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Die Herren von Glenridge - Cover

BDSM-Lesetipp: Die Herren von Glenridge

Januar 20th, 2012 in SM-Literatur by tarl

»Herr eines ganzen Schlosses ist mein Mann!« dachte Brenda überrascht auf der Hochzeitsreise. Was sie bald erfahren sollte: In diesem schottischen Clan sind alle Frauen (Ehe-)Sklavinnen …

Heute möchte ich Euch mal ein gutes Buch ans Herz legen – vielleicht werd ich es sogar wieder tun ;-) Es handelt sich um den Roman “Die Herren von Glenridge”, geschrieben von Heike Ploew. Auf über 308 Seiten erstreckt sich die Kopfkino anregende Story von Brenda und Jonathan deren Reise von Hamburg nach Schottland führt. Dort möchte Jonathan seine neue angetraute, Brenda, mit seiner Familie bekannt machen

BDSM

September 12th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

BDSM ist eine Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism &Masochism. Es bezeichnet eine im SM-Umfeld gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe sexueller Vorlieben. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem amerikanischen und umfasst einen weitaus größeren Bereich als “nur” reines S/M. Weniger hart klingt Sadomasochismus im Umgangssprachlichen häufig kurz und prägnant “SM” oder “Sado Maso” genannt. “Kinky Sex oder auch Ledersex sind im deutschsprachigen Raum eher weniger gebräuchlich.

Der Tag VI

September 1st, 2011 in Allgemein by tarl

Gerade angekommen im Foyer des Hotels, war uns beiden sofort klar, dass unser Zusammensein nicht mehr allzu lange dauern würde. Wir hatten uns bereits vorher per Mail eine fixe Zeit ausgemacht in welcher ich ihm gestatten würde mein Sklave zu sein. Nach dieser Zeit würde ich von ihm weggehen und mich erst dann wieder melden, wenn ich Lust auf ihn verspüre. Ich vermeinte ein leises Bedauern schon jetzt bei Peter zu spüren und auch mir ging es nicht anders – ich genoss in der Tat diesen Tag mit ihm. Aber im Gegensatz zu ihm wusste ich jetzt schon, dass ich ihn schon sehr bald wieder zu mir befehlen würde und ich wollte dem heutigen Tag noch einen schönen Ausklang geben.

Wieder im Zimmer befahl ich ihm sich komplett nackt ausziehen und legte ihm anschließend erneut eine Augenbinde um, so dass er nichts mehr sehen konnte. Ich ließ ihn in der Mitte des Raumes stehen, zog mich selbst aus und begann an diesem stehenden Mann meinen Körper zu reiben. Während er einerseits aufpassen musste, dass er so blind nicht das Gleichgewicht verliert, wusste er nie von welcher Seite ich das nächste Mal an ihm streife und streichle und binnen kürzester Zeit hatte er eine sehr deutlich sichtbare Errektion. Ich ließ ihn niederknien und sich zurücklehnen, so dass er sich mit seinen Händen abstützen kann und dann ließ ich ihn einfach warten. Ich drehte wieder Musik auf, zünde eine Kerze an, wobei er aufgrund der gleichzeitig angestellten Musik nicht zuordnen konnte, was ich da gerade getan hatte, setzte mich dann wieder neben ihn und spielte ein wenig mit ihm. Die Kerze stellte ich neben mir ab, und beachtete sie erst mal gar nicht weiter. Ich saß da, beobachtete ihn fast liebevoll, blies Luft über sein erregtes Stück, woraufhin es zuckte, strich mal hier, mal da sanft über seinen Körper. Verwöhnte ihn mit spielerischen Zärtlichkeiten, wiegte ihn in Sicherheit und ließ dann – ohne Vorwarnung – einen Wachstropfen mitten auf seine Eichel tropfen.

Sklavenvertrag

August 29th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Bevorzugt von D/s-lern genutzte schriftliche Form, um ein menschliches “Besitzverhältnis” zu regeln. Derartige Sklavenverträge haben eher rituelle Hintergründe, entbehren rechtlich allerdings jeder Form.

