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Gor, Fantasy, Gothic, Erotik und Fetisch

Bondage

August 27th, 2010 in BDSM by tarl

Japanisches Bondage oder Shibari

Das Japanische Bondage ist, wie der Name schon sagt, eine aus Japan stammende Kunst der Fesselung. Ziel ist es bei dieser Bondageform, eine möglichst ästhetische und harmonische Einheit aus Körper und Fesselmaterial zu bilden. Um dies zu erreichen, müssen sich allerdings die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.

Ursprünglich wird diese Variante des Bondage mit Seilen, welche meist aus Hanf oder Jute hergestellt wurden, ausgeführt. Besonders wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten dabei weitestgehend vermieden werden und Seile, welche parallel zueinander verlaufen sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.

Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers natürlich auch so einige Standard Fesselungen. Der “rope dress” zählt vermutlich mit zu den am häufigsten vorzufindenden Fesselungen. Hierbei werden die Seile in einer weitestgehend festgelegten Art um den Torso des Bottom gelegt, sodass sich dadurch ein Muster auf der Haut abzeichnet, welches noch eine ganze Weile sichtbar bleibt nachdem die Fesselung gelöst wurde. Mir sind bisher zwei Varianten des rope dresses bekannt: box und diamond.

Das Korsett in allen Varianten

August 23rd, 2010 in Fetisch by tarl

Korsetts werden heutzutage nicht nur aus den verschiedensten Materialien und Werkstoffen hergestellt sondern auch in den unterschiedlichsten Formen.
Reiterkorsett

Die kleinsten Korsetts sind in einem Miedergürtel ähnlicher Form welche oftmals auch Reiterkorsett genannt werden. Sie liegen lediglich auf den Weichteilen der Taille und berühren die Rippen höchstens minimal wenn überhaupt. Dadurch lassen sie sich extrem einschnüren ohne dass die Trägerin den Komfort an freier Atmung einbüßt.
Taillenkorsett

Nur wenig höher ist das Taillenkorsett. Es sitzt auf dem oberen Rand der Beckenkammer und liegt auf den unteren Rippen auf. Je nach Variante lässt sich bei dieser Korsettform die Taille mehr oder weniger stark herausformen. Bei vielen Herrenkorsetts findet sich die Form des Taillenkorsetts wieder.
Unterbrustkorsett

Noch etwas höher reicht das Unterbrustkorsett. Bei dieser Korsettvariante gibt es meist Aussparungen für die Brust der Trägerin und dementsprechend liegt es direkt unter der Brust an. Einige Formen sind aber auch einfach gerade geschnitten. Nach unten gibt es Unterbrustkorsetts in verschiedenen längen. Daher liegen sie mehr oder weiniger weit auf dem Beckenkamm auf.

Petplay: Ponyhaltung

August 20th, 2010 in BDSM by tarl

Der Begriff Ponyplay setzt sich aus den Worten Pony und Play (dt. Spiel) zusammen und beschreibt so das Spielen von Pony- oder Pferderollen. Eine form des Petplay. Im SM-Kontext dreht es sich bei dieser Spielart ebenfalls um Dominanz und Unterwerfung. Nicht zuletzt ist eine solche oder ähnliche Unterwerfung auch aus der Tierhaltung bekannt. Und tatsächlich findet sich auch hier der Ursprung vieler SM-Utensilien wie Kopfgeschirr, Harness, Halsband oder Peitsche wieder. Alles bereits aus dem Reitsport und der Pferdehaltung bekannt.

Beim Ponyplay schlüpft der devote Partner in die Rolle des Ponys und stellt sich als Zieh- oder Reitpferd zur Verfügung. Häufig sieht man das Pony mit Kopfgeschirr und Harness vor ein Sulky oder eine Kutsche gespannt. Sättel werden auch gerne mit den menschlichen Ponys eingesetzt um vom dominanten oder aktiven Partner geritten zu werden – gewöhnlich wird dann auf ein Harness verzichtet. Besonders schön anzuschauen finde ich die gern gesehenen Ponyboots. Diese besonderen Stiefel sind sehr hochhackig und die Standfläche ist der eines Hufes nachempfunden der je nach Ausführung auch beschlagen sein kann.

