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Die Zwangsjacke

November 28th, 2010 in BDSM by tarl

Bei dieser ganz speziellen Art der Strafkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke ein (ganz als würde man eine normale Jacke verkehrtherum anziehen), wobei hier die Arme je nach Variante entweder vor dem Brustkorb oder aber hinten auf dem Rücken mit Gurten ganz stramm fixiert werden. So kann man seine Arme nicht mehr bewegen und ist ganz und gar hilflos ausgeliefert. Bei einigen Zwangsjacken, welche den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet sich ein zweiter Gurt, welcher zwischen den Beinen durch den Schritt geführt wird. Dadurch wird die Möglichkeit genommen, die Jacke über den Kopf abzustreifen und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder ohne fremde Hilfe herauszukommen sinken deutlich gegen Null.

Im 19. Jahrhundert hat Benjamin Ruth die Zwangsjacke entwickelt. Ihr ursprünglicher Zweck war die Fixierung eines Menschen zu seinem Selbstschutz. Menschen die sich selbst oder andere verletzen wollten, beziehungsweise krankheitsbedingt mussten, wurden damit gesichert. Die Modelle welche in der BDSM-Szene zur Anwendung kommen, sind vom Design her oftmals ein wenig abgeändert. Meistens handelt es sich dabei nicht um die typischen weißen Baumwollversionen, wie man sie wahrscheinlich mit Krankenhäusern assoziieren würde, sondern eher aus anderen Materialien wie Segeltuch, Leder oder Latex. Auch verfügen sie meist über mehr Schnallen und Riemen sowie einen enger genähten Halsausschnitt. Gerade Zwangsjacken aus Latex bekommt man auch mit angearbeiteter Kopfmaske. Schließlich geht es hier ja nicht um Komfort sondern um Bestrafung und dem Gefühl, dem aktiven Partner voll und ganz ausgeliefert zu sein.

Für alle Suchenden unter Euch, welche sich eine Zwangsjacke zulegen möchten, rate ich, auch mal unter dem Begriff Straitjacket auf englischen Websites zu stöbern

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