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BDSM Fetisch Gothic Erotik Gegenerde
Sklavin geknebelt und angeleint

Instrument der Bestrafung: Der Knebel

September 12th, 2010 in BDSM by Kajira

Knebel gibt es im gut sortierten Handel in vielen unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Da fallen mir so ganz spontan nachfolgende Varianten ein:

* Ballknebel
* Ringknebel
* Spidergag
* Pumpknebel
* Dildoknebel
* Knebelharness
* Muzzlegag

Ein Knebel kann mehrere Funktionen erfüllen. Zum einen schränkt er die Artikulation erheblich ein da er eine klare Aussprache verhindert. Der Trägerin oder dem Träger sind nur unklare Laute möglich. Auch Schreie werden durch einen Knebel erheblich gedämpft. Außerdem wird der Speichelfluss durch einen Knebel unkontrollierbar. Subbie fängt an zu sabbern was sich wiederum gut als Instrument der Erniedrigung einsetzen lässt. Bei Spielen oder Sessions in denen ein Knebel zur Anwendung kommt, sollte als Saveword ein nonverbales Zeichen gewählt werden. Manchmal hat ein Knebel aber auch noch ganz simpel eine rein symbolische oder dekorative Funktion.

Die Chroniken von Gor - Band 5: Der Meuchelmörder

Die Chroniken von Gor 5 – Der Meuchelmörder

September 9th, 2010 in Gor Zyklus by tarl

Dieses Mal möchte ich Euch den als bislang letzten übersetzten Teil der Romanserie “Die Chroniken von Gor” von John Norman mit dem Titel “Der Meuchelmörder” etwas näher bringen.

Das glorreiche Ar ist das Schmuckstück unter den Städten Gors und war einst Zentrum eines großen Imperiums. Jetzt aber scheint die Metropole die Brutstätte einer gefährlichen Verschwörung zu sein: Der mächtigste Sklavenhändler der Stadt hat sich offenbar mit den erbitterten Feinden der Priesterkönige verbündet. Tarl Cabot bricht in geheimer Mission nach Ar auf, um der Wurzel der Verschwörung auf den Grund zu gehen – und tritt eine Entwicklung los, die ihn selbst in einen Strudel aus Tod und Rebellion zu reißen droht.

Der fünfte Band ist mit 375 Seiten wieder etwas umfangreicher ausgefallen und erzählt eine sehr schöne und sehr gut ausgeschmückte Geschichte. Der Schreibstil ist gewohnt eher einfach gehalten, das macht es leichter, dem insgesamt sehr umfangreichen Storyverlauf zu folgen. Teil fünf baut auf den vorherigen Bänden auf – daher macht es sinn, die vorherigen Bände zu lesen um Hintergrundinformationen zu sammeln um dem Verlauf leichter folgen zu können.

Ballet Heels

September 7th, 2010 in Fetisch by tarl

Vor einigen Jahren bin ich erstmals über diesen Begriff gestolpert und habe mich ernsthaft gefragt, was denn mit “Ballettstiefel” denn eigentlich gemeint sein könnte. Heute möchte ich wie auch durch viele andere Artikel auch, mein Wissen mit Euch teilen. Dieses Blog soll ja auch der Aufklärung dienen und meinen ganz persönlichen Stil transportieren ;-)

Die Ballettschuhe haben ihren Namen von der Ähnlichkeit zu der Fußhaltung einer Ballerina. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Als High Heel, Stiefeletten, Stiefel und auch Overknees habe ich schon gesehen. Diese Art Schuh zeichnet sich durch seine besonders hohen Absätze aus. Es erfordert sehr viel Übung, um überhaupt darin stehen oder gar gehen zu können. Das Körpergewicht liegt da nicht mehr auf den Fersen sondern gänzlich auf den Zehenspitzen. Zudem zwingt der Schuh den Fuß in eine Haltung die an sich schon sehr gewöhnungsbedürftig und letztlich durchaus auch schmerzhaft sein kann. Dafür gibt es jedoch verschiedene Übungen, die auch im Ballett angewendet werden um den Fuß dementsprechend zu trainieren und geschmeidig zu machen. Um etwas mehr Bequemlichkeit zu erreichen, gibt es in Geschäften, welche Ballettbedarf führen, entsprechende Polsterungen, die man in die Schuhe einlegen kann. Manch eine Trägerin präpariert ihre Füße auch mit Bandage und Tape, um einen ähnlichen Effekt zu erziehlen.

