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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Züchtigung

April 16th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Wöchentliches Update des SM-Lexikons auf Sa-Fora.de:
Züchtigung ist die allgemeine Bezeichnung für Erziehungsspiele und taucht oftmals im D/s-Kontext auf. Gemeint ist damit meistens eine körperliche Bestrafung mit Peitsche, Gerte oder Rohrstock. Oftmals wird im Rahmen einer BDSM-Session kein allzugroßer Wert auf reine Strafaktionen gelegt.

soc.subculture.bondage-bdsm

März 26th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Newsgroups sind mittlerweile ein alter Hut! Genauso ergeht es auch der Nachfolge-Newsgroup von alt.sex.bondage – nämlich soc.subculture.bondage-bdsm. Immerhin hat sie der Vollständigkeit halber einen festen Platz bei GoogleGroups gefunden – aber im Zeitalter von Web2.0 findet man kaum noch die von früher bekannte Aktivität

Mayday

Januar 23rd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Mayday ist das allgemein gültige Code (Safe) Word auf öffentlichen BDSM-Veranstaltungen welches zum sofortigen Abbruch der SM-Session und zur Begnadigung des Bottoms führt. Es wurde aus der See- und Luftfahrt übernommen, in der dieser Begriff international als Hilferuf bekannt ist.

Im Frühjahr 2001 schloss sich aber auch eine SM Iniative zusammen, die sich beratend und unterstützend SM Missbrauchsopferen annehmen möchte. Diese Initiative wählte ebensfalls den Namen “Mayday”.

Penisring (Cockring)

Januar 16th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Beim Penisring (gerne auch mal Cockring genannt) handelt es sich in der Tat um einen simplen Ring welcher aus Metall, Leder oder Gummi besteht. Penis und Hoden werden von ihm fest umschlossen wodurch die Errektion des Mannes wesentlich verlängert wird da das Blut im Penis nicht mehr ungehindert in den Körper zurückfließen kann. Der Penisring wird vor der Erektion angelegt und kann erst nach Erschlaffung wieder abgenommen werden. Oftmals findet man ihn aber auch als Bestandteil eines Harness für Männer.

Correctness, Covern und Codeword

November 13th, 2011 in SM-Szene by tarl

Wer sich für den Weg des persönlichen Kennenlernens und des langsamen miteinander Wachsens entscheidet, dürfte beim Gefahrenpotential der ersten gemeinsamen SM-Session ziemlich aus dem Schneider sein. Trotzdem: egal ob es nun schnell oder langsam ans Andreaskreuz geht… möchte ich hier einfache Sicherheitsmaßnahmen empfehlen, um glücklich und unbeschadet aus einer Session wieder herauszugehen.

Correctness:
Vor einem Treffen mit einem unbekannten Spielpartner sollte generell mit offenen Karten gespielt werden. Das heisst, man teilt sich gegenseitig einiges über seine Wünsche, Tabus und Erfahrungen mit, damit der andere auch weiss, worauf er sich einstellen kann oder muss. Wer hier lügt, schneidet sich letztendlich ins eigene Fleisch und wird mit ziemlicher Garantie ungeile Erfahrungen, einen Absturz oder grenzenlose Überforderung erleben und bringt sich ebenso wie den Spielpartner in eine kritische Situation die leicht vermieden werden kann.

Geknebelte Sklavin

Der Knebel

Oktober 11th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Ein Knebel, im Englischen auch Gag genannt, wird bei SM-Sessions gerne verwendet und der passiven Person in den Mund eingeführt um die Möglichkeit zu reden oder gar zu schreien zu unterbinden. Die am häufigsten verwendeten Knebel sind dabei wohl der Ballknebel, welchen es auch in aufblasbarer Form gibt. Jemandem einen Knebel anzulegen kann unter Umständen sehr riskant sein da das Risiko einer Asphyxie erheblich steigt falls zum Beispiel die Nase verstopft (kann auch ohne Fremdeinwirkung im Zuge einer Erkältung vorkommen). In der Praxis hat sich gezeigt, dass kein Knebel dazu geeignet ist, jemanden völlig zum Schweigen zu bringen ohne dabei die Luftzufuhr zu unterbrechen

