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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Monoglove

Februar 20th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Beim Monoglove oder zu Deutsch Monohandschuh handelt es sich um einen langen Ledersack mit Schnürung, der Arme und Schultern der Sklavin oder des Sklaven in einer relativ bequemen Haltung auf dem Rücken fixiert. Die Arme des Bottoms sind soweit möglich ausgestreckt und parallel angeordnet. Damit der Monoglove nicht einfach so abgestriffen werden kann befinden sich meist an seinem oberen Ende zusätzliche Riemen welche so über die Schultern gelegt werden, dass sie sich überkreuzen.

Der Tag V

April 1st, 2011 in Allgemein by Kajira

Ich lotste ihn zu einem etwas außerhalb gelegenen Waldstück und ließ ihn dort parken. “Ich werde dir jetzt die Hände am Rücken zusammenbinden”, teilte ich ihm fast wie beiläufig mit. Ich sah wie er leicht zusammenzuckte und zu einer Antwort ansetzte. Ich bedeutete ihn kurzerhand und mit einer Handbewegung still zu sein, holte ein paar Armmanschetten aus meiner Handtasche, legte sie ihm um und band ihm damit die Hände auf den Rücken. So schlenderten wir dann in Richtung eines kleines Sees. Nach etwa einer halben Stunde, in der wir nur zwei mal Stimmen gehört, jedoch keine Menschenseele gesehen hatten, kamen wir zu diesem See. Ich ließ Peter vor einem Baum niederknien und band ihn daran fest.

“Und nun werde ich dich für eine Weile alleine lassen”, erklärte ich ihm knapp, “denn ich habe etwas im Auto vergessen und bin ohne dich einfach schneller wieder hier. Du läufst mir einstweilen bitte nicht davon”, beendete ich den Satz fast hämisch. Peter sah mich mit großen Augen an. “Sie können mich doch hier nicht einfach alleine lassen, Herrin. Was ist denn wenn jemand kommt? Bitte binden Sie mich wenigstens wieder los”. Man merkte, dass er Angst hatte, seine Stimme klang flehend. Ich trieb das Spielchen dennoch weiter. “Ich werde dich nicht nur festgebunden lassen, sondern dich auch noch knebeln”, mit diesen Worten nahm ich den neuerworbenen Knebel aus der Tasche und ging auf ihn zu, wollte ihm den Knebel in den Mund stecken. “Bitte nicht Herrin”, kam es jämmerlich aus seinem Mund und er drehte den Kopf zur Seite. “Bleib gefälligst ruhig, damit ich dir den Knebel anbringen kann”, herrschte ich ihn an. Ich konnte sehen, wie Peter mit sich kämpfte und war gespannt. Wie würde er sich wohl entscheiden? Würde er mir hier das Spiel vor die Füße werfen und drauf bestehen, losgebunden zu werden, oder würde sein Vertrauen in mich groß genug sein und er sich doch fügen? Seinen Kampf konnte ich in seinem Gesicht regelrecht mitverfolgen und ich hoffte, dass ich mich nicht überschätzt hatte, dass ich nicht durch unüberlegtes Verhalten dieses schöne Spiel kaputt gemacht hatte, ihn überfordert hatte

Die Fesselkleidung

Dezember 30th, 2010 in BDSM by tarl

Über die vermutlich bekannteste Form der erotischen Fesselung habe ich ja hier schon einige Male geschrieben. Heute soll es zur Abwechslung mal um eher weniger häufig erwähnte Fesselutensilien gehen – der Fesselkleidung und Bondagesäcken.

Bondagesäcke gibt es je nach Hersteller auch in verschiedenen Formen und Ausführungen. In seiner ursprünglichen Form handelt es sich ganz banal um Ganzkörpersäcke aus denen lediglich der Kopf herauskuckt. Einige Modelle wiederum bedecken lediglich einen Teil des Körpers wie den Kopf oder den Oberkörper. Diese findet man aber sehr selten und beinahe genauso schwer ist es, Bondagesäcke mit angearbeiteter Kopfhaube zu finden. Der klassische Bondagesack wird um den Hals des Bottom geschlossen, so dass dieser zu keiner größeren Bewegung mehr in der Lage ist. Eher weniger Silvoll, aber ein stabiler Müllsack würde theoretisch den selben Zweck erfüllen. Bevor man sich der meist eher teuren Anschaffung eines Bondagesacks hingiebt, lässt sich damit jedoch ganz gut experimentieren, inwiefern diese Spielart überhaupt in Betracht kommt.

Säcke aus luftdichtem Material werden gerne auch mal als Saunasäcke bezeichnet. Aber vorsicht, theoretisch kann sub sich darin auch im wahrsten Sinne totschwitzen. Langzeitspiele sollte man daher mit Vorsicht genießen. So ein Sack erlaubt neben dem Saunaeffekt aber auch noch andere Spielereien. Man kann ihn in der Badewanne mit warmen Wasser füllen.

Die Geschichte des Keuschheitsgürtel

Dezember 23rd, 2010 in Fetisch by Kajira

Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.

Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.

Zaumzeug

November 29th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Hierbei handelt es sich um ein für Menschen gefertigtes Kopf-Riemengeschirr zum Beispiel für Ponyspiele. Siehe auch “Petspiele “. Auch Kopf- oder Knebelharnesse werden sehr häufig als Zaumzeug bezeichnet.

