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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Onlinerollenspiel: Freie Frauen Gor´s

Februar 14th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

In Second Life gibt es eine ziemlich große Anzahl Sim´s auf denen das Leben auf Gor in Form eines Online Rollenspiel gelebt wird. Es gibt leider eine sehr begrenzte Zahl von Frauen, im Online Rollenspiel mit Gor-Setting, die als freie Frauen agieren. Dabei würden sie erheblich mehr Leben und Interaktion ins Onlinerollenspiel bringen. Die meisten wählen letztlich doch die Sklaverei. Von all denen, die sich für die Freiheit entscheiden, werden viele Panther-Mädchen, Talunas oder weibliche Krieger. Man hört häufig Beschwerden von freien Frauen, dass es zu schwierig sei, online eine freie Frau zu sein, wenn man nicht Panther-Mädchen, Taluna oder weiblicher Krieger sei. Sie finden keine Lebendigkeit in anderen Rollen und sehen zu viele Einschränkungen in ihnen.

Wollen wir zunächst mal die Rolle der freien Frau im goreanischen Rollenspiel betrachten. Viele meinen, dass Rollenspiel-Gelegenheiten für Frauen zu stumpf und begrenzt seien. Deshalb erschaffen viele Spieler weibliche Krieger, obwohl dies auch beschreibt, dass goreanisches Rollenspiel hauptsächlich kampfbetont ist. Dem ist aber nicht so. Gor ist eine vielfältige, pulsierende Welt. Ihr goreanisches Rollenspiel ist nur durch ihre Vorstellungskraft begrenzt. So lässt sich eine Beliebige Anzahl von Geschichtsfäden erfinden, von denen viele gar keine Kampfszenarien beinhalten müssen. Es ist leicht, ein wenig Geheimnis und Verrat in einen Geschichtsfaden einzuweben. Freie Frauen haben in den misten Gegenden Gors genug Freiheit, um Milliarden von Aktivitäten entfalten zu können.

Freie Frauen auf Gor II

Februar 10th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute folgt die Fortsetzung zum kürzlich veröffentlichten Artikel über die freien Frauen auf Gor. Und dies wird sicherlich nicht der letzte Artikel dazu bleiben. Über Frauen auf Gor werde ich noch einige weitere Artikel veröffentlichen – irgendwie bekommt gerade die freie Frau meines Erachtens zu wenig Aufmerksamkeit.
Konventionen

Es folgen nun zwei wichtige Konventionen, die sich mit der Versklavung freier Frauen beschäftigen. Sie haben zwar nicht die Kraft von Gesetzen, aber die Ehre verlangt es, dass ihnen gehorcht wird. Diese Konventionen sind Teil der goreanischen Tradition und deshalb sehr respektiert.

Die Einrichtung des Sklavenraubes wird von fast jeder, höchstwahrscheinlich sogar von jeder Stadt auf Gor praktiziert. Wenn man die Frauen einer anderen Stadt raubt, wird die eigene Stadt die Legalität dieses Raubes und den Besitz der neuen Sklavin offiziell anerkennen. Wichtig ist aber, dass diese Frauen einer anderen Stadt angehören. Es ist definitiv nicht legal, seine eigene Stadt plündern, um aus deren Frauen Sklavinnen zu machen. Die Stadt der Frau wird diese verteidigen, aber auch anerkennen, dass Raub ein Teil des Lebens auf Gor ist.

Rettet ein Mann einer Frau das Leben, besagt die Konvention, dass ihm eine Option zusteht, sie zu versklaven. Im Grunde hat dadurch der Mann das Recht am Leben der Frau gewonnen, dass er es überhaupt gerettet hat. Obwohl dies kein Gesetz ist, werden nur wenige Menschen einem Mann dieses Recht verweigern. Selbst die Familie der Frau wird gewöhnlich dieser Konvention folge leisten. Es wird als ehrenvoller Umgang mit dieser Art von Handlung betrachtet.

