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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik
Bottom im Käfig

The Bottom

Oktober 5th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Englischer Begriff für “unten”. In BDSM-Kreisen handelt es sich bei diesem Begriff um eine Person welche für die Dauer einer SM-Session die unterwürfige beziehungsweise passive Rolle einnimmt, eine Person welche sich vom Partnet bewusst Schmerzen zufügen, sich disziplinieren und kontrollieren lässt. Die Person welche sich in der aktiven Rolle befindet bezeichnet man als Top. Bottom und Top sind geschlechtsneutrale Bezeichnungen – beide Seiten können sowohl männlich als auch weiblich sein. Ein weiteres Synonym für Bottom in der SM-Szene ist “Sub”, eine ebenfalls aus dem Englischen stammende Abkürzung für submissive.

Die ewige Suche…

September 28th, 2011 in SM-Szene by tarl

“Die Kontaktanzeige” oder: ” Die ewige Suche der Königskinder….”

SM-Kontaktanzeigen sind wie im normalen Leben die Möglichkeit, jemanden sozusagen “per Ausschreibung” zu finden, um dann beim persönlichen Kennenlernen festzustellen, ob auch wirklich genug Sympathie und Gefühl existiert, um sich lieben zu wollen. Obwohl – das “Lieben wollen” muss Mensch natürlich selbst entscheiden und hängt davon ab, wonach man denn eigentlich sucht. Vielleicht richtet sich die Suche ja auch nur an einen Spielpartner bzw. eine Spielpartnerin – rein auf einer Spielbeziehung basierend. Wie auch immer: Gerade im BDSM Bereich macht die Kontaktanzeige auch heute noch Sinn und vielleicht braucht es dazu einige Anläufe – aber ich würde sie aus eigener Erfahrung durchaus empfehlen. Üblicherweise sind Kontaktanzeigen von Herren häufiger vertreten, liegt wohl irgendwie auch in der Natur des Jägers. Das trifft sich aber gut, denn eines ist sehr auffälig: Frauen in SM-Kreisen haben unabhängig von ihrer eigenen sexuellen Neigung regen Zuspruch und geben deshalb eher ungern Anzeigen auf, um nicht mit massenhaften Zuschriften “überschwemmt” zu werden. Jedoch, und das ist die gute Nachricht für die Männer: Die Damen lesen Kontaktanzeigen und wählen sehr bewusst ihre Favoriten aus.

Penisknebel

September 26th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Beim Penisknebel handelt es sich um einen Knebel aus Gummi im herkömmlichen Sinne der einem Penis nachempfunden ist. Die meisten Ausführungen bestehen aus einer breiten Mundplatte welche den penisförmigen Knebel trägt, befestigt an einem Riemen welcher im Nackgen geschlossen wird. Aufgrund seiner Länge und wegen der menschlichen Mundanatomie kann es beim Gebrauch zu Würgereiz kommen. Solch ein Penisknebel ist nicht besonders effizient. Es gibt auch Varianten mit einem zusätzlichen Dildo an der Außenseite mit dem Sub weitere Spielpartner befriedigen kann. Geknebelte Personen sollen wegen Erstickungs- und Panikgefahr grundsätzlich niemals alleine gelassen werden.

Top und Bottom in einer SM-Session

Partner und Spiele

September 22nd, 2011 in SM-Szene by tarl

Heute startet wieder eine kleine Artikelserie. Diesmal geht es um die Suche nach dem geeigneten Partner um die eigenen sexuellen Neigungen gemeinsam auszuleben. Gerade im SM-Umfeld ist die Partnersuche nicht immer ganz leicht. Obwohl auch SMlern meiner Meinung nach die gleichen Möglichkeiten der Partnersuche zur Verfügung stehen wie Vanillas gibt es doch einige Stolpersteine. Hierzu möchte ich in den kommenden Wochen auf folgende Themenschwerpunkte eingehen

Die Kontaktanzeige
Sie ist wohl die bekannteste Möglichkeit, ein Partnergesuch zu veröffentlichen und auch in Zeiten von Flirtcommunities und dem Web 2.0 einfach nicht totzukriegen. Die Formulierung von etwas Text kann sich durchaus auch als Hürde herausstellen. Mehr dazu demnächst in diesem Blog

Das erste Date und andere Herausforderungen
War die Kontaktanzeige irgendwann (hoffentlich) erfolgreich und hat man so manche Reaktionen darauf erhalten, folgt meistens die Kontaktaufnahme zunächst per Mail oder Chat, später etwas persönlicher via Telefon. Irgendwann verabredet Mensch sich zum ersten Date…

