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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Tücher zum knebeln

Dezember 5th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Die vermutlich älteste und ursprünglichste Methode jemand zu knebeln und daher auch heute noch besonders reizvoll ist der Einsatz eines Tuches als Knebel. Bei dieser Knebeltechnik wird dem Bottom ein Tuch oder einfach ein geeignetes Wäschestück in den Mund gesteckt. Um das Ausspucken zu verhindern, wird der Mund meistens durch Klebeband oder ein weiteres Tuch zusätzlich fest verschlossen. Diese Form der Knebelung birgt jedoch die Gefahr von Verschlucken und Ersticken aufgrund der Tatsache, dass das Tuch beziehungsweise Wäschestück nicht ausreichend befestigt ist und so in den Hals- und Rachenraum gelangen kann. Mit Speichelfluss muss man hier nicht rechnen, da so ein Tuch nunmal saugfähig ist.

Sklavin geknebelt mit Klebeband

Das Klebeband

November 28th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Für einen Knebel aus Klebeband, dem sogenannten Tape Gag wird meist aufgrund seiner Robustheit sogenanntes Gewebeband verwendet. Während das Anbringen sehr einfach und die Kosten wahrlich niedrig sind, kann solch ein Klebeband beim Entfernen äußerst schmerzhaft sein und Hautirritationen bis hin zu kleinen Verletzungen hervorrufen. Ein professionelles und nicht auf der Haut klebendes Produkt für diesen Zweck ist das adhäsive Bondage-Tape welches gänzlich ohne Klebstoffe auskommt und somit weder mit Haut noch mit Haaren des Bottoms verkleben kann. Das Bondage-Tape lässt sich zudem durchaus mehrmals einsetzen und wieder aufrollen.

Muss SM mit Schmerz verbunden sein?

November 27th, 2011 in SM-Szene by tarl

SSC: 3 Buchstaben – deutlich mehr Sicherheit

SSC ist eine wichtige Grundvereinbarung zwischen Sadomasochisten und benennt die drei wichtigen Eckpfeiler eines jeden SM-Spiels: safe – sane – consensual, auf gut deutsch: “sicher, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich”. Diese wenigen Worte sagen alles aus was BDSM von Gewalthandlungen trennt: Dass erwachsene Menschen freiwillig miteinander spielen, und dabei auf Sicherheit und körperliche, sowie psychische Unversehrtheit achten. Spielpartner die sich gegenüber dem Anderen von dieser Grundvereinbarung distanzieren, beispielsweise ein Codewort nicht akzeptieren möchten, oder gar mit der haarsträubenden Äußerung kommen, “Bei mit benötigst Du so etwas nicht”, sind die Gerte nicht wert mit der man sie bearbeiten sollte.

Die Chroniken von Gor 7 - Die Sklavin

Die Chroniken von Gor 7 – Die Sklavin

November 22nd, 2011 in Gor Zyklus by tarl

Bereits seit Ende Oktober ist nun der siebte Band aus John Normans SciFi-Romanserie “Die Chroniken von Gor” in neu übersetzter Fassung im Basilisk-Verlag erschienen. Die jüngste Ausgabe trägt den Titel “Die Sklavin” und eine kleine Umschreibung der Handlung konnte ich dem Shop des Verlags entnehmen:

“Das Fotomodell Elinor Brinton, schön, eigenwillig und verwöhnt, findet sich nach missglückter Flucht auf der grausamen Gegenerde wieder. Auf Gor muss sie sich den brutalen Gesetzen der Gesellschaft unterwerfen und ihren Stolz aufgeben. In dem berüchtigten Feldlager des Sklavenhändlers Targo wird sie fortan als Vergnügungssklavin gehalten. Elinor will um jeden Preis aus dieser Hölle entfliehen, doch dann wird sie an einen neuen Herrn verkauft …”

Erstmals ist diese Ausgabe im Jahre 1972 mit dem Original-Titel “Captive of Gor” veröffentlicht worden – die deutsche Fassung erschien erstmals 1975 unter dem Titel “Sklavin auf Gor”. Das Cover der Neuauflage stammt wieder aus der Feder von Timo Kümmel der zu meinen liebsten Illustratoren zählt.

SM-Dokumentarfilm

Heute weiß es jeder…!

November 20th, 2011 in BDSM-Filme by tarl

Kommenden Sonntag den 27. November 2011 wird in der Kofferfabrik in Fürth bei Nürnberg der Dokumentarfilm “Heute weiß es jeder…!” – “S/M bedeutet Sado-Masochismus 1960 wusste ich´s nicht!” erstmals dem fränkischen Publikum öffentlich gezeigt. Ein Dokumentarfilm mit wie ich finde sehr viel Tiefgang von Ralph Kiening und Gerhard Stahl. Darin erzählt die heute 72-Jährige Ingrid U. über ihr Leben mit S/M und über das was man 1960 darunter verstand.

“Mein Leben war die Liebe zu meinem Mann und die intensive sado-masochistische Ehe mit ihm über 45 Jahren.”

Vor kurzem Gewann diese Dokumentation den Festival Award 2011 in der Rubrik Bester Dokumentarfilm auf dem Kieler Fetisch Film Festival.

