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Latexfetisch: flüssiges Latex

April 17th, 2011 in Fetisch by tarl

Wie ich bereits in vorangegangenen Artikeln beschrieben habe, gibt es für die Verarbeitung von Latex zur Herstellung von Kleidungsstücken mehrere grundverschiedene Möglichkeiten. Auf eine weitere Möglichkeit möchte ich heute zu sprechen kommen. Die Rede ist von flüssigem Latex, auch “Liquid Latex” genannt, welches in verschiedenen Farben erhältlich ist. Zugegeben, etwas Übung und Geschick ist durchaus notwendig aber dann lassen sich damit nicht nur prickelnde Farbenspiele auf nackter Haut spielen sondern sogar eigene Kleidungsstücke herstellen. Das flüssige Latex wird dazu vom Partner mit einem speziellen Pinsel mehrmals direkt auf die vorbereiteten Hautpartien aufgetragen. Erfahrene “Künstler” können sogar Reißverschlüsse mit dieser Technik einarbeiten. Der Fantasie sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Liquid Latex ist perfekt, wenn mal schnell ein neues Fetischoutfit her muss, da man nach dem Aufmalen sein neues Kleidungsstück gleich an hat. Um dann damit aber auch wirklich top gestylt zur Party gehen zu können, bedarf es etwas Übung. Aber wer den Bogen einmal raus hat, kann dafür mit individuellen, perfekt sitzenden und zugleich fanatasievollen Outfits glänzen.

Sexy Domina in Latexjacke

Fetishfashion: genähtes Latex

März 30th, 2011 in Fetisch by tarl

Über zwei Varianten der Latexverarbeitung zur Herstellung von Fetischoutfits habe ich ja bereits berichtet. Neben der flüssigen, respektive getauchten oder der verklebten Verarbeitung von Latex kann man dieses sehr anschmiegsame Material auch vernähen. Dieses der konventionellen Textilverarbeitung sehr ähnliche Verfahren wird besonders gerne bei der Herstellung von hochwertiger und hochpreisiger Oberbekleidung eingesetzt. Kleinere Latex- bzw. Fetischmanufakturen haben derartige Gummikleidung im Portfolio.

Latexmäntel, Latexjacken, oder Latexhosen erhalten auf diese Weise ihr markantes Nahtbild. Für enge und eng anliegende Latexwäsche ist das Vernähen eher weniger geeignet, da die Nähte nur wenig elastisch sind. Das Garn kann reißen oder sich in das Latex einschneiden und so zum einen den Tragekomfort erheblich einschränken und zum anderen die Lebensdauer der Stücke wesentlich verkürzen. Zum Vernähen der Einzelnen Teile muss zudem auf dickeres Latex zurückgegriffen werden denn je dünner das Material, desto elastischer ist es – dementsprechend instabiler wäre die Naht.

Fetischlady im zweifarbigen Latexoutfit

Fetishfashion: geklebtes Latex

März 8th, 2011 in Fetisch by tarl

Kürzlich habe ich bereits in einem anderen Artikel über Kleidung aus getauchtem Latex geschrieben. Heute möchte ich eine Qualitätsstufe höher steigen und Euch etwas über Kleidung aus geklebtem Latex erzählen. Als bekennender Latexfetischist finde ich die einzelnen Herstellungsverfahren schon sehr interessant.

Es muss nicht immer alles aus einem Stück sein – Latex lässt sich auch kleben. Diese Art der Verarbeitung entspricht dem Material Latex durchaus sehr gut. Dabei werden die einzelnen Teile des Fetischoutfits nach einer extra angefertigten Vorlage zugeschnitten. Danach werden die Säume mit Kontaktklebern fest verschlossen. Diese Klebenähte sind sehr haltbar aber dennoch elastisch. Sie stellen an sich also keine Schwachstellen am Kleidungsstück dar. Hierin liegt auch ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Herstellungsverfahren.

