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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde
Strenge Herrin mit Peitsche

Master/Mistress

Dezember 24th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Dieser aus dem Englischen stammende Begriff Master respektive Mistress ist gleichzusetzen mit Dom beziehungsweise Domina. Wenn man so will, eine von vielen möglichen Bezeichnungen des aktiven Parts wie auch Herr oder Herrin

Die Geschichte des Keuschheitsgürtel

Dezember 23rd, 2010 in Fetisch by Kajira

Heute habe ich mal wieder eine kleine geschichtliche Rückblende in vergangene Tage. Es geht um den Keuschheitsgürtel und seine Entwicklung. Man kennt ihn auch unter dem Namen “Florentiner Gürtel”. Schließlich ist er vermutlich eines der ältesten SM-Utensilien und viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – vermutlich sind aber nur die wenigsten davon wahr.

Angeblich haben Ritter im 14. Jahrhundert die “abschließbare Unterhose” aus Metall erfunden um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Wie wir wissen, dauerten solche Kreuzzüge meist etliche Monate und es ist auch bekannt, dass diese Gürtel nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Allein aufgrund dieser beiden Umstände wäre es alleine schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Besonders aufgrund der damaligen Verhältnisse und Umstände wäre es zwangsläufig zu sehr schlimmen Infektionen gekommen.

GOR versus BDSM II

Dezember 19th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Vor einigen Tagen hatte ich schon den ersten Teil meiner Gegenüberstellung von Gor und BDSM hier veröffentlicht. Heute möchte ich mit einigen zusätzlichen Theorien und Erkenntnissen auf den Punkt kommen.

Interessanterweise ist die Sklaverei kein Bestandteil der goreanischen Philosophie. In der Tat ist sie für die Philosophie völlig unbedeutend. Sklaverei an sich ist eine soziale und kulturelle Institution und kein philosophisches Prinzip. Nun, ein abgeleitetes Prinzip der goreanischen Philosophie ist jedoch, dass im Allgemeinen Männer dominant und Frauen submissiv sind. Es wird ganz banal als biologische Wahrheit betrachtet, ausgehend von Genetik und der Geschichte der Evolution. Man bedenke dabei, dass hier keine Absolutismen diskutiert werden sondern lediglich Verallgemeinerungen. Aber dieses Prinzip besagt keines falls, dass Frauen Sklavinnen sein sollten oder müssten. Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen Submissivität und Sklaverei.

Man sollte feststellen, dass diese Gruppe die kleinste aller drei Gruppen von Goreanern ist, die ich hier erwähnt habe. Über den Grund, warum das so ist, können lässt sich nur mutmaßen. Ein Teil der Begründung könnte darin liegen, dass die meisten Menschen bei dem Begriff „Philosophie“ mehr an geistige Auseinandersetzung denken, als an einen möglichen Lebensstil. Sie denken an muffige alte Akademiker, welche sich über esoterische Standpunkte und das Wesen des Universums streiten. Trotzdem, wenn wir ins antike Griechenland oder Rom zurückgehen, werden wir feststellen, dass für die Menschen damals Philosophie ein integraler Bestandteil eines bestimmten Lebensstils war. Ein Philosoph lebte seine Philosophie und redete nicht nur darüber. Und da Gor in weiten Teilen auf diesen alten Quellen beruht, erscheint es durchaus angemessen, mit seiner Philosophie ebenso umzugehen.

Instrument der Bestrafung: Der Rohrstock

Dezember 15th, 2010 in BDSM by Kajira

Der Rohrstock ist ganz besonders im Zusammenhang mit der englischen Erziehung bekannt und beliebt. Erinnert er doch an die Bestrafung durch die Gouvernante oder einen strengen Lehrer. Die übliche Länge eines Rohrstocks beträgt zwischen 50 und 100 Zentimeter mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Millimeter.

Am weitesten verbreitet sind Rohrstöcke aus geschältem oder ungeschältem Rattan, quasi den Stämmen und Trieben von aus Südasien stammenden Palmen der Gattung Calamus. Dieses robuste Material wird unter anderem auch zur Herstellung von Möbeln verwendet. Rattanmöbel sind sicher vielen hier ein Begriff. Noch unverarbeiteter und ungeschälter Rattan hat noch Wachstumsknoten, welche zunächst mal abgeschliffen werden müssen um einen geraden und gleichmäßigen Stock zu erhalten. Beim geschälten Rattan handelt es sich dagegen um das Innere des Rattanrohres, welches herausgeschält wird. Es ist durchaus möglich, beide Varianten einzufärben – ich hab im Netz schon einige Farben entdeckt.

Wesentlich seltener sind Rohrstöcke aus Bambus. Wer sich nicht ganz sicher ist, was er nun in Händen hält, sollte einfach einen Blick auf den Querschnitt werfen. Rattan ist massiv, wogegen Bambus innen hohl ist. Dies ist auch der Grund, wieso Bambus wesentlich weniger flexibel ist und das Risiko dass der Stock bricht wesentlich höher ist. Bambus neigt im Falle eines Bruchs zum Splittern wodurch scharfe Kanten entstehen was die Verletzungsgefahr beim Spielen erhöht.