Goreanische Redewendungen

September 5th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by Kajira

In diesem Artikel möchte ich Euch einige Besonderheiten des goreanischen Sprachgebrauchs darlegen. Nachdem ich schon eine ganze Weile keinen Artikel mehr über Gor-Die Gegenerde verfasst habe.

Auf Gor gibt es nur ein gemeinsames Wort für “Fremder” und “Feind”

Das goreanische Wort für Gebirge bezieht sich auf einen Berg von Erdreich, Stein oder Eis. Es gibt keinen Unterschied für die Goreaner – zumindest was den Aufbau und das Material betrifft. Ein Eisberg ist demzufolge auch nur ein Berg, eben aus Eis.

Das Wort “wir” bezieht sich nur auf eine Gruppe freier Personen. Eine einzelne freie Person mit vielen Sklaven würde von dieser Gruppe nicht in der “wir” Form sprechen.

“Hail” gefolgt von einem Namen ist eine Grußform für Experten, Meister ihres Faches. Einen Meisterspieler, einen Tarn-Renn-Champion, ein Meister des Schwertes oder einen Ubar würde man so begrüßen.

“Tal” ist die gebräuchlichste Grußform und wird gewöhnlich von einer Geste begleitet. Dazu wird die rechte Hand auf Schulterhöhe angehoben, die Handfläche nach innen zum Körper gerichtet. Sie bedeutet, dass die so gegrüßte Person nicht als Feind betrachet wird. Diese geste zeigt auch, dass die Hand keine Waffe trägt. Weil ein Sklave keine Waffen berühren darf, wäre eine derartige Geste für ihn einfach nur lächerlich. Da Sklaven alle freien Personen respektieren müssen, können sie eigentlich niemanden als Feind betrachten. Aus genau diesem Grund kann eine solche Geste, ausgeführt von einem Sklaven, durchaus auch als Beleidigung aufgefasst werden. Demnach darf ein Sklave mit dem Wort “Tal” grüßen, jedoch ohne die Geste mit der Hand auszuführen. Sie bleibt den freien Personen vorbehalten.

Bondage

August 27th, 2010 in BDSM by tarl

Japanisches Bondage oder Shibari

Das Japanische Bondage ist, wie der Name schon sagt, eine aus Japan stammende Kunst der Fesselung. Ziel ist es bei dieser Bondageform, eine möglichst ästhetische und harmonische Einheit aus Körper und Fesselmaterial zu bilden. Um dies zu erreichen, müssen sich allerdings die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.

Ursprünglich wird diese Variante des Bondage mit Seilen, welche meist aus Hanf oder Jute hergestellt wurden, ausgeführt. Besonders wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten dabei weitestgehend vermieden werden und Seile, welche parallel zueinander verlaufen sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.

Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers natürlich auch so einige Standard Fesselungen. Der “rope dress” zählt vermutlich mit zu den am häufigsten vorzufindenden Fesselungen. Hierbei werden die Seile in einer weitestgehend festgelegten Art um den Torso des Bottom gelegt, sodass sich dadurch ein Muster auf der Haut abzeichnet, welches noch eine ganze Weile sichtbar bleibt nachdem die Fesselung gelöst wurde. Mir sind bisher zwei Varianten des rope dresses bekannt: box und diamond.

