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Gor – Fetisch – BDSM – Gothic – Erotik
Clover Clamps oder Schmetterlingsklammern

SM-Toys klein und gemein: Clover Clamps

Januar 24th, 2012 in BDSM by tarl

Inspiriert durch den Artikel über Abbinden und Klammern möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, hier einen Erfahrungsbericht zu den von uns eingesetzten Klammern – den Clover Clamps zu veröffentlichen. Schon vor einigen Monaten haben wir uns zum Ausprobieren gleich zwei Paar Clover Clamps zugelegt. Unsere Wahl fiel auf ein Klammernpaar welches mit einer kleinen Kette miteinander verbunden ist. Die kleinen gemeinen Biester hatten wir seitdem schon das eine oder andere Mal mit in eine SM-Session einbezogen…

Foltern der Brustwarzen mit Klammern

Abbinden und Klammern

Januar 21st, 2012 in BDSM by tarl

Einige von Euch kennen vermutlich das schaurig prickelnde Gefühl beim Ansetzen einer Klammer mit verdammt süßen Zähnchen, andere wiederum wissen um das Leuchten in den Augen des Malträtierten, berührt man sanft die gespannte und so was von empfindlicher Haut des gefesselten Hodens. Dieser Artikel hier soll jedoch keine Anleitung zu Bondage-Techniken und Beklammerungskünsten darstellen, sondern vielmehr einige Punkte hinsichtlich Aktion und Reaktion sowie ein paar medizinische Hintergründe behandeln.

Heute gilt mein Hauptaugenmerk Brüsten, Hoden und Penis:

Sexy Sklavin betrachtet sich im Spiegel

Körper & Geist: von psychischen & pysischen SM Momenten

Januar 12th, 2012 in BDSM by tarl

Wenn ich mich im Blog so durch die Kategorie BDSM bewege wird schnell deutlich, dass sich SM äußerst selten nur auf nur einer Ebene bewegt. Meist kommen Kopf und Bauch zusammen, es verlangen Phantasiebilder und körperliche Reize gemeinsam nach Erfüllung. Egal ob BDSM oder D/s gewichtet, die größte Herausforderung liegt meist darin, “sich fallenlassen können”. Jeder von uns SMlern trägt sehr viel “Alltagsmensch” in sich und dieser lässt sich nunmal nicht einfach ausschalten.

Fakes und Abzocker – wie erkennt man die Schwarzen Schafe?

September 15th, 2011 in BDSM by tarl

Wie überall gibt es leider auch in der SM-Szene genug schwarze Schafe. Ich meine damit nicht die kommerziellen Angebote welche durchaus ihre Daseinsberechtigung haben wenn Kosten- und Leistung sich in einem gesunden Rahmen bewegen, sondern Angebote die versteckte finanzielle Interessen haben oder Anbieter die unseriös agieren. Unter “Fakes” fallen Personen die im Netz unter falschen Idenditäten auftreten. Beispielsweise Professionelle Frauen, die über versteckte 0900 Nummern Partnersuchende abzocken wollen, oder Männer die sich als Frauen ausgeben um sich an einem erotischen Mailwechsel zu erfreuen. Dabei sollte man meinen, dass erstgenannte schon längst ausgestorben sind – Pustekuchen! Beide “Fake-Gattungen” sind ziemlich einfach zu erkennen, da sie meist mit völlig übersteigerten Traumangeboten inserieren, das Bunte vom Himmel versprechen und einem realen Telefonat unter Festnetznummer aus dem Weg gehen. Und die Lösung ist ganz einfach: 0900 Nummern nicht anrufen und nur auf Anzeigen reagieren, die Menschen zeigen. Das meiste was an Traumerfüllung erinnert, ist eben nunmal Katalogware. Reale Menschen haben reale Schwächen und suchen ebensolche Menschen. Wer mit klarem Kopf Anzeigen aufmerksam liest bekommt schnell ein Gespür für die Wahrheit dahinter. Unter “unseriös” fallen bspw. Organisationen oder Einzelpersonen, die mit “psychologischer Beratung” werben und dann nennen wir es mal “Spielsituationen” anbieten. Auf den ersten Blick vielleicht reizvoll, in Wahrheit aber hochgradig gefährlich da Abhängigkeitssituationen vorprogrammiert sind. Ebenso kritisch zu betrachten: Unbekannte die unter obskuren Vorwänden Video- oder Fotomaterial von Sessions anfertigen wollen. Wer sich nicht irgendwann ohne sein Einverständnis in Sexkabinen oder auf einschlägigen Adultseiten wiederfinden möchte, lässt sich auf derartig schräge Deals nicht ein. Fotosessions mit Profi – oder Amateurfotografen sind eine tolle Sache und machen sehr viel Spaß. Ich weiss da wovon ich rede! Aber seröse Künstler werden immer einen klaren Vertrag über Verwendungszwecke, Freigaben und Rechte anbieten.

