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Sklavin im Korsett aus Lack

Das Korsett: Die Materialien

Februar 11th, 2012 in Fetisch by tarl

Ich habe ja schon einige Artikel über Korsetts hier verfasst mit verschiedenen Hinweisen zum Tragen und zur Korsettschnürung. Heute nehme ich mich mal der materiellen Beschaffenheit an und möchte mal aufzeigen, was es denn so gibt.

Ein gutes und hochwertiges Korsett hat immer einen eingearbeiteten Unterstoff. Dieser ist meist eher schlicht, dafür aber robust und sehr zugfest. Meistens besteht er aus reiner Baumwolle. Lediglich Fetischkorsetts aus Latex bieten kein eingearbeites Untermaterial – Die Zielgruppe hier legt jedoch auch eher großen Wert auf das ganz spezielle Tragegefühl von Latex auf nackter Haut.

Im Gegensatz zum Unterstoff gibt es beim Obermaterial von Korsetts eine wesentlich breiter gefächerte Auswahl.

Latexoutfit mit verschiedenen Farben und Latestärken

Fetishfasion: Farben und Stärken von Latexmode

September 7th, 2011 in Fetisch by tarl

Latex ist ein Naturprodukt, das aus der Milch des Kautschukbaumes hergestellt wird. Diese aus der Pflanze gewonnene Milch hat eine fast reinweiße Farbe. Erst nach einer gewissen Vorbehandlung wie Erhitzen, bekommt das gewonnene Material seine allseits bekannte, hellbeige Färbung. Bei der Herstellung von Meterware werden neben Schwefel (zur Vulkanisation) auch gleich die benötigten Farbpigmente hinzugegeben. Theoretisch ist dabei jede erdenkliche Farbe möglich. Doch am häufigsten werden Latexbahnen in den Farben Schwarz und Rot produziert. Auch wenn Rot und Schwarz die mit Abstand beliebtesten Latexfarben sind, so bieten die einschlägigen Fetischshops doch ungefähr 40 verschiedene Farben, darunter transparente Farbtöne, Metallicfarben und solche, die im Schwarzlicht reflektieren. Hinzu kommt eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Variationsmöglichkeiten durch aufgedruckte Muster. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: transparentes und weißes Latex verfärben sich erheblich leichter.

Latexbahnen sind die Basis zur Herstellung der meisten Latexkleidungsstücke und werden in unterschiedlichen Stärken hergestellt. Diese reichen von nur 0,15mm bis hin zu Folien mit einer Stärke von 2,00mm. In den vielen Zwischenstufen findet man gängige Stärken für diverse Kleidungsstücke. Feines Latex, das 0,35mm dick ist, eignet sich beispielsweise für Latexshirts, Unterwäsche und Latexkleider. Aus stärkeren Folien von 0,60mm lassen sich zum Beispiel Latexjeans oder Latexcatsuits herstellen. Latex, welches 0,90mm oder dicker ist, eignet sich unter anderem für die Herstellung von Bondageartikeln.

Latexfetisch: flüssiges Latex

April 17th, 2011 in Fetisch by tarl

Wie ich bereits in vorangegangenen Artikeln beschrieben habe, gibt es für die Verarbeitung von Latex zur Herstellung von Kleidungsstücken mehrere grundverschiedene Möglichkeiten. Auf eine weitere Möglichkeit möchte ich heute zu sprechen kommen. Die Rede ist von flüssigem Latex, auch “Liquid Latex” genannt, welches in verschiedenen Farben erhältlich ist. Zugegeben, etwas Übung und Geschick ist durchaus notwendig aber dann lassen sich damit nicht nur prickelnde Farbenspiele auf nackter Haut spielen sondern sogar eigene Kleidungsstücke herstellen. Das flüssige Latex wird dazu vom Partner mit einem speziellen Pinsel mehrmals direkt auf die vorbereiteten Hautpartien aufgetragen. Erfahrene “Künstler” können sogar Reißverschlüsse mit dieser Technik einarbeiten. Der Fantasie sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Liquid Latex ist perfekt, wenn mal schnell ein neues Fetischoutfit her muss, da man nach dem Aufmalen sein neues Kleidungsstück gleich an hat. Um dann damit aber auch wirklich top gestylt zur Party gehen zu können, bedarf es etwas Übung. Aber wer den Bogen einmal raus hat, kann dafür mit individuellen, perfekt sitzenden und zugleich fanatasievollen Outfits glänzen.

