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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik

Monoglove

Februar 20th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Beim Monoglove oder zu Deutsch Monohandschuh handelt es sich um einen langen Ledersack mit Schnürung, der Arme und Schultern der Sklavin oder des Sklaven in einer relativ bequemen Haltung auf dem Rücken fixiert. Die Arme des Bottoms sind soweit möglich ausgestreckt und parallel angeordnet. Damit der Monoglove nicht einfach so abgestriffen werden kann befinden sich meist an seinem oberen Ende zusätzliche Riemen welche so über die Schultern gelegt werden, dass sie sich überkreuzen.

Hogtie

Februar 13th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Beim Hogtie handelt es sich eher um eine einfache aber sehr effektive Form der Fesselung. Dabei werden Handgelenke und Fußgelenke mit einem Seil mehrmals umschlungen und dann miteinander verbunden. Alternativ kann man auch Fesselmanschetten aus Leder oder Latex verwenden. Der Passive liegt dabei auf dem Bauch. Deshalb sollte man bedenken, dass es stets zu Atembeschwerden kommen kann, da die Bauchlage das Atmen generell erschwert. Seinen Ursprung hat der Begriff Hogtie im Englischen und bezeichnet die Fesselung eines Nutztiers welches durch das Zusammenbinden aller Beine an der Flucht gehindert wird – und was beim Tier schon so gut funktioniert, klappt auch mit dem Bottom ;-)

Bondage - Die Kunst des erotischen Fesselns

Bondage

Februar 6th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Bondage ist die englische Bezeichnung für erotische Fesselspiele und beschreibt innerhalb der SM-Szene verschiedene Methoden jemand in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken – zu fesseln. Dazu steht vorwiegend die sexuelle Stimulation im Vordergrund. Es gibt jedoch auch Sonderformen bei denen Bondage unter Anderem aus ästhetischen Gründen angewendet wird. Dabei kommen zum Beispiel Seile, Ketten sowie Fesseln aus Leder, Latex oder Metall zum Einsatz.. Eine besonders kunstvolle Bondagevariante ist das Japanische Bondage, auch Shibari genannt, welches normalerweise aus einem Seil und ohne (bzw. mit wenigen) Knoten gemacht wird. Bondage ist als eigenständige Form des Sadomasochismus zu verstehen.

Vollständiger Machtaustaus zwischen Herrin und Sklavin

TPE

Januar 30th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

“Total Power Exchange” oder zu deutsch “Totaler Machtaustausch” ist ein Partnerschaftskonzept in der BDSM-Szene, welches Sadomasochismus beinhalten kann, bei der sich der devote Partner dem Dominanten in allen Lebensbereichen als Sklave oder Sklavin unterwirft. Der Schwerpunkt der Beziehung beruht jedoch auf Dominanz und Unterwerfung. Angestrebt wird hierbei die vollständige unterwerfung des devoten Partners (Bottom, Sub, Sklave, Sklavin) unter den dominanten Partner (Top, Herr, Herrin)

Mayday

Januar 23rd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Mayday ist das allgemein gültige Code (Safe) Word auf öffentlichen BDSM-Veranstaltungen welches zum sofortigen Abbruch der SM-Session und zur Begnadigung des Bottoms führt. Es wurde aus der See- und Luftfahrt übernommen, in der dieser Begriff international als Hilferuf bekannt ist.

Im Frühjahr 2001 schloss sich aber auch eine SM Iniative zusammen, die sich beratend und unterstützend SM Missbrauchsopferen annehmen möchte. Diese Initiative wählte ebensfalls den Namen “Mayday”.

Penisring (Cockring)

Januar 16th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Beim Penisring (gerne auch mal Cockring genannt) handelt es sich in der Tat um einen simplen Ring welcher aus Metall, Leder oder Gummi besteht. Penis und Hoden werden von ihm fest umschlossen wodurch die Errektion des Mannes wesentlich verlängert wird da das Blut im Penis nicht mehr ungehindert in den Körper zurückfließen kann. Der Penisring wird vor der Erektion angelegt und kann erst nach Erschlaffung wieder abgenommen werden. Oftmals findet man ihn aber auch als Bestandteil eines Harness für Männer.

Y-Stellung

Januar 9th, 2012 in SM-Lexikon by tarl

Eine der eher anspruchsvolleren Stellungen in der man seine Sklavin fixieren kann – für die Realisierung bedarf es schon etwas mehr Equipment als bei der X-Stellung. Dazu wird die Sub mit zusammengebundenen Armen und weit auseinander gespreizten Beinen über Kopf aufgehängt, wobei diese Y-Form entsteht und ganz besonders die Genitalien sehr gut zugänglich sind. Ganz ohne Risiken für Sub ist die Y-Stellung auch nicht gerade da besonders die Fußgelenke sehr starken Belastungen ausgesetzt sind. Für diesen Zweck gibt es sehr gute Hängefesseln für die Füße deren Zweck es ist, unter Anderem die Fußgelenke zu entlasten. Ausserdem muss zwingend auf eine stabile Spreizstange geachtet werden – schliesslich muss sie die hängende Sklavin und etwas mehr aushalten.

X-Stellung

Januar 2nd, 2012 in SM-Lexikon by tarl

In der X-Stellung wird der der Bottom mit weit gespreizten Armen und Beinen gefesselt. Wesentlich häufiger findet man in diesem Zusammenhang die aus dem Englischen stammende Bezeichnung spread-eagled. Das Andreaskreuz ist das wohl bekannteste SM-Möbelstück mit dem Sub in einer X-Stellung gefesselt werden kann. Weitere Hilfsmittel wären da Bondagerahmen und Deckenbalken – aber auch im Bett lässt sich die Sklavin prima spread-eagled fesseln…

Sonstige Knebel

Dezember 26th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Zu den sonstigen Knebeln zählen unter anderem Trichterknebel. Diese werden eingesetzt, um den Bottom zur Aufnahme von Flüssigkeiten zu zwingen. Aus dem asiatischen Bondage stammt der Zungenpranger, bei dem die Zunge des Passiven zwischen zwei dünnen Stäbchen eingeklemmt wird und dadurch nicht in den Mundraum zurückgezogen werden kann. Die Maulbirne, häufig auch als Mundpflaume bezeichnet, ist ein historisches Foltergerät in Birnenform. Zunächst wird sie in geschlossenem Zustand in den Mund eingeführt und kann dann über einen Schraubmechanismus von der Basis her im Mund aufgespreizt werden. Dies kann für den gefolterten zu einer äußerst schmerzhaften Tortur werden.

Der Schlauchknebel

Dezember 19th, 2011 in SM-Lexikon by tarl

Für einige ganz spezielle BDSM-Praktiken werden Schlauchknebel eingesetzt. Anstelle eines gänzlich den Mundraum verschließenden Knebels wie einem aufpumpbaren Ball ragt ein Schlauch in den Mundraum hinein und wird über Riemen im Nacken befestigt. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn die Atmung kontrolliert werden soll oder eben auch wenn man dem Bottom das Atmen unter Wasser über einen längeren Zeitraum ermöglichen möchte.