Sklavenausrüstung Gor´s VI
Endlich ist der sechste Teil meiner Artikelserie über die Sklavenausrüstung welche auf Gor so gebräuchlich ist fertig geworden. Die heute beschriebenen Gegenstände sind hauptsächlich zur Abrichtung und Disziplinierung von Sklavinnen gedacht. Natürlich werden aber auch wieder ein paar andere nützliche oder zumindest interessante Utensilien beschrieben.
Der Sklavenstab
Dieses Werkzeug ähnelt sehr stark einem Tarnstab, ist aber speziell dazu entwickelt, am Menschen angewendet werden. Der Sklavenstab wurde von Angehörigen der Heilerkaste sowie der Hausbauerkaste gemeinsam entwickelt. Die Kaste der Heiler hat ihr Wissen über die Vernetzung von Nervenenden innerhalb eines Menschen beigesteuert. Die Hausbauerkaste steuerte ihre Kenntnisse über die Grundsätze und Techniken wie sie in Energiekugeln verwendet werden bei. Der Sklavenstab hat ebenso wieder Tarnstab auch, einen An- und Ausknopf. Aber im Gegensatz zum Tarnstab verfügt der Sklavenstab über einen zusätzlichen Regler um die Intensität des Sklavenstab-Schlags zu verändern. Wobei die Intensität lediglich zwischen unangenehm und sofort tödlich variieren kann. Wenn er auf stärkste Intensität eingestellt ist, wird das Ende des Stabes sehr heiß und derartig hell strahlend, dass es schwer fällt, ihn überhaupt anzuschauen. Wenn er auf jemanden trifft, stößt er einen gelben Funkenflug aus. In den meisten Städten Gor´s ist seine Verwendung unbekannt und er wird dementsprechend selten genutzt – außer von professionellen Sklavenhändlern. Seine eher geringe Verbreitung dürfte darin begründet sein, weil es heißt dass die Stäbe sehr kostspielig wären. Dabei wurde in den Büchern so weit ich weiß nie ein Preis genannt.
Das Sklavengeschirr
Es gibt verschiedene Ausführungen dieser Geschirre und sie können oft an ihrem Verwendungszweck wie beispielsweise zur Disziplinierung, zur Vorführung oder zur Sicherung unterschieden werden. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Ledervorrichtungen in verschiedenen Ausführungen die ähnlich benutzt werden, wie die Geschirre die man an Tieren verwendet wie zum Beispiel an Tharlarion und Kaiila. Der irdische Begriff hierfür lautet Harness.
Die Sklavenkoppel
Dies ist eine Sperrkette die sich aus einer Handgelenkschelle und einer Fußgelenkschelle zusammensetzt die durch eine Kette von etwa sieben Zoll (17,78cm) Länge verbunden ist. Eines der Fußgelenke wird mit einer Schelle angekettet und dann wird das gegenüberliegende Handgelenk ebenfalls angekettet. Für eine knieende Sklavin ist diese Fesselung nicht unbequem schließlich dient er einzig und allein dem Zweck, eine Sklavin am leichten Laufen oder Rennen zu hindern.
Die Sklavenhaube
Dieses nette Utensil ist normalerweise dazu gemacht, den Kopf einer Person gänzlich zu verhüllen. Diese Hauben sind gewöhnlich relativ schwer und undurchsichtig. Sie können verschlossen werden und dennoch gibt es viele unterschiedliche Versionen. Bei einigen Hauben handelt es sich um einfache Säcke mit einer Schnur zum Zuziehen am Hals. Andere Hauben sind ausgeklügelte Ledervorrichtungen. Manche Hauben verfügen über einen Knebelaufsatz. Solch ein Knebel kann wattegefüllt an der Innenseite der Haube angenäht sein und wird mit zusätzlichen Riemen an seinem Platz gehalten die über die Augenklappen nach oben verlaufen und im Nacken zugebunden werden. Es gibt Hauben die eine Klappe über dem Mund haben die verschlossen werden kann. So eine Sklavenhaube ist eine viel effektivere Sicherheitsmaßnahme als eine gewöhnliche Augenbinde, weil es für eine Sklavin viel schwieriger wäre, sie selbst zu entfernen. Jedoch kann man das Gesicht einer Sklavin darin nicht sehen, wie es bei Verwendung einer Augenbinde der Fall wäre. Es gibt alternativ auch eine halbe Sklavenhaube, die nur Teile des Kopfes verdeckt und die Verfügbarkeit des Mundes erlaubt. Dabei handelt es sich um den Versuch, die Vorteile einer Vollhaube mit den Vorzügen einer Augenbinde zu verbinden.
