Sklavenausrüstung Gor´s V
Wieder ist eine Woche zu Ende gegangen und es wird mal wieder Zeit, meine Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung zu erweitern und mit deutlicher Verspätung ist es nun soweit. Schwerpunktmäßig geht es dieses mal darum, welche Mittel es auf Gor gibt um seine Sklavin, auch Kajira genannt in Zaum zu halten.
Die Leine
Die auf Gor am weitesten Verbreiteten Leinen haben einen Schnappverschluss und werden an einen Kragen oder Kragenring eingehakt. Außerdem gibt es auf Gor spezielle Leinen für Hand- und Fußgelenke. Viele Leinen sind mit Draht gefüllt, damit sie nicht von einer Sklavin durchgekaut werden können. Solch eine Leine ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Gegenstand. Sie kann einerseits dazu benutzt werden, um ein Sklavenmädchen anzuleinen. Sie kann aber auch zur Führung eines Mädchens benutzt werden – besonders inmitten einer Menschenmenge. Man kann sie als Hilfsmittel zur Sklavenausbildung benutzen denn die meisten Leinen sind lang genug, um als provisorische Peitsche zu dienen. Eine Sklavin kann die Leine dazu benutzen, ihren Herrn zu verführen. Einige Goreaner dürften das Potential einer neuen Sklavin testen, indem sie sie anleinen und dann beobachten, ob sie fast unmerklich und ohne dass es ihr bewusst ist, die Leine benutzt um zu locken.
Würgeleine
Eine gewöhnliche Leine würgt eine Sklavin normalerweise nicht oder behindert ihre Atmung in irgendwelcher anderer Weise. Eine Würgeleine jedoch ist einzig und allein dazu konzipiert, eine Sklavin zu würgen, falls sie es wagen sollte, Widerstand zu leisten. Normalerweise benutzt man sie für Disziplinerungs- oder Ausbildungszwecken.
Der Leinenkragen
Diesen Kragen hat man speziell dazu entwickelt, um mit einer Leine benutzt zu werden. Es handelt sich hierbei um ein hohes Halsband mit zwei Gürtelschnallen. Auf den Kragen ist eine Eisenplatte genietet welche als Träger für einen Eisenring dient. Die Metallplatte kann vorne oder hinten am Halsband befestigt sein und eine Leine kann am Metallring eingehakt werden. Befindet sich die Platte vorne, geht die Sklavin üblicherweise hinter ihrem Herrn an der Leine. Ist die Platte hinten befestigt, wird die Sklavin vor oder neben ihrem Herrn gehen.
Beinspreizstangen
Dieses Hilfsmittel dürfte lediglich bei den Roten Wilden existieren. Sie werden besonders häufig von den Roten Wilden an ihren weißen Sklavinnen angewendet. Beinspreizstangen gibt es auf Gor in verschiedenen Varianten. Es gibt sehr einfach gehaltene Beinspreizstangen welche hauptsächlich aus einem langen Stück Holz bestehen, einem Pfahl oder einem Brett, mit je einem Loch an den Enden. Die Fußgelenke eines Mädchens werden in den Löchern fixiert, dadurch werden ihre Beine gespreizt. Diese Art Spreizstange erlaubt nur eine festgelegte Position für das Spreizen der Beine. Andere Versionen von Spreizstangen verfügen über mehrere Löcher, welche so zusätzliche Positionen erlauben. Wieder andere Spreizstangen haben mehere Gestänge oder Bretter welche auseinander gleiten. Diese Spreizstangen können auch an den Handgelenken verwendet werden, was wiederum auf Gor eher unüblich ist.
