Subscribe

Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

La Kajira – Sehnsucht nach Gor

Oktober 21st, 2011 in BDSM-Filme by tarl

Paris, ein scheinbar normales mittelständisches Paar lebt in der Grossstadt – unscheinbar, zumindest auf den ersten Blick unauffällig, gebildet, gutaussehend – führt bei genauerer Betrachtung doch ein etwas seltsames, ein etwas andersartiges Leben. Sie reden, lachen und streiten auch mal, aber irgendwie sind sie sonderbar. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass dies kein gewöhnliches Paar ist. Sie leben eine in dieser Gesellschaft ungewöhnliche Beziehungsform. Er hat das Sagen, sie ist seine Sklavin. Es ist wie es scheint eine aus BDSM Kreisen bekannte 24/7 Beziehung, doch ist er nicht zufrieden, fühlt sich unfrei durch die gesellschaftlichen Zwänge, möchte mehr erleben. Dieses 247/7, wie es genannt wird, empfindet er immer noch als ein Versteckspiel, letztendlich auch in einer Gesellschaft, die jedem Individuum die Möglichkeit gibt, sich den eigenen Neigungen entsprechend zu entfalten, schränkt die selbe Gesellschaft diese Freiheit auch wieder ein, zu Gunsten der freien Entfaltung der Mehrheit. Inspiriert durch die Romane von John Norman entschliesst sich Alduras in eine neue Welt aufzubrechen und seine Vision wahr werden zu lassen: ein Leben nach der goreanischen Lebensphilosophie in Freiheit, Unabhängigkeit und Entfaltung seiner und ihrer Natur. Er bricht auf in einen anderen Kontinent, einer kleinen Insel in der Karibik, dort wo er seinen Heimstein setzen kann, dort wo er sein GOR gründen kann.

Gor: Die Freie Gefährtenschaft

April 2nd, 2011 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

Die freie Gefährtenschaft ist die goreanische Form der Ehe und zumindest in den meisten goreanischen Städten mit Ausnahme Port Kars üblich. Eine Freie Gefährtenschaft dauert zunächst ein einziges Jahr, dann muss sie mit dem Wein der Liebe erneuert werden, oder sie wird aufgelöst. Die Erneuerung muss zur zwanzigsten Stunde, also genau um Mitternacht des Jahrestages vollzogen werden. Stirbt jedoch einer der Partner oder wird versklavt, wird die freie Gefährtenschaft folglich auch aufgelöst. Es ist nicht bekannt, ob die beiden Parteien einer freien Gefährtenschaft diese, wie bei einer Scheidung auch auflösen können, bevor das Jahr abgelaufen ist. Da es sich um eine vertragliche Angelegenheit handelt, besteht zumindest diese Möglichkeit, aber in den Büchern wird sie nicht beschrieben. Allerdings ist die Freie Gefährtenschaft eine sehr ernste Angelegenheit für Goreaner. Man geht sie nicht leichtfertig ein und es erscheint unwahrscheinlich, dass die Goreaner einen Grund sehen sollten, sie vor Ablauf des Jahres zu beenden. Es gibt allerdings auch Menschen, die eine Freie Gefährtenschaft anders empfinden. „Einige Goreaner halten eine freie Gefährtenschaft für so etwas wie vertraglich geregelte Sklaverei.“ (Die Blutsbrüder von GOR)

Der Umgang mit freien Frauen auf Gor

März 7th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Freie Frauen auf Gor werden im Allgemeinen mit Respekt, Höflichkeit und Ehre behandelt. Besonders freie Frauen hohen Ranges oder hoher Kaste. Goreanischen freien Frauen gesteht man prinzipiell einen höheren Stellenwert zu als der typischen Erden-Frau. Häufig werden freie Frauen, ganz besonders die von hohem Rang, als „Lady“ angesprochen. Andererseits spricht man in den Büchern die Männer wiederum nicht als „Lord“ an. Freie Frauen können oft sagen, was sie wollen, ohne erst jemanden um Erlaubnis zu bitten zu müssen und viele Männer werden zuhören, was sie zu sagen haben. Teil dieses Verständnisses ist die Tatsache, dass diese freien Männer und Frauen einen Heimstein teilen und dementsprechend viele Gemeinsamkeiten haben. Von daher sind sie gern dazu bereit, den Gedanken und Gefühlen anderer zuzuhören. Freie Frauen sind innerhalb gewisser Grenzen oft sehr dreist. “Eine freie Frau ist unvergleichlich wertvoll. Sie steht tausendmal und mehr über einer bloßen Sklavin.“ (Die Spieler von GOR, S. 92) „Es gibt zum Beispiel, keine höher stehende Person, niemand der mehr respektiert wird als die goreanische freie Frau.“ (Die Jäger von GOR, S. 311) Freie Frauen werden selten vergewaltigt, außer es führt zur unmittelbaren Versklavung. Selbst ein Sklavenhändler, der eine freie Frau versklavt, wird sie so lange mit Respekt behandeln, bis sie gebrandet ist.

