Oder die Suche nach dem eigenen Weg.
Zwei ebenso provokante wie falsche Bezeichnungen, die leider durch manche Köpfe schwirren, aber eigentlich verbannt gehören. Letztendlich benennen sie die beiden unterschiedlichen Intentionen von SMern.
Lifestyle: Der verspielte Umgang mit Lust und Experimenten
Naturveranlagung: Ritualgeprägte Hingabe, die einen ernsthaften Anspruch an gelebte Neigung stellt.
Das ganze erinnert irgendwie ein wenig an “echten und falschen SM” und irgendwie auch an ein “Krankheitsbild” oder “Zwangssexualität” und gehört allein schon deshalb in die alte Mottenkiste. Richtig ist allerdings, dass es eine Komponente gibt, welche die elementare Unterschiedlichkeit im Umgang mit BDSM zeigt: DS. Devotion, Domination und Submission sind “Spielarten”, die eine Grundeinstellung zu psychischen Kicks beinhalten. Vielen DSlern ist es daher wichtig, klare Machtstrukturen in ihrer Sexualität, ihren Bindungen, auch ihrer Lebensform zu spüren.