Freie Frauen auf Gor

Januar 30th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Die wirkliche Rolle von freien Frauen innerhalb der goreanischen Gesellschaft ist einer der am meisten missverständlich interpretierten Aspekte auf Gor. Dieses Missverständnis wird durch diverse Faktoren ständig wieder neu belebt. Zunächst einmal durch den Sprachgebrauch in den meisten Büchern, dass alle Frauen Sklavinnen sein sollten. Zum zweiten zeigt eine oberflächliche Lektüre der Bücher, dass fast alle der wichtigen Charaktere freier Frauen, welche oft hochmütig beschrieben werden, als Sklavinnen enden. Und drittens gibt es den Mythos, dass die männliche Dominanz auf Gor absolut sei. Diese drei Gründe verbinden sich, um die Sicht des Lesers auf die freien Frauen Gors zu verdrehen. Erst bei einem tieferen Studium der Bücher von Gor versteht man die tatsächliche Komplexität der Rolle der freien Frauen auf Gor. Sie sind weit mehr als potentielle Sklavinnen.

Die überwiegende Mehrheit aller Frauen auf Gor sind freie Frauen. Lediglich 2-3 % aller Frauen sind tatsächlich Sklavinnen. Allein diese Statistik spricht Bände über den Status der freien Frau innerhalb der goreanischen Gesellschaft. Trotz aller Rhetorik, verfallen Goreaner nicht solcher Plattheit und versklaven die meisten ihrer Frauen. Sie versklaven nicht einmal einen wesentlichen Anteil ihrer Frauen. Es muss folglich überzeugende Gründe geben, um diese Haltung zu unterstützen. Freie Frauen müssen in der Lage sein, wichtige Rollen auszufüllen, die Sklavinnen nicht übernehmen können. Die Nachfrage nach diesen Rollen muss die Nachfrage nach Sklavinnen übersteigen. Diese Artikelserie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Facetten des Lebens als freie Frau auf Gor, um dem geneigten Leser zu helfen, deren Platz auf Gor besser zu verstehen.

Die goreanische Etikette

Januar 10th, 2011 in Gor - Die Gegenerde by tarl

In diesem Artikel habe ich eine Sammlung von verschiedenen für Gor typischen Benimm-Regeln zusammengestellt. Gerade für diejenigen, welche die Welt Gor im Rollenspiel erforschen und erleben möchten, könnte dies ein nützlicher Leitfaden sein.
Tal

Tal ist das übliche goreanische Grußwort. Es wird oft von einer Geste, der auf Schulterhöhe erhobenen rechten Hand mit der dem Körper zugewandten Handfläche, begleitet. Dies zeigt an, dass die gegrüßte Person nicht als Feind betrachtet wird. Die Geste zeigt, dass die Hand ohne Waffe ist. Da Sklavinnen keine Waffen erlaubt sind, wäre bei ihnen diese Geste wiederum eher lächerlich. Da Sklavinnen auch alle freien Personen respektieren müssen, können sie niemanden als Feind betrachten. Deshalb kann diese Geste, ausgeführt durch eine Sklavin, von einer freien Person durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Sklavinnen dürfen das Wort „Tal“ an sich als Gruß verwenden, aber sie werden ihn nicht mit dieser Geste unterstreichen. Es gibt einige Beispiele in den Büchern aus denen hervorgeht, dass auch Sklavinnen das Wort „Tal“ als Grußform benutzen.
Gegrüßt seist Du (Hail)

Diese Grußform ist fast immer gegenüber besonderen Herrschaften und Meistern vorbehalten. Einen Meister des Schwertkampfs oder des Kaissa würde man so begrüßen. Niemals würde man eine Sklavin so begrüßen. Allerdings dürfen Sklavinnen diese Grußform gegenüber entsprechenden freien Personen anwenden. Ein Ubar wäre zum Beispiel so eine entsprechende freie Person.

GOR versus BDSM II

Dezember 19th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Vor einigen Tagen hatte ich schon den ersten Teil meiner Gegenüberstellung von Gor und BDSM hier veröffentlicht. Heute möchte ich mit einigen zusätzlichen Theorien und Erkenntnissen auf den Punkt kommen.

Interessanterweise ist die Sklaverei kein Bestandteil der goreanischen Philosophie. In der Tat ist sie für die Philosophie völlig unbedeutend. Sklaverei an sich ist eine soziale und kulturelle Institution und kein philosophisches Prinzip. Nun, ein abgeleitetes Prinzip der goreanischen Philosophie ist jedoch, dass im Allgemeinen Männer dominant und Frauen submissiv sind. Es wird ganz banal als biologische Wahrheit betrachtet, ausgehend von Genetik und der Geschichte der Evolution. Man bedenke dabei, dass hier keine Absolutismen diskutiert werden sondern lediglich Verallgemeinerungen. Aber dieses Prinzip besagt keines falls, dass Frauen Sklavinnen sein sollten oder müssten. Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen Submissivität und Sklaverei.

