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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

BDSM

September 12th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

BDSM ist eine Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism &Masochism. Es bezeichnet eine im SM-Umfeld gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe sexueller Vorlieben. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem amerikanischen und umfasst einen weitaus größeren Bereich als “nur” reines S/M. Weniger hart klingt Sadomasochismus im Umgangssprachlichen häufig kurz und prägnant “SM” oder “Sado Maso” genannt. “Kinky Sex oder auch Ledersex sind im deutschsprachigen Raum eher weniger gebräuchlich.

Die Geschichte des Keuschheitsgürtel

Dezember 23rd, 2010 in Fetisch by Kajira

Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.

Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.

Instrument der Bestrafung: Der Rohrstock

Dezember 15th, 2010 in BDSM by Kajira

Der Rohrstock ist ganz besonders im Zusammenhang mit der englischen Erziehung bekannt und beliebt. Erinnert er doch an die Bestrafung durch die Gouvernante oder einen strengen Lehrer. Die übliche Länge eines Rohrstocks beträgt zwischen 50 und 100 Zentimeter mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Millimeter.

Am weitesten verbreitet sind Rohrstöcke aus geschältem oder ungeschältem Rattan, quasi den Stämmen und Trieben von aus Südasien stammenden Palmen der Gattung Calamus. Dieses robuste Material wird unter anderem auch zur Herstellung von Möbeln verwendet. Rattanmöbel sind sicher vielen hier ein Begriff. Noch unverarbeiteter und ungeschälter Rattan hat noch Wachstumsknoten, welche zunächst mal abgeschliffen werden müssen um einen geraden und gleichmäßigen Stock zu erhalten. Beim geschälten Rattan handelt es sich dagegen um das Innere des Rattanrohres, welches herausgeschält wird. Es ist durchaus möglich, beide Varianten einzufärben – ich hab im Netz schon einige Farben entdeckt.

Wesentlich seltener sind Rohrstöcke aus Bambus. Wer sich nicht ganz sicher ist, was er nun in Händen hält, sollte einfach einen Blick auf den Querschnitt werfen. Rattan ist massiv, wogegen Bambus innen hohl ist. Dies ist auch der Grund, wieso Bambus wesentlich weniger flexibel ist und das Risiko dass der Stock bricht wesentlich höher ist. Bambus neigt im Falle eines Bruchs zum Splittern wodurch scharfe Kanten entstehen was die Verletzungsgefahr beim Spielen erhöht.

Sklavin an der Gerte dienend

Instrument der Bestrafung: Die Gerte

Oktober 26th, 2010 in BDSM by Kajira

Heute habe ich mal wieder etwas für Euch aus der Reihe Instrumente der Bestrafung. Das Thema diesmal: Die Gerte.

Eigentlich ist die Gerte ein Schlaginstrument aus dem Reitsport und dementsprechend gibt es sie in zwei unterschiedlichen Varianten – als Spring- und Dressurgerte.

Der Vorteil von Gerten ist, dass sie aufgrund ihrer Stabilität eine bessere und einfachere Platzierung der Schläge ermöglicht. Mit etwas Übung kann der Flagellant die Schläge zum Beispiel auf den Po des Subs so exakt nebeneinander platzieren, dass ein fächerförmiges Muster dabei entsteht. Beim Zuschlagen sollte man aber tunlichst darauf achten, dass man nicht besonders empfindliche Körperstellen wie beispielsweise die Nieren oder direkt unter der Haut liegende Knochen und Nerven trifft. Auch im Intimbereich und auf der Brust sollte man es mit zu schwungvollen Hieben nicht übertreiben.

Die sehr robuste Springgerte ist von den beiden erwähnten Gertenformen die kürzere, gedrungenere aber auch steifere. Sie endet vorne mit einem ledernen Dreieck, auch als Patsche bezeichnet. Schläge mit einer Springgerte sind nicht ganz so bissig und schmerzhaft als Hiebe mit der Dressurgerte. Dafür bieten sie aber neben dem Schmerzreiz noch einen akustischen Effekt, wenn die Patsche auf die Haut trifft.

Dressurgerten sind etwa 120 bis 160 cm lang, sehr dünn und haben vorne eine kleine Schnur. Sie sind deutlich flexibler als Springgerten und ermöglichen dadurch erheblich schmerzhaftere Schläge. Dabei lassen sie sich sehr präzise handhaben und erlauben ein sehr exaktes Zielen.

Peitsche und Halsband

Instrument der Bestrafung: Die Peitsche

Oktober 12th, 2010 in BDSM by Kajira

Heute habe ich mal Wieder einen Artikel zum Thema Instrumente der Bestrafung für Euch. Diesmal dreht sich alles um die Peitsche! Im vorherigen Artikel habe ich über Knebel geschrieben und auch dieser Artikel wird sicherlich nicht der letzte sein!

Peitschen sind sicherlich die bekanntesten und vielfältigsten Schlaginstrumente. Gewöhnlich haben sie einen festen Griff an dem flexible Riemen befestigt sind. Bei Peitschen wird zwischen mehreren unterschiedlichen Grundformen unterschieden. Davon ist die mehrschwänzige Peitsche wohl der bekannteste Ableger, oft auch als Katzen bezeichnet. Es gibt sie mit zwei und mehr, bis hin zu einigen Dutzend Riemen. Je nach verarbeitetem Material und gewählter Materialstärke einen unterschiedlichen Wirkungsgrad haben. Die neunschwänzige Peitsche dürfte vermutlich auch sehr vielen geläufig sein.

