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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik
Kajira im Spiegel

Grundwissen über kajirae

April 16th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

Die Sklaverei ist auf Gor eine sehr alte und historisch gewachsene Einrichtung. Sie ist so umfassend und komplex, mit ihren hunderten von Blickwinkeln und Facetten, sowohl rechtlich betrachtet, wie auch sozial und ästhetisch. Die Sklaverei auf Gor findet ihren Ursprung in den biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau. Die männliche Dominanz ist bei Säugetieren vorherrschend und bei Primaten sogar durchgängig. Goreaner akzeptieren daher die Sklaverei als natürlichen Teil des Lebens und nur sehr wenige hinterfragen ihre grundlegende Gültigkeit. „Weibliches Sklaventum ist in einer der Natur geistesverwandten Zivilisation ein institutionalisierter Ausdruck der grundlegenden biologischen Beziehung zwischen den Geschlechtern. In der Einrichtung des weiblichen Sklaventums findet sich diese grundsätzliche Beziehung erkannt, akzeptiert, erklärt, gefestigt und bewundert.“ (Die Wilden von GOR)

Die goreanische Mythologie liefert sogar eine Geschichte, welche die Einführung der Sklaverei rechtfertigt. Vor langer Zeit gab es auf Gor einen erbitterten Krieg zwischen Männern und Frauen. Am Ende wurden die Frauen geschlagen. Die Priesterkönige jedoch wollten nicht, dass alle Frauen getötet werden würden, also schenkten sie den Frauen Schönheit. Sie taten dies, um die Männer dazu zu verführen, sie zu behalten, und nicht sie erschlagen zu wollen. Aber als Preis für ihre Schönheit verfügten die Priesterkönige, dass die Frauen für alle Zeiten die Sklavinnen der Männer sein sollten.

Gor: Die Freie Gefährtenschaft

April 2nd, 2011 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

Die freie Gefährtenschaft ist die goreanische Form der Ehe und zumindest in den meisten goreanischen Städten mit Ausnahme Port Kars üblich. Eine Freie Gefährtenschaft dauert zunächst ein einziges Jahr, dann muss sie mit dem Wein der Liebe erneuert werden, oder sie wird aufgelöst. Die Erneuerung muss zur zwanzigsten Stunde, also genau um Mitternacht des Jahrestages vollzogen werden. Stirbt jedoch einer der Partner oder wird versklavt, wird die freie Gefährtenschaft folglich auch aufgelöst. Es ist nicht bekannt, ob die beiden Parteien einer freien Gefährtenschaft diese, wie bei einer Scheidung auch auflösen können, bevor das Jahr abgelaufen ist. Da es sich um eine vertragliche Angelegenheit handelt, besteht zumindest diese Möglichkeit, aber in den Büchern wird sie nicht beschrieben. Allerdings ist die Freie Gefährtenschaft eine sehr ernste Angelegenheit für Goreaner. Man geht sie nicht leichtfertig ein und es erscheint unwahrscheinlich, dass die Goreaner einen Grund sehen sollten, sie vor Ablauf des Jahres zu beenden. Es gibt allerdings auch Menschen, die eine Freie Gefährtenschaft anders empfinden. „Einige Goreaner halten eine freie Gefährtenschaft für so etwas wie vertraglich geregelte Sklaverei.“ (Die Blutsbrüder von GOR)

Freie Frauen und Kinder

März 4th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Eine wesentliche und sehr wichtige Aufgabe für freie Frauen auf Gor ist die Fortpflanzung. Die Kinder für ihre Familie und Kaste zu gebären, die diesen ein langes Fortbestehen gewährleisten. Das Kind einer Sklavin wird dagegen meistens als Sklave betrachtet. Deshalb haben auch nur wenige freie Männer Kinder mit ihren Sklavinnen. Kinder werden daher als Privileg der freien Frauen betrachtet. Im Allgemeinen sind es freie Frauen, die sich um die Kinder kümmern und sie in den schwierigen ersten Jahren ihrer Entwicklung unterrichten. Sklavinnen dürfen auf Gor keine freien Personen unterrichten, deshalb dürfen sie nicht einmal Kinder unterrichten. Sklavinnen sind auf mindere Positionen gegenüber Kindern reduziert, mehr Puppen als irgend etwas anderes. Auf diese Weise lernen Kinder eine ganze Menge von ihren freien Müttern, deshalb ist es die Aufgabe eben dieser Mütter, sicher zu stellen, dass sie die korrekten Informationen bekommen. Vermutlich werden sie es sein, die den Kindern erste Informationen über den Kasten-Kodex geben und ihnen auch anständiges Benehmen beibringen.