Dieses Herstellungsverfahren von Latexkleidung eröffnet den Designern und Manufakturen erheblich mehr Möglichkeiten für passgenaue und extravagante Schnitte und Farbkombinationen. Aus diesem Grund sind eben auch viele Stücke der aufwändigeren Latexkleidung geklebt. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, auf diese Weise auch Maß- und Sonderanfertigungen herzustellen. Werft dazu einfach auf der nächsten Fetischparty mal einen etwas genaueren Blick auf die hochwertiger anmutenden Latexoutfits – meistens sind diese geklebt.

Fetischgirl in Strümpfen und Handschuhen aus getauchtem Latex

Fetishfashion: getauchtes Latex

März 2nd, 2011 in Fetisch by tarl

Das “Tauchen” ist ein Herstellungsverfahren für Bekleidung aus Latex. Diese Kleidungsstücke sind jedoch nicht individuell sondern entstehen in einem industriellen Verfahren, dem dem Formen aus Kunststoff oder Porzellan mit der künftigen Gestalt des Kleidungsstücks in flüssiges Latex getaucht werden. Obwohl zwar die Herstellung dieser Formen sehr aufwendig und teuer ist, rentiert sich dieses Verfahren für die Hersteller von Latexmode weil mit einer Form beliebig viele Exemplare hergestellt werden können. Aufgrund der hohen Anzahl so hergestellter Kleidungsstücke können diese vergleichsweise günstig angeboten werden. Einzelne Artikel wie Latexhandschuhe oder Präservative werden bis auf ganz wenige Ausnahmen nahezu ausschließlich in diesem Verfahren hergestellt.

Das Tauchverfahren hat aber auch Nachteile. Die Formen können eine bestimmte Größe nicht überschreiten – zum Beispiel bei Latexcatsuits. Ein weiterer Nachteil ist, dass durch das Tauchen in das flüssige Latex und das damit verbundene Abtropfen sehr leicht Unregelmäßigkeiten entstehen können. Genau solche Stellen sind beim späteren Tragen die kritischen Punkte. Hier kann unter Umständen bei Überbeanspruchung das Kleidungsstück schlimmstenfalls einreißen. Hier kann ich nur empfehlen, wenn der Kauf im Ladengeschäft erfolgt, gleich vor Ort jedes Teil kritisch zu prüfen indem man es vorher gegen das Licht hält.

Sexy Lady im Latexoutfit aus Latexcatsuit und Latexkorsage

Latexmode An- und Ausziehen

Februar 12th, 2011 in Fetisch by Kajira

Im heutigen Artikel geht es darum, wie man in sein Latexoutfit zunächst hinein – später aber auch wieder heraus kommt ohne dabei die Kleidung zu zerstören und auch ohne bleibende Schäden davonzutragen ;-)
Talkumpuder

Talkumpuder ohne weitere Zusätze lässt sich prima als Anziehhilfe für Latexkleidung verwenden. Es erleichtert ganz besonders das Anziehen von besonders eng anliegenden Kleidungsstücken indem es dafür sorgt, dass Latex auf der Haut problemlos gleitet. Neben der eigenen Haut sollte auch immer die Innenseite der Latexkleidung vor dem Anziehen mit etwas Talkumpuder eingestäubt werden. So präpariert, ist es erheblich einfacher, in das Latexoutfit hineinzuschlüpfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Reißen von Latexkleidung durch Probleme beim Anziehen sehr gut vermieden werden kann.
Anziehhilfen

Als Alternative zum Talkumpuder bietet es sich an, zu fertigen Anziehhilfen, welche auf Silikonöl basieren zurückzugreifen. Auch damit kann man sich perfekt ins Latexoutfit gleiten lassen. Silikonöl ist aber auch das einzige Öl, welches man dazu verwenden sollte. Alle anderen Fette und Öle greifen auf Dauer das Latex an und machen es rissig. Daher ist es wichtig, genau darauf zu achten, dass die Anziehhilfe auf Silikonöl basiert.