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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Sonstige Knebel

Dezember 26th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Zu den sonstigen Knebeln zählen unter anderem Trichterknebel. Diese werden eingesetzt, um den Bottom zur Aufnahme von Flüssigkeiten zu zwingen. Aus dem asiatischen Bondage stammt der Zungenpranger, bei dem die Zunge des Passiven zwischen zwei dünnen Stäbchen eingeklemmt wird und dadurch nicht in den Mundraum zurückgezogen werden kann. Die Maulbirne, häufig auch als Mundpflaume bezeichnet, ist ein historisches Foltergerät in Birnenform. Zunächst wird sie in geschlossenem Zustand in den Mund eingeführt und kann dann über einen Schraubmechanismus von der Basis her im Mund aufgespreizt werden. Dies kann für den gefolterten zu einer äußerst schmerzhaften Tortur werden.

Der Schlauchknebel

Dezember 19th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Für einige ganz spezielle BDSM-Praktiken werden Schlauchknebel eingesetzt. Anstelle eines gänzlich den Mundraum verschließenden Knebels wie einem aufpumpbaren Ball ragt ein Schlauch in den Mundraum hinein und wird über Riemen im Nacken befestigt. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn die Atmung kontrolliert werden soll oder eben auch wenn man dem Bottom das Atmen unter Wasser über einen längeren Zeitraum ermöglichen möchte.

Der Kieferspreizer

Dezember 12th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Mund- beziehungsweise Kieferspreizer stammt urspünglich aus der Medizintechnik und sein eigentlicher Zweck ist es, den Mund eines Patienten geöffnet zu halten. Üblicherweise wird er aus solidem Chirurgenstahl hergestellt. Weil damit jedoch eine Artikulation sowie das Schließen des Mundes verhindert wird, hat er über die Klinikerotik und Klinikfetisch inzwischen Einzug als Sonderform des BDSM-Knebels gehalten. Ein ähnliches Prinzip verfolgt der ebenfalls aus Metall gefertigte Spinnenknebel, oftmals auch Spidergag genannt, der den Mund geöffnet hält und zugleich für einen Bizarren Anblick des Bottoms sorgt.

Tücher zum knebeln

Dezember 5th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Die vermutlich älteste und ursprünglichste Methode jemand zu knebeln und daher auch heute noch besonders reizvoll ist der Einsatz eines Tuches als Knebel. Bei dieser Knebeltechnik wird dem Bottom ein Tuch oder einfach ein geeignetes Wäschestück in den Mund gesteckt. Um das Ausspucken zu verhindern, wird der Mund meistens durch Klebeband oder ein weiteres Tuch zusätzlich fest verschlossen. Diese Form der Knebelung birgt jedoch die Gefahr von Verschlucken und Ersticken aufgrund der Tatsache, dass das Tuch beziehungsweise Wäschestück nicht ausreichend befestigt ist und so in den Hals- und Rachenraum gelangen kann. Mit Speichelfluss muss man hier nicht rechnen, da so ein Tuch nunmal saugfähig ist.

Sklavin geknebelt mit Klebeband

Das Klebeband

November 28th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Für einen Knebel aus Klebeband, dem sogenannten Tape Gag wird meist aufgrund seiner Robustheit sogenanntes Gewebeband verwendet. Während das Anbringen sehr einfach und die Kosten wahrlich niedrig sind, kann solch ein Klebeband beim Entfernen äußerst schmerzhaft sein und Hautirritationen bis hin zu kleinen Verletzungen hervorrufen. Ein professionelles und nicht auf der Haut klebendes Produkt für diesen Zweck ist das adhäsive Bondage-Tape welches gänzlich ohne Klebstoffe auskommt und somit weder mit Haut noch mit Haaren des Bottoms verkleben kann. Das Bondage-Tape lässt sich zudem durchaus mehrmals einsetzen und wieder aufrollen.

