Sklavenausrüstung Gor´s II
Die erste Fortsetzung zu meinem Artikel Goreanische Sklavenausrüstung. Diesmal geht es um die Bauchkette, das Bindeseil, Augenbinde, Leibfessel und als Highlight Branntzeichen und Branntmarken von Sklaven und Sklavinnen auf Gor.
Bauchkette
Diese Kette wird möglichst passend um die Taille einer Kajira gelegt und kann nicht zum Boden hin abgestreift werden weil Frauen anatomisch bedingt ein breiteres Becken und somit auch breitere Hüften haben. Hinter dem Rücken des Mädchens wird die Kette mit einem Vorhängeschloss verschlossen. So mancher Herr kann wenn er es denn möchte, auf der Vorderseite eine Plakette mit dem “Kef” Symbol anbringen, um das Mädchen zusätzlich als Sklavin zu kennzeichnen.
Das Bindeseil
Das ist üblicherweise ein sehr starkes, doppelt aus Leder oder faserähnlichen Bändern hergestelltes Seil welches für den einzigen Zweck entwickelt wurde, Sklaven und Gefangene festzuhalten. Ein Stück Seil ist gewöhnlich lang genug um die Taille einer Sklavin dreimal zu umschlingen. Es kann genauso gut als Gürtel für ihre Sklaventuniken benutzt werden. Das Bindeseil wird sehr häufig bei der Gefangennahme und der Fesselung von Sklavinnen gebraucht, aber es kann auch für andere Zwecke benutzt werden – zum Beispiel als Leine oder Peitsche.
Die Augenbinde
Die gewöhnliche goreanische Augenbinde besteht aus drei einzelnen Teilen. Da sind zwei runde Teile aus weichem Filz, etwa drei bis vier Zoll im Durchmesser, welche zum Abdecken der Augen dienen. Sie werden auf verschiedene Arten gebunden um die Filzstücke auf die Augen zu drücken. Das kann ein langes Tuch oder ein Schal sein welcher einige Male um den Kopf gewickelt wird. Diese Methode verhindert, dass eine Person in der Lage ist, einfach unter der Augenbinde hervorzuschaun, wie es bei vielen auf der Erde gebräuchlichen Augenbinden möglich ist. Eine Sklavenhaube jedoch, und nicht eine Augenbinde, wird wesentlich häufiger benutzt wenn Sklavinnen transportiert werden und man nicht möchte, dass die Sklavin weiß wohin es geht. Eine Sklavenhaube bietet einen größeren Schutz und eine Augenbinde kann von der Sklavin viel leichter abgestreift werden. Die Augenbinde hat ihre eigenen Vorteile. Die geringere Bedeckung des Gesichts durch eine Augenbinde erlaubt den Mund des Mädchens sichtbar und benutzbar zu machen.
Die Leibfessel
Dieser Gegenstand wird sehr oft auch als eine Art Sklavenschmuck betrachtet. Aber er kann außerdem sehr leicht dazu benutzt werden, um eine Kajira in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Leibfessel besteht aus einer etwa eineinhalb Meter langen Kette die um den Hals oder den Leib der Sklavin geschlungen werden kann. Die Methode, mit der die Kette um den Körper des Mädchens gewickelt wird, variiert je nach Vorliebe des Besitzer entsprechend. Die Kette ist zwar nicht sonderlich schwer, aber dennoch ist sie sehr zuverlässig und im Stande, als hinreichendes Sicherungsmittel zu funktionieren. Wenn die Kette als eine Art Geschmeide benutzt wird, kann sie mit Holzperlenschnüren, Halbedelsteinen, Lederstückchen, Bändern und ähnlichen Dingen verziert werden. Zu diesen Ketten gehören zwei Sätze abnehmbarer Verschlüsse, so dass die Kette auch als Sicherungsmittel verwendet werdet kann. So ein Satz enthält zwei Schnappverschlüsse und der andere Satz ist mit Schlössern versehen.
