie denken an muffige alte Akademiker, welche sich über esoterische Standpunkte und das Wesen des Universums streiten. Trotzdem, wenn wir ins antike Griechenland oder Rom zurückgehen, werden wir feststellen, dass für die Menschen damals Philosophie ein integraler Bestandteil eines bestimmten Lebensstils war. Ein Philosoph lebte seine Philosophie und redete nicht nur darüber. Und da Gor in weiten Teilen auf diesen alten Quellen beruht, erscheint es durchaus angemessen, mit seiner Philosophie ebenso umzugehen.

GOR versus BDSM

Dezember 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Ich denke, dies wäre mal eine gute Gelegenheit, beides miteinander zu vergleichen. Ist Gor möglicherweise nur ein Aspekt von BDSM? Worin befinden sich die Ähnlichkeiten und wo die Unterschiede zwischen Gor und BDSM? Dieses Thema wurde zahlreichen Foren und in endlosen Diskussionen unzählige Male bereits ausgiebig behandelt. Aber dennoch scheint es hier und da noch einige Unklarheiten zu geben. Für mich ist das ein Grund, das Thema mal ausführlich zu beleuchten und beides voneinander abzugrenzen. Früher hat die allgemeine Öffentlichkeit Gor als eine Art Untergruppierung von BDSM betrachtet. Seit der Neuauflage der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” scheint sich das zumindest geändert zu haben. Dennoch erkennt man noch immer gewisse Tendenzen. Bei der Erwähnung von Gor in den Medien wird irgendwie unvermeidlich immer ein Bezug zu BDSM hergestellt. Außerdem sind mir bereits so manche Leute die mit BDSM zu tun haben aufgefallen, weil sie Gor als einen Teil davon ansehen. Ebenso bei vielen Anhängern des Gor-Zyklus in umgekehrter Weise.

Um die Verständlichkeit zu erleichtern, werde ich nun vieles sehr verallgemeinern. Es mag vielleicht Ausnahmen von diesen Verallgemeinerungen geben, aber diese wiederlegen nicht automatisch die Verallgemeinerungen generell. Ich bitte daher um Nachsicht :-)

Die Chroniken von Gor - Band 5: Der Meuchelmörder

Die Chroniken von Gor 5 – Der Meuchelmörder

September 9th, 2010 in Gor Zyklus by tarl

Dieses Mal möchte ich Euch den als bislang letzten übersetzten Teil der Romanserie “Die Chroniken von Gor” von John Norman mit dem Titel “Der Meuchelmörder” etwas näher bringen.

Das glorreiche Ar ist das Schmuckstück unter den Städten Gors und war einst Zentrum eines großen Imperiums. Jetzt aber scheint die Metropole die Brutstätte einer gefährlichen Verschwörung zu sein: Der mächtigste Sklavenhändler der Stadt hat sich offenbar mit den erbitterten Feinden der Priesterkönige verbündet. Tarl Cabot bricht in geheimer Mission nach Ar auf, um der Wurzel der Verschwörung auf den Grund zu gehen – und tritt eine Entwicklung los, die ihn selbst in einen Strudel aus Tod und Rebellion zu reißen droht.

Der fünfte Band ist mit 375 Seiten wieder etwas umfangreicher ausgefallen und erzählt eine sehr schöne und sehr gut ausgeschmückte Geschichte. Der Schreibstil ist gewohnt eher einfach gehalten, das macht es leichter, dem insgesamt sehr umfangreichen Storyverlauf zu folgen. Teil fünf baut auf den vorherigen Bänden auf – daher macht es sinn, die vorherigen Bände zu lesen um Hintergrundinformationen zu sammeln um dem Verlauf leichter folgen zu können.

Logo der Romanserie Die Chroniken von Gor

Gor Wallpaper

Mai 21st, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute war ich mal wieder zu Besuch auf der Website des Basilisk Verlags und wurde in den News mal wieder fündig. Der Verlag bietet auf seiner Seite nun die einzelnen Covers jedes bisher erschienenen Gor-Romans als Wallpaper zum Download an. Laut eigener Aussage auf vielfachen Wunsch. Den kann ich aber sehr gut nachvollziehen denn die sehr schön gezeichneten Covers der übersetzten Neuauflage können sich durchaus sehen lassen. Sie stammen übrigends aus der Feder von Timo Kümmel über den ich einen separaten Artikel geplant habe. Zur Zeit stehen neben dem offiziellen Logo weitere acht verschiedene Motive zur Auswahl. Der Wortwahl entsprechend, liegt die Vermutung nahe, dass noch weitere folgen werden – wir dürfen alle mal gespannt sein.