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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Bondage für Anfänger

September 22nd, 2010 in BDSM by tarl

Sehr häufig fällt mir aus verschiedenen Dialogen heraus auf, wie leicht gerade Anfänger und Neulinge die erotische Kunst der Fesselung unterschätzen. Auch wenn manch einer noch immer denken mag, den Partner so zu fesseln sei doch recht einfach, dem sei gesagt, dass solch eine Bondage-Session doch eine mehr oder minder lange aber vor allem eine gute und sorgfältige Vorbereitung benötigt. Dazu gehört meines Erachtens auch der vorherige Besuch eines Bondage Workshops in dem die Teilnehmer von erfahrenen Fesselkünstlern in die Kunst des richtigen – und vor allem unfallfreien Fesselns eingewiesen werden.
Vorbereitung einer Bondage-Session

Im nürnberger Raum bietet Lor aka Knoterich derartige Seminare und Workshops in sehr guter Qualität. Bei ihm erlernt man zum Beispiel auch grundlegende, für eine folgenfreie Bondage-Session notwendige anatomische Kenntnisse des menschlichen Körpers. Diese sind sehr wichtig, um einige Fehler von vornherein vermeiden zu können. Damit ist zum Beispiel das (unbeabsichtigte) Abschnüren wichtiger Nerven und Blutgefäse gemeint. Auch Grundlagen der Physik kann man dort erlernen. Bei einer Hängebondage oder anderen komplexen Fesselungen mit Belastung können diese Kenntnisse sehr schnell von Nutzen sein.

Hat man nun gewisse Grundlagenkenntnisse, ist es sehr gut verständlich, dass man nun seine ersten Gehversuche auf eigene Faust unternehmen will. Aber so direkt vor einer Bondage-Session gibt es noch immer einiges zu beachten:

Bondage

August 27th, 2010 in BDSM by tarl

Japanisches Bondage oder Shibari

Das Japanische Bondage ist, wie der Name schon sagt, eine aus Japan stammende Kunst der Fesselung. Ziel ist es bei dieser Bondageform, eine möglichst ästhetische und harmonische Einheit aus Körper und Fesselmaterial zu bilden. Um dies zu erreichen, müssen sich allerdings die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.

Ursprünglich wird diese Variante des Bondage mit Seilen, welche meist aus Hanf oder Jute hergestellt wurden, ausgeführt. Besonders wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten dabei weitestgehend vermieden werden und Seile, welche parallel zueinander verlaufen sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.

Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers natürlich auch so einige Standard Fesselungen. Der “rope dress” zählt vermutlich mit zu den am häufigsten vorzufindenden Fesselungen. Hierbei werden die Seile in einer weitestgehend festgelegten Art um den Torso des Bottom gelegt, sodass sich dadurch ein Muster auf der Haut abzeichnet, welches noch eine ganze Weile sichtbar bleibt nachdem die Fesselung gelöst wurde. Mir sind bisher zwei Varianten des rope dresses bekannt: box und diamond.

Christopher Street Day 2010 in Nürnberg

Christopher Street Day 2010 in Nürnberg

August 10th, 2010 in SM-Szene by tarl

Vergangenen Samstag war der Christopher Street Day hier in Nürnberg. Da war ich gleich aus zwei Gründen dabei. Zum einen, weil ich schon immer mal den CSD live erleben wollte. Zum anderen hatte Lor von knotenpunkt.de mich gebeten, für seinen Stand als Fotograf und Helfer beim Aufbau tätig zu sein. Das war er mal wieder, der Zwiespalt. Einerseits möglichst viel mitbekommen, andererseits aber auch immer am Stand präsent zu sein. Lor hat mit seinem mobilen Bondagerahmen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Am Umzug selbst habe ich nicht teilgenommen um in meine Rolle als Fotograf zu schlüpfen. Dafür habe ich den Umzug eben mehrfach gekreuzt. Immerhin hatten wir schönes Wetter, was man in letzter Zeit sonst nicht behaupten konnte. Hier mal eine kleine Abfolge eines interessanten, aber auch anstrengenden Tages:

10:00 Uhr: Treffen mit Lor vorm Pranger, einem Lokal in der Ottostraße um erst später benötigtes Equipment dort einzulagern (war zu früh dran, aber die Polizei half mittels Personenkontrolle dass die Zeit schneller verging)

