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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Y-Stellung

Januar 9th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Eine der eher anspruchsvolleren Stellungen in der man seine Sklavin fixieren kann – für die Realisierung bedarf es schon etwas mehr Equipment als bei der X-Stellung. Dazu wird die Sub mit zusammengebundenen Armen und weit auseinander gespreizten Beinen über Kopf aufgehängt, wobei diese Y-Form entsteht und ganz besonders die Genitalien sehr gut zugänglich sind. Ganz ohne Risiken für Sub ist die Y-Stellung auch nicht gerade da besonders die Fußgelenke sehr starken Belastungen ausgesetzt sind. Für diesen Zweck gibt es sehr gute Hängefesseln für die Füße deren Zweck es ist, unter Anderem die Fußgelenke zu entlasten. Ausserdem muss zwingend auf eine stabile Spreizstange geachtet werden – schliesslich muss sie die hängende Sklavin und etwas mehr aushalten.

X-Stellung

Januar 2nd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

In der X-Stellung wird der der Bottom mit weit gespreizten Armen und Beinen gefesselt. Wesentlich häufiger findet man in diesem Zusammenhang die aus dem Englischen stammende Bezeichnung spread-eagled. Das Andreaskreuz ist das wohl bekannteste SM-Möbelstück mit dem Sub in einer X-Stellung gefesselt werden kann. Weitere Hilfsmittel wären da Bondagerahmen und Deckenbalken – aber auch im Bett lässt sich die Sklavin prima spread-eagled fesseln…

Panikhaken

März 6th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Der Panikhaken ist der optimale Fesselhaken bei SM Praktiken. Besonders wenn der oder die Passive zum Beispiel im Rahmen einer Suspension Bondage “unter Zug” hängt. Panikhaken können auch unter Belastung mit einem Handgriff gelöst werden. Bekannt sind diese Haken den meisten aus dem Tierbedarf. Pfedeführleinen sind beispielsweise stets mit Panikhaken ausgestattet .

Standpranger im privaten SM-Zimmer

Instrument der Bestrafung: Der Pranger

Februar 26th, 2011 in BDSM by Kajira

So ein Pranger ist schon was feines – es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen und doch haben alle eines gemeinsam: Damit lässt sich Subbie in einer möglichst devoten und unbequemen Stellung ausbruchsicher fixieren!

Prangerstrafe ist doch ein sehr wohlklingendes Wort und erwecken die Erinnerung an die im Mittelalter üblich gewesenen Prangerstrafen. Dabei wurde der Delinquent öffentlich zur Schau gestellt, angebunden an einen Pfahl, der sich Pranger oder Schandpfahl nannte. Die verurteilte Person wurde am Hals angekettet und bloßgestellt. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit den in vielen Onlineshops erhältlichen Pranger-Produkten die ebenfalls als Bestrafungsmaßnahme zum Einsatz kommen. Spontan fallen mir hier folgende Varianten ein:
Der Hals-Hand-Pranger

Bei diesem System werden wie der Name bereits vermuten lässt, Hals und Hände fixiert. Solch ein Pranger besteht meist aus zwei Holzdiehlen mit Aussparungen für Hals und Hände. Beide Teile werden auf einer Seite mit einem Scharnier und auf der anderen Seite mit einem soliden Verschluss miteinander verbunden. Wehrlos und ausgeliefert werden die Bestraften sitzend, liegend oder stehend durch massives Holz oder Stahl zur Unbeweglichkeit verdonnert. Sich selbst aus solch einem Pranger zu befreien ist defacto ein Ding der Unmöglichkeit.

Zierbondage

Dezember 9th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Oftmals auch als Zierfesselung bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein Bondage oder Seilfesselung, welches in erster Linie eine optische Aufmerksamkeit erziehlen soll und aufgrund der Knotung auch über einen längeren Zeitraum hinweg getragen werden kann. Zum Beispiel unter der Kleidung.

Demütigung, Aufgabe, Strafe, Erlösung, Fesseln

September 30th, 2010 in Allgemein by Kajira

Wir befinden uns in einem Hotel. Du weist nicht was ich mit dir vorhabe. Du weist nur dass ich etwas mit dir Vorhabe. Du fragst mich zwar, aber ich sage dir nichts. Du sollst dich ganz normal anziehen, wie für einen Spaziergang. Es ist ein lauer Sommertag. Du ziehst ein paar bequeme Jeans an und ein T-Shirt an. Ich schlage vor, noch etwas zu trinken bevor wir gehen, da heute ein heißer Tag war. Wir beginnen unseren Spaziergang. Wir gehen ein wenig durch den Ort und dann auf den direkten Weg auf das freie Feld zu. Du kannst deine Ungedult nicht mehr verstecken. Es ist noch hell aber es beginnt bereits leicht zu dämmern.

