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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik
Standpranger im privaten SM-Zimmer

Instrument der Bestrafung: Der Pranger

Februar 26th, 2011 in BDSM by Kajira

So ein Pranger ist schon was feines – es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen und doch haben alle eines gemeinsam: Damit lässt sich Subbie in einer möglichst devoten und unbequemen Stellung ausbruchsicher fixieren!

Prangerstrafe ist doch ein sehr wohlklingendes Wort und erwecken die Erinnerung an die im Mittelalter üblich gewesenen Prangerstrafen. Dabei wurde der Delinquent öffentlich zur Schau gestellt, angebunden an einen Pfahl, der sich Pranger oder Schandpfahl nannte. Die verurteilte Person wurde am Hals angekettet und bloßgestellt. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit den in vielen Onlineshops erhältlichen Pranger-Produkten die ebenfalls als Bestrafungsmaßnahme zum Einsatz kommen. Spontan fallen mir hier folgende Varianten ein:
Der Hals-Hand-Pranger

Bei diesem System werden wie der Name bereits vermuten lässt, Hals und Hände fixiert. Solch ein Pranger besteht meist aus zwei Holzdiehlen mit Aussparungen für Hals und Hände. Beide Teile werden auf einer Seite mit einem Scharnier und auf der anderen Seite mit einem soliden Verschluss miteinander verbunden. Wehrlos und ausgeliefert werden die Bestraften sitzend, liegend oder stehend durch massives Holz oder Stahl zur Unbeweglichkeit verdonnert. Sich selbst aus solch einem Pranger zu befreien ist defacto ein Ding der Unmöglichkeit.

Der Tag III

Februar 1st, 2011 in Allgemein by Kajira

Langsam stand Peter auf. Ich stand breitbeinig vor ihm und knurrte: “Schau mich an Sklave!”. Sein Blick fuhr forschend über mein Gesicht und meine Augen. Ich war mir sicher, dass er ahnte, wie sehr mich die Behandlung erregt hatte. Bei ihm war das anders. Sein Stück hing schlaff und leblos runter. Kein Wunder, war das Auspeitschen ja als tatsächliche Strafe gedacht und auch so ausgeführt. “Sag mir eine Zahl zwischen 0 und 30″, forderte ich ihn auf. “Sagst du mir zu wenig werde ich selber eine Zahl wählen, die Jenseits der 30 liegt”. So hatte ich also ausgeschlossen, dass Peter mit dem schlimmsten rechnet und daher sowas wie “1″ sagt.

Er zögerte. Zögerte so lange bis ich in anfuhr: “Na was ist, bist du plötzlich stumm geworden?” Armer Mann, er hatte nicht die geringste Ahnung was ich vorhatte und hasste es offensichtlich selber wählen zu müssen. So etwas ist immer gut zu wissen, wenn er mir schon solch eine Waffe gegen sich in die Hand gibt, werde ich diese micht Sicherheit öfter nutzen. “15″, sagte er schließlich mit gequälter Stimme die vermuten ließ, er glaubt jetzt 15 Jahre lang in der Höllen schmorren zu müssen. Ich unterdrückte ein Schmunzeln und gab ihm den Auftrag: “Gut, du hast gewählt. Geh zu meiner Tasche und hole 15 Klammern raus.” Peter wurde Grau im Gesicht. Wie schön die Reaktionen von Nicht-Masochisten sein können, wusste ich bis dato noch gar nicht. Ich würde mich wohl regelrecht zusammenreißen müssen, um dies nicht ständig genießen zu wollen.

KAP – Kink Aware Professionals

Januar 25th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Bei Kink aware Professionals, kurz KAP, handelt es sich um eine Auswahl von Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Anwälten die erstmals in den USA ins Leben gerufen wurden und sich wertfrei gegenüber nicht der Norm entsprechenden sexuellen Ausrichtungen verhalten. Im deutschsprachigen, sadomasochistischen Raum ist dabei der BDSM-Berlin mit seiner KAP-Liste, zunächst erstmal nur von Ärzten ein Vorreiter, dem mittlerweile andere Gruppierungen beginnen, Folge zu leisten. Mittlerweile wurde die Liste um Heilpraktiker und Rechtsanwälte erweitert.