Professionelles II: Beratungs- und Hilfsangebote

April 3rd, 2011 in BDSM by Kajira

Im Rahmen von BDSM werden ganz bewusst Grenzen verschoben, starke und schwache Positionen eingenommen, wird mit Machtgefällen experimentiert. Alles wunderbar, solange einvernehmlich und ganz bewusst miteinander umgegangen wird. Aber: und da hilft auch kein Augenverschließen: es gibt sehr wohl Fälle in denen BDSM plötzlich eine Problemstellung einnehmen kann, in denen es zu Mißbrauchssituationen und realen Gewalthandlungen kommen kann, oder zumindest jede Menge Fragen über einen hereinbrechen können. Nicht öfter als in SM-freien Beziehungen, aber eben auch. Der Unterschied ist dann nur, daß es für BDSMler oftmals viel schwieriger ist, in solchen Fällen die richtigen Ansprechpartner zu finden, die unvoreingenommen zuhören und konkrete Hilfe bieten können. Aus diesem Grund wurden einige Hilfsangebote ins Leben gerufen, die jedem BDSMer in Notsituationen offen stehen:

Bereits gebunden – dem Ehepartner SM “beibringen”?

März 15th, 2011 in BDSM by Kajira

Eine wirklich berechtigte Frage und die gute Nachricht gleich zu Anfang: ja, ich bin grundsätzlich davon überzeugt, dass in Beziehungen mit einer guten gemeinsamen Ebene, das Thema SM prinzipiell möglich ist. Besonders unter Paaren mit aufgeschlossenem Sexualleben, die respekt- und liebevoll miteinander umgehen, dürfte ein mögliches SM Geständnis keinen Weltuntergang auslösen. Sicherlich darf man keine schnellen Wunder erwarten – dessen muss man sich stets bewusst sein. Es bedarf sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen um dem Anderen die Möglichkeit zu geben, sich auf das Thema erst mal einzulassen, zu hinterfragen, eigene Vorstellungen zu entwickeln und letztlich auch Ängste zu benennen. Mal eben am Mittagstisch mit der Meldung “Hey Schatz, eigentlich hätte ich Dich gerne als richtig fiese Domina” herauszuplatzen, ist Garantiert nicht der richtige Weg. Wesentlich mehr Sinn macht es da, behutsam über kleine eigene Wünsche zu berichten oder mal Ideen in den Raum zu stellen, die der Partner auch fähig ist zu erfüllen. Sexualität ist keine Pflichveranstaltung, man muß sie sich zutrauen können, eigene Phantasien entwickeln und auch ein wenig Mut an den Tag legen. All das kann ich als Partner mit SM Träumen unterstützen, indem ich nicht drängle, sondern ganz kleine Häppchen an Möglichkeiten streue. Also bitte nicht mit dem Latexcatsuit nach Hause kommen, sondern vielleicht mit Seidentüchern die Auslieferungsvariante vorschlagen. Ohne Druck und auch ohne große Erwartenshaltung. Und ganz besonders wichtig: OHNE Schuldzuweisungen und emotionale Erpressungsversuche.

Domina mit fixierter Sklavin im Pranger

Professionelles I : Studios und bezahlte Damen

März 5th, 2011 in BDSM by Kajira

Im heutigen Artikel möchte ich mal näher auf Dominastudios und bezahlte Sexdienste eingehen. Auch wenn Ihnen manchmal ein seltsamer Ruf anhaftet: Professionelle SM Spiel-Angebote bieten gute Möglichkeiten, wenn die Qualität des Dienstes und die Intention des Nutzers stimmt. Diese Grundlagen sollten aber unbedingt gegeben sein. Denn wer er ein professionelles Studio nutzt, sollte sich eben auch darüber im Klaren sein, dass es sich um eine Dienstleistung handelt. Eben um ein Geschäft, welches für beide Seiten korrekt und im besten Falle respektvoll von statten geht. Für Einsteiger bietet ein solcher Service zB. die Möglichkeit, einmal ohne Druck und Erklärungen gegenüber der (Ehe)Partnerin, reales Erleben von SM Praktiken auszuprobieren. Festzustellen, ob es sich “nur” um geile Phantasien oder doch echte Wünsche handelt die gelebt werden wollen, ist sicherlich nicht das Schlechteste. Wer sich für ein gutes Studio entscheidet, der wird dort eine aufmerksame Betreuung, ein intensives Vorgespräch mit Absprache von Tabus und Vorlieben, und eine sichere, einvernehmliche Session mit erfahrenen Damen erleben, die wissen was sie tun. Übrigens lohnt es sich sicherlich, von guten Professionellen Damen den einen oder anderen Tipp anzunehmen. Insbesondere gilt dies für bezahlte Sklavinnen. Warum sollte man als Einsteiger die Chance nicht nutzen und bei einem solchen Treffen mehr über SM Praktiken zu lernen? Spätere, evtl. private Partnerinnen werden über ein solch erworbenes “Fachwissen” durchaus dankbar sein.

Standpranger im privaten SM-Zimmer

Instrument der Bestrafung: Der Pranger

Februar 26th, 2011 in BDSM by Kajira

So ein Pranger ist schon was feines – es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen und doch haben alle eines gemeinsam: Damit lässt sich Subbie in einer möglichst devoten und unbequemen Stellung ausbruchsicher fixieren!