CSD (Christopher Street Day)

September 19th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Beim Christopher Street Day handelt es sich um eine große Straßenparade, die ursprünglich von Schwulen initiiert wurde, um gegen die Vorurteile und Benachteiligungen von Schwulen und Lesben zu demonstrieren. Der erste CSD fand angeblich in Australien statt, von wo aus er sich in der ganzen Welt verbreitete. Heute nehmen auch andere Minderheiten, wie auch die Sadomasochisten, an den CSD´s teil, um für mehr Toleranz und Akzeptanz ihrer Sexualität zu demonstrieren. Der größte CSD in Europa findet alljährlich in Köln statt. Mittlerweile findet er alle Jahre auch in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München, Wien und einigen anderen europäischen Städten statt.

Fakes und Abzocker – wie erkennt man die Schwarzen Schafe?

September 15th, 2011 in BDSM by tarl

Wie überall gibt es leider auch in der SM-Szene genug schwarze Schafe. Ich meine damit nicht die kommerziellen Angebote welche durchaus ihre Daseinsberechtigung haben wenn Kosten- und Leistung sich in einem gesunden Rahmen bewegen, sondern Angebote die versteckte finanzielle Interessen haben oder Anbieter die unseriös agieren. Unter “Fakes” fallen Personen die im Netz unter falschen Idenditäten auftreten. Beispielsweise Professionelle Frauen, die über versteckte 0900 Nummern Partnersuchende abzocken wollen, oder Männer die sich als Frauen ausgeben um sich an einem erotischen Mailwechsel zu erfreuen. Dabei sollte man meinen, dass erstgenannte schon längst ausgestorben sind – Pustekuchen! Beide “Fake-Gattungen” sind ziemlich einfach zu erkennen, da sie meist mit völlig übersteigerten Traumangeboten inserieren, das Bunte vom Himmel versprechen und einem realen Telefonat unter Festnetznummer aus dem Weg gehen. Und die Lösung ist ganz einfach: 0900 Nummern nicht anrufen und nur auf Anzeigen reagieren, die Menschen zeigen. Das meiste was an Traumerfüllung erinnert, ist eben nunmal Katalogware. Reale Menschen haben reale Schwächen und suchen ebensolche Menschen. Wer mit klarem Kopf Anzeigen aufmerksam liest bekommt schnell ein Gespür für die Wahrheit dahinter. Unter “unseriös” fallen bspw. Organisationen oder Einzelpersonen, die mit “psychologischer Beratung” werben und dann nennen wir es mal “Spielsituationen” anbieten. Auf den ersten Blick vielleicht reizvoll, in Wahrheit aber hochgradig gefährlich da Abhängigkeitssituationen vorprogrammiert sind. Ebenso kritisch zu betrachten: Unbekannte die unter obskuren Vorwänden Video- oder Fotomaterial von Sessions anfertigen wollen. Wer sich nicht irgendwann ohne sein Einverständnis in Sexkabinen oder auf einschlägigen Adultseiten wiederfinden möchte, lässt sich auf derartig schräge Deals nicht ein. Fotosessions mit Profi – oder Amateurfotografen sind eine tolle Sache und machen sehr viel Spaß. Ich weiss da wovon ich rede! Aber seröse Künstler werden immer einen klaren Vertrag über Verwendungszwecke, Freigaben und Rechte anbieten.

BDSM

September 12th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

BDSM ist eine Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism &Masochism. Es bezeichnet eine im SM-Umfeld gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe sexueller Vorlieben. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt ursprünglich aus dem amerikanischen und umfasst einen weitaus größeren Bereich als “nur” reines S/M. Weniger hart klingt Sadomasochismus im Umgangssprachlichen häufig kurz und prägnant “SM” oder “Sado Maso” genannt. “Kinky Sex oder auch Ledersex sind im deutschsprachigen Raum eher weniger gebräuchlich.

Latexoutfit mit verschiedenen Farben und Latestärken

Fetishfasion: Farben und Stärken von Latexmode

September 7th, 2011 in Fetisch by tarl

Latex ist ein Naturprodukt, das aus der Milch des Kautschukbaumes hergestellt wird. Diese aus der Pflanze gewonnene Milch hat eine fast reinweiße Farbe. Erst nach einer gewissen Vorbehandlung wie Erhitzen, bekommt das gewonnene Material seine allseits bekannte, hellbeige Färbung. Bei der Herstellung von Meterware werden neben Schwefel (zur Vulkanisation) auch gleich die benötigten Farbpigmente hinzugegeben. Theoretisch ist dabei jede erdenkliche Farbe möglich. Doch am häufigsten werden Latexbahnen in den Farben Schwarz und Rot produziert. Auch wenn Rot und Schwarz die mit Abstand beliebtesten Latexfarben sind, so bieten die einschlägigen Fetischshops doch ungefähr 40 verschiedene Farben, darunter transparente Farbtöne, Metallicfarben und solche, die im Schwarzlicht reflektieren. Hinzu kommt eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Variationsmöglichkeiten durch aufgedruckte Muster. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: transparentes und weißes Latex verfärben sich erheblich leichter.

Latexbahnen sind die Basis zur Herstellung der meisten Latexkleidungsstücke und werden in unterschiedlichen Stärken hergestellt. Diese reichen von nur 0,15mm bis hin zu Folien mit einer Stärke von 2,00mm. In den vielen Zwischenstufen findet man gängige Stärken für diverse Kleidungsstücke. Feines Latex, das 0,35mm dick ist, eignet sich beispielsweise für Latexshirts, Unterwäsche und Latexkleider. Aus stärkeren Folien von 0,60mm lassen sich zum Beispiel Latexjeans oder Latexcatsuits herstellen. Latex, welches 0,90mm oder dicker ist, eignet sich unter anderem für die Herstellung von Bondageartikeln.

Schlagzeilen – Das SM-Magazin

September 5th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

SM Print Medium seit 1988, entstanden aus dem SM-Syndikat Hamburg. Kollektive Redaktion, die erstmalig ein Medium für die wachsende BDSM Szene zur Verfügung stellte. Es enthält neben vielen Fotos und Kurzerzählungen auch aktuelle Informationen und Buchvorstellungen aus der BDSM-Szene. Der Themenschwerpunkt variiert stetig. Wichtiger Bestandteil des Magazins ist unter Anderem die Liste an BDSM-Stammtischen und der Terminkalender mit allen wichtigen Events der BDSM- und Fetischszene. Die Schlagzeilen erscheinen im zweimonatigen Turnus verlegt durch den Charon Verlag mit einer Auflage von etwa 4000 Exemplaren.

Der Tag VI

September 1st, 2011 in Allgemein by tarl

Gerade angekommen im Foyer des Hotels, war uns beiden sofort klar, dass unser Zusammensein nicht mehr allzu lange dauern würde. Wir hatten uns bereits vorher per Mail eine fixe Zeit ausgemacht in welcher ich ihm gestatten würde mein Sklave zu sein. Nach dieser Zeit würde ich von ihm weggehen und mich erst dann wieder melden, wenn ich Lust auf ihn verspüre. Ich vermeinte ein leises Bedauern schon jetzt bei Peter zu spüren und auch mir ging es nicht anders – ich genoss in der Tat diesen Tag mit ihm. Aber im Gegensatz zu ihm wusste ich jetzt schon, dass ich ihn schon sehr bald wieder zu mir befehlen würde und ich wollte dem heutigen Tag noch einen schönen Ausklang geben.

Wieder im Zimmer befahl ich ihm sich komplett nackt ausziehen und legte ihm anschließend erneut eine Augenbinde um, so dass er nichts mehr sehen konnte. Ich ließ ihn in der Mitte des Raumes stehen, zog mich selbst aus und begann an diesem stehenden Mann meinen Körper zu reiben. Während er einerseits aufpassen musste, dass er so blind nicht das Gleichgewicht verliert, wusste er nie von welcher Seite ich das nächste Mal an ihm streife und streichle und binnen kürzester Zeit hatte er eine sehr deutlich sichtbare Errektion. Ich ließ ihn niederknien und sich zurücklehnen, so dass er sich mit seinen Händen abstützen kann und dann ließ ich ihn einfach warten. Ich drehte wieder Musik auf, zünde eine Kerze an, wobei er aufgrund der gleichzeitig angestellten Musik nicht zuordnen konnte, was ich da gerade getan hatte, setzte mich dann wieder neben ihn und spielte ein wenig mit ihm. Die Kerze stellte ich neben mir ab, und beachtete sie erst mal gar nicht weiter. Ich saß da, beobachtete ihn fast liebevoll, blies Luft über sein erregtes Stück, woraufhin es zuckte, strich mal hier, mal da sanft über seinen Körper. Verwöhnte ihn mit spielerischen Zärtlichkeiten, wiegte ihn in Sicherheit und ließ dann – ohne Vorwarnung – einen Wachstropfen mitten auf seine Eichel tropfen.

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