Goreanische Redewendungen

September 5th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

In diesem Artikel möchte ich Euch einige Besonderheiten des goreanischen Sprachgebrauchs darlegen. Nachdem ich schon eine ganze Weile keinen Artikel mehr über Gor-Die Gegenerde verfasst habe.

Auf Gor gibt es nur ein gemeinsames Wort für “Fremder” und “Feind”

Das goreanische Wort für Gebirge bezieht sich auf einen Berg von Erdreich, Stein oder Eis. Es gibt keinen Unterschied für die Goreaner – zumindest was den Aufbau und das Material betrifft. Ein Eisberg ist demzufolge auch nur ein Berg, eben aus Eis.

Das Wort “wir” bezieht sich nur auf eine Gruppe freier Personen. Eine einzelne freie Person mit vielen Sklaven würde von dieser Gruppe nicht in der “wir” Form sprechen.

“Hail” gefolgt von einem Namen ist eine Grußform für Experten, Meister ihres Faches. Einen Meisterspieler, einen Tarn-Renn-Champion, ein Meister des Schwertes oder einen Ubar würde man so begrüßen.

“Tal” ist die gebräuchlichste Grußform und wird gewöhnlich von einer Geste begleitet. Dazu wird die rechte Hand auf Schulterhöhe angehoben, die Handfläche nach innen zum Körper gerichtet. Sie bedeutet, dass die so gegrüßte Person nicht als Feind betrachet wird. Diese geste zeigt auch, dass die Hand keine Waffe trägt. Weil ein Sklave keine Waffen berühren darf, wäre eine derartige Geste für ihn einfach nur lächerlich. Da Sklaven alle freien Personen respektieren müssen, können sie eigentlich niemanden als Feind betrachten. Aus genau diesem Grund kann eine solche Geste, ausgeführt von einem Sklaven, durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Demnach darf ein Sklave mit dem Wort “Tal” grüßen, jedoch ohne die Geste mit der Hand auszuführen. Sie bleibt den freien Personen vorbehalten.