Der Maulkorb

November 14th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Ein Maulkorb für Subbies, aus dem englischen auch als Muzzle Gag bekannt, bedeckt den gesamten Mund der Sklavin mit einer ledernen Platte als Teil eines Kopfharness. Die Mundplatte alleine ist aber in ihrer Funktion als Knebel wenig effektiv und daher wird der Maulkorb bei den meisten Modellen zusätzlich mit Pumpknebel, Penisknebel oder Ballknebel auf der Innenseite ergänzt. Es gibt auch Varianten mit austauschbaren Mundplatten. Unter den Petplayern hat er oft auch einen eher einen symbolischen Charakter. Rein optisch betrachtet finde ich den Muzzle Gag am schönsten und der psychische Nebeneffekt ist auch nicht zu verachten.

Correctness, Covern und Codeword

November 13th, 2011 in SM-Szene by tarl

Wer sich für den Weg des persönlichen Kennenlernens und des langsamen miteinander Wachsens entscheidet, dürfte beim Gefahrenpotential der ersten gemeinsamen SM-Session ziemlich aus dem Schneider sein. Trotzdem: egal ob es nun schnell oder langsam ans Andreaskreuz geht… möchte ich hier einfache Sicherheitsmaßnahmen empfehlen, um glücklich und unbeschadet aus einer Session wieder herauszugehen.

Correctness:
Vor einem Treffen mit einem unbekannten Spielpartner sollte generell mit offenen Karten gespielt werden. Das heisst, man teilt sich gegenseitig einiges über seine Wünsche, Tabus und Erfahrungen mit, damit der andere auch weiss, worauf er sich einstellen kann oder muss. Wer hier lügt, schneidet sich letztendlich ins eigene Fleisch und wird mit ziemlicher Garantie ungeile Erfahrungen, einen Absturz oder grenzenlose Überforderung erleben und bringt sich ebenso wie den Spielpartner in eine kritische Situation die leicht vermieden werden kann.

Der Ballonknebel

November 7th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Ballonknebel, umgangssprachlich auch als Pumpknebel bezeichnet, besteht aus einem Latex-Ballon, welcher mit Hilfe einer kleinen, manchmal abnehmbaren Handpumpe im Mund des Bottom aufgeblasen wird. Dabei füllt der so aufgepumpte Ballon große Teile des Mundraumes aus. Der Bottom kann bei eingesetztem Knebel nur noch durch die Nase atmen. Daher sollte auf einen Ballonknebel bei Atemwegserkrankungen auf jeden Fall verzichtet werden. Ein Ventil verhindert, dass sich der Ballon ungewollt wieder entleert. Da der Ballon ohne zusätzliche Fixierung nicht im Mund bleiben würde, ist der Pumpknebel sehr oft Teil eines Kopfharness oder einer Maske. Aufgrund seiner Konstruktion ist der Ballonknebel einer der effektivsten Knebeltypen.

Der Trensenknebel

Oktober 31st, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Der Trensenknebel, im Englischen auch Bit Gag genannt, ist in seiner Form und seinem Aufbau an einer Trense angelehnt. Er wird insbesondere im Ponyplay, einer Rollenspiel Variante im BDSM-Bereich, eingesetzt und ist häufig auch zentraler Bestandteil eines an Zaumzeug erinnernden Kopfharness. Der Trensenknebel besteht aus einer Querstange aus Holz oder Hartgummi durch deren Enden jeweils ein Ring befestigt ist. Der Knebel wird dann durch einen an den Ringen befestigten Riemen hinter dem Kopf straff fixiert. Die Ringe können zusätzlich auch zur Befestigung von Zügeln genutzt werden. Das Sprechen und andere Laute werden beim Tragen der Trense so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

Das erste Date und seine Herausforderungen

Oktober 30th, 2011 in SM-Szene by tarl

Jeder SMler welcher auf Partnersuche ist und einen netten Menschen gefunden kennt es. Wenn das Kopfkino aktiv ist und die Endorphine tanzen. Herrlich! Auch wenn einem nun die eigene Phantasie jetzt zum “endlich ausleben” verführen will, sollte man den gesunden Menschenverstand nicht gänzlich verlieren. Wichtig ist zunächst mal die Entscheidung, ob ich eine Liebes- oder Spielpartnerin suche. Wer sich selbst bereits diese Frage nicht genau beantworten kann, wird höchst wahrscheinlich einige Enttäuschungen erleben und die gilt es doch im Grunde zu vermeiden. Schliesslich geht es wie beim ersten Sex, damals im Teenageralter um eine erste Erfahrung die einen in dieser neuen Sexualität prägen wird. Ist sie schön, aufregend und interessant, bekommt man Lust darauf sie weiterzuentwickeln, schlechte Erlebnisse können diese Lust an BDSM ganz schön vermiesen. Kleiner Tipp von mir: in Ruhe erst mal den Menschen kennenlernen und danach gemeinsam nachfühlen, ob man es vielleicht miteinander probieren will. Langsame Schritte können die schönsten sein und mit der Zeit wird man feststellen, dass eine Session bei weitem nicht “extrem” sein muss, um wunderbare Kicks und aufgeregte Atemlosigkeit freizusetzen.

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