Neben dem Klappern der Hufe und den üblichen Geräuschen welche ein Geschirr erzeugen kann, werden sehr häufig auch tierische Laute in das Spiel mit eingebunden. Es gibt auch Petplayer, welche sich in Foren versammeln und gemeinsam richtige Pferdeställe anmieten um Petplay möglichst nah an der Realität ausleben zu können und sich besser in die Rolle des Tieres einzufügen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas näher auf die Ausstattung eines echten Ponygirls eingehen

Total Power Exchange (TPE)

August 17th, 2010 in BDSM by tarl

Bei Total Power Exchange, meist kurz nur TPE genannt, handelt es sich um das wohl weitreichendste BDSM-Rollenspielkonzept überhaupt. Streng genau betrachtet handelt es sich bei TPE im Grunde nicht wirklich um ein Rollenspiel im eigentlichen Sinne. Denn letzteres würde ja auch irgendwann wieder enden. Wesentlich besser lässt sich Total Power Exchange als dauherhaftes Partnerschafts- und Lebenskonzept umschreiben, in das sich zwei Partner mit diesen Neigungen dauerhaft einfügen.

Bei Paaren, welche diesen absoluten Machtaustausch leben, unterwirft sich der eine Partner dem Anderen vollständig und in allen Lebensbereichen. Sadomasochismus kann dabei ein Teil der eher sexuellen Handlungen des Paares sein – muss es aber nicht. Hauptsächlich liegt der Schwerpunkt in TPE-Beziehungen auf dem Prinzip von Dominanz und Unterwerfung. Der devote Partner unterwirft sich dem dominanten permanent und in allen Bereichen, ohne zeitliche Abgrenzung. Beide Partner sind sich des so entstehenden Machtgefälles zumindest geistig völlig bewusst. Theoretisch kann der Top sozusagen auch über die Finanzen, den Beruf, die Freunde und die familiären Beziehungen des Bottom bestimmen. Von Paar zu Paar variiert die Ausprägung der ausgeübten Macht aber sehr stark, gewöhnlicherweise bedingt durch die individuellen Lebensumstände eines jeden Paares, welche eine komplette Machtübergabe in der Praxis nur schwer bis gar nicht möglich machen.

Goreanische Gesetze Part3

August 14th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

So langsam wird es auch mal wieder Zeit, das goreanische Regelwerk des gesellschaftlichen Lebens wieder um einige Einträge zu erweitern. Teil zwei ist ja nun auch schon wieder ein paar Tage alt.

21. Es ist legal möglich, die eigene Kaste zu wechseln. Obwohl aber die meisten Goreaner dies nicht freiwillig tun würden, da sie stolz auf ihre Kaste sind, egal von welch niedrigem Stand sie auch sein mag. Im Falle einer freien Gefährtenschaft kann die Frau die Kaste des Mannes übernehmen, allerdings umgekehrt ist das nicht möglich. Um auf andere Art die Kaste zu wechseln, muss der Hohe Rat der jeweiligen Stadt dem Wechsel zustimmen. Die Zustimmung ist auch von den Qualifikationen für die neue Kaste und der Bereitschaft dieser, das neue Mitglied zu akzeptieren abhängig.

22. Frauen aus der Heiler Kaste dürfen sich nicht in vollem Umfang ihren ärztlichen Tätigkeiten zuwenden, bevor sie nicht zwei Kinder geboren haben. In vielen Städten werden den Frauen der Heiler Kaste im Alter von fünfzehn Jahren zwei Armbänder um das linke Handgelenk gelegt. Für jedes von ihnen geborene Kind wird eines davon wieder abgenommen. Sobald beide Armbänder entfernt sind, darf sie auch in vollem Umfang medizinische Tätigkeiten ausüben.