Die Unterwerfung des Sub wird seitens des Herrn/der Herrin manchmal durch Symbole wie zum Beispiel ein besitzanzeigendes Halsband, besondes geartete Tätowierungen, Intimschmuck oder sehr kurzgeschnittenem Haar bis hin zu Glatzen nach außen hin gerne demonstriert. Vereinzelt findet man besonders in länger andauernden D/s-Beziehungen dieses Machtverhältnis in sogenannten „Sklavenverträgen“ schriftlich festgehalten. Diese symbolische Handlung soll eine innige Verbundenheit beider Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Rechtlich sind diese „Sklavenverträge“ natürlich in keiner Weise verbindlich, da sie nach allgemeiner Auffassung zum Beispiel gegen die guten Sitten verstoßen und aufgrund dessen nach § 138 BGB nichtig sind. In der Vergangenheit führte die Existenz derartiger Schriftstücke in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder zu drastischen Schlagzeilen in der allgemein als reißerisch bekannten Boulevardpresse, da in Sklavenverträgen das Innenverhältnis und vereinbarte Praktiken durchaus sehr detailliert aufgeführt werden. Bei eher weniger gut informierten Dritten führen derartige aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöste Informationen regelmäßig zu starker Ablehnung und einer allgemeinen Verurteilung der dem Schriftstück zugrundeliegenden Beziehung.

Der Tag V

April 1st, 2011 in Allgemein by Kajira

Ich lotste ihn zu einem etwas außerhalb gelegenen Waldstück und ließ ihn dort parken. “Ich werde dir jetzt die Hände am Rücken zusammenbinden”, teilte ich ihm fast wie beiläufig mit. Ich sah wie er leicht zusammenzuckte und zu einer Antwort ansetzte. Ich bedeutete ihn kurzerhand und mit einer Handbewegung still zu sein, holte ein paar Armmanschetten aus meiner Handtasche, legte sie ihm um und band ihm damit die Hände auf den Rücken. So schlenderten wir dann in Richtung eines kleines Sees. Nach etwa einer halben Stunde, in der wir nur zwei mal Stimmen gehört, jedoch keine Menschenseele gesehen hatten, kamen wir zu diesem See. Ich ließ Peter vor einem Baum niederknien und band ihn daran fest.

“Und nun werde ich dich für eine Weile alleine lassen”, erklärte ich ihm knapp, “denn ich habe etwas im Auto vergessen und bin ohne dich einfach schneller wieder hier. Du läufst mir einstweilen bitte nicht davon”, beendete ich den Satz fast hämisch. Peter sah mich mit großen Augen an. “Sie können mich doch hier nicht einfach alleine lassen, Herrin. Was ist denn wenn jemand kommt? Bitte binden Sie mich wenigstens wieder los”. Man merkte, dass er Angst hatte, seine Stimme klang flehend. Ich trieb das Spielchen dennoch weiter. “Ich werde dich nicht nur festgebunden lassen, sondern dich auch noch knebeln”, mit diesen Worten nahm ich den neuerworbenen Knebel aus der Tasche und ging auf ihn zu, wollte ihm den Knebel in den Mund stecken. “Bitte nicht Herrin”, kam es jämmerlich aus seinem Mund und er drehte den Kopf zur Seite. “Bleib gefälligst ruhig, damit ich dir den Knebel anbringen kann”, herrschte ich ihn an. Ich konnte sehen, wie Peter mit sich kämpfte und war gespannt. Wie würde er sich wohl entscheiden? Würde er mir hier das Spiel vor die Füße werfen und drauf bestehen, losgebunden zu werden, oder würde sein Vertrauen in mich groß genug sein und er sich doch fügen? Seinen Kampf konnte ich in seinem Gesicht regelrecht mitverfolgen und ich hoffte, dass ich mich nicht überschätzt hatte, dass ich nicht durch unüberlegtes Verhalten dieses schöne Spiel kaputt gemacht hatte, ihn überfordert hatte

D/S

März 3rd, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

D/S ist eine Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden. Neben dem “klassischen” S/M versteht man unter D/s das Etablieren von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part. D/s kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als Beziehungsmodell angesehen werden. Im D/s-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muß.

Der Tag IV

März 1st, 2011 in Allgemein by Kajira

Nachdem ich mich noch mal kurz duschen war, befahl ich auch ihm sich frisch zu machen, da wir in Kürze das Hotel verlassen würden. Als er fertig war, bemerkte ich für mich selber amüsiert, dass ich ihn ja zum ersten mal angezogen sehe. Dieser Mann konnte sich wirklich sehen lassen, er war durchaus der Mann von Welt mit einer sagenhaften Ausstrahlung. Groß, gutaussehend und gepflegt. Es würde mir eine Freude sein mich mit ihm sehen zu lassen. Da ich aber nicht wusste, ob er mit dem Flugzeug, dem Zug oder dem Auto gekommen war fragte ich ihn, ob er einen Wagen hier hätte, was er bejahte. Und so ordnete ich an, dass er mich chauffieren müsse, was er auch bereitwillig tat. Er bewies ausgezeichnete Manieren, öffnete mir die Tür, ließ mich einsteigen und lenkte dann mit geschickter Hand den großen BMW nach meinen Anweisungen. Im Stillen war ich schon wieder beeindruckt mit welcher Selbstverständlichkeit er so viel Geld für unser Treffen ausgegeben hat. Gut ich wusste, dass er gut verdient, wie er sagte, trotzdem war ich beeindruckt welche Mühe er sich gab, es mir so angenehm und luxuriös wie möglich zu machen. Vor einem Laden befahl ich ihm einen Parkplatz zu suchen, der dann auch schnell gefunden war.