Die goreanische Etikette

Januar 10th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

In diesem Artikel habe ich eine Sammlung von verschiedenen für Gor typischen Benimm-Regeln zusammengestellt. Gerade für diejenigen, welche die Welt Gor im Rollenspiel erforschen und erleben möchten, könnte dies ein nützlicher Leitfaden sein.
Tal

Tal ist das übliche goreanische Grußwort. Es wird oft von einer Geste, der auf Schulterhöhe erhobenen rechten Hand mit der dem Körper zugewandten Handfläche, begleitet. Dies zeigt an, dass die gegrüßte Person nicht als Feind betrachtet wird. Die Geste zeigt, dass die Hand ohne Waffe ist. Da Sklavinnen keine Waffen erlaubt sind, wäre bei ihnen diese Geste wiederum eher lächerlich. Da Sklavinnen auch alle freien Personen respektieren müssen, können sie niemanden als Feind betrachten. Deshalb kann diese Geste, ausgeführt durch eine Sklavin, von einer freien Person durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Sklavinnen dürfen das Wort „Tal“ an sich als Gruß verwenden, aber sie werden ihn nicht mit dieser Geste unterstreichen. Es gibt einige Beispiele in den Büchern aus denen hervorgeht, dass auch Sklavinnen das Wort „Tal“ als Grußform benutzen.
Gegrüßt seist Du (Hail)

Diese Grußform ist fast immer gegenüber besonderen Herrschaften und Meistern vorbehalten. Einen Meister des Schwertkampfs oder des Kaissa würde man so begrüßen. Niemals würde man eine Sklavin so begrüßen. Allerdings dürfen Sklavinnen diese Grußform gegenüber entsprechenden freien Personen anwenden. Ein Ubar wäre zum Beispiel so eine entsprechende freie Person.

Sklavenausrüstung Gor´s VII

November 27th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Diesmal folgt nun der siebte und damit letzte Teil aus der Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung. Wer alle Teile aufmerksam gelesen hat, dem sind sicherlich einige Gemeinsamkeiten mit vergangenen irdischen Kulturen aufgefallen. Einige Gegenstände findet man auch heute noch im BDSM-Umfeld in etwas abgewandelter Form wieder.
Der Sklavenwagen

Er wird auch Mädchen- oder Käfigwagen genannt und es gibt davon verschiedene Modelle. Es gibt eine Variante mit einem zentralen Balken in der Mitte des Wagens. Die Sklavinnen werden mit ihren Fußgelenken an diesen Balken gekettet. Den Balken kann man anheben, so dass die Mädchen auf diese Weise in die Wagenmitte hineingezogen werden können. Diese Art Wagen wird oft mit einer Zeltplane abgedeckt auf denen sich ein Überwurf aus blauer und gelber Seide befindet. Wenn das Wetter unfreundlich wird, kann die Seide entfernt werden um das zarte Gewebe zu schützen. Dann gibt es auch noch den tiefgelegten Ausstellungswagen. Diese Art Sklavenwagen hat ein robustes, eisernes Rahmenwerk und Sklavinnen können darin in verschiedenen Positionen angekettet werden. Auf diese Art werden sie potentiellen Käufern zur Schau gestellt. Es gibt auch Wagen mit aufgesetztem Käfig, ähnlich den Käfigen die man früher auch in Zoos finden konnte. Diese wurden vermutlich in erster Line für den Transport von männlichen Sklaven verwendet, wenn man die Festigkeit der Gitter berücksichtigt. Die meisten dieser Sklavenwagen sind in den Farben gelb und blau lackiert beziehungsweise bedeckt, den Farben der Kaste der Sklavenhändler.

