Grundwissen über kajirae
Die Sklaverei ist auf Gor eine sehr alte und historisch gewachsene Einrichtung. Sie ist so umfassend und komplex, mit ihren hunderten von Blickwinkeln und Facetten, sowohl rechtlich betrachtet, wie auch sozial und ästhetisch. Die Sklaverei auf Gor findet ihren Ursprung in den biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau. Die männliche Dominanz ist bei Säugetieren vorherrschend und bei Primaten sogar durchgängig. Goreaner akzeptieren daher die Sklaverei als natürlichen Teil des Lebens und nur sehr wenige hinterfragen ihre grundlegende Gültigkeit. „Weibliches Sklaventum ist in einer der Natur geistesverwandten Zivilisation ein institutionalisierter Ausdruck der grundlegenden biologischen Beziehung zwischen den Geschlechtern. In der Einrichtung des weiblichen Sklaventums findet sich diese grundsätzliche Beziehung erkannt, akzeptiert, erklärt, gefestigt und bewundert.“ (Die Wilden von GOR)
Die goreanische Mythologie liefert sogar eine Geschichte, welche die Einführung der Sklaverei rechtfertigt. Vor langer Zeit gab es auf Gor einen erbitterten Krieg zwischen Männern und Frauen. Am Ende wurden die Frauen geschlagen. Die Priesterkönige jedoch wollten nicht, dass alle Frauen getötet werden würden, also schenkten sie den Frauen Schönheit. Sie taten dies, um die Männer dazu zu verführen, sie zu behalten, und nicht sie erschlagen zu wollen. Aber als Preis für ihre Schönheit verfügten die Priesterkönige, dass die Frauen für alle Zeiten die Sklavinnen der Männer sein sollten.