GOR versus BDSM

Dezember 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Ich denke, dies wäre mal eine gute Gelegenheit, beides miteinander zu vergleichen. Ist Gor möglicherweise nur ein Aspekt von BDSM? Worin befinden sich die Ähnlichkeiten und wo die Unterschiede zwischen Gor und BDSM? Dieses Thema wurde zahlreichen Foren und in endlosen Diskussionen unzählige Male bereits ausgiebig behandelt. Aber dennoch scheint es hier und da noch einige Unklarheiten zu geben. Für mich ist das ein Grund, das Thema mal ausführlich zu beleuchten und beides voneinander abzugrenzen. Früher hat die allgemeine Öffentlichkeit Gor als eine Art Untergruppierung von BDSM betrachtet. Seit der Neuauflage der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” scheint sich das zumindest geändert zu haben. Dennoch erkennt man noch immer gewisse Tendenzen. Bei der Erwähnung von Gor in den Medien wird irgendwie unvermeidlich immer ein Bezug zu BDSM hergestellt. Außerdem sind mir bereits so manche Leute die mit BDSM zu tun haben aufgefallen, weil sie Gor als einen Teil davon ansehen. Ebenso bei vielen Anhängern des Gor-Zyklus in umgekehrter Weise.

Um die Verständlichkeit zu erleichtern, werde ich nun vieles sehr verallgemeinern. Es mag vielleicht Ausnahmen von diesen Verallgemeinerungen geben, aber diese wiederlegen nicht automatisch die Verallgemeinerungen generell. Ich bitte daher um Nachsicht :-)

Zierbondage

Dezember 9th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Oftmals auch als Zierfesselung bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein Bondage oder Seilfesselung, welches in erster Linie eine optische Aufmerksamkeit erziehlen soll und aufgrund der Knotung auch über einen längeren Zeitraum hinweg getragen werden kann. Zum Beispiel unter der Kleidung.

Der Tag

Dezember 1st, 2010 in Allgemein by Kajira

Er hat mich im Chat angesprochen, dass der Sklave eine Herrin sucht. Zuerst hab ich gelacht – bekomme ich derartige Nachrichten doch ständig.Iich fand seine Art zu schreiben aber so nett, dass wir in Kontakt blieben und irgendwann wurde ich schließlich derart neugierig auf ihn, dass der Kontakt mehr und mehr inniger wurde und ich ihm letztlich erlaubte, sich zu bewerben. Nun war es endlich so weit, das erste Treffen war beschlossene Sache und würde in kürze stattfinden. Ich hatte Peter geschrieben, wie ich mir seinen Empfang vorstelle und er ließ mich wissen, in welchem Hotel er mich empfangen würde.

Ich parkte mein Auto auf dem Hotelparkplatz, besah es mir von außen – Peter schien einen exquisiten Geschmack zu haben und nicht gerade das billigste zu wählen – das gefiel mir. Danach schlenderte ich langsam durch das Hotel bis zu seinem Zimmer. Ich ließ mir Zeit mich auf ihn vorzubereiten, schlenderte in aller Ruhe – dann trat ich jedoch ohne zu Zögern in sein Zimmer. Wie vereinbart kniete Peter fast nackt, also nur noch mit Slip bekleidet in der Mitte des Raumes, die Augen hatte er sich bereits mit einem schwarzen Tuch verbunden.

Zaumzeug

November 29th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Hierbei handelt es sich um ein für Menschen gefertigtes Kopf-Riemengeschirr zum Beispiel für Ponyspiele. Siehe auch “Petspiele “. Auch Kopf- oder Knebelharnesse werden sehr häufig als Zaumzeug bezeichnet.

Die Zwangsjacke

November 28th, 2010 in BDSM by tarl

Bei dieser ganz speziellen Art der Strafkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke ein (ganz als würde man eine normale Jacke verkehrtherum anziehen), wobei hier die Arme je nach Variante entweder vor dem Brustkorb oder aber hinten auf dem Rücken mit Gurten ganz stramm fixiert werden. So kann man seine Arme nicht mehr bewegen und ist ganz und gar hilflos ausgeliefert. Bei einigen Zwangsjacken, welche den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet sich ein zweiter Gurt, welcher zwischen den Beinen durch den Schritt geführt wird. Dadurch wird die Möglichkeit genommen, die Jacke über den Kopf abzustreifen und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder ohne fremde Hilfe herauszukommen sinken deutlich gegen Null.

Im 19. Jahrhundert hat Benjamin Ruth die Zwangsjacke entwickelt. Ihr ursprünglicher Zweck war die Fixierung eines Menschen zu seinem Selbstschutz. Menschen die sich selbst oder andere verletzen wollten, beziehungsweise krankheitsbedingt mussten, wurden damit gesichert. Die Modelle welche in der BDSM-Szene zur Anwendung kommen, sind vom Design her oftmals ein wenig abgeändert.

Brustklammern

Klammern

November 5th, 2010 in SM-Lexikon by Kajira

Wohl eines der beliebtesten Hilfsmittel zum Quälen von devoten Spielpartnern. Am häufigsten werden hierbei wohl Wäscheklammern, Zugklammern, Krokodilklemmen, Laborklemmen und Tischtuchhalterungen verwendet. Die beliebtesten Ansetzstellen sind dabei der Genitalbereich und die Brustwarzen. Vor allem bei den Brustwarzen beachten, daß dabei Gefäße bzw. Nervenbahnen abgeklemmt werden und es bei zu langer Anwendung zu Dauerschäden kommen kann.