Freie Frauen und Kinder

März 4th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Eine wesentliche und sehr wichtige Aufgabe für freie Frauen auf Gor ist die Fortpflanzung. Die Kinder für ihre Familie und Kaste zu gebären, die diesen ein langes Fortbestehen gewährleisten. Das Kind einer Sklavin wird dagegen meistens als Sklave betrachtet. Deshalb haben auch nur wenige freie Männer Kinder mit ihren Sklavinnen. Kinder werden daher als Privileg der freien Frauen betrachtet. Im Allgemeinen sind es freie Frauen, die sich um die Kinder kümmern und sie in den schwierigen ersten Jahren ihrer Entwicklung unterrichten. Sklavinnen dürfen auf Gor keine freien Personen unterrichten, deshalb dürfen sie nicht einmal Kinder unterrichten. Sklavinnen sind auf mindere Positionen gegenüber Kindern reduziert, mehr Puppen als irgend etwas anderes. Auf diese Weise lernen Kinder eine ganze Menge von ihren freien Müttern, deshalb ist es die Aufgabe eben dieser Mütter, sicher zu stellen, dass sie die korrekten Informationen bekommen. Vermutlich werden sie es sein, die den Kindern erste Informationen über den Kasten-Kodex geben und ihnen auch anständiges Benehmen beibringen.

Die Rolle der freien Frau auf Gor

Januar 23rd, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Freie Frauen auf Gor füllen verschiedene Rollen aus. Rollen, die in ihrem Wesen nicht von kajirae ausgefüllt werden können. Es sind durchaus auch wichtige Rollen, die wesentlich zum reibungslosen Funktionieren der goreanischen Gesellschaft beitragen. Diese Rollen beinhalten unter anderem Positionen der Macht, Kastenzugehörigkeit, freie Gefährtenschaften und die Rolle der Mutter. Diese Rollen sind viel wichtiger als die Rolle der Sklavin. Sklavinnen im Allgemeinen, tragen ziemlich wenig zu den Abläufen der goreanischen Gesellschaft bei. Obwohl es auch Arbeitssklavinnen gibt, ist die wesentliche Aufgabe der Mehrheit der Sklavinnen, dem Vergnügen der Männer zu dienen, eine Art Luxus sozusagen. Eine Stadt kann ohne Sklavinnen auskommen, jedoch nicht ohne freie Frauen.
Positionen der Macht

Im Allgemeinen ziehen es goreanische Männer nicht vor, Frauen in Machtpositionen einzusetzen.Ein passendes Zitat dazu habe ich aus dem Band “Die Spieler von Gor” herausgesucht: “Frauen, … , lösen selten bei Männern den Wunsch zu folgen aus. Entsprechend mögen Männer im großen und ganzen nicht gern Frauen folgen. Wenn sie es tun, fühlen sie sich im Allgemeinen unwohl. Ihnen wird unbehaglich. Sie spüren die Absurdität, die Unnatürlichkeit einer solchen Beziehung. Deshalb folgen normale Männer meist Frauen nur widerwillig, und nur mit Vorbehalt, üblicherweise nur in einer künstlichen Umgebung oder in den engen Grenzen einer verführten, wahllosen oder naiven Einrichtung, wo Ihnen ihre Disziplin aufgezwungen wurde. Ihre Mitarbeit bei Befehlen in einer solchen Situation kann nicht anders als kritisch oder skeptisch beschrieben werden. Ihre Arbeiten neigen deshalb dazu zögerlicher und mit weniger Selbstvertrauen durchgeführt zu werden. Daraus entstehen ernste Konsequenzen für die Effizienz ihrer Handlungen. Es ist interessant zu bemerken, dass selbst Frauen, besonders in kritischen Situationen, selten Frauen folgen mögen. Das männliche Geschlecht scheint aus biologischer Sicht mehr oder weniger einen natürlichen Führungsanspruch zu haben. Wenn die Natur pervertiert wird, kann allerdings alles geschehen.” Allerdings ist dies ein Allgemeinplatz, für den es eine Reihe von Ausnahmen gibt. Eine freie Frau mit überlegenen Fähigkeiten kann letztlich sehr viel erreichen, einschließlich der Herrschaft über eine Stadt. Diese Tatsache wird von der Philosophie Gors zudem voll unterstützt.