Man sollte feststellen, dass diese Gruppe die kleinste aller drei Gruppen von Goreanern ist, die ich hier erwähnt habe. Über den Grund, warum das so ist, können lässt sich nur mutmaßen. Ein Teil der Begründung könnte darin liegen, dass die meisten Menschen bei dem Begriff „Philosophie“ mehr an geistige Auseinandersetzung denken, als an einen möglichen Lebensstil. Sie denken an muffige alte Akademiker, welche sich über esoterische Standpunkte und das Wesen des Universums streiten. Trotzdem, wenn wir ins antike Griechenland oder Rom zurückgehen, werden wir feststellen, dass für die Menschen damals Philosophie ein integraler Bestandteil eines bestimmten Lebensstils war. Ein Philosoph lebte seine Philosophie und redete nicht nur darüber. Und da Gor in weiten Teilen auf diesen alten Quellen beruht, erscheint es durchaus angemessen, mit seiner Philosophie ebenso umzugehen.

GOR versus BDSM

Dezember 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Ich denke, dies wäre mal eine gute Gelegenheit, beides miteinander zu vergleichen. Ist Gor möglicherweise nur ein Aspekt von BDSM? Worin befinden sich die Ähnlichkeiten und wo die Unterschiede zwischen Gor und BDSM? Dieses Thema wurde zahlreichen Foren und in endlosen Diskussionen unzählige Male bereits ausgiebig behandelt. Aber dennoch scheint es hier und da noch einige Unklarheiten zu geben. Für mich ist das ein Grund, das Thema mal ausführlich zu beleuchten und beides voneinander abzugrenzen. Früher hat die allgemeine Öffentlichkeit Gor als eine Art Untergruppierung von BDSM betrachtet. Seit der Neuauflage der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” scheint sich das zumindest geändert zu haben. Dennoch erkennt man noch immer gewisse Tendenzen. Bei der Erwähnung von Gor in den Medien wird irgendwie unvermeidlich immer ein Bezug zu BDSM hergestellt. Außerdem sind mir bereits so manche Leute die mit BDSM zu tun haben aufgefallen, weil sie Gor als einen Teil davon ansehen. Ebenso bei vielen Anhängern des Gor-Zyklus in umgekehrter Weise.

Um die Verständlichkeit zu erleichtern, werde ich nun vieles sehr verallgemeinern. Es mag vielleicht Ausnahmen von diesen Verallgemeinerungen geben, aber diese wiederlegen nicht automatisch die Verallgemeinerungen generell. Ich bitte daher um Nachsicht :-)

Einband des Romans die Chroniken von Gor Band 6 - Die Piraten

Die Chroniken von Gor 6 – Die Piraten

Dezember 10th, 2010 in Gor Zyklus by tarl

Über den Basilisk-Verlag besteht mittlerweile seit einigen Tagen die Möglichkeit, den sechsten Teil der Chroniken von Gor mit dem Titel “Die Piraten” vorzubestellen. Leider war die limitierte Auflage im Nu vergriffen. Weiterhin können aber Vorbestellungen für die unlimitierte Auflage vorgenommen werden. Der Unterschied besteht lediglich in der Nummerierung auf der Innenseite des Einbandes, was eben gerade für Sammler interessant ist.

Die Chroniken von Gor 6 – Die Piraten erscheint voraussichtlich im Februar 2011. Hier schon mal ein kleiner Auszug über das, was den interessierten Leser erwartet:

Der sechste Teil des Gor-Zyklus spielt hauptsächlich in Port Kar, der Stadt der Piraten, Briganten und Männer ohne Loyalität. Die Geißel der schimmernden Thassa, wo das Recht des Stärkeren gilt und die schwachen um ihr Leben fürchten müssen. Nach einer schmerzlichen Erfahrung im Sumpfgebiet der Rencebauern findet sich Tarl Cabot in Port Kar wieder und muss sich ein neues Leben aufbauen. Unter dem Namen Bosk steigt er schließlich zum gefürchtetsten Piratenkapitän und mächtigsten Mann der Stadt auf.

Die Chroniken von Gor - Band 5: Der Meuchelmörder

Die Chroniken von Gor 5 – Der Meuchelmörder

September 9th, 2010 in Gor Zyklus by tarl

Dieses Mal möchte ich Euch den als bislang letzten übersetzten Teil der Romanserie “Die Chroniken von Gor” von John Norman mit dem Titel “Der Meuchelmörder” etwas näher bringen.