Bottom im Käfig

The Bottom

Oktober 5th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Englischer Begriff für “unten”. In BDSM-Kreisen handelt es sich bei diesem Begriff um eine Person welche für die Dauer einer SM-Session die unterwürfige beziehungsweise passive Rolle einnimmt, eine Person welche sich vom Partnet bewusst Schmerzen zufügen, sich disziplinieren und kontrollieren lässt. Die Person welche sich in der aktiven Rolle befindet bezeichnet man als Top. Bottom und Top sind geschlechtsneutrale Bezeichnungen – beide Seiten können sowohl männlich als auch weiblich sein. Ein weiteres Synonym für Bottom in der SM-Szene ist “Sub”, eine ebenfalls aus dem Englischen stammende Abkürzung für submissive.

Die ewige Suche…

September 28th, 2011 in SM-Szene by tarl

“Die Kontaktanzeige” oder: ” Die ewige Suche der Königskinder….”

SM-Kontaktanzeigen sind wie im normalen Leben die Möglichkeit, jemanden sozusagen “per Ausschreibung” zu finden, um dann beim persönlichen Kennenlernen festzustellen, ob auch wirklich genug Sympathie und Gefühl existiert, um sich lieben zu wollen. Obwohl – das “Lieben wollen” muss Mensch natürlich selbst entscheiden und hängt davon ab, wonach man denn eigentlich sucht. Vielleicht richtet sich die Suche ja auch nur an einen Spielpartner bzw. eine Spielpartnerin – rein auf einer Spielbeziehung basierend. Wie auch immer: Gerade im BDSM Bereich macht die Kontaktanzeige auch heute noch Sinn und vielleicht braucht es dazu einige Anläufe – aber ich würde sie aus eigener Erfahrung durchaus empfehlen. Üblicherweise sind Kontaktanzeigen von Herren häufiger vertreten, liegt wohl irgendwie auch in der Natur des Jägers. Das trifft sich aber gut, denn eines ist sehr auffälig: Frauen in SM-Kreisen haben unabhängig von ihrer eigenen sexuellen Neigung regen Zuspruch und geben deshalb eher ungern Anzeigen auf, um nicht mit massenhaften Zuschriften “überschwemmt” zu werden. Jedoch, und das ist die gute Nachricht für die Männer: Die Damen lesen Kontaktanzeigen und wählen sehr bewusst ihre Favoriten aus.

Penisknebel

September 26th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Beim Penisknebel handelt es sich um einen Knebel aus Gummi im herkömmlichen Sinne der einem Penis nachempfunden ist. Die meisten Ausführungen bestehen aus einer breiten Mundplatte welche den penisförmigen Knebel trägt, befestigt an einem Riemen welcher im Nackgen geschlossen wird. Aufgrund seiner Länge und wegen der menschlichen Mundanatomie kann es beim Gebrauch zu Würgereiz kommen. Solch ein Penisknebel ist nicht besonders effizient. Es gibt auch Varianten mit einem zusätzlichen Dildo an der Außenseite mit dem Sub weitere Spielpartner befriedigen kann. Geknebelte Personen sollen wegen Erstickungs- und Panikgefahr grundsätzlich niemals alleine gelassen werden.

CSD (Christopher Street Day)

September 19th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Beim Christopher Street Day handelt es sich um eine große Straßenparade, die ursprünglich von Schwulen initiiert wurde, um gegen die Vorurteile und Benachteiligungen von Schwulen und Lesben zu demonstrieren. Der erste CSD fand angeblich in Australien statt, von wo aus er sich in der ganzen Welt verbreitete. Heute nehmen auch andere Minderheiten, wie auch die Sadomasochisten, an den CSD´s teil, um für mehr Toleranz und Akzeptanz ihrer Sexualität zu demonstrieren. Der größte CSD in Europa findet alljährlich in Köln statt. Mittlerweile findet er alle Jahre auch in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München, Wien und einigen anderen europäischen Städten statt.