Die goreanische Etikette

Januar 10th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

In diesem Artikel habe ich eine Sammlung von verschiedenen für Gor typischen Benimm-Regeln zusammengestellt. Gerade für diejenigen, welche die Welt Gor im Rollenspiel erforschen und erleben möchten, könnte dies ein nützlicher Leitfaden sein.
Tal

Tal ist das übliche goreanische Grußwort. Es wird oft von einer Geste, der auf Schulterhöhe erhobenen rechten Hand mit der dem Körper zugewandten Handfläche, begleitet. Dies zeigt an, dass die gegrüßte Person nicht als Feind betrachtet wird. Die Geste zeigt, dass die Hand ohne Waffe ist. Da Sklavinnen keine Waffen erlaubt sind, wäre bei ihnen diese Geste wiederum eher lächerlich. Da Sklavinnen auch alle freien Personen respektieren müssen, können sie niemanden als Feind betrachten. Deshalb kann diese Geste, ausgeführt durch eine Sklavin, von einer freien Person durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Sklavinnen dürfen das Wort „Tal“ an sich als Gruß verwenden, aber sie werden ihn nicht mit dieser Geste unterstreichen. Es gibt einige Beispiele in den Büchern aus denen hervorgeht, dass auch Sklavinnen das Wort „Tal“ als Grußform benutzen.
Gegrüßt seist Du (Hail)

Diese Grußform ist fast immer gegenüber besonderen Herrschaften und Meistern vorbehalten. Einen Meister des Schwertkampfs oder des Kaissa würde man so begrüßen. Niemals würde man eine Sklavin so begrüßen. Allerdings dürfen Sklavinnen diese Grußform gegenüber entsprechenden freien Personen anwenden. Ein Ubar wäre zum Beispiel so eine entsprechende freie Person.

GOR versus BDSM II

Dezember 19th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Vor einigen Tagen hatte ich schon den ersten Teil meiner Gegenüberstellung von Gor und BDSM hier veröffentlicht. Heute möchte ich mit einigen zusätzlichen Theorien und Erkenntnissen auf den Punkt kommen.

Interessanterweise ist die Sklaverei kein Bestandteil der goreanischen Philosophie. In der Tat ist sie für die Philosophie völlig unbedeutend. Sklaverei an sich ist eine soziale und kulturelle Institution und kein philosophisches Prinzip. Nun, ein abgeleitetes Prinzip der goreanischen Philosophie ist jedoch, dass im Allgemeinen Männer dominant und Frauen submissiv sind. Es wird ganz banal als biologische Wahrheit betrachtet, ausgehend von Genetik und der Geschichte der Evolution. Man bedenke dabei, dass hier keine Absolutismen diskutiert werden sondern lediglich Verallgemeinerungen. Aber dieses Prinzip besagt keines falls, dass Frauen Sklavinnen sein sollten oder müssten. Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen Submissivität und Sklaverei.

Man sollte feststellen, dass diese Gruppe die kleinste aller drei Gruppen von Goreanern ist, die ich hier erwähnt habe. Über den Grund, warum das so ist, können lässt sich nur mutmaßen. Ein Teil der Begründung könnte darin liegen, dass die meisten Menschen bei dem Begriff „Philosophie“ mehr an geistige Auseinandersetzung denken, als an einen möglichen Lebensstil. Sie denken an muffige alte Akademiker, welche sich über esoterische Standpunkte und das Wesen des Universums streiten. Trotzdem, wenn wir ins antike Griechenland oder Rom zurückgehen, werden wir feststellen, dass für die Menschen damals Philosophie ein integraler Bestandteil eines bestimmten Lebensstils war. Ein Philosoph lebte seine Philosophie und redete nicht nur darüber. Und da Gor in weiten Teilen auf diesen alten Quellen beruht, erscheint es durchaus angemessen, mit seiner Philosophie ebenso umzugehen.