Domina in Latexuniform - bereit für Uniform Spiele

Uniform Spiele

Februar 13th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

SM Rollenspiele und Verhörspiele, die in Deutschland stark tabuisiert sind, sich in USA und England aber sehr wohl großer Beliebtheit erfreuen. Die Rollen werden hierbei als Machtinstrument eingenommen, haben aber ebenso wie andere Rollenspiele (z.B. Lehrer/Schüler) keinen besonders großen Hang zu realen Verhaltensweisen und Einstellungen.

Wie benimmt man sich eigentlich als Top?

Januar 31st, 2011 in BDSM by Kajira

Schreien oder wirken?

Gleiche Pflicht für alle! Was in meinem letzten Artikel über BDSM für submissive Menschen galt, ist mehr oder minder auch ohne Abstriche für dominante Zeitgenossen zu übernehmen. Außerhalb von Spielsituationen zählt der Mensch – nicht die Rolle. Es existieren im Grunde keinerlei Veranlassungen mein komplettes SM Umfeld dominieren zu wollden oder müssen und Freundlichkeit ist auch für die Damen und Herren Tops eine Zier. Aber vielleicht auch hier einige Anregungen zu dominantem Verhalten, wenn es “darauf ankommt”: Souveränität ist das Zauberwort, dass bei submissiven Spielpartnern den richtigen Schalter umlegt. Hysterie, Schrei-Arien oder übertriebene Darstellungen machen jeden Top bildlich gesprochen zum lebenden Comic. Glaubhafte Überlegenheit kommt von Innen, ist selbstverständlich und strahlt auch eine gewisse Ruhe aus. Dominanz darf humorvoll sein, Dominanz kann lächeln, sie muß nicht verkniffen sein. Dominanz beherrscht durch Klarheit und Überzeugung. Mentale Stärke und Phantasie sind ein unschlagbares Doppel. Sichere Stimme kann leise sein, denn wer schreit hat unrecht, das ist weitreichend bekannt. Und: auch der dominante Part darf sich sehr wohl auch Schwächen leisten, ebenso wie der submissive niemals seine Stärke zu verlieren braucht. Eigentlich ist das alles doch nicht so schwer oder?

knieende Kettensklavin

Kriechen oder gehen? Wie benimmt man sich eigentlich als “Sub”

Januar 12th, 2011 in BDSM by Kajira

Eine sehr berechtigte und durchaus auch interessante Frage, die nur sehr schwer zu beantworten ist. Bereits vor einigen Jahren bin ich selbst schon mal auf diese Frage gestoßen und vor kurzem musste ich mich wieder einmal daran erinnern. Wenn es zwei unterschiedliche Formen von BDSM gibt, dann gibt es wohl auch unterschiedliche Verhaltensweisen… klingt schon mal logisch. Aber wir gehen ja von einem “grundsätzlichen” Verhalten aus. Wie benimmt man sich als Sub zum Beispiel bei einem ersten Kennenlernen, außerhalb jeden Spielcharakters? Und genau diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten: man benimmt sich wie ein Mensch mit guter Kinderstube, ganz normal. Ganz besonders bei Gruppentreffen oder Stammtischen hat unterwürfiges Verhalten nichts zu suchen. Wobei es durchaus auch für die Umstehenden auch unterhaltsam sein kann. Die Frage jedoch, welche für die meisten aber von wesentlich größerem Interesse sein dürfte, ist wie man sich als Sub verhält, wenn man einer dominanten Frau oder einem dominanten Mann gegenübersteht und sich diese beziehungsweise diesen vielleicht sogar als möglichen Spielpartner vorstellen könnte… Auch hier gilt: freundliches Auftreten und vielleicht eine gewisse Zurückhaltung erfeuen mehr als unaufgefordertes “sich zu Boden werfen”. Die Regel ist eigentlich sehr einfach: solange ich mit jemandem nicht im “Spielkontext” stehe, verhalte ich mich völlig normal, bin hilfsbereit, nicht aufdringlich, unterhaltsam und aufmerksam. Speziell dominante Damen wünschen sich beim submissiven Mann eher den hingebungsvollen Galant, als den aufopfernden Kriecher.