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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Goreanische Gesetze Part6

Oktober 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute folgt nun der sechste Teil meine Artikelserie über die goreanischen Gesetze und gesellschaftlichen Regeln. Der wichtigste Bereich dieses mal ist das gesellschaftliche Leben hinsichtlich Krankheit, miteinander auf Gor leben und Verbrechen wie Diebstahl und Brandstiftung.

51. Insulae und Wohnblocks dürfen nur bis zu einer bestimmten Höhe gebaut werden. Die Höhenbegrenzung variiert jedoch von Stadt zu Stadt.

52. Der zentrale Abfallbehälter in allen Insulae muss per Gesetz zu jeder Zeit geschlossen bleiben.

53. Jede Person, welche eine Tunika trägt oder zumindest besitzt, die in einer anderen Farbe gefüttert ist, so dass sie auch gewendet werden kann und die eigene Identität zu wechseln, ist von der Pfählung bedroht.

54. Dar-Kosis ist eine sehr gefährliche und hochgradig ansteckende Krankheit für die bisher noch kein Heilmittel gefunden wurde. Dar-Kosis wird als heilige Krankheit betrachtet und es gilt als Ketzerei, das Blut der Kranken zu vergießen, obwohl man sie steinigen kann. Ebenso als Ketzerei gilt die Suche nach einem Heilmittel. Aus den Romanen geht jedoch nicht hervor, ob dies ausdrücklich als Gesetz in einer Stadt beschrieben wurde.

Goreanische Gesetze Part5

Oktober 3rd, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Erneut wird es mal wieder Zeit, die Artikelserie über alle goreanischen Gesetze und Regeln ein weiteres Stück fortzusetzen. Zwei herausragende Themen wären hier zum Einen der Umgang mit Zahlungsmitteln und zum Anderen die Rechte von freien Frauen in goreanischen Städten.

41. Schuldtitel können übertragen werden, gewöhnlich jedoch zu einem etwas geringeren Preis und der neue Besitzer kann versuchen, die Schulden zum Preis des vereinbarten Titels einzutreiben. Kredithaie versuchen oft aus solchen Situationen Gewinn zu machen.

42. Rasieren, abschleifen, abkratzen oder abkneifen von Metall an irgendwelchen Münzen wird als Diebstahl und Betrug angesehen. Letztlich verringert es ja den Wert einer Münze.

43. Kronen, Zeichen oder Familienabzeichen können registriert werden und ihr Gebrauch wäre somit dann offiziell eingeschränkt.

44. Die Roben der Verhüllung und Schleier können nicht nur für freie Frauen gesetzlich vorgeschrieben sein. In einigen Städten wie zum Beispiel Ar oder Ar´s Station ist es nur ein Brauch, in anderen Städten wiederum Gesetz. In einigen Städten wird eine unverschleierte Frau von den Stadtwachen in Gewahrsam genommen und falls notwendig, zwangsweise verschleiert. Wiederholte Verstöße können letztlich auch zur Versklavung führen. Selbst dort, wo es lediglich ein Brauch ist, wird freien Frauen dringend geraten, in der Öffentlichkeit Roben und Schleier zu tragen.

Goreanische Gesetze Part4

September 19th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute gibt es mal wieder eine kleine Fortsetzung über die Regeln und Gebräuchlichkeiten des goreanischen Lebens wie es in den Gor-Romanen von John Norman beschrieben wurde.

31. Jeder, der eine Stadt ohne Erlaubnis betritt wird durch Pfählen bestraft. Zitat aus Gor – die Gegenerde Band 2: Der Geächtete: “Spitzen auf den Mauern goreanischer Städte werden oft von den Überresten unwillkommener Gäste überragt”

32. Geächteten ist das Betreten von Städten verboten und wird ebenfalls durch Pfählen bestraft. Panthermädchen und Talunas werden ebenfalls als Geächtete betrachtet.

33. Attentätern, die das Zeichen des Dolches auf ihrer Stirn tragen, wird der Zutritt zu einer Stadt ohne Behinderung gewährt.

34. Angehörige der Kasten der Spieler, Dichter, Musiker oder Sänger dürfen jede Stadt frei betreten.

35. Abgesandte, die einen goldenen Querstrich an der linken Schläfe ihres Helmes beziehungsweise Kopfschutzes tragen, sind vor Behinderungen durch jeden innerhalb der Stadt geschützt. Wenn man so will, könnte man dies als eine Art diplomatische Immunität betrachten.

Goreanische Redewendungen

September 5th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

In diesem Artikel möchte ich Euch einige Besonderheiten des goreanischen Sprachgebrauchs darlegen. Nachdem ich schon eine ganze Weile keinen Artikel mehr über Gor-Die Gegenerde verfasst habe.