Der Maulkorb

November 14th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Ein Maulkorb für Subbies, aus dem englischen auch als Muzzle Gag bekannt, bedeckt den gesamten Mund der Sklavin mit einer ledernen Platte als Teil eines Kopfharness. Die Mundplatte alleine ist aber in ihrer Funktion als Knebel wenig effektiv und daher wird der Maulkorb bei den meisten Modellen zusätzlich mit Pumpknebel, Penisknebel oder Ballknebel auf der Innenseite ergänzt. Es gibt auch Varianten mit austauschbaren Mundplatten. Unter den Petplayern hat er oft auch einen eher einen symbolischen Charakter. Rein optisch betrachtet finde ich den Muzzle Gag am schönsten und der psychische Nebeneffekt ist auch nicht zu verachten.

Der Ballonknebel

November 7th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ballonknebel, umgangssprachlich auch als Pumpknebel bezeichnet, besteht aus einem Latex-Ballon, welcher mit Hilfe einer kleinen, manchmal abnehmbaren Handpumpe im Mund des Bottom aufgeblasen wird. Dabei füllt der so aufgepumpte Ballon große Teile des Mundraumes aus. Der Bottom kann bei eingesetztem Knebel nur noch durch die Nase atmen. Daher sollte auf einen Ballonknebel bei Atemwegserkrankungen auf jeden Fall verzichtet werden. Ein Ventil verhindert, dass sich der Ballon ungewollt wieder entleert. Da der Ballon ohne zusätzliche Fixierung nicht im Mund bleiben würde, ist der Pumpknebel sehr oft Teil eines Kopfharness oder einer Maske. Aufgrund seiner Konstruktion ist der Ballonknebel einer der effektivsten Knebeltypen.

Der Trensenknebel

Oktober 31st, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Trensenknebel, im Englischen auch Bit Gag genannt, ist in seiner Form und seinem Aufbau an einer Trense angelehnt. Er wird insbesondere im Ponyplay, einer Rollenspiel Variante im BDSM-Bereich, eingesetzt und ist häufig auch zentraler Bestandteil eines an Zaumzeug erinnernden Kopfharness. Der Trensenknebel besteht aus einer Querstange aus Holz oder Hartgummi durch deren Enden jeweils ein Ring befestigt ist. Der Knebel wird dann durch einen an den Ringen befestigten Riemen hinter dem Kopf straff fixiert. Die Ringe können zusätzlich auch zur Befestigung von Zügeln genutzt werden. Das Sprechen und andere Laute werden beim Tragen der Trense so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

Der Ringknebel

Oktober 24th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ringknebel erfüllt im Grunde eine ähnliche Funktion wie der Ballknebel. Jedoch anstelle eines Balls wird ein solider Metallring hinter die Zähne der Sklavin beziehungsweise des Sklaven geschoben und durch einen robusten Riemen hinter dem Kopf fixiert. Um zu vermeiden dass die Zähne beschädigt werden, ist der Ring häufig mit weicheren Materialien wie Leder oder Gummi überzogen. Die Atmung durch den Mund ist im Gegensatz zu den meisten anderen Knebeln ganz leicht möglich und erlaubt desweiteren einen guten Zugang zum Mund des Bottoms beispielsweise für Erniedrigungsspiele.

Sklavin mit Ballknebel

Der Ballknebel

Oktober 17th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ballknebel, aus dem englischen Sprachgebrauch stammend auch Ballgag genannt, besteht meist aus einem Gummiball, der hinter die Zähne des Passiven geschoben wird. Um ein Ausspucken oder Herausdrücken des Ballknebels mittels Zunge zu verhindern, wird der Ball mit einem durch eine Bohrung durch die Ball-Mittelachse geführten Riemens hinter dem Kopf des Trägers fixiert. Einige Anfänger und Asthmatiker verwenden statt eines festen Riemens ein sehr straffes aber dennoch elastisches Band, welches den Knebel zwar an Ort und Stelle hält, es dem Geknebelten aber trotzdem erlaubt, mit starkem Druck der Zunge den Knebel im Notfall selbst zu entfernen. Wie bei fast allen Knebeln kann der Geknebelte sehr wohl weiter Laute von sich geben, ist jedoch in seiner Artikulation stark eingeschränkt.