Das Brandeisen
Die meisten Sklavinnen werden gebrannt, um sie als Sklavin zu kennzeichnen. Üblicherweise befindet sich das Brandzeichen an der Außenseite des linken Oberschenkels, des rechten Oberschenkels oder links auf dem Unterleib. Ein Sklavenmädchen kann jedoch überall auf seinem Körper gebrannt werden. Eine Sklavin wird vermutlich nur einmal in ihrem Leben gebrannt. Der auf ganz Gor wohl am häufigsten verwendete Brand ist wohl das “Kef”, der erste Buchstabe des Wortes “Kajira” in kursiver Schrift. Das goreanische Wort für Brandzeichen ist übrigends “kan-lara”. Obwohl auch mechanische Geräte zum Brennen von Mädchen existieren, bevorzugen die meisten goreanischen Männer das Brennen von Hand. Handbrennen gibt einen persönlichen Brand anstatt des eintönigen Brandzeichens eines mechanischen Gerätes. Das Brennen an sich wird üblicherweise auch Experten überlasse, den Eisenmeistern. Ein Eigentümer wird eher selten seine eigenen Sklavinnen brennen. Die meisten verwenden ein Brandzeichen welches etwa 2,5 cm breit und 5 cm hoch ist. Das Eisen muss vor dem Brennen gut erhitzt werden. Soll ein zweites Mädchen mit dem gleichen Eisen gebrannt werden, wird das Eisen zunächst gereinigt und dann erneut erhitzt. Ergo ist es kein schnelles Verfahren. Eine Sklavin wird etwa für 3 Ihn gebrannt, was etwa 4 Erdensekunden entspricht. Das glühende Brandzeichen wird ihr gezeigt bevor es an ihrer Haut angelegt wird um ihr einen Eindruck über das was gleich passieren wird zu verschaffen.
Die Brennbank
Das Anlegen eines heißen Brandeisens an ein Mädchen bereitet ihr große Schmerzen und ihr Körper versucht sich entsprechend zu winden. Deshalb wird meistens eine Brennbank benutzt um das Mädchen während der Prozedur festzuhalten und um ihre Bewegungen zu unterbinden was das Gelingen eines guten Brandes erleichtert. Dabei werden die Arme des Mädchens über ihrem Kopf an der Bank festgekettet. Auch ihre Fußgelenke werden in ähnlicher Art an der Bank fixiert. Ihre Schenkel werden mit schweren Metallbändern fest umhüllt um sie unbeweglich zu halten. Diese Bänder lassen gerade so ausreichend Haut unbedeckt, so dass beide Schenkel leicht gebrannt werden können. Auf diese Weise kann ein Mädchen von einem Mann unten gehalten werden, während sie gebrannt wird. Die Bank verschafft mehr Gewissheit, dass das Mädchen sich nicht bewegen wird und so einen guten Brand womöglich ruiniert.
Der Strafbrand
Neben dem normalen Sklaven-Brannteisen gibt es auch Eisen für Bestrafungsbrände. Diese Strafbrände sind kleiner als die Sklavenbrände, haben meist gerade mal ein viertel der Größe. Solche Brände kennzeichnen jemanden als Lügner, Dieb oder Verräter. Weitere derartige Brände dürften auch für andere Vergehen existieren, jedoch werden diese in den Büchern nicht explizit genannt.
Die Betäubungsflüssigkeit
Dabei handelt es sich um dem uns bekannten Chloroform sehr ähnliche Flüssigkeit, welche dazu benutzt wird, einen Gefangenen besinnungslos zu machen. Zwingt man eine Person dazu, diese Flüssigkeit einzuatmen, wird sie von ihr sehr bald außer Gefecht gesetzt sein. Meistens wird ein Tuch damit getränkt und dann auf Mund und Nase des potentiellen Opfers gedrückt. Betäubungsflüssigkeit macht eine durchschnittliche Frau innerhalb von fünf Ihn besinnungslos. Es wird leider nicht beschrieben, ob es bei einem Mann länger dauern würde und selbst wenn, um wieviel länger. Ein weibliches Opfer wäre noch für ein bis zwei Ihn durchaus in der Lage zu kämpfen. Aber danach würde sie immer schwerfälliger werden und schließlich bewusstlos umfallen. Aus diesem Grund ist diese so schnell wirkende Substanz ein sehr effektives Werkzeug für goreanische Sklavenhändler.
Die nächste Fortsetzung ist bereits in Planung und wird sich höchstwahrscheinlich um den Hals einer Kajira drehen.