In den Räumen der neuen schweizer Fetischlocation Chateau Marquis de Sade

CH: Château Marquis de Sade

Januar 16th, 2011 in Fetischlocations by Kajira

Domenique von Sternenberg hat in ihrem Blog darüber berichtet, dass das “Château Marquis de Sade” in einem neuen Schloss auf dem Hauenstein wieder auflebt. Am kommenden Samstag, den 22. Januar 2011 ab 21:00 Uhr ist es dann soweit. Veranstaltet von Utopia und Fetischkult öffnet das Château öffnet seine Pforten und auf einer Gesamtfläche von über 1800m² bietet es neben einem Club mit Dancefloor sowie einer Bar auch jede Menge Platz für eine vielzahl weiterer Bereiche die da wären:

* diverse Darkrooms
* Playzonen als Rückzugsmöglichkeit für Päärchen
* eine Schlosskirche
* ein Verlies
* ein Rittersaal
* Ein Folterkabinett welches keine Wünsche offen lassen soll
* eine eiserne Jungfrau
* ein Swingerparadies
und vieles mehr

Die bisher auf der Website von Utopia veröffentlichten Bilder lassen auf einen hochwertigen Fetischclub im wunderschönen Ambiente schließen der seinen Gästen die Möglichkeit bietet, eine reichhaltige Auswahl an BDSM-Szenarien aus dem eigenen Kopfkino real werden zu lassen.

Klinik Spiele

Januar 14th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Häufig auch unter dem Oberbegriff Kliniksex bekannt. Damit sind Spiele gemeint, in welchen es zu typischen Rollenverteilungen wie Arzt/Patient, Pfleger/Patient oder Krankenschwester/Patient kommt. Zu den häufigen Elementen von Klinikspielen zählen unter anderem Katheterisieren, Einläufe, Rektaluntersuchungen, gynäkologische Untersuchungen, Cutting, Nadeln und dergleichen. Sehr beliebt sind dabei besonders Untersuchungen auf einem Gyn-Stuhl, da der Passive in einer besonders demütigenden und wehrlosen Stellung freien Einblick und Zugriff auf sein Geschlecht gewährt. Häufig in diesem zusammenhang eingesetztes Sextoy sind Vaginalspekulum und Analspekulum

knieende Kettensklavin

Kriechen oder gehen? Wie benimmt man sich eigentlich als “Sub”

Januar 12th, 2011 in BDSM by Kajira

Eine sehr berechtigte und durchaus auch interessante Frage, die nur sehr schwer zu beantworten ist. Bereits vor einigen Jahren bin ich selbst schon mal auf diese Frage gestoßen und vor kurzem musste ich mich wieder einmal daran erinnern. Wenn es zwei unterschiedliche Formen von BDSM gibt, dann gibt es wohl auch unterschiedliche Verhaltensweisen… klingt schon mal logisch. Aber wir gehen ja von einem “grundsätzlichen” Verhalten aus. Wie benimmt man sich als Sub zum Beispiel bei einem ersten Kennenlernen, außerhalb jeden Spielcharakters? Und genau diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten: man benimmt sich wie ein Mensch mit guter Kinderstube, ganz normal. Ganz besonders bei Gruppentreffen oder Stammtischen hat unterwürfiges Verhalten nichts zu suchen. Wobei es durchaus auch für die Umstehenden auch unterhaltsam sein kann. Die Frage jedoch, welche für die meisten aber von wesentlich größerem Interesse sein dürfte, ist wie man sich als Sub verhält, wenn man einer dominanten Frau oder einem dominanten Mann gegenübersteht und sich diese beziehungsweise diesen vielleicht sogar als möglichen Spielpartner vorstellen könnte… Auch hier gilt: freundliches Auftreten und vielleicht eine gewisse Zurückhaltung erfeuen mehr als unaufgefordertes “sich zu Boden werfen”. Die Regel ist eigentlich sehr einfach: solange ich mit jemandem nicht im “Spielkontext” stehe, verhalte ich mich völlig normal, bin hilfsbereit, nicht aufdringlich, unterhaltsam und aufmerksam. Speziell dominante Damen wünschen sich beim submissiven Mann eher den hingebungsvollen Galant, als den aufopfernden Kriecher.

Violet Wand

Januar 7th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Hierbei handelt es sich um batteriebetriebene Geräte, welche elektrische Funken auf die Haut überspringen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Elektrospielzeugen können sie trotz der Hochspannung auch oberhalb der Taille sicher eingesetzt werden denn es besteht keine Gefahr fürs Herz. Der Name leitet sich von den blau-violetten Funken ab, die zwischen dem Gerät und der Haut überspringen.

Sehr beliebt im Rollenspiel: Die Nonne in Latex

Rollenspiele

Januar 4th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Bei Rollenspielen handelt es sich im SM Kontext um Spielvarianten welche sich sehr stark psychischer Elemente und dem Ausleben spezieller Phatasien bedienen. Eine kleine Auswahl an Rollenspielvarianten habe ich hier mal zusammengetragen:

* Tierrollen wie Pony oder Hund
* Verhörspiele
* Vergewaltigungs- und Entführungsspiele
* Lehrer/Schüler-Spiele.

In all diesen Rollenspielen nehmen die beteiligten Erwachsenen freiwillig ihre Wunschrolle ein.

Der Tag II

Januar 2nd, 2011 in Allgemein by Kajira

Während ich meine blonde Mähne im Bad fönte, überlegte ich die ganze Zeit, wie ich die offensichtliche Erregung von Peter bestrafen könnte. Dann jedoch durchzuckte mich eine neue Idee und ich verwarf alle Gedanken über mögliche Bestrafungen erst mal wieder. “Es bleibt doch noch so viel Zeit”, dachte ich mir mit einem diabolischen Grinsen.

Nackt wie Gott mich schuf ging ich wieder zurück ins Zimmer, wo Peter noch immer kniend auf mich wartete. Fast bewunderte ich ihn ob seiner Fähigkeit so lange und anhaltend zu knien. “Bring mir bitte meine Tasche.” Sofort stand er auf und reichte mir meine Tasche. Ich kramte ein etwas drin rum und gab ihm dann ein wohlduftendes Massageöl in die Hand. “Du darfst deine Herrin jetzt massieren und verwöhnen!” wies ich ihn an, und legte mich bäuchlings auf das Bett. Langsam ließ er etwas von dem Öl in seine Handfläche träufeln und begann mit seiner Aufgabe. Er begann bei den Zehen wo es ihm tatsächlich gelang, mich ohne kitzeln zu massieren, arbeitete sich dann über die Waden, die Oberschenkel und dem Po nach oben richtung Rücken. Dort massierte er mir sanft meine Verspannungen weg. Wirklich gekonnt, Peter war als Masseur äußerst talentiert das musste ich zugeben. Ich begann vor Wohlbehagen fast zu schnurren und war total entspannt. Bis ich seine Stimme hörte. “Herrin… wenn Sie sich umdrehen möchten, könnte ich auch Ihre Vorderseite verwöhnen!” Seine Stimme war leise und sanft, in Verbindung mit seinen zärtlichen Händen war sie vielmehr einschmeichelnd und betörend.

Die Fesselkleidung

Dezember 30th, 2010 in BDSM by tarl

Über die vermutlich bekannteste Form der erotischen Fesselung habe ich ja hier schon einige Male geschrieben. Heute soll es zur Abwechslung mal um eher weniger häufig erwähnte Fesselutensilien gehen – der Fesselkleidung und Bondagesäcken.

Bondagesäcke gibt es je nach Hersteller auch in verschiedenen Formen und Ausführungen. In seiner ursprünglichen Form handelt es sich ganz banal um Ganzkörpersäcke aus denen lediglich der Kopf herauskuckt. Einige Modelle wiederum bedecken lediglich einen Teil des Körpers wie den Kopf oder den Oberkörper. Diese findet man aber sehr selten und beinahe genauso schwer ist es, Bondagesäcke mit angearbeiteter Kopfhaube zu finden. Der klassische Bondagesack wird um den Hals des Bottom geschlossen, so dass dieser zu keiner größeren Bewegung mehr in der Lage ist. Eher weniger Silvoll, aber ein stabiler Müllsack würde theoretisch den selben Zweck erfüllen. Bevor man sich der meist eher teuren Anschaffung eines Bondagesacks hingiebt, lässt sich damit jedoch ganz gut experimentieren, inwiefern diese Spielart überhaupt in Betracht kommt.

Säcke aus luftdichtem Material werden gerne auch mal als Saunasäcke bezeichnet. Aber vorsicht, theoretisch kann sub sich darin auch im wahrsten Sinne totschwitzen. Langzeitspiele sollte man daher mit Vorsicht genießen. So ein Sack erlaubt neben dem Saunaeffekt aber auch noch andere Spielereien. Man kann ihn in der Badewanne mit warmen Wasser füllen.