Sklavenausrüstung Gor´s VI

November 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Endlich ist der sechste Teil meiner Artikelserie über die Sklavenausrüstung welche auf Gor so gebräuchlich ist fertig geworden. Die heute beschriebenen Gegenstände sind hauptsächlich zur Abrichtung und Disziplinierung von Sklavinnen gedacht. Natürlich werden aber auch wieder ein paar andere nützliche oder zumindest interessante Utensilien beschrieben.

Der Sklavenstab

Dieses Werkzeug ähnelt sehr stark einem Tarnstab, ist aber speziell dazu entwickelt, am Menschen angewendet werden. Der Sklavenstab wurde von Angehörigen der Heilerkaste sowie der Hausbauerkaste gemeinsam entwickelt. Die Kaste der Heiler hat ihr Wissen über die Vernetzung von Nervenenden innerhalb eines Menschen beigesteuert. Die Hausbauerkaste steuerte ihre Kenntnisse über die Grundsätze und Techniken wie sie in Energiekugeln verwendet werden bei. Der Sklavenstab hat ebenso wieder Tarnstab auch, einen An- und Ausknopf. Aber im Gegensatz zum Tarnstab verfügt der Sklavenstab über einen zusätzlichen Regler um die Intensität des Sklavenstab-Schlags zu verändern. Wobei die Intensität lediglich zwischen unangenehm und sofort tödlich variieren kann. Wenn er auf stärkste Intensität eingestellt ist, wird das Ende des Stabes sehr heiß und derartig hell strahlend, dass es schwer fällt, ihn überhaupt anzuschauen. Wenn er auf jemanden trifft, stößt er einen gelben Funkenflug aus. In den meisten Städten Gor´s ist seine Verwendung unbekannt und er wird dementsprechend selten genutzt – außer von professionellen Sklavenhändlern. Seine eher geringe Verbreitung dürfte darin begründet sein, weil es heißt dass die Stäbe sehr kostspielig wären. Dabei wurde in den Büchern so weit ich weiß nie ein Preis genannt.

Sklavenausrüstung Gor´s V

November 12th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Wieder ist eine Woche zu Ende gegangen und es wird mal wieder Zeit, meine Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung zu erweitern. Schwerpunktmäßig geht es dieses mal darum, welche Mittel es auf Gor gibt um seine Sklavin in Zaum zu halten.
Die Leine

Die auf Gor am weitesten Verbreiteten Leinen haben einen Schnappverschluss und werden an einen Kragen oder Kragenring eingehakt. Außerdem gibt es auf Gor spezielle Leinen für Hand- und Fußgelenke. Viele Leinen sind mit Draht gefüllt, damit sie nicht von einer Sklavin durchgekaut werden können. Solch eine Leine ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Gegenstand. Sie kann einerseits dazu benutzt werden, um ein Sklavenmädchen anzuleinen. Sie kann aber auch zur Führung eines Mädchens benutzt werden – besonders inmitten einer Menschenmenge. Man kann sie als Hilfsmittel zur Sklavenausbildung benutzen denn die meisten Leinen sind lang genug, um als provisorische Peitsche zu dienen. Eine Sklavin kann die Leine dazu benutzen, ihren Herrn zu verführen. Einige Goreaner dürften das Potential einer neuen Sklavin testen, indem sie sie anleinen und dann beobachten, ob sie fast unmerklich und ohne dass es ihr bewusst ist, die Leine benutzt um zu locken.

Sklavenausrüstung Gor´s IV

Oktober 31st, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Auch dieses Mal möchte ich Euch einige Stücke aus der großen Auswahl goreanischer Sklavenausrüstung näher bringen. Dabei soll das eigene Kopfkino mal wieder etwas angeregt werden.
Der Kontrollstab

Dieses Werkzeug besteht aus einem zwei Fuß (0,6m) langen Stab mit einer Kettenschlinge an einem seiner Enden. Die Kettenschlinge ist dazu bestimmt, um den Hals einer Sklavin gelegt zu werden. Das andere Ende des Stabes ist mit einer Lederschlinge versehen, welche üblicherweise um das rechte Handgelenk des Sklavenbesitzers getragen wird. Der Stab verfügt über eine Art Abzugshebel den der Besitzer dazu benutzen kann, um damit die Kettenschlinge wahlweise enger zu ziehen oder zu lösen. Auf diese Weise werden Zeichen gegeben und die Sklavin geführt. Dadurch kann ein Mädchen vor ihrem Herrn gehen und von ihm durch den Stab kontrolliert, signalisiert bekommen, in welche Richtung sie gehen soll.
Der Knebel