GOR versus BDSM

Dezember 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Ich denke, dies wäre mal eine gute Gelegenheit, beides miteinander zu vergleichen. Ist Gor möglicherweise nur ein Aspekt von BDSM? Worin befinden sich die Ähnlichkeiten und wo die Unterschiede zwischen Gor und BDSM? Dieses Thema wurde zahlreichen Foren und in endlosen Diskussionen unzählige Male bereits ausgiebig behandelt. Aber dennoch scheint es hier und da noch einige Unklarheiten zu geben. Für mich ist das ein Grund, das Thema mal ausführlich zu beleuchten und beides voneinander abzugrenzen. Früher hat die allgemeine Öffentlichkeit Gor als eine Art Untergruppierung von BDSM betrachtet. Seit der Neuauflage der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” scheint sich das zumindest geändert zu haben. Dennoch erkennt man noch immer gewisse Tendenzen. Bei der Erwähnung von Gor in den Medien wird irgendwie unvermeidlich immer ein Bezug zu BDSM hergestellt. Außerdem sind mir bereits so manche Leute die mit BDSM zu tun haben aufgefallen, weil sie Gor als einen Teil davon ansehen. Ebenso bei vielen Anhängern des Gor-Zyklus in umgekehrter Weise.

Um die Verständlichkeit zu erleichtern, werde ich nun vieles sehr verallgemeinern. Es mag vielleicht Ausnahmen von diesen Verallgemeinerungen geben, aber diese wiederlegen nicht automatisch die Verallgemeinerungen generell. Ich bitte daher um Nachsicht :-)

Goreanische Gesetze Part6

Oktober 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute folgt nun der sechste Teil meine Artikelserie über die goreanischen Gesetze und gesellschaftlichen Regeln. Der wichtigste Bereich dieses mal ist das gesellschaftliche Leben hinsichtlich Krankheit, miteinander auf Gor leben und Verbrechen wie Diebstahl und Brandstiftung.

51. Insulae und Wohnblocks dürfen nur bis zu einer bestimmten Höhe gebaut werden. Die Höhenbegrenzung variiert jedoch von Stadt zu Stadt.

52. Der zentrale Abfallbehälter in allen Insulae muss per Gesetz zu jeder Zeit geschlossen bleiben.

53. Jede Person, welche eine Tunika trägt oder zumindest besitzt, die in einer anderen Farbe gefüttert ist, so dass sie auch gewendet werden kann und die eigene Identität zu wechseln, ist von der Pfählung bedroht.

54. Dar-Kosis ist eine sehr gefährliche und hochgradig ansteckende Krankheit für die bisher noch kein Heilmittel gefunden wurde. Dar-Kosis wird als heilige Krankheit betrachtet und es gilt als Ketzerei, das Blut der Kranken zu vergießen, obwohl man sie steinigen kann. Ebenso als Ketzerei gilt die Suche nach einem Heilmittel. Aus den Romanen geht jedoch nicht hervor, ob dies ausdrücklich als Gesetz in einer Stadt beschrieben wurde.

Goreanische Gesetze Part5

Oktober 3rd, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Erneut wird es mal wieder Zeit, die Artikelserie über alle goreanischen Gesetze und Regeln ein weiteres Stück fortzusetzen. Zwei herausragende Themen wären hier zum Einen der Umgang mit Zahlungsmitteln und zum Anderen die Rechte von freien Frauen in goreanischen Städten.

41. Schuldtitel können übertragen werden, gewöhnlich jedoch zu einem etwas geringeren Preis und der neue Besitzer kann versuchen, die Schulden zum Preis des vereinbarten Titels einzutreiben. Kredithaie versuchen oft aus solchen Situationen Gewinn zu machen.

42. Rasieren, abschleifen, abkratzen oder abkneifen von Metall an irgendwelchen Münzen wird als Diebstahl und Betrug angesehen. Letztlich verringert es ja den Wert einer Münze.

43. Kronen, Zeichen oder Familienabzeichen können registriert werden und ihr Gebrauch wäre somit dann offiziell eingeschränkt.

44. Die Roben der Verhüllung und Schleier können nicht nur für freie Frauen gesetzlich vorgeschrieben sein. In einigen Städten wie zum Beispiel Ar oder Ar´s Station ist es nur ein Brauch, in anderen Städten wiederum Gesetz. In einigen Städten wird eine unverschleierte Frau von den Stadtwachen in Gewahrsam genommen und falls notwendig, zwangsweise verschleiert. Wiederholte Verstöße können letztlich auch zur Versklavung führen. Selbst dort, wo es lediglich ein Brauch ist, wird freien Frauen dringend geraten, in der Öffentlichkeit Roben und Schleier zu tragen.