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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Der Maulkorb

November 14th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Ein Maulkorb für Subbies, aus dem englischen auch als Muzzle Gag bekannt, bedeckt den gesamten Mund der Sklavin mit einer ledernen Platte als Teil eines Kopfharness. Die Mundplatte alleine ist aber in ihrer Funktion als Knebel wenig effektiv und daher wird der Maulkorb bei den meisten Modellen zusätzlich mit Pumpknebel, Penisknebel oder Ballknebel auf der Innenseite ergänzt. Es gibt auch Varianten mit austauschbaren Mundplatten. Unter den Petplayern hat er oft auch einen eher einen symbolischen Charakter. Rein optisch betrachtet finde ich den Muzzle Gag am schönsten und der psychische Nebeneffekt ist auch nicht zu verachten.

Der Ballonknebel

November 7th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ballonknebel, umgangssprachlich auch als Pumpknebel bezeichnet, besteht aus einem Latex-Ballon, welcher mit Hilfe einer kleinen, manchmal abnehmbaren Handpumpe im Mund des Bottom aufgeblasen wird. Dabei füllt der so aufgepumpte Ballon große Teile des Mundraumes aus. Der Bottom kann bei eingesetztem Knebel nur noch durch die Nase atmen. Daher sollte auf einen Ballonknebel bei Atemwegserkrankungen auf jeden Fall verzichtet werden. Ein Ventil verhindert, dass sich der Ballon ungewollt wieder entleert. Da der Ballon ohne zusätzliche Fixierung nicht im Mund bleiben würde, ist der Pumpknebel sehr oft Teil eines Kopfharness oder einer Maske. Aufgrund seiner Konstruktion ist der Ballonknebel einer der effektivsten Knebeltypen.

Der Trensenknebel

Oktober 31st, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Trensenknebel, im Englischen auch Bit Gag genannt, ist in seiner Form und seinem Aufbau an einer Trense angelehnt. Er wird insbesondere im Ponyplay, einer Rollenspiel Variante im BDSM-Bereich, eingesetzt und ist häufig auch zentraler Bestandteil eines an Zaumzeug erinnernden Kopfharness. Der Trensenknebel besteht aus einer Querstange aus Holz oder Hartgummi durch deren Enden jeweils ein Ring befestigt ist. Der Knebel wird dann durch einen an den Ringen befestigten Riemen hinter dem Kopf straff fixiert. Die Ringe können zusätzlich auch zur Befestigung von Zügeln genutzt werden. Das Sprechen und andere Laute werden beim Tragen der Trense so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

Der Ringknebel

Oktober 24th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ringknebel erfüllt im Grunde eine ähnliche Funktion wie der Ballknebel. Jedoch anstelle eines Balls wird ein solider Metallring hinter die Zähne der Sklavin beziehungsweise des Sklaven geschoben und durch einen robusten Riemen hinter dem Kopf fixiert. Um zu vermeiden dass die Zähne beschädigt werden, ist der Ring häufig mit weicheren Materialien wie Leder oder Gummi überzogen. Die Atmung durch den Mund ist im Gegensatz zu den meisten anderen Knebeln ganz leicht möglich und erlaubt desweiteren einen guten Zugang zum Mund des Bottoms beispielsweise für Erniedrigungsspiele.

Sklavin mit Ballknebel

Der Ballknebel

Oktober 17th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ballknebel, aus dem englischen Sprachgebrauch stammend auch Ballgag genannt, besteht meist aus einem Gummiball, der hinter die Zähne des Passiven geschoben wird. Um ein Ausspucken oder Herausdrücken des Ballknebels mittels Zunge zu verhindern, wird der Ball mit einem durch eine Bohrung durch die Ball-Mittelachse geführten Riemens hinter dem Kopf des Trägers fixiert. Einige Anfänger und Asthmatiker verwenden statt eines festen Riemens ein sehr straffes aber dennoch elastisches Band, welches den Knebel zwar an Ort und Stelle hält, es dem Geknebelten aber trotzdem erlaubt, mit starkem Druck der Zunge den Knebel im Notfall selbst zu entfernen. Wie bei fast allen Knebeln kann der Geknebelte sehr wohl weiter Laute von sich geben, ist jedoch in seiner Artikulation stark eingeschränkt.

Penisknebel

September 26th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Beim Penisknebel handelt es sich um einen Knebel aus Gummi im herkömmlichen Sinne der einem Penis nachempfunden ist. Die meisten Ausführungen bestehen aus einer breiten Mundplatte welche den penisförmigen Knebel trägt, befestigt an einem Riemen welcher im Nackgen geschlossen wird. Aufgrund seiner Länge und wegen der menschlichen Mundanatomie kann es beim Gebrauch zu Würgereiz kommen. Solch ein Penisknebel ist nicht besonders effizient. Es gibt auch Varianten mit einem zusätzlichen Dildo an der Außenseite mit dem Sub weitere Spielpartner befriedigen kann. Geknebelte Personen sollen wegen Erstickungs- und Panikgefahr grundsätzlich niemals alleine gelassen werden.