11:00 Uhr: Weiterfahrt zum Berliner Platz – Montage des Bondagerahmens, schnelles Frühstück aus Kaffee und Kippen, Präparieren der Zugtiere, allgemeine Vorbereitung für den Umzug, Aufstellung für den Umzug

13:30 Uhr: Beginn des Umzugs über die Äußere Bayreuther Straße richtung Innenstadt. Für mich als Knipser alles andere als ein gemütlicher Marsch – mehrmals den Zug überholen und dabei noch möglichst gute Standpunkte finden von denen ich meine Aufnahmen machte

15:30 Uhr: Der Stand (= Bondagerahmen) am Jakobsplatz wurde eröffnet und Lor´s erste Opfer trafen ein. Bis 22:00 Uhr war ich primär mit Fotografieren am Stand beschäftigt.

The Bondage Awards 2010

Bondage Awards 2010

Mai 30th, 2010 in SM-Szene by tarl

Mit ein klein wenig Verspätung (war das gesamte Wochenende unterwegs) hat mich die Nachricht erreicht, dass die diesjährigen Gewinner des Bondage Awards 2010 feststehen.

Bei den Bondage Awards handelt es sich um einen Preis der seit 2008 jährlich zu ehren der Besten in der Bondage Indusrie verliehen wird. Honoriert werden die Besten in den Kategorien bestes Model, bester Akteur, beste kostenlose Website, beste kostenpflichtige Website, bester Autor, bester Comiczeichner, bestes Produkt, bester Händler, bester Fotograf und beste Firma. Übrigends handelt es sich bei den Bondage Awards um einen weltweit internationalen Preis. Und ich muss sagen, die deutschen und deutschsprachigen Websites haben sich sehr respektabel geschlagen.

An dieser Stelle möchte ich noch allen deutschen Teilnehmern gratulieren, die es unter die Besten geschafft haben und natürlich dürfen ganz besondere Glückwünsche ans Fuchskind zum ersten Platz unter den besten Comic Zeichnern auf keinen Fall fehlen!

Disziplinierung der gefesselten Sklavin mit der Gerte

Bondage and Discipline

Mai 17th, 2010 in BDSM by tarl

Heute möchte ich mich etwas näher mit dem ersten Teil des Akronyms BDSM befassen: Bondage and Discipline. Hierbei handelt es sich um zwei Spielarten, die im Bezug auf BDSM recht häufig vorkommen, jedoch nicht unbedingt etwas direkt miteinander zu tun haben. Dennoch fließen beide Varianten des BDSM oft gemeinsam in eine SM-Session ein.
Bondage

Die deutsche Übersetzung von Bondage lautet Fesselung. Es ist sehr häufig ein elementarer Bestandteil vieler verschiedener SM-Sessions und erotischen Rollenspielen. Es bezeichnet alle Praktiken des Fesselns zur Erregung und Steigerung des sexuellen Lustempfindens. Die gängigsten Fesselinstrumente sind das Seil, Handschellen oder Lederriemen zum Zusammen- oder Festbinden von Armen und Beinen des Spielpartners. Als weitere Hilfsmittel dienen oft Spreizstangen, der Pranger oder das berühmte Andreaskreuz – lasst einfach mal Eure Phantasie schweifen und ihr werdet feststellen, was einem so alles im Alltag begegnet und durchaus auch zum Fesseln oder Fixieren dienen kann. Ich persönlich habe ein Faible für Fesseln und Halsbänder aus Edelstahl und mag zudem den praktischen Nutzen von Latexfesseln.

Sklavin angeleint und unterworfen

BDSM

Mai 12th, 2010 in BDSM by tarl

Das große Theme BDSM ist ja ein essentieller Bestandteil meines Blogs und zum kürzlichen Start des selbigen dacht ich mir heut: “quälste mal Deine Leser mit Theorie” – und ich werd´s sicher wieder tun! Ich möchte Euch ja auch SM veranschaulichen und entsprechendes Knowhow weitergeben. Außerdem glaube ich, dass es eine gute Einleitung für mein neuestes Blog darstellt.

BDSM bezeichnet einen weit gebräuchlichen Oberbegriff der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammensetzt. Er dient als Umschreibung für eine sehr vielseitige Gruppe von sexuellen Vorlieben um Dominanz und Unterwerfung, Lust am Schmerz, spielerischer Bestrafung bzw. Fesselspielen. Häufig stolpert man auch über Begriffe wie Kinky Sex oder Ledersex.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas näher auf die oben genannten englischen Begriffe eingehen