Sexy Anblick: Brustfreies Lackkorsett

Das Korsett in allen Varianten

August 23rd, 2010 in Fetisch by tarl

Korsetts werden heutzutage nicht nur aus den verschiedensten Materialien und Werkstoffen hergestellt sondern auch in den unterschiedlichsten Formen.
Reiterkorsett

Die kleinsten Korsetts sind in einem Miedergürtel ähnlicher Form welche oftmals auch Reiterkorsett genannt werden. Sie liegen lediglich auf den Weichteilen der Taille und berühren die Rippen höchstens minimal wenn überhaupt. Dadurch lassen sie sich extrem einschnüren ohne dass die Trägerin den Komfort an freier Atmung einbüßt.
Taillenkorsett

Nur wenig höher ist das Taillenkorsett. Es sitzt auf dem oberen Rand der Beckenkammer und liegt auf den unteren Rippen auf. Je nach Variante lässt sich bei dieser Korsettform die Taille mehr oder weniger stark herausformen. Bei vielen Herrenkorsetts findet sich die Form des Taillenkorsetts wieder.
Unterbrustkorsett

Noch etwas höher reicht das Unterbrustkorsett. Bei dieser Korsettvariante gibt es meist Aussparungen für die Brust der Trägerin und dementsprechend liegt es direkt unter der Brust an. Einige Formen sind aber auch einfach gerade geschnitten. Nach unten gibt es Unterbrustkorsetts in verschiedenen längen. Daher liegen sie mehr oder weiniger weit auf dem Beckenkamm auf.

Petplay: Ponyhaltung

August 20th, 2010 in BDSM by tarl

Der Begriff Ponyplay setzt sich aus den Worten Pony und Play (dt. Spiel) zusammen und beschreibt so das Spielen von Pony- oder Pferderollen. Eine form des Petplay. Im SM-Kontext dreht es sich bei dieser Spielart ebenfalls um Dominanz und Unterwerfung. Nicht zuletzt ist eine solche oder ähnliche Unterwerfung auch aus der Tierhaltung bekannt. Und tatsächlich findet sich auch hier der Ursprung vieler SM-Utensilien wie Kopfgeschirr, Harness, Halsband oder Peitsche wieder. Alles bereits aus dem Reitsport und der Pferdehaltung bekannt.

Beim Ponyplay schlüpft der devote Partner in die Rolle des Ponys und stellt sich als Zieh- oder Reitpferd zur Verfügung. Häufig sieht man das Pony mit Kopfgeschirr und Harness vor ein Sulky oder eine Kutsche gespannt. Sättel werden auch gerne mit den menschlichen Ponys eingesetzt um vom dominanten oder aktiven Partner geritten zu werden – gewöhnlich wird dann auf ein Harness verzichtet. Besonders schön anzuschauen finde ich die gern gesehenen Ponyboots. Diese besonderen Stiefel sind sehr hochhackig und die Standfläche ist der eines Hufes nachempfunden der je nach Ausführung auch beschlagen sein kann.

Neben dem Klappern der Hufe und den üblichen Geräuschen welche ein Geschirr erzeugen kann, werden sehr häufig auch tierische Laute in das Spiel mit eingebunden. Es gibt auch Petplayer, welche sich in Foren versammeln und gemeinsam richtige Pferdeställe anmieten um Petplay möglichst nah an der Realität ausleben zu können und sich besser in die Rolle des Tieres einzufügen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas näher auf die Ausstattung eines echten Ponygirls eingehen

Total Power Exchange (TPE)

August 17th, 2010 in BDSM by tarl

Bei Total Power Exchange, meist kurz nur TPE genannt, handelt es sich um das wohl weitreichendste BDSM-Rollenspielkonzept überhaupt. Streng genau betrachtet handelt es sich bei TPE im Grunde nicht wirklich um ein Rollenspiel im eigentlichen Sinne. Denn letzteres würde ja auch irgendwann wieder enden. Wesentlich besser lässt sich Total Power Exchange als dauherhaftes Partnerschafts- und Lebenskonzept umschreiben, in das sich zwei Partner mit diesen Neigungen dauerhaft einfügen.

Bei Paaren, welche diesen absoluten Machtaustausch leben, unterwirft sich der eine Partner dem Anderen vollständig und in allen Lebensbereichen. Sadomasochismus kann dabei ein Teil der eher sexuellen Handlungen des Paares sein – muss es aber nicht. Hauptsächlich liegt der Schwerpunkt in TPE-Beziehungen auf dem Prinzip von Dominanz und Unterwerfung. Der devote Partner unterwirft sich dem dominanten permanent und in allen Bereichen, ohne zeitliche Abgrenzung. Beide Partner sind sich des so entstehenden Machtgefälles zumindest geistig völlig bewusst. Theoretisch kann der Top sozusagen auch über die Finanzen, den Beruf, die Freunde und die familiären Beziehungen des Bottom bestimmen. Von Paar zu Paar variiert die Ausprägung der ausgeübten Macht aber sehr stark, gewöhnlicherweise bedingt durch die individuellen Lebensumstände eines jeden Paares, welche eine komplette Machtübergabe in der Praxis nur schwer bis gar nicht möglich machen.