Auch auf Gor gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sklavenknebel und einige davon kann man durchaus auch als grausam bezeichnen. Die Grundidee eines Knebels ist es, eine Person am Sprechen zu hindern. Unter den Knebelvarianten befinden sich neben dem klassischen Ballknebel auch solche, die mit Metall oder Leder den Mund abschließen. Auf Gor hat ein einfacher Knebel eine Füllung aus einer Metallkugel welche gewöhnlich mit Leder überzogen wurde. Eine Stange welche das Metall fixiert oder ein schlichtes Band verläuft durch die Kugel. Eine Justier- und Sperrvorrichtung erlaubt es, diese Art von Knebel individuell an die jeweilige Sklavin anzupassen. Es gibt zwei Normalgrößen – die größere Variante ist für Männer, die kleinere für Frauen und beide können noch individuell eingestellt werden. Jedoch kommt es recht selten vor, dass Männer auf diese Art geknebelt werden. Die Knebel werden so abgesichert, dass man ihn selbst mit feien Händen nicht selbst entfernen kann.

Sklavenausrüstung Gor´s III

Oktober 24th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute möchte ich Euch wieder einmal eine weitere Auswahl an goreanischer Sklavenausrüstung vorstellen.

Das Kolonnenseil

Dieser Gegenstand ist in Torvaldsland sehr gebräuchlich und wird dazu benutzt, eine Gruppe von Sklavinnen aneinander zu binden. Das Seil besteht aus geflochtenem Leder, ungefähr ein halbes Zoll (1,3 cm) dick und ist mit Draht gefüllt. Der Draht verhindet, dass die Mädchen das Leder durchkauen können.

Der Kragen (Ko-Lar bzw. Halsband)

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Arten von Vorrichtungen, die nur dazu gemacht wurden, um den Hals einer Sklavin zu umschließen und als Kragen zu fungieren. Die meist gebräuchlichsten Variationen sind aus Eisen oder Stahl hergestellt, obwohl durchaus auch Leder oder Seil zum Halsband taugen kann. Der am weitesten verbreitete Kragen für Frauen ist ein flaches, leichtes Band aus Metall, welches sich bequem um den Hals herum fügt und hinten verschlossen wird. Um das Schloss zu öffnen wird ein Schlüssel benötigt. Normalerweise handelt es sich um ein Stiftschloss mit sechs Stiften – je einer für jeden Buchstaben des Wortes “Kajira”. Einige Kragen können ziemlich teuer sein und sind aufwändig verziert, mit Juwelen besetzt und aus wertvollen Metallen gefertigt. Jedoch findet man derartige Halsbänder nur sehr selten.

Goreanische Gesetze Part6

Oktober 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute folgt nun der sechste Teil meine Artikelserie über die goreanischen Gesetze und gesellschaftlichen Regeln. Der wichtigste Bereich dieses mal ist das gesellschaftliche Leben hinsichtlich Krankheit, miteinander auf Gor leben und Verbrechen wie Diebstahl und Brandstiftung.

51. Insulae und Wohnblocks dürfen nur bis zu einer bestimmten Höhe gebaut werden. Die Höhenbegrenzung variiert jedoch von Stadt zu Stadt.

52. Der zentrale Abfallbehälter in allen Insulae muss per Gesetz zu jeder Zeit geschlossen bleiben.

53. Jede Person, welche eine Tunika trägt oder zumindest besitzt, die in einer anderen Farbe gefüttert ist, so dass sie auch gewendet werden kann und die eigene Identität zu wechseln, ist von der Pfählung bedroht.

54. Dar-Kosis ist eine sehr gefährliche und hochgradig ansteckende Krankheit für die bisher noch kein Heilmittel gefunden wurde. Dar-Kosis wird als heilige Krankheit betrachtet und es gilt als Ketzerei, das Blut der Kranken zu vergießen, obwohl man sie steinigen kann. Ebenso als Ketzerei gilt die Suche nach einem Heilmittel. Aus den Romanen geht jedoch nicht hervor, ob dies ausdrücklich als Gesetz in einer Stadt beschrieben wurde.