Auf Gor gibt es nur ein gemeinsames Wort für “Fremder” und “Feind”

Das goreanische Wort für Gebirge bezieht sich auf einen Berg von Erdreich, Stein oder Eis. Es gibt keinen Unterschied für die Goreaner – zumindest was den Aufbau und das Material betrifft. Ein Eisberg ist demzufolge auch nur ein Berg, eben aus Eis.

Das Wort “wir” bezieht sich nur auf eine Gruppe freier Personen. Eine einzelne freie Person mit vielen Sklaven würde von dieser Gruppe nicht in der “wir” Form sprechen.

“Hail” gefolgt von einem Namen ist eine Grußform für Experten, Meister ihres Faches. Einen Meisterspieler, einen Tarn-Renn-Champion, ein Meister des Schwertes oder einen Ubar würde man so begrüßen.

“Tal” ist die gebräuchlichste Grußform und wird gewöhnlich von einer Geste begleitet. Dazu wird die rechte Hand auf Schulterhöhe angehoben, die Handfläche nach innen zum Körper gerichtet. Sie bedeutet, dass die so gegrüßte Person nicht als Feind betrachet wird. Diese geste zeigt auch, dass die Hand keine Waffe trägt. Weil ein Sklave keine Waffen berühren darf, wäre eine derartige Geste für ihn einfach nur lächerlich. Da Sklaven alle freien Personen respektieren müssen, können sie eigentlich niemanden als Feind betrachten. Aus genau diesem Grund kann eine solche Geste, ausgeführt von einem Sklaven, durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Demnach darf ein Sklave mit dem Wort “Tal” grüßen, jedoch ohne die Geste mit der Hand auszuführen. Sie bleibt den freien Personen vorbehalten.

Goreanische Gesetze Part3

August 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

So langsam wird es auch mal wieder Zeit, das goreanische Regelwerk des gesellschaftlichen Lebens wieder um einige Einträge zu erweitern. Teil zwei ist ja nun auch schon wieder ein paar Tage alt.

21. Es ist legal möglich, die eigene Kaste zu wechseln. Obwohl aber die meisten Goreaner dies nicht freiwillig tun würden, da sie stolz auf ihre Kaste sind, egal von welch niedrigem Stand sie auch sein mag. Im Falle einer freien Gefährtenschaft kann die Frau die Kaste des Mannes übernehmen, allerdings umgekehrt ist das nicht möglich. Um auf andere Art die Kaste zu wechseln, muss der Hohe Rat der jeweiligen Stadt dem Wechsel zustimmen. Die Zustimmung ist auch von den Qualifikationen für die neue Kaste und der Bereitschaft dieser, das neue Mitglied zu akzeptieren abhängig.

22. Frauen aus der Heiler Kaste dürfen sich nicht in vollem Umfang ihren ärztlichen Tätigkeiten zuwenden, bevor sie nicht zwei Kinder geboren haben. In vielen Städten werden den Frauen der Heiler Kaste im Alter von fünfzehn Jahren zwei Armbänder um das linke Handgelenk gelegt. Für jedes von ihnen geborene Kind wird eines davon wieder abgenommen. Sobald beide Armbänder entfernt sind, darf sie auch in vollem Umfang medizinische Tätigkeiten ausüben.

Goreanische Gesetze Part2

Juli 13th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Wurde ja auch Zeit, die Artikelserie fortzusetzen! Heute möchte ich Euch mit Artikel 11 bis 20 aus der goreanischen Gesetzessammlung das Leben auf Gor wieder etwas näher bringen.

11. Sobald die geistige Volljährigkeit erreicht wurde, muss eine Einbürgerungszeremonie vollzogen werden. Die Details der Zeremonie können von Stadt zu Stadt variieren. In einigen Städten beispielsweise, kann es erforderlich sein, dass andere, nicht blutsverwandte Bürger als Fürsprecher auftreten müssen. In anderen Städten wiederum kann es sein, dass eine Art Bürgerkommitee anhand einer Prüfung feststellt, ob der Kanditat sich als würdig erweist, Bürger dieser Stadt zu werden. Der Abzulegende Treueschwur beinhaltet unter anderem das Küssen des Heimsteins, das Schwören verschiedener Eide und manchmal auch das Teilen von Brot, Feuer und Salz. Dem neuen Bürger werden dann ein Lorbeerkranz und der Umhang der Bürgerschaft verliehen.