Das glorreiche Ar ist das Schmuckstück unter den Städten Gors und war einst Zentrum eines großen Imperiums. Jetzt aber scheint die Metropole die Brutstätte einer gefährlichen Verschwörung zu sein: Der mächtigste Sklavenhändler der Stadt hat sich offenbar mit den erbitterten Feinden der Priesterkönige verbündet. Tarl Cabot bricht in geheimer Mission nach Ar auf, um der Wurzel der Verschwörung auf den Grund zu gehen – und tritt eine Entwicklung los, die ihn selbst in einen Strudel aus Tod und Rebellion zu reißen droht.

Der fünfte Band ist mit 375 Seiten wieder etwas umfangreicher ausgefallen und erzählt eine sehr schöne und sehr gut ausgeschmückte Geschichte. Der Schreibstil ist gewohnt eher einfach gehalten, das macht es leichter, dem insgesamt sehr umfangreichen Storyverlauf zu folgen. Teil fünf baut auf den vorherigen Bänden auf – daher macht es sinn, die vorherigen Bände zu lesen um Hintergrundinformationen zu sammeln um dem Verlauf leichter folgen zu können.

Goreanische Redewendungen

September 5th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

In diesem Artikel möchte ich Euch einige Besonderheiten des goreanischen Sprachgebrauchs darlegen. Nachdem ich schon eine ganze Weile keinen Artikel mehr über Gor-Die Gegenerde verfasst habe.

Auf Gor gibt es nur ein gemeinsames Wort für “Fremder” und “Feind”

Das goreanische Wort für Gebirge bezieht sich auf einen Berg von Erdreich, Stein oder Eis. Es gibt keinen Unterschied für die Goreaner – zumindest was den Aufbau und das Material betrifft. Ein Eisberg ist demzufolge auch nur ein Berg, eben aus Eis.

Das Wort “wir” bezieht sich nur auf eine Gruppe freier Personen. Eine einzelne freie Person mit vielen Sklaven würde von dieser Gruppe nicht in der “wir” Form sprechen.

“Hail” gefolgt von einem Namen ist eine Grußform für Experten, Meister ihres Faches. Einen Meisterspieler, einen Tarn-Renn-Champion, ein Meister des Schwertes oder einen Ubar würde man so begrüßen.

“Tal” ist die gebräuchlichste Grußform und wird gewöhnlich von einer Geste begleitet. Dazu wird die rechte Hand auf Schulterhöhe angehoben, die Handfläche nach innen zum Körper gerichtet. Sie bedeutet, dass die so gegrüßte Person nicht als Feind betrachet wird. Diese geste zeigt auch, dass die Hand keine Waffe trägt. Weil ein Sklave keine Waffen berühren darf, wäre eine derartige Geste für ihn einfach nur lächerlich. Da Sklaven alle freien Personen respektieren müssen, können sie eigentlich niemanden als Feind betrachten. Aus genau diesem Grund kann eine solche Geste, ausgeführt von einem Sklaven, durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Demnach darf ein Sklave mit dem Wort “Tal” grüßen, jedoch ohne die Geste mit der Hand auszuführen. Sie bleibt den freien Personen vorbehalten.

Die Chroniken von Gor - Band 4: Die Nomaden

Die Chroniken von Gor 4 – Die Nomaden

Juli 17th, 2010 in Gor Zyklus by tarl

Heute möchte ich Euch den ebenfalls bereits vor einiger Zeit neu erschienen Band 4 aus der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” etwas näher bringen. Nachdem unser Protagonist, Tarl Cabot im letzten Teil den Priesterkönigen einen wenn man so will “Besuch abstattete” setzt sich nun in dieser Ausgabe die Geschichte fort.

Die Priesterkönige betrauen Tarl Cabot mit einem gefährlichen Auftrag: Er soll das letzte Ei ihres Volkes, Garant für den Fortbestand ihrer Herrschaft, von den grausamen und wilden Nomaden des Tuchuk-Stammes zurückholen.

Doch die listigen und kampfhungrigen Tuchuks haben ihre eigenen Pläne und als auch noch eine zweite, verborgene Macht nach dem letzten Ei der Priesterkönige greift, wird das Schicksal von Tarl Cabot untrennbar mit dem der Nomaden von Gor verbunden.