Sexy Domina in Latexjacke

Fetishfashion: genähtes Latex

März 30th, 2011 in Fetisch by tarl

Über zwei Varianten der Latexverarbeitung zur Herstellung von Fetischoutfits habe ich ja bereits berichtet. Neben der flüssigen, respektive getauchten oder der verklebten Verarbeitung von Latex kann man dieses sehr anschmiegsame Material auch vernähen. Dieses der konventionellen Textilverarbeitung sehr ähnliche Verfahren wird besonders gerne bei der Herstellung von hochwertiger und hochpreisiger Oberbekleidung eingesetzt. Kleinere Latex- bzw. Fetischmanufakturen haben derartige Gummikleidung im Portfolio.

Latexmäntel, Latexjacken, oder Latexhosen erhalten auf diese Weise ihr markantes Nahtbild. Für enge und eng anliegende Latexwäsche ist das Vernähen eher weniger geeignet, da die Nähte nur wenig elastisch sind. Das Garn kann reißen oder sich in das Latex einschneiden und so zum einen den Tragekomfort erheblich einschränken und zum anderen die Lebensdauer der Stücke wesentlich verkürzen. Zum Vernähen der Einzelnen Teile muss zudem auf dickeres Latex zurückgegriffen werden denn je dünner das Material, desto elastischer ist es – dementsprechend instabiler wäre die Naht.

Fetischlady im zweifarbigen Latexoutfit

Fetishfashion: geklebtes Latex

März 8th, 2011 in Fetisch by tarl

Kürzlich habe ich bereits in einem anderen Artikel über Kleidung aus getauchtem Latex geschrieben. Heute möchte ich eine Qualitätsstufe höher steigen und Euch etwas über Kleidung aus geklebtem Latex erzählen. Als bekennender Latexfetischist finde ich die einzelnen Herstellungsverfahren schon sehr interessant.

Es muss nicht immer alles aus einem Stück sein – Latex lässt sich auch kleben. Diese Art der Verarbeitung entspricht dem Material Latex durchaus sehr gut. Dabei werden die einzelnen Teile des Fetischoutfits nach einer extra angefertigten Vorlage zugeschnitten. Danach werden die Säume mit Kontaktklebern fest verschlossen. Diese Klebenähte sind sehr haltbar aber dennoch elastisch. Sie stellen an sich also keine Schwachstellen am Kleidungsstück dar. Hierin liegt auch ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Herstellungsverfahren.

Dieses Herstellungsverfahren von Latexkleidung eröffnet den Designern und Manufakturen erheblich mehr Möglichkeiten für passgenaue und extravagante Schnitte und Farbkombinationen. Aus diesem Grund sind eben auch viele Stücke der aufwändigeren Latexkleidung geklebt. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, auf diese Weise auch Maß- und Sonderanfertigungen herzustellen. Werft dazu einfach auf der nächsten Fetischparty mal einen etwas genaueren Blick auf die hochwertiger anmutenden Latexoutfits – meistens sind diese geklebt.

Fetischgirl in Strümpfen und Handschuhen aus getauchtem Latex

Fetishfashion: getauchtes Latex

März 2nd, 2011 in Fetisch by tarl

Das “Tauchen” ist ein Herstellungsverfahren für Bekleidung aus Latex. Diese Kleidungsstücke sind jedoch nicht individuell sondern entstehen in einem industriellen Verfahren, dem dem Formen aus Kunststoff oder Porzellan mit der künftigen Gestalt des Kleidungsstücks in flüssiges Latex getaucht werden. Obwohl zwar die Herstellung dieser Formen sehr aufwendig und teuer ist, rentiert sich dieses Verfahren für die Hersteller von Latexmode weil mit einer Form beliebig viele Exemplare hergestellt werden können. Aufgrund der hohen Anzahl so hergestellter Kleidungsstücke können diese vergleichsweise günstig angeboten werden. Einzelne Artikel wie Latexhandschuhe oder Präservative werden bis auf ganz wenige Ausnahmen nahezu ausschließlich in diesem Verfahren hergestellt.

