Vergangenen Samstag war der Christopher Street Day hier in Nürnberg. Da war ich gleich aus zwei Gründen dabei. Zum einen, weil ich schon immer mal den CSD live erleben wollte. Zum anderen hatte Lor von knotenpunkt.de mich gebeten, für seinen Stand als Fotograf und Helfer beim Aufbau tätig zu sein. Das war er mal wieder, der Zwiespalt. Einerseits möglichst viel mitbekommen, andererseits aber auch immer am Stand präsent zu sein. Lor hat mit seinem mobilen Bondagerahmen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Am Umzug selbst habe ich nicht teilgenommen um in meine Rolle als Fotograf zu schlüpfen. Dafür habe ich den Umzug eben mehrfach gekreuzt. Immerhin hatten wir schönes Wetter, was man in letzter Zeit sonst nicht behaupten konnte. Hier mal eine kleine Abfolge eines interessanten, aber auch anstrengenden Tages:
10:00 Uhr: Treffen mit Lor vorm Pranger, einem Lokal in der Ottostraße um erst später benötigtes Equipment dort einzulagern (war zu früh dran, aber die Polizei half mittels Personenkontrolle dass die Zeit schneller verging)
11:00 Uhr: Weiterfahrt zum Berliner Platz – Montage des Bondagerahmens, schnelles Frühstück aus Kaffee und Kippen, Präparieren der Zugtiere, allgemeine Vorbereitung für den Umzug, Aufstellung für den Umzug
13:30 Uhr: Beginn des Umzugs über die Äußere Bayreuther Straße richtung Innenstadt. Für mich als Knipser alles andere als ein gemütlicher Marsch – mehrmals den Zug überholen und dabei noch möglichst gute Standpunkte finden von denen ich meine Aufnahmen machte
15:30 Uhr: Der Stand (= Bondagerahmen) am Jakobsplatz wurde eröffnet und Lor´s erste Opfer trafen ein. Bis 22:00 Uhr war ich primär mit Fotografieren am Stand beschäftigt.