Goreanische Gesetze Part3

August 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

So langsam wird es auch mal wieder Zeit, das goreanische Regelwerk des gesellschaftlichen Lebens wieder um einige Einträge zu erweitern. Teil zwei ist ja nun auch schon wieder ein paar Tage alt.

21. Es ist legal möglich, die eigene Kaste zu wechseln. Obwohl aber die meisten Goreaner dies nicht freiwillig tun würden, da sie stolz auf ihre Kaste sind, egal von welch niedrigem Stand sie auch sein mag. Im Falle einer freien Gefährtenschaft kann die Frau die Kaste des Mannes übernehmen, allerdings umgekehrt ist das nicht möglich. Um auf andere Art die Kaste zu wechseln, muss der Hohe Rat der jeweiligen Stadt dem Wechsel zustimmen. Die Zustimmung ist auch von den Qualifikationen für die neue Kaste und der Bereitschaft dieser, das neue Mitglied zu akzeptieren abhängig.

22. Frauen aus der Heiler Kaste dürfen sich nicht in vollem Umfang ihren ärztlichen Tätigkeiten zuwenden, bevor sie nicht zwei Kinder geboren haben. In vielen Städten werden den Frauen der Heiler Kaste im Alter von fünfzehn Jahren zwei Armbänder um das linke Handgelenk gelegt. Für jedes von ihnen geborene Kind wird eines davon wieder abgenommen. Sobald beide Armbänder entfernt sind, darf sie auch in vollem Umfang medizinische Tätigkeiten ausüben.

Christopher Street Day 2010 in Nürnberg

Christopher Street Day 2010 in Nürnberg

August 10th, 2010 in SM-Szene by tarl

Vergangenen Samstag war der Christopher Street Day hier in Nürnberg. Da war ich gleich aus zwei Gründen dabei. Zum einen, weil ich schon immer mal den CSD live erleben wollte. Zum anderen hatte Lor von knotenpunkt.de mich gebeten, für seinen Stand als Fotograf und Helfer beim Aufbau tätig zu sein. Das war er mal wieder, der Zwiespalt. Einerseits möglichst viel mitbekommen, andererseits aber auch immer am Stand präsent zu sein. Lor hat mit seinem mobilen Bondagerahmen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Am Umzug selbst habe ich nicht teilgenommen um in meine Rolle als Fotograf zu schlüpfen. Dafür habe ich den Umzug eben mehrfach gekreuzt. Immerhin hatten wir schönes Wetter, was man in letzter Zeit sonst nicht behaupten konnte. Hier mal eine kleine Abfolge eines interessanten, aber auch anstrengenden Tages:

10:00 Uhr: Treffen mit Lor vorm Pranger, einem Lokal in der Ottostraße um erst später benötigtes Equipment dort einzulagern (war zu früh dran, aber die Polizei half mittels Personenkontrolle dass die Zeit schneller verging)

11:00 Uhr: Weiterfahrt zum Berliner Platz – Montage des Bondagerahmens, schnelles Frühstück aus Kaffee und Kippen, Präparieren der Zugtiere, allgemeine Vorbereitung für den Umzug, Aufstellung für den Umzug

13:30 Uhr: Beginn des Umzugs über die Äußere Bayreuther Straße richtung Innenstadt. Für mich als Knipser alles andere als ein gemütlicher Marsch – mehrmals den Zug überholen und dabei noch möglichst gute Standpunkte finden von denen ich meine Aufnahmen machte

15:30 Uhr: Der Stand (= Bondagerahmen) am Jakobsplatz wurde eröffnet und Lor´s erste Opfer trafen ein. Bis 22:00 Uhr war ich primär mit Fotografieren am Stand beschäftigt.

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