Der Sklavenzwinger
In den meisten Fällen ist damit eine Zelle aus Zement gemeint, die zur Haltung von Sklaven gedacht ist. Die Zelle hat nur eine Größe von 3x3x4 Fuß (90cm x 90cm x 120cm). Eine Sklavin muss solch eine Zelle auf allen Vieren betreten. Die Zelle verfügt außerdem über eine verriegelbare Tür und ein Eisengitter welches hoch- und runtergelassen werden kann. Diese Zwinger lassen sich auch übereinander stapeln.
Der Sklavenspind
In manchen Städten gibt es eine Art “Sklavenschließfächer” in denen ein Eigentümer seine Sklavin für eine bestimmte Zeit einstellen kann. Die Idee ist ganz ähnlich den Spinden, wie man sie aus Schulen, Bahnhöfen und ähnlichen Orten kennt. Ein Besitzer steckt eine Münze in einen Schlitz, meist ein Tarskbit und bekommt dafür den Schlüssel zu einem ganz bestimmten Schließfach. Dort sperrt er seine Sklavin in einen Spind. Die Spindtür ist perforiert, damit die Sklavin auch ausreichend Atemluft erhalten kann. Auch diese Schließfächer können übereinander gestapelt werden. Logischerweise kann eine Sklavin nicht all zu lange in diesen Schließfächern eingeschlossen werden, da sie weder Nahrung noch Wasser bekommen kann.
Die Sklavenmatte
Hierbei handelt es sich um eine grobe Matte, auf die eine Sklavin zur Disziplinierung oder als Auftakt zum Sex befohlen werden kann. Die Sklavin darf die Matte nicht verlassen, bevor sie nicht die ausdrückliche Erlaubnis von ihrem Herrn dazu erhalten hat.
Das Sklavenoval
Dieser Gegenstand ist ein aufklappbarer Eisenreifen der um die Taille einer Sklavin geschlossen wird. Zwei Handgelenkschellen auf gleitenden Ringen sind mit dem Sklavenoval fest verbunden. Auf der Rückseite dieses Reifens befindet sich ein aufgeschweißter Metallring und ein Bolzen kann durch diesen Ring gezogen werden um die Sklavin an irgendetwas festzubinden oder eine Kette daran zu befestigen.
Das Sklavenlager
Hierbei handelt es sich um Plätze, die der Unterbringung von Sklaven und Sklavinnen dienen. Es existieren sowohl öffentliche, als auch private Lager. Ein Besitzer kann auf Wunsch seine Sklavin dort unterbringen, wenn er die Stadt für eine Weile verlässt und sie nicht mit sich führen möchte. Die privaten Lager sind meist die besseren Plätze und dort kann eine Sklavin auch trainiert werden, was in den öffentlichen Lagern nicht möglich wäre. Die meisten Sklavinnen mögen diese Lager dennoch nicht.
Der Sklavenring
Das ist ein einfacher, schwerer Eisenring von etwa einem Zoll (2,54cm) Durchmesser, mit dem eine Sklavin gesichert werden kann. Diese Ringe findet man auf Gor an vielen verschiedenen Stellen wie zum Beispiel an der Couch eines Herrn oder eingelassen in Böden und Wände. Öffentliche Sklavenringe sind gewöhnlich an zahlreichen Plätzen überall in den Städten verteilt zu finden. Die Ringe können natürlich nicht nur zur Sicherung von Sklavinnen verwendet werden sondern auch für andere Tiere. Auch so manche freie Gefährtin wurde schon an solch einen Ring fixiert. Eine freie Frau könnte sich eines Nachts an einem Sklavenring befestigt auf der Couch ihres Partners wiederfinden. Dies kann zum Einen als Bestrafung geschehen, oder einfach nur um sie wieder daran zu erinnern, dass sie eine Frau auf Gor ist und folglich dominiert wird.