Standpranger im privaten SM-Zimmer

Instrument der Bestrafung: Der Pranger

Februar 26th, 2011 in BDSM by Kajira

So ein Pranger ist schon was feines – es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen und doch haben alle eines gemeinsam: Damit lässt sich Subbie in einer möglichst devoten und unbequemen Stellung ausbruchsicher fixieren!

Prangerstrafe ist doch ein sehr wohlklingendes Wort und erwecken die Erinnerung an die im Mittelalter üblich gewesenen Prangerstrafen. Dabei wurde der Delinquent öffentlich zur Schau gestellt, angebunden an einen Pfahl, der sich Pranger oder Schandpfahl nannte. Die verurteilte Person wurde am Hals angekettet und bloßgestellt. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit den in vielen Onlineshops erhältlichen Pranger-Produkten die ebenfalls als Bestrafungsmaßnahme zum Einsatz kommen. Spontan fallen mir hier folgende Varianten ein:
Der Hals-Hand-Pranger

Bei diesem System werden wie der Name bereits vermuten lässt, Hals und Hände fixiert. Solch ein Pranger besteht meist aus zwei Holzdiehlen mit Aussparungen für Hals und Hände. Beide Teile werden auf einer Seite mit einem Scharnier und auf der anderen Seite mit einem soliden Verschluss miteinander verbunden. Wehrlos und ausgeliefert werden die Bestraften sitzend, liegend oder stehend durch massives Holz oder Stahl zur Unbeweglichkeit verdonnert. Sich selbst aus solch einem Pranger zu befreien ist defacto ein Ding der Unmöglichkeit.

Der Tag II

Januar 2nd, 2011 in Allgemein by Kajira

Während ich meine blonde Mähne im Bad fönte, überlegte ich die ganze Zeit, wie ich die offensichtliche Erregung von Peter bestrafen könnte. Dann jedoch durchzuckte mich eine neue Idee und ich verwarf alle Gedanken über mögliche Bestrafungen erst mal wieder. “Es bleibt doch noch so viel Zeit”, dachte ich mir mit einem diabolischen Grinsen.

Nackt wie Gott mich schuf ging ich wieder zurück ins Zimmer, wo Peter noch immer kniend auf mich wartete. Fast bewunderte ich ihn ob seiner Fähigkeit so lange und anhaltend zu knien. “Bring mir bitte meine Tasche.” Sofort stand er auf und reichte mir meine Tasche. Ich kramte ein etwas drin rum und gab ihm dann ein wohlduftendes Massageöl in die Hand. “Du darfst deine Herrin jetzt massieren und verwöhnen!” wies ich ihn an, und legte mich bäuchlings auf das Bett. Langsam ließ er etwas von dem Öl in seine Handfläche träufeln und begann mit seiner Aufgabe. Er begann bei den Zehen wo es ihm tatsächlich gelang, mich ohne kitzeln zu massieren, arbeitete sich dann über die Waden, die Oberschenkel und dem Po nach oben richtung Rücken. Dort massierte er mir sanft meine Verspannungen weg. Wirklich gekonnt, Peter war als Masseur äußerst talentiert das musste ich zugeben. Ich begann vor Wohlbehagen fast zu schnurren und war total entspannt. Bis ich seine Stimme hörte. “Herrin… wenn Sie sich umdrehen möchten, könnte ich auch Ihre Vorderseite verwöhnen!” Seine Stimme war leise und sanft, in Verbindung mit seinen zärtlichen Händen war sie vielmehr einschmeichelnd und betörend.

Die Fesselkleidung

Dezember 30th, 2010 in BDSM by tarl

Über die vermutlich bekannteste Form der erotischen Fesselung habe ich ja hier schon einige Male geschrieben. Heute soll es zur Abwechslung mal um eher weniger häufig erwähnte Fesselutensilien gehen – der Fesselkleidung und Bondagesäcken.

Bondagesäcke gibt es je nach Hersteller auch in verschiedenen Formen und Ausführungen. In seiner ursprünglichen Form handelt es sich ganz banal um Ganzkörpersäcke aus denen lediglich der Kopf herauskuckt. Einige Modelle wiederum bedecken lediglich einen Teil des Körpers wie den Kopf oder den Oberkörper. Diese findet man aber sehr selten und beinahe genauso schwer ist es, Bondagesäcke mit angearbeiteter Kopfhaube zu finden. Der klassische Bondagesack wird um den Hals des Bottom geschlossen, so dass dieser zu keiner größeren Bewegung mehr in der Lage ist. Eher weniger Silvoll, aber ein stabiler Müllsack würde theoretisch den selben Zweck erfüllen. Bevor man sich der meist eher teuren Anschaffung eines Bondagesacks hingiebt, lässt sich damit jedoch ganz gut experimentieren, inwiefern diese Spielart überhaupt in Betracht kommt.

Säcke aus luftdichtem Material werden gerne auch mal als Saunasäcke bezeichnet. Aber vorsicht, theoretisch kann sub sich darin auch im wahrsten Sinne totschwitzen. Langzeitspiele sollte man daher mit Vorsicht genießen. So ein Sack erlaubt neben dem Saunaeffekt aber auch noch andere Spielereien. Man kann ihn in der Badewanne mit warmen Wasser füllen.

Die Geschichte des Keuschheitsgürtel

Dezember 23rd, 2010 in Fetisch by Kajira

Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.

Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.