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Sklavenausrüstung Gor´s III

Oktober 24th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Heute möchte ich Euch wieder einmal eine weitere Auswahl an goreanischer Sklavenausrüstung vorstellen.

Das Kolonnenseil

Dieser Gegenstand ist in Torvaldsland sehr gebräuchlich und wird dazu benutzt, eine Gruppe von Sklavinnen aneinander zu binden. Das Seil besteht aus geflochtenem Leder, ungefähr ein halbes Zoll (1,3 cm) dick und ist mit Draht gefüllt. Der Draht verhindet, dass die Mädchen das Leder durchkauen können.

Der Kragen (Ko-Lar bzw. Halsband)

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Arten von Vorrichtungen, die nur dazu gemacht wurden, um den Hals einer Sklavin zu umschließen und als Kragen zu fungieren. Die meist gebräuchlichsten Variationen sind aus Eisen oder Stahl hergestellt, obwohl durchaus auch Leder oder Seil zum Halsband taugen kann. Der am weitesten verbreitete Kragen für Frauen ist ein flaches, leichtes Band aus Metall, welches sich bequem um den Hals herum fügt und hinten verschlossen wird. Um das Schloss zu öffnen wird ein Schlüssel benötigt. Normalerweise handelt es sich um ein Stiftschloss mit sechs Stiften – je einer für jeden Buchstaben des Wortes “Kajira”. Einige Kragen können ziemlich teuer sein und sind aufwändig verziert, mit Juwelen besetzt und aus wertvollen Metallen gefertigt. Jedoch findet man derartige Halsbänder nur sehr selten. Manche Kragen können auch als schmückender Gegenstand in verschiedenen Farben emailiert sein. Die am meisten verbreitete Halsweite für Halsbänder sind die zehn bis zwölf Hort Größen – wobei ein Hort etwa 1,25 Zoll entspricht – das wären 3,175 cm. Für männliche Sklaven benutzt man weitaus einfachere Kragen, gewöhnlich ein Eisenband welches um den Hals gehämmert wird, mit vernietetem Verschluss. Um es wieder zu entfernen, braucht man schon einen Metallarbeiter. Kragen dienen unterschiedlichen Funktionen. Erstens sind sie ein sichtbares Zeichen dafür, dass jemand ein Sklave ist. Zweitens erkennt man daran sehr häufig den Herrn des Mädchens und seine Stadt. Die Kragen werden üblicherweise mit diesen Informationen graviert, jedoch lassen bestimmte Arten von Halsbändern eine Gravur nicht zu. Einige dieser Kragen haben alternative Möglichkeiten um den Herrn eines Mädchens zu identifizieren. Und drittens kann das Halsband mit verschiedenen Haltemitteln kombiniert werden wie zum Beispiel Ketten oder Leinen – um ein Mädchen besser zu sichern.

Der Kolonnenkragen

Diese Art von Kragen wird üblicherweise zum Transport einer Gruppe von Sklavinnen benutzt. Es gibt wiederum verschiedene Varianten von dieser Art Halsband. Eine Art hat Ringe vorne und hinten. Der Kragen hat an der rechten Seite Scharniere und wird an der linken Seite verschlossen – nicht hinten wie das normale Ko-Lar. Ein Kettenstück von etwa drei bis vier Fuß Länge (0,9 – 1,2 m) wird zwischen jeder Sklavin vorn und hinten durch die Ringe gezogen. Es gibt eine weitere Art von Kolonnenkragen, welcher vorne ein Scharnier besitzt und hinten verschlossen wird. Er besitzt nur einen einzigen Ring, üblicherweise auf der rechten Seite. Eine einzige Kette wird durch die Ringe aller Sklavinnen einer Kolonne gezogen. Um die Mädchen entlang der Kette zu verteilen, werden Schnappringe benutzt.

Der Tanzkragen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Tanzkragen und sie dürften in der Tahari-Region von Gor entstanden sein. Sie werden sehr häufig auch als Tanzkette bezeichnet. Im wesentlichen hat ein Tanzkragen mehrere befestigte Ketten, welche dazu benutzt werden, um den Tanz eines Mädchens zu verbessern. Eine traditionelle Ausführung in der Tahari ist das “Oval mit Kragen”. Bevor ein Mädchen in diesen Gegenstand platziert wird, wird es vorbereitet, häufig mit Glöckchen versehen, parfümiert und mit Tanzseide bekleidet. Anschliesend wird das Mädchen in ein Oval aus einer leichten Kette platziert. Sie kniet, ihren Kopf auf dem Boden und ihre Arme weit ausgestreckt. Nahe dem Oberteil der Kette sind Handgelenkringe und diese werden um die Handgelenke des Mädchens verschlossen. Der untere Teil der Kette hat Ringe die um die Fußgelenke des Mädchens befestigt werden. Dann wird der Tanzkragen um ihren Hals gelegt. Vorne bietet der Kragen einen Schnappring. Die Kette wird in der linken Hand gesammelt und dann mit dem Schnappring verschlossen – dennoch kann die Kette frei bewegt werden. Üblicherweise ist die Kette zwischen den Handgelenken etwa drei Fuß (0,9m) lang, während die Kette zwischen ihren Fußgelenken nur achzehn Zoll (45,72cm) lang ist. Dann wird das Mädchen tanzen, wobei es im Tanz die Kette benutzt, um seine Schönheit und Grazie zu erhöhen. Die Kette behindert beim Tanzen nicht allzu sehr, aber sie dient dazu, den Tanz auf eine geringfügige aber dennoch bedeutungsvolle Art einzugrenzen.

Der Botenkragen

Diesen kennt man auch unter dem Namen turianischer Nachrichtenkragen, vermutlich weil es die Ursprungsregion dieser Art Halsband ist. Es ist ein Kragen aus Leder, meistens dick und groß am Genick eines Mädchens. Ein wichtiges Dokument wird in die Fütterung des Kragens eingenäht. Dies ist als sichere Methode gedacht um eine Botschaft an jemanden zu senden. Er funktioniert am Besten dort, wo die Leute nicht mit einer solchen Art Kragen vertraut sind. Die Kenntnis von solchen Kragen könnte leicht eine Überprüfung aller Lederhalsbänder auf darin enthaltene Nachrichten bedeuten.

Der Bohlenkragen

Hierbei handelt es sich um einen hölzernen Kragen, der aus zwei Brettern geformt ist. Ein Halbkreis wird aus beiden Brettern herausgeschnitten und sie bilden einen Zirkel, wenn beide Bretter gegeneinander gehalten werden. Die Bretter werden dann mit fünf flachen, darüber geschobenen u-förmigen Eisen zusammen gehalten. Außerdem wären da noch zwei Krampen und Haken an jedem Ende der Bretter. Vorhängeschlösser werden an Haken und Krampen eingesetzt um die Verriegelung geschlossen zu halten. Er ist vergleichbar mit einem mobilen, hölzernen Pranger.

Der Eisenkragen

Diese Art Halsreif besitzt kein Schloss. Hierbei handelt es sich eher um ein permanentes Halsband und man benötigt einen Metallarbeiter um es herzustellen und auch wieder zum Entfernen. Zwei schmale und gerade Stangen aus Eisen, etwa 15 Zoll (38,10cm) lang und eineinhalb Zoll (3,81cm) breit werden benötigt um diesen Kragen herzustellen. Ein Metallarbeiter benutzt Hammer und Amboss um das Eisen in einer kreisrunden Form um den Hals des Sklaven zu biegen. Wenn das Halsband fertig ist, hat es eine Aussparung von ungefähr einem viertel Zoll (0,635cm) zwischen den beiden Enden des Kragens. Diese Art Halsreif wird vermutlich wohl eher für männliche Sklaven verwendet.

Der Schiffskragen

Dies ist ein sehr einfacher Kragen, der von Sklaven getragen wird, wenn diese auf einem Schiff transportiert werden sollen. Der Kragen kennzeichnet einen Sklaven als Teil einer Schiffsfracht.

Turischer Kragen

Beim turischen Kragen, welcher ursprünglich in der Stadt Turia entstand, handelt es sich um einen runden, aufklappbaren Ring. Es ist ein flaches Band aus Metall, wie viele andere goreanische Halsreife ebenso. Der Ring liegt locker am Hals der Sklavin, aber er kann trotzdem nicht von der Sklavin selbst entfernt werden. Er ist locker genug, dass wenn jemand das Halsband hält, die Sklavin sich darin komplett herumdrehen kann. Es ist schwieriger, diesen Ring zu gravieren, als einen gewöhnlichen Kragen. Aus diesem Grund wird die Gravur eher einfacher gehalten, gegenüber den sonst üblichen Informationen die man auf einem normalen Halsreif sonst findet.

Der Strumpf

Mancherorts ist dieser auch als Kragenhülse bekannt. Es handelt sich hierbei um eine einfache Hülle für ein Halsband und sie wird dazu benutzt, um die Schönheit eines Mädchens zu erhöhen. Der Bezug kann aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt sein wie zum Beispiel Seide, Samt oder anderen Stoffen. Diese Bezüge sind in den meisten Städten eher unüblich und es gibt eigenentlich keinen Grund, welcher ein Argument dafür wäre. Die meisten Goreaner bevorzugen es, das Metall des Halsreifes zu sehen, anstatt es zu verhüllen.

Damit endet nun der dritte Teil der Artikelserie über die auf Gor gebräuchliche Sklavenausrüstung. Im nächsten Artikel werde ich mich schwerpunktmäßig der Fesselung und Fixierung von Sklavinnen widmen. Die bisherigen Artikel aus dieser Serie gibts hier zum Nachlesen:

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