Sklavenausrüstung Gor´s VII

November 27th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Diesmal folgt nun der siebte und damit letzte Teil aus der Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung. Wer alle Teile aufmerksam gelesen hat, dem sind sicherlich einige Gemeinsamkeiten mit vergangenen irdischen Kulturen aufgefallen. Einige Gegenstände findet man auch heute noch im BDSM-Umfeld in etwas abgewandelter Form wieder.
Der Sklavenwagen

Er wird auch Mädchen- oder Käfigwagen genannt und es gibt davon verschiedene Modelle. Es gibt eine Variante mit einem zentralen Balken in der Mitte des Wagens. Die Sklavinnen werden mit ihren Fußgelenken an diesen Balken gekettet. Den Balken kann man anheben, so dass die Mädchen auf diese Weise in die Wagenmitte hineingezogen werden können. Diese Art Wagen wird oft mit einer Zeltplane abgedeckt auf denen sich ein Überwurf aus blauer und gelber Seide befindet. Wenn das Wetter unfreundlich wird, kann die Seide entfernt werden um das zarte Gewebe zu schützen. Dann gibt es auch noch den tiefgelegten Ausstellungswagen. Diese Art Sklavenwagen hat ein robustes, eisernes Rahmenwerk und Sklavinnen können darin in verschiedenen Positionen angekettet werden. Auf diese Art werden sie potentiellen Käufern zur Schau gestellt. Es gibt auch Wagen mit aufgesetztem Käfig, ähnlich den Käfigen die man früher auch in Zoos finden konnte. Diese wurden vermutlich in erster Line für den Transport von männlichen Sklaven verwendet, wenn man die Festigkeit der Gitter berücksichtigt. Die meisten dieser Sklavenwagen sind in den Farben gelb und blau lackiert beziehungsweise bedeckt, den Farben der Kaste der Sklavenhändler.

Sklavenausrüstung Gor´s VI

November 17th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Endlich ist der sechste Teil meiner Artikelserie über die Sklavenausrüstung welche auf Gor so gebräuchlich ist fertig geworden. Die heute beschriebenen Gegenstände sind hauptsächlich zur Abrichtung und Disziplinierung von Sklavinnen gedacht. Natürlich werden aber auch wieder ein paar andere nützliche oder zumindest interessante Utensilien beschrieben.

Der Sklavenstab

Dieses Werkzeug ähnelt sehr stark einem Tarnstab, ist aber speziell dazu entwickelt, am Menschen angewendet werden. Der Sklavenstab wurde von Angehörigen der Heilerkaste sowie der Hausbauerkaste gemeinsam entwickelt. Die Kaste der Heiler hat ihr Wissen über die Vernetzung von Nervenenden innerhalb eines Menschen beigesteuert. Die Hausbauerkaste steuerte ihre Kenntnisse über die Grundsätze und Techniken wie sie in Energiekugeln verwendet werden bei. Der Sklavenstab hat ebenso wieder Tarnstab auch, einen An- und Ausknopf. Aber im Gegensatz zum Tarnstab verfügt der Sklavenstab über einen zusätzlichen Regler um die Intensität des Sklavenstab-Schlags zu verändern. Wobei die Intensität lediglich zwischen unangenehm und sofort tödlich variieren kann. Wenn er auf stärkste Intensität eingestellt ist, wird das Ende des Stabes sehr heiß und derartig hell strahlend, dass es schwer fällt, ihn überhaupt anzuschauen. Wenn er auf jemanden trifft, stößt er einen gelben Funkenflug aus. In den meisten Städten Gor´s ist seine Verwendung unbekannt und er wird dementsprechend selten genutzt – außer von professionellen Sklavenhändlern. Seine eher geringe Verbreitung dürfte darin begründet sein, weil es heißt dass die Stäbe sehr kostspielig wären. Dabei wurde in den Büchern so weit ich weiß nie ein Preis genannt.

Sklavenausrüstung Gor´s V

November 12th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Wieder ist eine Woche zu Ende gegangen und es wird mal wieder Zeit, meine Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung zu erweitern. Schwerpunktmäßig geht es dieses mal darum, welche Mittel es auf Gor gibt um seine Sklavin in Zaum zu halten.
Die Leine

Die auf Gor am weitesten Verbreiteten Leinen haben einen Schnappverschluss und werden an einen Kragen oder Kragenring eingehakt. Außerdem gibt es auf Gor spezielle Leinen für Hand- und Fußgelenke. Viele Leinen sind mit Draht gefüllt, damit sie nicht von einer Sklavin durchgekaut werden können. Solch eine Leine ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Gegenstand. Sie kann einerseits dazu benutzt werden, um ein Sklavenmädchen anzuleinen. Sie kann aber auch zur Führung eines Mädchens benutzt werden – besonders inmitten einer Menschenmenge. Man kann sie als Hilfsmittel zur Sklavenausbildung benutzen denn die meisten Leinen sind lang genug, um als provisorische Peitsche zu dienen. Eine Sklavin kann die Leine dazu benutzen, ihren Herrn zu verführen. Einige Goreaner dürften das Potential einer neuen Sklavin testen, indem sie sie anleinen und dann beobachten, ob sie fast unmerklich und ohne dass es ihr bewusst ist, die Leine benutzt um zu locken.