Christopher Street Day 2010 in Nürnberg

Christopher Street Day 2010 in Nürnberg

August 10th, 2010 in SM-Szene by tarl

Vergangenen Samstag war der Christopher Street Day hier in Nürnberg. Da war ich gleich aus zwei Gründen dabei. Zum einen, weil ich schon immer mal den CSD live erleben wollte. Zum anderen hatte Lor von knotenpunkt.de mich gebeten, für seinen Stand als Fotograf und Helfer beim Aufbau tätig zu sein. Das war er mal wieder, der Zwiespalt. Einerseits möglichst viel mitbekommen, andererseits aber auch immer am Stand präsent zu sein. Lor hat mit seinem mobilen Bondagerahmen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Am Umzug selbst habe ich nicht teilgenommen um in meine Rolle als Fotograf zu schlüpfen. Dafür habe ich den Umzug eben mehrfach gekreuzt. Immerhin hatten wir schönes Wetter, was man in letzter Zeit sonst nicht behaupten konnte. Hier mal eine kleine Abfolge eines interessanten, aber auch anstrengenden Tages:

10:00 Uhr: Treffen mit Lor vorm Pranger, einem Lokal in der Ottostraße um erst später benötigtes Equipment dort einzulagern (war zu früh dran, aber die Polizei half mittels Personenkontrolle dass die Zeit schneller verging)

11:00 Uhr: Weiterfahrt zum Berliner Platz – Montage des Bondagerahmens, schnelles Frühstück aus Kaffee und Kippen, Präparieren der Zugtiere, allgemeine Vorbereitung für den Umzug, Aufstellung für den Umzug

13:30 Uhr: Beginn des Umzugs über die Äußere Bayreuther Straße richtung Innenstadt. Für mich als Knipser alles andere als ein gemütlicher Marsch – mehrmals den Zug überholen und dabei noch möglichst gute Standpunkte finden von denen ich meine Aufnahmen machte

15:30 Uhr: Der Stand (= Bondagerahmen) am Jakobsplatz wurde eröffnet und Lor´s erste Opfer trafen ein. Bis 22:00 Uhr war ich primär mit Fotografieren am Stand beschäftigt.

Gor - Die Gegenerde

Die Chroniken von Gor 4 – Die Nomaden

Juli 17th, 2010 in Gor Zyklus by tarl

Heute möchte ich Euch den ebenfalls bereits vor einiger Zeit neu erschienen Band 4 aus der Romanserie von John Norman “Die Chroniken von Gor” etwas näher bringen. Nachdem unser Protagonist, Tarl Cabot im letzten Teil den Priesterkönigen einen wenn man so will “Besuch abstattete” setzt sich nun in dieser Ausgabe die Geschichte fort.

Die Priesterkönige betrauen Tarl Cabot mit einem gefährlichen Auftrag: Er soll das letzte Ei ihres Volkes, Garant für den Fortbestand ihrer Herrschaft, von den grausamen und wilden Nomaden des Tuchuk-Stammes zurückholen.

Doch die listigen und kampfhungrigen Tuchuks haben ihre eigenen Pläne und als auch noch eine zweite, verborgene Macht nach dem letzten Ei der Priesterkönige greift, wird das Schicksal von Tarl Cabot untrennbar mit dem der Nomaden von Gor verbunden.

Goreanische Gesetze Part2

Juli 13th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Wurde ja auch Zeit, die Artikelserie fortzusetzen! Heute möchte ich Euch mit Artikel 11 bis 20 aus der goreanischen Gesetzessammlung das Leben auf Gor wieder etwas näher bringen.

11. Sobald die geistige Volljährigkeit erreicht wurde, muss eine Einbürgerungszeremonie vollzogen werden. Die Details der Zeremonie können von Stadt zu Stadt variieren. In einigen Städten beispielsweise, kann es erforderlich sein, dass andere, nicht blutsverwandte Bürger als Fürsprecher auftreten müssen. In anderen Städten wiederum kann es sein, dass eine Art Bürgerkommitee anhand einer Prüfung feststellt, ob der Kanditat sich als würdig erweist, Bürger dieser Stadt zu werden. Der Abzulegende Treueschwur beinhaltet unter anderem das Küssen des Heimsteins, das Schwören verschiedener Eide und manchmal auch das Teilen von Brot, Feuer und Salz. Dem neuen Bürger werden dann ein Lorbeerkranz und der Umhang der Bürgerschaft verliehen.