Der Sklavensack
Dieser taucht in den Romanen auch unter dem Begriff “Körperhaube” auf und es existieren wohl zahlreiche Varianten. Die meisten Sklavensäcke sind entweder aus Leder gemacht oder aus mehrschichtigem, starken Gewebe. Normalerweise sind die meisten Säcke auch robust genug, um auch einen männlichen Sklaven zu halten. Die Säcke können mit Kordeln, Bändern, Riemen oder Schlössern ausbruchsicher verschlossen werden. In einem Sklavensack gesteckt zu sein ist gewöhnlich eine leichte Form der Bestrafung. Es gibt einer Sklavin das Gefühl, hilflos zu sein und es hält sie auch in Unwissenheit über ihre Umgebung.
Sklavenstahl
Dies ist der Oberbegriff für alle Metallgegenstände die von Sklavinnen und Sklaven getragen werden – einschließlich Ketten, Kragen, Schellen und ähnlichem. Es existiert ein stillschweigendes Abkommen im Eigentumsrecht, wenn jemand ein Mädchen in Sklavenstahl steckt. Nur sehr selten befestigt irgendjemand anderes als der Herr des Mädchens solche Utensilien an ihr.
Der Sklavengurt
Das ist ein schwerer Gurt der am Rücken der Sklavin zugeschnallt wird. An der Vorderseite des Gurtes, auf Bauchhöhe befindet sich eine Platte mit einem Eisenring. Eine etwa fünf Zoll (12,7cm) lange Kette wird durch den Ring geführt. An beiden Kettenenden befindet sich eine Handgelenkschelle. Wenn ein Mädchen in den Schellen steckt, kann es seine Arme nur sehr eingeschränkt nutzen.
Sklavenfangeisen
Diese Vorrichtung ähnelt sehr stark den Fangeisen, wie sie auf der Erde verwendet werden um Tiere einzufangen. Das Sklavenfangeisen hat gebogene Klauen mit schweren und scharfen Stahlzähnen. Wenn die Falle am Bein einer Person zuschnappt, hält es die Person dort fest – auch wenn es sich beim Gefangenen um einen kräftigen Mann handelt. Die Falle wird nicht von einer Feder geschlossen gehalten, so dass man sie möglicherweise selbst öffnen könnte wenn man kräftig genug ist. Statdessen ist ein Schlüssel von Nöten, um die Falle wieder zu öffnen. Offensichtlich haben diese Fangeisen das Potential, einen Gefangenen sehr stark zu verletzen. Deshalb ist es sehr naheliegend, dass sie vergleichsweise selten zum Einsatz kommen, als andere Methoden der Gefangennahme.
Der Sklavenschlauch
Diese Vorrichtung wird auf der Gegenerde dazu benutzt, um eine Sklavin zwangszuernähren und ist wahrlich kein Vergnügen. Dieser Gegenstand besteht aus einem zylindrisch zugeschnittenen Polster, üblicherweise aus Kork oder Leder. In der Mitte des Polsters befindet sich ein kreisrundes Loch. Dieses Polster wird in den Mund einer Sklavin gezwungen und anschließend wird ein Schlauch durch das Loch eingeführt. Als nächstes wird ein Trichter am oberen Ende des Schlauchs angebracht. Flüssigkeiten können nun in den Schlauch hineingegossen werden und gelangen auf diese Weise in den Magen der Sklavin. Ein spezieller Kolben kann auch dazu verwendet werden um eine Sklavin mit stückhaltiger Nahrung zu füttern, wie zum Beispiel Sklavenbrei oder Hackfleisch. Wenn das Polster in seiner ursprünglichen Art eingeführt wird kniet die Sklavin meistens und ihre Hände sind hinter ihr festgebunden. Nachdem sie zwangsernährt wurde, bleiben ihre Hände für etwa eine Stunde festgebunden damit sie sich nicht zum Erbrechen bringen kann.
Soviel nun zum sechsten und vorletzten Teil aus der Artikelserie über die goreanische Sklavenausrüstung. Und wieder finden sich einige Ähnlichkeiten zu in der SM-Szene und auch in der Antike verwendeten Utensilien. Zum Nachlesen der bisher erschienenen Artikel habe ich hier eine kleine Übersicht zum Schluss:

