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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde

Outing / Coming Out

April 4th, 2011 in SM-Lexikon by Kajira

Öffentliches Bekenntnis, verbunden mit einem persönlichen Entwicklungsprozess wird im allgemeinen mit den Begriffen Outing beziehungsweise Coming Out bezeichnet. Diese Bezeichnung stammt ursprünglich von den Homosexuellen, wird mittlerweile aber auch von anderen Randgruppen genutzt. Sinn eines Outings ist der Wunsch nach Akzeptanz der eigenen sexuellen Ausrichtung, oftmals verbunden mit der Hoffnung auf gesellschaftliche und/oder politische Veränderungen.

Professionelles II: Beratungs- und Hilfsangebote

April 3rd, 2011 in BDSM by Kajira

Im Rahmen von BDSM werden ganz bewusst Grenzen verschoben, starke und schwache Positionen eingenommen, wird mit Machtgefällen experimentiert. Alles wunderbar, solange einvernehmlich und ganz bewusst miteinander umgegangen wird. Aber: und da hilft auch kein Augenverschließen: es gibt sehr wohl Fälle in denen BDSM plötzlich eine Problemstellung einnehmen kann, in denen es zu Mißbrauchssituationen und realen Gewalthandlungen kommen kann, oder zumindest jede Menge Fragen über einen hereinbrechen können. Nicht öfter als in SM-freien Beziehungen, aber eben auch. Der Unterschied ist dann nur, daß es für BDSMler oftmals viel schwieriger ist, in solchen Fällen die richtigen Ansprechpartner zu finden, die unvoreingenommen zuhören und konkrete Hilfe bieten können. Aus diesem Grund wurden einige Hilfsangebote ins Leben gerufen, die jedem BDSMer in Notsituationen offen stehen:

Bereits gebunden – dem Ehepartner SM “beibringen”?

März 15th, 2011 in BDSM by Kajira

Eine wirklich berechtigte Frage und die gute Nachricht gleich zu Anfang: ja, ich bin grundsätzlich davon überzeugt, dass in Beziehungen mit einer guten gemeinsamen Ebene, das Thema SM prinzipiell möglich ist. Besonders unter Paaren mit aufgeschlossenem Sexualleben, die respekt- und liebevoll miteinander umgehen, dürfte ein mögliches SM Geständnis keinen Weltuntergang auslösen. Sicherlich darf man keine schnellen Wunder erwarten – dessen muss man sich stets bewusst sein. Es bedarf sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen um dem Anderen die Möglichkeit zu geben, sich auf das Thema erst mal einzulassen, zu hinterfragen, eigene Vorstellungen zu entwickeln und letztlich auch Ängste zu benennen. Mal eben am Mittagstisch mit der Meldung “Hey Schatz, eigentlich hätte ich Dich gerne als richtig fiese Domina” herauszuplatzen, ist Garantiert nicht der richtige Weg. Wesentlich mehr Sinn macht es da, behutsam über kleine eigene Wünsche zu berichten oder mal Ideen in den Raum zu stellen, die der Partner auch fähig ist zu erfüllen. Sexualität ist keine Pflichveranstaltung, man muß sie sich zutrauen können, eigene Phantasien entwickeln und auch ein wenig Mut an den Tag legen. All das kann ich als Partner mit SM Träumen unterstützen, indem ich nicht drängle, sondern ganz kleine Häppchen an Möglichkeiten streue. Also bitte nicht mit dem Latexcatsuit nach Hause kommen, sondern vielleicht mit Seidentüchern die Auslieferungsvariante vorschlagen. Ohne Druck und auch ohne große Erwartenshaltung. Und ganz besonders wichtig: OHNE Schuldzuweisungen und emotionale Erpressungsversuche.