Der Tag II
Während ich meine blonde Mähne im Bad fönte, überlegte ich die ganze Zeit, wie ich die offensichtliche Erregung von Peter bestrafen könnte. Dann jedoch durchzuckte mich eine neue Idee und ich verwarf alle Gedanken über mögliche Bestrafungen erst mal wieder. “Es bleibt doch noch so viel Zeit”, dachte ich mir mit einem diabolischen Grinsen.
Nackt wie Gott mich schuf ging ich wieder zurück ins Zimmer, wo Peter noch immer kniend auf mich wartete. Fast bewunderte ich ihn ob seiner Fähigkeit so lange und anhaltend zu knien. “Bring mir bitte meine Tasche.” Sofort stand er auf und reichte mir meine Tasche. Ich kramte ein etwas drin rum und gab ihm dann ein wohlduftendes Massageöl in die Hand. “Du darfst deine Herrin jetzt massieren und verwöhnen!” wies ich ihn an, und legte mich bäuchlings auf das Bett. Langsam ließ er etwas von dem Öl in seine Handfläche träufeln und begann mit seiner Aufgabe. Er begann bei den Zehen wo es ihm tatsächlich gelang, mich ohne kitzeln zu massieren, arbeitete sich dann über die Waden, die Oberschenkel und dem Po nach oben richtung Rücken. Dort massierte er mir sanft meine Verspannungen weg. Wirklich gekonnt, Peter war als Masseur äußerst talentiert das musste ich zugeben. Ich begann vor Wohlbehagen fast zu schnurren und war total entspannt. Bis ich seine Stimme hörte. “Herrin… wenn Sie sich umdrehen möchten, könnte ich auch Ihre Vorderseite verwöhnen!” Seine Stimme war leise und sanft, in Verbindung mit seinen zärtlichen Händen war sie vielmehr einschmeichelnd und betörend.
“Aha”, dachte ich mir “bei diesem Mann musst du aufpassen, der kann gefährlich werden.” Trotzdem drehte ich mich um, wollte seine gekonnte Massage auch vorne genießen. Diesmal begann Peter von oben. Er verrieb sich wieder etwas Öl in seiner Handfläche, massierte mir beide Arme, die Schultern, schließlich das Dekoletee. Beinahe als ob er ein Ritual vorbereiten würde, verrieb er sich wieder Massageöl in seinen Händen – mehr als nötig war, wie mir schien. Als er dann begann dieses Öl sanft in meine Brüste einzumassieren blieb nicht aus, dass sich meine Brustnippel verhärteten. Peter – der bis zu diesem Zeitpunkt wie versunken schien, reagierte sofort. Ein leises Stöhnen kam über seine Lippen, er riss sich jedoch sofort wieder zusammen und begann bei meinem Bauch weiterzumachen. Als er meine Oberschenkel massiere, forderte er mit sanftem Druck seiner Hände, dass ich die Beine spreizen solle, damit er auch die Innenseite massieren kann – ich ließ es zu. Dann hörte er auf und sah mich abwartend an. “Herrin, wünschen Sie es auch intim massiert zu werden?” fragte er mit nahezu atemloser Stimme. Ich unterdrückte ein verräterisches Grinsen und blinzelte nicht einmal, als ich leise flüsterte: “Ja, ich wünsche auch intim massiert zu werden!” Ich war gespannt, was Peter unter einer intimen Massage verstand und ich sollte es recht schnell merken. Sanft verteilte er Öl über meine Scham und massierte es auf dem Venushügel in die glattrasierte Haut ein. Immer wieder fuhr er auch über meine Schamlippen, und ich merkte wie meine Erregung langsam stieg und ich es nun beinahe nicht mehr erwarten konnte, bis seine Finger endlich meine Schamlippen teilen würden. Schließlich tauchten seine Finger tiefer. Peter setzte mir mit dem sanften kreisen seine Finger arg zu, tauchte mit ihnen in mich ein. Mich in Selbstbeherrschung zu üben war höllisch schwer und ich unterdrückte ein Stöhnen. Peter war nicht dumm und so bemerkte er – jedoch ohne jede Anzüglichkeit – “Es freut mich, dass Sie mit meiner Massage zufrieden sind”. Au ja, das war ich allerdings. Bevor er mich jedoch so weit hatte, dass ich zum Orgasmus kam, setzte ich mich ruckartig auf, hielt seine Hand fest und meinte: “Ich glaube nicht, dass ich noch mehr Öl hier benötige.” Er wagte es nicht, mir ins Gesicht zu schauen, als er mit diebischer Freude meinte: “Nein Herrin, dort sorgen Sie schon selbst für die entsprechende Feuchtigkeit!”