12. Die nicht teilnahme an einer Einbürgerungszeremonie innerhalb eines Jahres nach Erreichen der geistigen Volljährigkeit wird mit dem Außstoßen aus der Stadt bestraft. Dies wiederum gilt jedoch nur für Menschen die innerhalb der Stadt oder als Kinder von Bürgern dieser Stadt geboren wurden.

13. In den Büchern tauchen vereinzelt vage Hinweise auf die geistige Volljährigkeit auf. Jedoch ein genaues Alter wurde bisher nie genannt. Aus dem Kontext lässt sich jedoch schließen dass es mit relativer Sicherheit bei 15 Jahren liegt.

Goreanische Gesetze Part1

Juli 1st, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Die folgenden Gesetze und legalen Prinzipien sind in den goreanischen Städten allgemein verbreitet. Es ist zwar keine erschöpfende Liste sondern vielmehr lediglich eine Sammlung einiger wichtiger Richtlinien, die in den Büchern beschrieben werden. Dabei sollte man zudem beachten, dass nicht jedes Gesetz auch in jeder Stadt gelten muss. Auch besteht die Möglichkeit, dass manche Stadt andere Gesetze hat, die in meinem Blog nicht aufgeführt sind.

Aufgrund der Fülle an Material welches sich im Laufe der Zeit bei mir angesammelt hat, habe ich beschlossen, eine mehrteilige Artikelserie daraus zu machen um Euch die Regeln des goreanischen Lebens häppchenweise zu servieren ;-)

1. Es wird auf Gor gesagt, dass das Gesetz einer Stadt nicht weiter reicht als ihre Mauern.
Dies ist das grundlegendste Prinzip der goreanischen Gesetze, obwohl es mehr allgemeine Gültigkeit besitzt, als irgendwo niedergeschrieben zu stehen. Wenn man vor die Stadttore einer Stadt tritt, verlieren die Stadtgesetze in den meisten Fällen ihre Kraft und Schutzfunktion. Aber es gibt auch Ausnahmen zu dieser Regel. Einerseits beanspruchen viele Städte Souveränität über das umliegende Land. Die Stadt könnte versuchen, sich Einfluss auf das Umland zu erzwingen. Patroullien mit Tarns, Tharlarions oder mit Infanterie bewachen oft die verletzlichen Grenzen des beanspruchten Gebietes und befragen, stoppen oder töten Nicht-Bürger, die versuchen, in das Gebiet einzudringen. Allerdings entspricht die Effektivität dieses Versuches der Stärke der entsprechenden Stadt. Zweitens gibt es bestimmte Örtlichkeiten außerhalb der Stadt, über die diese völlig legal Kontrolle ausübt, so zum Beispiel beflaggte Festungen. Eine solche Festung ist ein Handelsposten der einer bestimmten Stadt gehört und in dem ihre Gesetze gelten. Drittens gibt es da auch noch das Handelsgesetz, welches sich über einfache Gesetze, die viele Städte auf Gor binden, hinwegsetzt. Das Handelsgesetz erstreckt sich über alle Stadtmauern hinweg und schützt den Handel.

Was ist GOR?

Juni 13th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Was ist Gor? Was bedeutet es eigentlich goreanisch zu sein?

Darauf gibt es viele mögliche Antworten. Manche davon sind eher einfach, andere wiederum durchaus sehr komplex. Die Antworten variieren ebenso, abhängig von den eigenen Vorstellungen und Perspektiven. Die Antworten sind aber sehr wichtig für jeden, der Gor wirklich verstehen, nach der goreanischen Philosophie leben oder aber im Rollenspiel die Bücher nachspielen möchte. Für diejenigen die sich nicht um den Inhalt des Gor-Zyklus scheren, sind die Inhalte weitestgehend unwichtig.

Nüchtern betrachtet ist Gor ein fiktiver Planet mit der selben Umlaufbahn wie die Erde, jedoch auf der entgegengesetzten Seite der Sonne. Es ist eine barbarische Welt, regiert von Stahl und gelenkt vom Ehrbegriff. Es ist aber vor allem eine männlich dominierte Welt, in der Sklaverei eine altehrwürdige und allgemein akzeptierte Einrichtung ist. Dort gibt es Verbote und Einschränkungen für vielfältige Formen der Technologie, aber in einigen, wenn auch eher begrenzten Bereichen überholt die goreanische Technologie die der Erde bei Weitem. Zum Beispiel hat man auf Gor ein Mittel gegen das Altern gefunden. Dieses Mittel wäre auf der Erde unbezahlbar. Sehr viele Aspekte der goreanischen Kultur werden von irdischen Kulturformen angeregt, wie beispielsweise das alte Rom und Griechenland, aber auch Ableitungen der Kulturen der Wikinger, Mongolen, Germanen, den Indern und der Inuit kann man feststellen.