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Dominance and Submission

Mai 19th, 2010 in BDSM by tarl
Unterwerfung der nackten Sklavin durch ihre Herrin

Die Begriffe Dominance und Submission sind im Deutschen gleichbedeutend mit Herrschaft bzw. Dominanz und Unterwerfung. Klare Worte sollte man meinen. Aber wo liegt jetzt hier die Abgrenzung zu anderen Oberbegriffen des BDSM? Es beschreibt ein unausgeglichenes Machtverhältnis zwischen zwei SM-Partnern welches bewusst und absichtlich angestrebt wird. Es bezieht sich also eher auf die psychischen Aspekte des BDSM. Eigentlich ist dies auch in vielen normalen Partnerschaften die sonst nichts mit SM am Hut haben der Fall – aber bewusst gelebt gilt es sehr wohl als Teilbereich des BDSM. Der Variantenreichtum, wie das Machtgefälle realisiert wird ist nur durch die eigene Phantasie begrenzt. Dies können beispielsweise Erziehungsspiele sein oder erotische Rollenspiele wie das sogenannte Ageplay bei dem ein inszenierter Altersunterschied als Hintergrund fungiert. Petplay ist auch eine relativ weit verbreitete Form von Dominanz und Unterwerfung – hier hat der submissive Partner in seiner Rolle als Tier sich dementsprechend zu verhalten und wird vom aktiven Partner artgerecht behandelt. Ein Klassiker ist natürlich nach wie vor Schulmädchen und Lehrer.

Aber die sicherlich mit Abstand in der Gesellschaft bekannteste und gleichzeitig klischeebehaftetste Form von Dominanz und Unterwerfung ist Herrschaft und Sklaventum. Diese Spielart findet man in unterschiedlichsten Ausprägungen. Sei es nur für die Dauer einer Session oder in den normalen Alltag integriert. Letztere Form ist auch bekannt als 24/7. Die extremste Form ist die völlige Unterwerfung des Partners auch “Total Power Exchange” genannt. Fürsorge und Hingabe sind hier die ausgleichenden Elemente zur Beherrschung die wenn man so will grundlegender Bestandteil einer stabilen Beziehung sind.

Manchmal wird die Unterwerfung der Sklavin durchaus auch nach Außen hin demonstriert. Möglichkeiten wären beispielsweise kennzeichnender Schmuck wie das Halsband, Branding, besondere Tätowierungen oder Intimschmuck. Mit Sklavenverträgen halten manche Paare dieses so geschaffene Machtverhältnis schriftlich fest. Diese symbolische Handlung soll die innige Verbundenheit der Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Dass solch ein Sklavenvertrag rechtlich nicht von Belang ist, sollte mittlerweile allen klar sein.

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