Sekundenlang blieb mir die Spucke weg. Das war eine ziemlich freche Bemerkung. Innerlich amüsierte ich mich, ich mochte keine winselnden Kreaturen und fand seine Antwort ziemlich schlagfertig. Trotzdem wollte ich ihm das auch nicht so einfach durchgehen lassen. Viel zu groß war auch schon meine Sehnsucht danach, seinen schönen Körper zu berühren, zu quälen und zu liebkosen. “Das war jetzt eine Spur zuviel Frechheit” fauchte ich und registrierte zufrieden, wie sein Kopf verblüfft hoch ruckte. Er versuchte zurück zu weichen, als ich mich ruckartig aufstellte, meine Hand in seine Haare verkrallte, ihn zwang seinen Kopf zurückzulegen und ihm – mit dem Gesicht ganz nah an seinem Gesicht – in die Augen schaute. Mein Blick bohrte sich in den seinen, als ich ihm sagte: “Du scheinst es zu brauchen immer sofort bestraft zu werden, sonst wirst du offensichtlich zu übermütig.” Seine blauen Augen sahen mich fassungslos an, ob der schnellen Wandlung meiner Laune. “Herrin…” winselte er, aber ich unterbrach ihn wütend. “Kein Wort mehr von dir, ich glaube für den Moment hast du genug gesagt – zuviel um genau zu sein.”
Ich stieß ihn von mir weg und stand auf, sah grimmig auf ihn hinab. Demütig hatte er seinen Kopf gesenkt. “Ich möchte, dass du dich vors Bett kniest, deinen Oberkörper dann aufs Bett und die Hände seitlich neben deinen Körper legst!” Fast mit einer Art Resignation befolgte er meinen Befehl. Was für ein Anblick. Ich liebe knackige Männerärsche die sich mir entgegenstrecken. Beinahe mit einem Gefühl der Ehrfurcht strich ich ihm zärtlich und sanft über den Po. Lies meine Finger durch seine Pobacke gleiten, was ihm ein leises Stöhnen entlockte. Ich versuchte zu interpretieren ob das ein Luststöhnen oder ein Angststöhnen sei, konnte es jedoch nicht ganz deuten. Ich steckte meinen Finger in den Mund, befeuchtete ihn und lies ihn dann ein ganz klein wenig in den Anus von Peter gleiten… wieder stöhnte dieser, ich vermeinte diesmal Lust herauszuhören. Aus meiner Tasche holte ich die schwere Peitsche. Diese Peitsche ist aus edlem, weichen Leder, breite Streifen und vor allem viele Streifen. So klatscht sie schwer und prall auf die Haut auf. Wie alle meine Peitschen ist sie handgefertigt und nicht irgendwo im Sexshop gekauft. Diese Peitsche ist gut dazu geeignet um einen Hintern aufzuwärmen. Ich stand eine Weile hinter Peter und genoss nur seinen Anblick. Er hingegen wurde immer nervöser und unruhiger – auch dies genoss ich. Sanft ließ ich die Peitsche über seinen Po gleiten, was ein erschrockenes Zusammenzucken bei ihm auslöste und mich wiederum zum lachen brachte. Ja so mochte ich meinen Sklaven… mit aufgepeitschten Nerven, gespannt was und wie es kommt, alle Sinne voll auf mich konzentriert. Ich spürte wie er kam, wie “er” langsam in mir hochstieg.
Wie soll ich “ihn” bezeichnen? Der Sadismus? Ich fühlte wie langsam und unaufhaltsam die Lust in mir aufstieg diesen Mann zu schlagen, ihm weh zu tun, ihn Leiden zu lassen und dabei Lust zu schenken. Also ob Peter spüren würde was gerade in mir vorgeht, kam ein klägliches “Herrin…”, in diesem Moment aber klatschte der erste Peitschenschlag auf seinen emporgereckten Hintern. Nicht fest, nicht hart – aber plötzlich genug, um ihn kurz vor Schreck aufschreien zu lassen. Das war wie ein Signal für mich. Ein Schlag um den anderen traf seinen Po – langsam, gleichmäßig. Erst leicht und dann immer mehr in der Intensität steigend. Durch mein langsames Vorgehen konnte es Peter lange aushalten. Eine Weile war’s wohl nur mäßig und an seinen Körperreaktionen sah ich genau, wann es begann richtig unangenehm zu werden. Das war der Punkt wo ich nicht mehr steigerte, jedoch in dieser Härte weiterpeitschte. Sein Po leuchtete mir mittlerweile in einem wunderschönen Rot entgegen, Peter begann sich unruhig zu bewegen. Man sah es – er wollte so gerne ausweichen und wusste doch, er durfte es nicht, sein Körper begann zu zucken, die ersten Schmerzstöhner flatterten von seinen Lippen. Ich spürte die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen. Der geschundene Körper vor mir, sein schmerzliches Stöhnen erregte mich. Langsam wurde sein Stöhnen lauter. Ich hatte Peter kein Saveword gegeben und er hatte keines verlangt. So lag alles was er ertragen musste voll in meinen Händen. Peter wusste nicht, wie hart ich ihn noch züchtigen würde, er wusste aber auch nicht wie aufmerksam ich auf seine Reaktionen achtete, wie gut ich eigentlich auf ihn aufpasste. Wieder durchlief ein Zucken seinen Körper und meine Erregung stieg. Als ich dachte: “Jetzt hält er es nicht mehr lange aus”, hörte ich aprupt auf. Wie benommen blieb Peter liegen. “Steh auf!”, befahl ich ihm.