Dann wäre da noch die Single Tail zu erwähnen. Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht sie aus nur einem Riemen. Die beeindruckendste Ausführung ist hier die Bullwhip, auch Bullenpeitsche genannt. Je nach Machart erzeugen die einschwänzigen Peitschen dieses eindrucksvolle Peitschenknallen. Spezielle Varianten hier sind die Signalpeitschen – hier geht es jedoch mehr um den aktustischen Effekt.

Sexy gestylte Zofe die ihrer Herrin dient

Zofe

Oktober 8th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

weibliche Person bei Rollenspielen, welche die dienende Position wählt. Oft auch fetischistisch zu sehen, wenn z.B. submissive Männer eine weibliche Zofenrolle mit der dementsprechenden Kleidung einnehmen.

Höflichkeit und Ehrerbietung gegenüber ihrer Herrschaft sind grundsätzlich das oberste Gebot für eine Zofe. Im aktiven Rollenspiel werden Zofen manchmal mit Ketten welche ihre Arbeit nicht behindern gefesselt um ihren Status noch mehr zu verdeutlichen. Sehr dekorativ und daher entsprechend gebräuchlich ist eine Kombination aus Hand- und Fußfesseln welche vorne mittels einer senkrecht verlaufender Verbindungskette miteinander verbunden sind.

Sklavin geknebelt und angeleint

Instrument der Bestrafung: Der Knebel

September 12th, 2010 in BDSM by Kajira

Knebel gibt es im gut sortierten Handel in vielen unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Da fallen mir so ganz spontan nachfolgende Varianten ein:

* Ballknebel
* Ringknebel
* Spidergag
* Pumpknebel
* Dildoknebel
* Knebelharness
* Muzzlegag

Ein Knebel kann mehrere Funktionen erfüllen. Zum einen schränkt er die Artikulation erheblich ein da er eine klare Aussprache verhindert. Der Trägerin oder dem Träger sind nur unklare Laute möglich. Auch Schreie werden durch einen Knebel erheblich gedämpft. Außerdem wird der Speichelfluss durch einen Knebel unkontrollierbar. Subbie fängt an zu sabbern was sich wiederum gut als Instrument der Erniedrigung einsetzen lässt. Bei Spielen oder Sessions in denen ein Knebel zur Anwendung kommt, sollte als Saveword ein nonverbales Zeichen gewählt werden. Manchmal hat ein Knebel aber auch noch ganz simpel eine rein symbolische oder dekorative Funktion.

Disziplinierung der gefesselten Sklavin mit der Gerte

Bondage and Discipline

Mai 17th, 2010 in BDSM by tarl

Heute möchte ich mich etwas näher mit dem ersten Teil des Akronyms BDSM befassen: Bondage and Discipline. Hierbei handelt es sich um zwei Spielarten, die im Bezug auf BDSM recht häufig vorkommen, jedoch nicht unbedingt etwas direkt miteinander zu tun haben. Dennoch fließen beide Varianten des BDSM oft gemeinsam in eine SM-Session ein.
Bondage

Die deutsche Übersetzung von Bondage lautet Fesselung. Es ist sehr häufig ein elementarer Bestandteil vieler verschiedener SM-Sessions und erotischen Rollenspielen. Es bezeichnet alle Praktiken des Fesselns zur Erregung und Steigerung des sexuellen Lustempfindens. Die gängigsten Fesselinstrumente sind das Seil, Handschellen oder Lederriemen zum Zusammen- oder Festbinden von Armen und Beinen des Spielpartners. Als weitere Hilfsmittel dienen oft Spreizstangen, der Pranger oder das berühmte Andreaskreuz – lasst einfach mal Eure Phantasie schweifen und ihr werdet feststellen, was einem so alles im Alltag begegnet und durchaus auch zum Fesseln oder Fixieren dienen kann. Ich persönlich habe ein Faible für Fesseln und Halsbänder aus Edelstahl und mag zudem den praktischen Nutzen von Latexfesseln.

Sklavin angeleint und unterworfen

BDSM

Mai 12th, 2010 in BDSM by tarl

Zum kürzlichen Start des Blogs dacht ich mir heut: “quälste mal Deine Leser mit Theorie” – und ich werd´s sicher wieder tun! Ich möchte Euch ja auch SM veranschaulichen und entsprechendes Knowhow weitergeben. Außerdem glaube ich, dass es eine gute Einleitung für mein neuestes Blog darstellt.

BDSM bezeichnet einen weit gebräuchlichen Oberbegriff der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammensetzt. Er dient als Umschreibung für eine sehr vielseitige Gruppe von sexuellen Vorlieben um Dominanz und Unterwerfung, Lust am Schmerz, spielerischer Bestrafung bzw. Fesselspielen. Häufig stolpert man auch über Begriffe wie Kinky Sex oder Ledersex.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas näher auf die oben genannten englischen Begriffe eingehen