Schellen
Diese Art Gegenstand kennt man auch unter dem Oberbegriff Sklavenarmbänder. Man benutzt sie dazu, Handgelenke und Fußgelenke zu fesseln. Schellen haben gewöhnlich feste Größen und auf Gor gibt es vier Normalgrößen. Die Größen sind von eins bis vier durchnummeriert und variieren aufsteigend von klein nach groß. Ein Großteil aller Schellen, welche auf Gor zum Einsatz kommen sind für alle Größen einstellbar. Für Fußschellen werden übrigends die gleichen Größenangaben verwendet aber sie sind tatsächlich größer. Eine Fußgelenkfessel der Größe 2 hat zum Beispiel einen inneren Kreisumfang von sieben Hort (22,22cm), ein Handgelenkring der Größe 2 wiederum hat nur fünf Hort (15,87cm). Fesseln für Männer und Frauen besitzen zwar die gleichen Größennummern, jedoch haben sie unterschiedliche Maßstäbe – Männerfesseln sind größer. Die meisten Sklavenbesitzer Gors bevorzugen es, die Größe der Hand- und Fußgelenkfesseln ihrer Sklavin anzugleichen. Fesseln in Torvaldsland sind wesentlich schlichter gehalten als solche im Süden. Diese Fesseln sind gebogene, aufklappbare Bänder aus schwarzem Eisen, ungefähr dreiviertel Zoll (1,9cm) breit und ein vierzel Zoll (0,64cm) dick.
Netze
Eine große Vielfalt von Netzen wird zur Gefangennahme von Sklaven und Sklavinnen eingesetzt. Fangnetze werden dazu verwendet, eine einzelne Sklavin zu unterwerfen. Diese Netze sind üblicherweise kreisförmig, sehr robust und mit Gewichten belastet, so dass man sie sicherer werfen kann. Sogenannte Mauernetze werden dazu verwendet, um ganze Gruppen von Sklaven zu überwältigen. Sie sind groß genug, um einen ganzen Fluchtweg zu blockieren. Potentielle Sklaven werden in einen Bereich hineingejagt, wo diese Mauernetze aufgespannt sind um sie einzufangen. Sogar Sleennetze, meistens verwendet um diese wilden Tiere einzufangen, können durchaus auch dazu verwendet werden, Sklaven gefangen zu nehmen. Im Allgemeinen werden Netze hauptsächlich in ländlichen Gegenden verwendet, wo mehr Raum zur Verfügung steht um sie einsetzen zu können. Das Gedränge innerhalb der Städte hebt die Vorteile eines Netzes auf.
Die Vergnügungsbank
Diese Vorrichtung mit dem treffenden Namen wird dazu benutzt, um Sklavinnen oder Gefangene zur Schau zu stellen und dürfte ebenso auch dazu benutzt werden, um eine Sklavin zu fixieren, während man Sex mit ihr hat. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Variationen dieses Instrumentes, einige ganz einfach – einige höchst kompliziert. Die Seilbank gehört zu den einfachen Geräten dieser Art welches aus einem Gitter von Seilen auf einem hölzernen Rahmen besteht. Eine Netzbank ist ähnlich, jedoch verwendet man ein Netz innerhalb des Rahmens anstelle der Seile. Die Aufwändigeren Vergnügungsbänke bieten verschiedene Zahnräder, Zahnradgetriebe, Streben, ausziehbare Bretter, Nuten und Arretierungspunkte, so dass die für eine große Vielfalt von unterschiedlichen Positionen eingestellt werden können. In solch einem Gerät kann eine Frau in tausenden verschiedenen Positionen fixiert werden. Nicht alle diese Bänke sind für Frauen angenehm.
Sirik
Dieser Gegenstand besteht aus einem Kragen, Handgelenk- und Fußfesseln und einer langen Kette. Man verwendet sie wohl eher um die Schönheit eines Mädchens zu erhöhen, als als Sicherungsmittel. Die Art des Kragens kann sehr unterschiedlich ausfallen – vom goreanischen Basiskragen bis zum Turischen Kragen. Die Kette ist normalerweise zehn bis zwölf Zoll länger als tatsächlich gebraucht wird damit sie sich vom Kragen bis zu den Fußfesseln erstreckt. Die Kettenweiten zwischen den Fußgelenkfesseln und Handgelenkfesseln sind einstellbar um die Bewegungsmöglichkeiten einer Kajira wahlweise einzuschränken oder zu lockern. In machen Siriks kann eine Sklavin tanzen.
