Sadism and Masochism
Der Begriff BDSM steht für eine Sammelbezeichnung sexueller Vorlieben und Praktiken, umgangssprachlich gerne auch als “SM” oder “Sadomaso” bezeichnet. Der Begriff setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammen, welche ich in meinem BDSM-Blog etwas näher beschreiben möchte. Im Rahmen einer kleinen Artikelserie bin ich bereits auf BDSM im Allgemeinen, Bondage and Discipline sowie auf das Begriffpaar Dominance and Submission eingegangen. Der letzte Teil handelt nun von Sadism and Masochism.
Wenn man im BDSM-Kontext nur den rein körperlichen Aspekt betrachtet, wird man feststellen, dass es teilweise mit der gezielten Zufügung von physischen Schmerzen und anderen meist sehr intensiven Sinneseindrücken verbunden ist. Die auf diese Art freigesetzten Endorphine mit all ihren Auswirkungen werden von SM-Anhängern gerne auch als Höhenflug oder den Nachwirkungen eines Orgasmus verglichen.
Der oder Die Bottom wird häufig verschiedenen Sinnesreizungen ausgesetzt. Das kann durch schlagen, kratzen, beißen oder kneifen erfolgen. Ersatzweise gibt es ja bekannterweise noch diverse weitere Spielsachen wie Peitschen, Gerten, Rohrstöcken, Klammern, Wachs oder die Violet Wand. Alles meistens zusammen mit der Fixierung des Delinquenten durch Fesseln, Ketten, Seile oder manchmal auch im Vakuumbett. Der Fantasie sind wie so oft eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Wäscheklammern, Frischhaltefolie und vieles mehr lassen sich ebenfalls zweckentfremden. Oder auch einfach mal mit eingeschaltetem Kopfkino durch den Baumarkt spazieren – wirklich sehr inspirierend
Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass es nicht allen Maso´s allein auf den Lustschmerz ankommt. Ich kenne eine Sub, die lediglich in die Maso-Rolle schlüpft um es ihrem Herrn zu ermöglichen, seine eigene sadistische Neigung auszuleben. Ausschlaggebend und für sie sexuell erregend ist es lediglich bestraft und erniedrigt zu werden.
Oftmals macht gerade der richtige Mix eine gelungene BDSM-Session aus. Auch das Vertrauen in den aktiven SM-Partner dem man sich unterwirft, spielt eine entscheidende Rolle. Und gerade was Sadismus und Masochismus anbelangt, hängt auch sehr viel von der eigenen Tagesform ab. Da sollte man keinesfalls etwas erzwingen wollen – sonst kann eine Session sehr schnell vorbei sein.
Fazit:
Hinter dem Begriff Sadismus verbirgt sich das erreichen von sexueller Erregung indem jemand anders physische Schmerzen zugefügt werden. Im Umkehrschluss gibt es auch masochistische Menschen welche sexuelle Erregung durch Empfangen von Schmerzen erreichen.