Prangerstrafe ist doch ein sehr wohlklingendes Wort und erwecken die Erinnerung an die im Mittelalter üblich gewesenen Prangerstrafen. Dabei wurde der Delinquent öffentlich zur Schau gestellt, angebunden an einen Pfahl, der sich Pranger oder Schandpfahl nannte. Die verurteilte Person wurde am Hals angekettet und bloßgestellt. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit den in vielen Onlineshops erhältlichen Pranger-Produkten die ebenfalls als Bestrafungsmaßnahme zum Einsatz kommen. Spontan fallen mir hier folgende Varianten ein:
Der Hals-Hand-Pranger

Bei diesem System werden wie der Name bereits vermuten lässt, Hals und Hände fixiert. Solch ein Pranger besteht meist aus zwei Holzdiehlen mit Aussparungen für Hals und Hände. Beide Teile werden auf einer Seite mit einem Scharnier und auf der anderen Seite mit einem soliden Verschluss miteinander verbunden. Wehrlos und ausgeliefert werden die Bestraften sitzend, liegend oder stehend durch massives Holz oder Stahl zur Unbeweglichkeit verdonnert. Sich selbst aus solch einem Pranger zu befreien ist defacto ein Ding der Unmöglichkeit.

Wie benimmt man sich eigentlich als Top?

Januar 31st, 2011 in BDSM by Kajira

Schreien oder wirken?

Gleiche Pflicht für alle! Was in meinem letzten Artikel über BDSM für submissive Menschen galt, ist mehr oder minder auch ohne Abstriche für dominante Zeitgenossen zu übernehmen. Außerhalb von Spielsituationen zählt der Mensch – nicht die Rolle. Es existieren im Grunde keinerlei Veranlassungen mein komplettes SM Umfeld dominieren zu wollden oder müssen und Freundlichkeit ist auch für die Damen und Herren Tops eine Zier. Aber vielleicht auch hier einige Anregungen zu dominantem Verhalten, wenn es “darauf ankommt”: Souveränität ist das Zauberwort, dass bei submissiven Spielpartnern den richtigen Schalter umlegt. Hysterie, Schrei-Arien oder übertriebene Darstellungen machen jeden Top bildlich gesprochen zum lebenden Comic. Glaubhafte Überlegenheit kommt von Innen, ist selbstverständlich und strahlt auch eine gewisse Ruhe aus. Dominanz darf humorvoll sein, Dominanz kann lächeln, sie muß nicht verkniffen sein. Dominanz beherrscht durch Klarheit und Überzeugung. Mentale Stärke und Phantasie sind ein unschlagbares Doppel. Sichere Stimme kann leise sein, denn wer schreit hat unrecht, das ist weitreichend bekannt. Und: auch der dominante Part darf sich sehr wohl auch Schwächen leisten, ebenso wie der submissive niemals seine Stärke zu verlieren braucht. Eigentlich ist das alles doch nicht so schwer oder?

knieende Kettensklavin

Kriechen oder gehen? Wie benimmt man sich eigentlich als “Sub”

Januar 12th, 2011 in BDSM by Kajira

Eine sehr berechtigte und durchaus auch interessante Frage, die nur sehr schwer zu beantworten ist. Bereits vor einigen Jahren bin ich selbst schon mal auf diese Frage gestoßen und vor kurzem musste ich mich wieder einmal daran erinnern. Wenn es zwei unterschiedliche Formen von BDSM gibt, dann gibt es wohl auch unterschiedliche Verhaltensweisen… klingt schon mal logisch. Aber wir gehen ja von einem “grundsätzlichen” Verhalten aus. Wie benimmt man sich als Sub zum Beispiel bei einem ersten Kennenlernen, außerhalb jeden Spielcharakters? Und genau diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten: man benimmt sich wie ein Mensch mit guter Kinderstube, ganz normal. Ganz besonders bei Gruppentreffen oder Stammtischen hat unterwürfiges Verhalten nichts zu suchen. Wobei es durchaus auch für die Umstehenden auch unterhaltsam sein kann. Die Frage jedoch, welche für die meisten aber von wesentlich größerem Interesse sein dürfte, ist wie man sich als Sub verhält, wenn man einer dominanten Frau oder einem dominanten Mann gegenübersteht und sich diese beziehungsweise diesen vielleicht sogar als möglichen Spielpartner vorstellen könnte… Auch hier gilt: freundliches Auftreten und vielleicht eine gewisse Zurückhaltung erfeuen mehr als unaufgefordertes “sich zu Boden werfen”. Die Regel ist eigentlich sehr einfach: solange ich mit jemandem nicht im “Spielkontext” stehe, verhalte ich mich völlig normal, bin hilfsbereit, nicht aufdringlich, unterhaltsam und aufmerksam. Speziell dominante Damen wünschen sich beim submissiven Mann eher den hingebungsvollen Galant, als den aufopfernden Kriecher.