Das Tauchverfahren hat aber auch Nachteile. Die Formen können eine bestimmte Größe nicht überschreiten – zum Beispiel bei Latexcatsuits. Ein weiterer Nachteil ist, dass durch das Tauchen in das flüssige Latex und das damit verbundene Abtropfen sehr leicht Unregelmäßigkeiten entstehen können. Genau solche Stellen sind beim späteren Tragen die kritischen Punkte. Hier kann unter Umständen bei Überbeanspruchung das Kleidungsstück schlimmstenfalls einreißen. Hier kann ich nur empfehlen, wenn der Kauf im Ladengeschäft erfolgt, gleich vor Ort jedes Teil kritisch zu prüfen indem man es vorher gegen das Licht hält.

Sexy Lady im Latexoutfit aus Latexcatsuit und Latexkorsage

Latexmode An- und Ausziehen

Februar 12th, 2011 in Fetisch by Kajira

Im heutigen Artikel geht es darum, wie man in sein Latexoutfit zunächst hinein – später aber auch wieder heraus kommt ohne dabei die Kleidung zu zerstören und auch ohne bleibende Schäden davonzutragen ;-)
Talkumpuder

Talkumpuder ohne weitere Zusätze lässt sich prima als Anziehhilfe für Latexkleidung verwenden. Es erleichtert ganz besonders das Anziehen von besonders eng anliegenden Kleidungsstücken indem es dafür sorgt, dass Latex auf der Haut problemlos gleitet. Neben der eigenen Haut sollte auch immer die Innenseite der Latexkleidung vor dem Anziehen mit etwas Talkumpuder eingestäubt werden. So präpariert, ist es erheblich einfacher, in das Latexoutfit hineinzuschlüpfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Reißen von Latexkleidung durch Probleme beim Anziehen sehr gut vermieden werden kann.
Anziehhilfen

Als Alternative zum Talkumpuder bietet es sich an, zu fertigen Anziehhilfen, welche auf Silikonöl basieren zurückzugreifen. Auch damit kann man sich perfekt ins Latexoutfit gleiten lassen. Silikonöl ist aber auch das einzige Öl, welches man dazu verwenden sollte. Alle anderen Fette und Öle greifen auf Dauer das Latex an und machen es rissig. Daher ist es wichtig, genau darauf zu achten, dass die Anziehhilfe auf Silikonöl basiert.

Sexy Lesben in Latexkleidung

Faszination Latex

Januar 24th, 2011 in Fetisch by tarl

Was macht eigentlich gerade Latexkleidung so faszinierend? Ich bin sicherlich nicht der Einzige, der sich diese Frage schon mal gestellt hat. Latexkleidung ist nicht immer bequem, der Träger oder die Trägerin schwitzt ständig und wenn es mal etwas kühler ist, schwitzt und friert man gerne auch mal gleichzeitig. Gut das sind alles Phänomene die sich ziemlich einfach erklären lassen. Eng anliegende Latexmode kann schnell mal unbequem werden, wenn unterschiedliche Latexstärken verwendet werden. Was auch ein unangenehmes Tragegefühl mit sich bringen kann sind Falten, wie sie gerne an Ellbogen und Kniekehlen entstehen. Mir ist keine atmungsaktive Latexkleidung bekannt. Mangels Luftdurchlässigkeit des Materials heizt es sich auf der Innenseite sehr schnell auf Körpertemperatur auf und der menschliche Körper beginnt zu transpirieren. Die Feuchtigkeit kann nicht entweichen und so entsteht dieses flutschige Tragegefühl welches viele so sehr lieben. Latexkleidung ist generell kein guter Schutz vor Kälte – es gibt keine oder kaum warme Luftpolster und das Material ist zudem ziemlich dünn. Setzt man sich nun unterschiedlichen Umgebungstemperaturen aus (indem man einfach mal zum Rauchen vor die Tür geht) wird man schnell merken, wie kalt es zur Zeit draußen ist. Dieser Effekt verstärkt sich zusätzlich, da Latex im Vergleich zu normaler Kleidung eine wesentlich höhere Auflagefläche auf der Haut hat. Das kühlt den Schweiß der sich im Latexoutfit gesammelt hat und lässt uns frieren. Interessanter weise schwitzt der Körper in dieser Zeit trotzdem weiter.

Trotzdem ist Latexkleidung toll. Gut, in diesem Zusammenhang darf man dann auch mal von sexuellem Fetischismus sprechen. Das Tragegefühl und der Geruch und das erotische Aussehen an sich können wahrlich erregend sein. Das rutschige, glistschige und feuchte Gefühl auf der Haut wenn man mal für eine Weile in einem Latexcatsuit steckt und sich im Inneren eine Mischung aus Silikonöl (zum leichteren Anziehen und Körperschweiß mischt. Dazu der ganz eigenwillige Gummigeruch, welcher ständig in der Nase liegt. Es gibt kaum figurbetonendere Kleidung als ein eng geschnittenes Latexoutfit. Da kann man durchaus auch das Gefühl von Nacktheit nachvollziehen ohne wirklich nackt zu sein. Auch körperliche Berührungen scheint es zu verstärken.

Fetischgirl in Lakkleidung

Lackkleidung richtig pflegen

Januar 6th, 2011 in Fetisch by tarl

Bei Lackstoff handelt es sich um ein mit Polyurethan oder PVC beschichtetes Gewebe was mindestens genauso stark glänzt wie Latex. Um jedoch möglichst lange Freude an der Lackkleidung zu haben, sollte einiges beachtet werden.

Lackkleidung ist nicht atmungsaktiv. Dementsprechend hoch kann die Schweißbildung darunter sein. Nach dem Tragen sollten deshalb die Kleidungsstücke zum Auslüften auf links gedreht werden bis sie wieder vollständig ausgetrocknet sind. So lässt es sich vermeiden, dass die Kleidung irgendwann muffig riecht. Sollten die Sachen irgendwann doch einmal gereinigt werden müssen, greift man am besten zu einem milden Reinigungsmittel und wäscht die Sachen von Hand.

Lackkleidung sollte unbedingt vor großer Hitze geschützt werden. Zum Trocknen nach der Reinigung ist deshalb ein Wäschetrockner nicht die richtige Wahl. Die Sachen gehören ebenso wenig auf die Heizung. Man würde riskieren, dass die schönen Sachen sonst kaputt gehen. Stattdessen trocknet man seine Lackkleidung nach dem Waschen besser mit einem Handtuch etwas ab und breitet sie dann auf einem frischen Handtuch zum trocknen aus oder hängt sie auf die Wäscheleine. Wenn man sich dazu entscheidet, seine Lackkleidung auf die Wäscheleine zum trocknen zu hängen, sollte auf Wäscheklammern verzichtet werden weil diese wiederum unschöne Abdrücke hinterlassen können. Vor dem anschließenden Aufräumen der Kleidungsstücke sollte unbedingt noch darauf geachtet werden, dass alle Reißverschlüsse vollständig trocken sind.

Das Korsett - perfekt geschnürt

Das Korsett: Selber schnüren

Dezember 11th, 2010 in Fetisch by tarl

Wie ich bereits in einem früheren Artikel schon mal geschrieben habe, ist das geschnürt werden schon ein besonderes Erlebnis. Jedoch ab und an kommt Frau doch mal in die Verlegenheit, selber schnüren zu müssen. In diesem Fall sollte sie dann ihr Korsett so weit aufschnüren, dass sie den Hakenverschluss ohne Probleme und große Anstrengung schließen kann. Zu viel Gewaltanwendung aufgrund eines unzureichend aufgeschnürten Korsetts kann einerseits Schäden am Hakenverschluss selbst oder am Stoff in diesem Bereich nach sich ziehen.

Anschließend sollte sie das Korsett gründlich zurecht rücken damit es einerseits gerade und andererseits möglichst bequem sitzt. Nun werden die Zugschnüre gekreuzt und legt die Schlaufen zwischen Daumen und Zeigefinger. So ist es möglich, optimal zu ziehen. Nun gilt es die Schnürung durch leichten Zug zu spannen.

Weil sich die Schnüre vor allem in der Mitte bewegen, muss die Schnürung von oben und unten zur Mitte hin immer wieder nachkorrigiert werden. Zwischen den Korrekturen immer an den Schlaufen ziehen. Dieses Prozedere muss so lange fortgesetzt werden, bis die gewünschte Enge erreicht worden ist. Sollte nun nur noch der obere oder untere Teil noch etwas weiter verengt werden, ist es möglich, einfach nur am oberen oder unteren Schnurpaar zu ziehen. Auf diese Weise lässt sich das Korsett optimal anpassen.