Als wir den Ort verlassen haben und das freie Feld erreicht haben stelle ich dir deine heutige Aufgabe. Deine Aufgabe ist es so schnell wie möglich in die Hose zu pinkeln. Du schaust mich fragend an. Ich erkläre dir, dass ich von dir verlange das du jetzt hier auf dem Feld in die Hose machst. Umso länger du zögerst um so schlimmer fällt deine Strafe aus. Du kannst dich entscheiden. Entweder du machst es gleich. Das heißt du musst noch bei Tageslicht mit verpinkelten Hosen ein Stückchen durch den Ort laufen. Dafür kannst du eine harte Bestrafung vermeiden. Oder Du zögerst und wartest bis es dunkel ist, damit es nicht mehr so auffällt, aber dafür werde ich dich für deinen Ungehorsam bestrafen. Deine dritte Möglichkeit ist es die Aufgabe nicht zu erfüllen, Das bedeutet das wir sofort zurückgehen und ich dich hart bestrafen werde. Du überlegst. Du kannst dich nicht sofort entscheiden. Ich dränge aber auf eine Entscheidung und erinnere dich an die Bestrafung. Du entscheidest dich es zu machen, aber du willst warten bis es dunkel ist um nicht zu viele Blicke auf dich zu lenken.

Bondage für Anfänger

September 22nd, 2010 in BDSM by tarl

Sehr häufig fällt mir aus verschiedenen Dialogen heraus auf, wie leicht gerade Anfänger und Neulinge die erotische Kunst der Fesselung unterschätzen. Auch wenn manch einer noch immer denken mag, den Partner so zu fesseln sei doch recht einfach, dem sei gesagt, dass solch eine Bondage-Session doch eine mehr oder minder lange aber vor allem eine gute und sorgfältige Vorbereitung benötigt. Dazu gehört meines Erachtens auch der vorherige Besuch eines Bondage Workshops in dem die Teilnehmer von erfahrenen Fesselkünstlern in die Kunst des richtigen – und vor allem unfallfreien Fesselns eingewiesen werden.
Vorbereitung einer Bondage-Session

Im nürnberger Raum bietet Lor aka Knoterich derartige Seminare und Workshops in sehr guter Qualität. Bei ihm erlernt man zum Beispiel auch grundlegende, für eine folgenfreie Bondage-Session notwendige anatomische Kenntnisse des menschlichen Körpers. Diese sind sehr wichtig, um einige Fehler von vornherein vermeiden zu können. Damit ist zum Beispiel das (unbeabsichtigte) Abschnüren wichtiger Nerven und Blutgefäse gemeint. Auch Grundlagen der Physik kann man dort erlernen. Bei einer Hängebondage oder anderen komplexen Fesselungen mit Belastung können diese Kenntnisse sehr schnell von Nutzen sein.

Hat man nun gewisse Grundlagenkenntnisse, ist es sehr gut verständlich, dass man nun seine ersten Gehversuche auf eigene Faust unternehmen will. Aber so direkt vor einer Bondage-Session gibt es noch immer einiges zu beachten:

Bondage

August 27th, 2010 in BDSM by tarl

Japanisches Bondage oder Shibari

Das Japanische Bondage ist, wie der Name schon sagt, eine aus Japan stammende Kunst der Fesselung. Ziel ist es bei dieser Bondageform, eine möglichst ästhetische und harmonische Einheit aus Körper und Fesselmaterial zu bilden. Um dies zu erreichen, müssen sich allerdings die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.

Ursprünglich wird diese Variante des Bondage mit Seilen, welche meist aus Hanf oder Jute hergestellt wurden, ausgeführt. Besonders wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten dabei weitestgehend vermieden werden und Seile, welche parallel zueinander verlaufen sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.

Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers natürlich auch so einige Standard Fesselungen. Der “rope dress” zählt vermutlich mit zu den am häufigsten vorzufindenden Fesselungen. Hierbei werden die Seile in einer weitestgehend festgelegten Art um den Torso des Bottom gelegt, sodass sich dadurch ein Muster auf der Haut abzeichnet, welches noch eine ganze Weile sichtbar bleibt nachdem die Fesselung gelöst wurde. Mir sind bisher zwei Varianten des rope dresses bekannt: box und diamond.

Disziplinierung der gefesselten Sklavin mit der Gerte

Bondage and Discipline

Mai 17th, 2010 in BDSM by tarl

Heute möchte ich mich etwas näher mit dem ersten Teil des Akronyms BDSM befassen: Bondage and Discipline. Hierbei handelt es sich um zwei Spielarten, die im Bezug auf BDSM recht häufig vorkommen, jedoch nicht unbedingt etwas direkt miteinander zu tun haben. Dennoch fließen beide Varianten des BDSM oft gemeinsam in eine SM-Session ein.
Bondage

Die deutsche Übersetzung von Bondage lautet Fesselung. Es ist sehr häufig ein elementarer Bestandteil vieler verschiedener SM-Sessions und erotischen Rollenspielen. Es bezeichnet alle Praktiken des Fesselns zur Erregung und Steigerung des sexuellen Lustempfindens. Die gängigsten Fesselinstrumente sind das Seil, Handschellen oder Lederriemen zum Zusammen- oder Festbinden von Armen und Beinen des Spielpartners. Als weitere Hilfsmittel dienen oft Spreizstangen, der Pranger oder das berühmte Andreaskreuz – lasst einfach mal Eure Phantasie schweifen und ihr werdet feststellen, was einem so alles im Alltag begegnet und durchaus auch zum Fesseln oder Fixieren dienen kann. Ich persönlich habe ein Faible für Fesseln und Halsbänder aus Edelstahl und mag zudem den praktischen Nutzen von Latexfesseln.