Arbeitssirik
Dieser ist dem gewöhnlichen Sirik sehr ähnlich aber der Abstand zwischen den Handgelenkfesseln hat eine größere Kettenlänge, insgesamt etwa drei Fuß (90cm). Dies räumt einem Mädchen ausreichende Bewegungsfreiheit ein, damit sie in dem Sirik arbeiten kann.
Sklaven Glöcken
Diese Glöckchen werden dazu benutzt, um die Schönheit und die Verlockung einer Sklavin in die Höhe zu treiben. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, variierend in der Anzahl der Glöckchen, der Machart der Glöckchen und der Befestigungsmethode. Es gibt Riemen und Schloss Befestigungsarten. Die Riemenvariante ist vielseitiger und kann nahezu überall an der Sklavin angebracht werden. Vergnügungssklavinnen, Pagasklavinnen und Tänzerinnen werden gewöhnlich mit Glöckchen verziert. Normalerweise befestigt nur der Besitzer einer Sklavin Glöckchen an ihr. Nachts dürften sie vermutlich auch eine Art Sicherungsmaßnahme darstellen.
Die Sklavenkiste
Dieser Gegenstand ist gewöhnlich eine niedrige, rechteckige Kiste aus Stahl, ungefähr vier Fuß (1,2m) lang, drei Fuß (0,9m) breit und achtzehn Zoll (45,72cm) tief. Kisten die dazu gedacht sind, männliche Sklaven aufzunehmen sind etwas größer. Solch eine Kiste lässt sich von oben öffnen. An jedem Ende des Deckels befindet sich außerdem eine große Anzahl von centgroßen Löchern um die Kiste zu belüften. Die Kiste ist verschlossen und gesichert durch zwei Stahlstäbe, senkrecht zu ihrer Längsachse und mit Vorhängeschlössern vorne. Üblicherweise hat die Kiste zwei Sätze von Ringen am Deckel, durch die Tragestangen gezogen werden können um die Kiste leichter zu transportieren. Die Außenseite der Kiste ist oftmals weiß gestrichen oder emailiert mit einem roten Kef darauf, entweder kursiv oder in Blockschrift um das Geschlecht des Sklaven darin anzuzeigen.
Sklaven Tunke
Dieses Produkt findet häufig Anwendung um Sklaven von Parasiten zu befreien. Am Häufigsten kommt es bei Sklaven zum Einsatz, welche auf einem Schiff transportiert werden sollen. Die Sklaven werden in die Flüssigkeit eingetaucht um die restliche Schiffsfracht vor einem Befall zu schützen. Die Gesetze vieler goreanischer Häfen fordern von allen Schiffen, die Sklaven transportieren, diese Vorsorgemaßnahme durchzuführen.
Der Sklavengürtel
Bei diesen Gegenständen handelt es sich um einfache Gürtel, die um die Bekleidung einer Sklavin gebunden werden, um ihre Figur zu betonen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, diese zu binden um unterschiedliche Aspekte eines Frauenkörpers zur Geltung zu bringen und es wird gesagt, dass nur Männer wissen, wie man sie genau bindet. Falls notwendig, kann ein Sklavengürtel auch dazu benutzt werden, ein Mädchen festzubinden und zu sichern.
Hier endet nun der fünfte Teil aus meiner Artikelserie über die Sklavenausrüstungsgegenstände wie sie auf Gor, der Gegenerde gebräuchlich sind. Paralelen zu irdischen SM-Utensilien sind nicht zufällig und dies sind die bisher erschienenen Artikel:

