Grundwissen über kajirae – Sklaventypen
Mir ist aufgefallen, dass ich schon länger hier im Blog nicht mehr auf Hintergrundinformationen zu Gor – Die Gegenerde eingegangen bin. Daher soll mein heutiger Artikel veranschaulichen dass auf Gor zwischen unterschiedlichen Sklaventypen und Sklavenrollen unterschieden wird.
Einige Sklavinnen Gor´s verfügen über besondere berufliche Fähigkeiten in Jura, Medizin oder Schrifttum. Sie können früher einmal zu einer dieser Kasten gehört haben. Auf diese Art besitzen sie Fähigkeiten in diesen Bereichen, obwohl sie nicht länger als kastenzugehörig betrachtet werden. Viele Goreaner runzeln die Stirn über Sklavinnen, die diese Fähigkeiten nutzen, ganz besonders wenn diese Fähigkeiten die Sklavin in eine Position mit Einfluss oder Vertrauen bringen.
Lager-Sklavinnen werden nur von autorisierten Händlern gehalten, welche Verträge für bestimmte Jahreszeiten oder Veranstaltungen haben. Die Mädchen werden in einer Art Militärcamp untergebracht und reisen immer mit ihm. Sie werden zu vertraglich festgesetzten Preisen an die Soldaten vermietet. Die Preise sind fest und nahezu nur nominal.
Bei einer Vorzeige-Sklavin handelt es sich um eine kajira, deren hauptsächlicher Zweck darin liegt, ihre Schönheit zu präsentieren, um den Wohlstand und den Status ihres Herrn zu repräsentieren. Oftmals wird sie in einer Reihe mit anderen Vorzeige-Sklavinnen hinter dem Transport ihres Herrn angekettet. Man wird ihren Herrn häufig in der Öffentlichkeit sehen, damit jeder seinen Besitz bewundern kann.
Bademädchen sind Kajirae, die in öffentlichen und privaten Bädern dienen. Normalerweise tragen sie einen Ketten-Kragen mit einem Schildchen, auf dem der Name und der Preis steht. Sie helfen den Männern dabei, ihr Bad zu nehmen und stehen selbstredend auch für sexuelle Dienste zur Verfügung. Meistens sind sie in Handtücher gewickelt ohne etwas darunter zu tragen. Ihr Haar kann kurz geschoren sein, um es vor dem Wasser zu schützen. Andere wickeln sich einen langen, breiten, glatten Lederstreifen wie einen Turban um den Kopf. Die meisten Bademädchen sind sehr gute Schwimmerinnen und man sagt von ihnen, dass sie besser im Wasser zurechtkommen als ein Singfisch aus Cos.
Fest-Sklavinnen sind Mädchen, die meist von Einzelnen Personen oder von ganzen Organisationen für Feiern, Feste und andere Gelegenheiten in Gruppen gemietet werden.
Die Flöten-Mädchen beherrschen das Spiel auf der einfachen oder der Doppel-Flöte. Sie werden üblicherweise zu Festen und besonderen Anlässen vermietet. Sie dienen gewöhnlich auch dem Vergnügen der Gäste.
Ein Nachrichten-Mädchen wird zum Überbringen von geheimen Nachrichten eingesetzt. Zunächst wird der Kopf des Mädchens rasiert und dann wird ihr die Nachricht auf den Kopf tätowiert. Gewöhnlich kann das Mädchen nicht lesen. Dann erlaubt man dem Haar wieder zu wachsen. Sie wird anschließend zu der Person geschickt, die die Nachricht empfangen soll. Üblicherweise wir sie dem Empfänger der Nachricht geschenkt. Später wird der Kopf erneut rasiert und die Nachricht wird gelesen. Ein goreanischer Arzt wird dann mit Nadeln die Nachricht entfernen.
Lock-Mädchen sind Sklavinnen, die als Köder für Kapitäne und Besitzer von Arbeitsketten dienen, welche Besatzung oder Arbeitskräfte benötigen. Die Sklavin gibt vor, den Mann zu begehren und lenkt ihn so ab, während ihr Besitzer und seine Männer den Unglücklichen überwältigen.
Eine geheime Sklavin ist eine Frau, die Sklavin ist, aber von der die meisten annehmen, sie sei frei. Ihr wahrer Status wird von ihrem Herrn verborgen. Es ist sehr schwer, die Täuschung über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, da das Mädchen im Laufe der Zeit immer mehr zur Sklavin wird. Es ist auch gefährlich, da Goreaner es schlichtweg nicht mögen, beschwindelt zu werden. Dies könnten sie an der Sklavin auslassen. In Zauberer von GOR wurde Talena zur geheimen Sklavin von Tarl Cabot. Zu dieser Zeit war Talena Ubara von Ar und Tarl erlaubte ihr, diese Position beizubehalten, bis er eines Tages kommen würde, um sie einzufordern.
Das Kessel- und Matten-Mädchen ist eine Sklavin, deren Aufgaben zwischen Haushalt und sexuellen Diensten geteilt sind. Es wird allgemein als niedere Form der Sklaverei betrachtet.
Genauso ist das Topf-Mädchen mitunter eine der niedrigsten Sklavinnen. Ihre Hauptaufgabe besteht aus kochen, putzen und anderen häuslichen Tätigkeiten. Der Begriff wird manchmal als Beleidigung gebraucht.
Staats-Sklavinnen gehören der Stadt und sie kümmern sich überwiegend um die zentralen Küchen, die Kinder, reinigen Wohnungen, waschen Wäsche und Ähnliches. Einige der Staats-Sklavinnen werden bei Staatsbanketten eingesetzt, um dort die Gäste zu bedienen und zu unterhalten. Diese Form der Sklaverei wird als besonders entwürdigend betrachtet, denn die Mädchen werden sehr oft männlichen Sklaven oder den Wachen zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund bringen Staats-Sklavinnen häufig gute Preise, wenn sie irgendwann an Privatleute verkauft werden.
Arbeitssklavinnen ist eher ein Oberbegriff und schliesst eine Vielzahl von Sklavinnen, wie zum Beispiel Topf- Kessel- und Matten-Mädchen, Wäscherinnen, Stall-Schlampen, Reinigungs- oder Mühlen-Sklavinnen und manch andere mehr ein. Solche Formen der Sklaverei dienen in einigen Fällen sogar als Strafdienst. Im Allgemeinen werden sie als niedrigste Sklavinnen betrachtet.
Ein Münzmädchen wird gemeinhin als niedrigste Form der goreanischen Strassensklaverei betrachtet. Sie wird in der Abenddämmerung mit einer Kette um den Hals auf die Strasse geschickt. An ihrer Kette befindet sich eine Glocke, um die Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Sie trägt zusätzlich eine kleine, fest verschlossene Münzschachtel. Ein Mann bezahlt ihren Preis indem er das Geld in die Schachtel legt – dann darf er mit ihr nach seinem Willen verfahren. Befriedigung ist dabei garantiert, oder der Kunde erhält von ihrem Herrn sein Geld zurück, da das Mädchen nicht an die Münzen in der Schachtel gelangen kann. Obwohl die sexuellen Fertigkeiten von Münzmädchen meist gering sind, besitzen einige durchaus beachtenswerte Fähigkeiten. Manchmal werden Sklavinnen aus Privatbesitz als Münzmädchen eingesetzt, um sie zu bestrafen.
Erd-Frauen betrachtet man auf Gor generell als natürliche Sklavinnen, da sie nunmal keinen Heimstein besitzen. Sie haben den Ruf, die niedrigsten und heissesten Sklavinnen zu sein. Von der Allgemeinheit werden sie als Barbarinnen angesehen, da sie nichts über Gor wissen und selbst in der goreanischen Sprache unterrichtet werden müssen. Es gibt extrem wenig Erden-Frauen die jemals auf Gor befreit wurden. Sowohl die Agenten der Priesterkönige wie auch der Kurii besuchen die Erde um dort Frauen zu finden, die zur Sklavin werden. Raubzüge der Kurii haben in den vergangenen Jahren eine Menge von Erden-Frauen nach Gor gebracht.