12. Die nicht teilnahme an einer Einbürgerungszeremonie innerhalb eines Jahres nach Erreichen der geistigen Volljährigkeit wird mit dem Außstoßen aus der Stadt bestraft. Dies wiederum gilt jedoch nur für Menschen die innerhalb der Stadt oder als Kinder von Bürgern dieser Stadt geboren wurden.

13. In den Büchern tauchen vereinzelt vage Hinweise auf die geistige Volljährigkeit auf. Jedoch ein genaues Alter wurde bisher nie genannt. Aus dem Kontext lässt sich jedoch schließen dass es mit relativer Sicherheit bei 15 Jahren liegt.

Goreanische Gesetze Part1

Juli 1st, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Die folgenden Gesetze und legalen Prinzipien sind in den goreanischen Städten allgemein verbreitet. Es ist zwar keine erschöpfende Liste sondern vielmehr lediglich eine Sammlung einiger wichtiger Richtlinien, die in den Büchern beschrieben werden. Dabei sollte man zudem beachten, dass nicht jedes Gesetz auch in jeder Stadt gelten muss. Auch besteht die Möglichkeit, dass manche Stadt andere Gesetze hat, die in meinem Blog nicht aufgeführt sind.

Aufgrund der Fülle an Material welches sich im Laufe der Zeit bei mir angesammelt hat, habe ich beschlossen, eine mehrteilige Artikelserie daraus zu machen um Euch die Regeln des goreanischen Lebens häppchenweise zu servieren ;-)

1. Es wird auf Gor gesagt, dass das Gesetz einer Stadt nicht weiter reicht als ihre Mauern.
Dies ist das grundlegendste Prinzip der goreanischen Gesetze, obwohl es mehr allgemeine Gültigkeit besitzt, als irgendwo niedergeschrieben zu stehen. Wenn man vor die Stadttore einer Stadt tritt, verlieren die Stadtgesetze in den meisten Fällen ihre Kraft und Schutzfunktion. Aber es gibt auch Ausnahmen zu dieser Regel. Einerseits beanspruchen viele Städte Souveränität über das umliegende Land. Die Stadt könnte versuchen, sich Einfluss auf das Umland zu erzwingen. Patroullien mit Tarns, Tharlarions oder mit Infanterie bewachen oft die verletzlichen Grenzen des beanspruchten Gebietes und befragen, stoppen oder töten Nicht-Bürger, die versuchen, in das Gebiet einzudringen. Allerdings entspricht die Effektivität dieses Versuches der Stärke der entsprechenden Stadt. Zweitens gibt es bestimmte Örtlichkeiten außerhalb der Stadt, über die diese völlig legal Kontrolle ausübt, so zum Beispiel beflaggte Festungen. Eine solche Festung ist ein Handelsposten der einer bestimmten Stadt gehört und in dem ihre Gesetze gelten. Drittens gibt es da auch noch das Handelsgesetz, welches sich über einfache Gesetze, die viele Städte auf Gor binden, hinwegsetzt. Das Handelsgesetz erstreckt sich über alle Stadtmauern hinweg und schützt den Handel.

Bestrafung auf Gor

Juni 28th, 2010 in Gor - Die Gegenerde by tarl

Was folgt nach einer Gerichtsverhandlung? Logisch, entweder Schuldspruch oder Freispruch. Im Falle eines Schuldspruches folgt unmittelbar darauf die Vollstreckung des Urteils und damit wäre ich nun beim fünften Teil in der Artikelserie über goreanische Rechtsprechung angekommen
Bestrafung auf Gor

Die Bestrafung auf Gor kann sehr hart sein. Schwere Strafen sind für eine breite Vielzahl an Vergehen üblich und einige der Vergehen sind nicht in der Art, dass viele auf der Erde sie für schwerwiegend halten würden. Verstümmelung, Versklavung und Verstoßung sind weit verbreitete Strafen. Bei besonders abscheulichen Verbrechen kann Folter dem Tod vorausgehen. Es gibt aber auch mildere Strafen, wie zum Beispiel Bußgelder. Das Pfählen ist für beide, freie Männer und Frauen, üblich. Männer werden dazu gefesselt, Frauen einfach auf den Speer gesetzt. Es ist nicht nötig sie zu fesseln, weil sie weder den Speer erreichen können, noch die Hebelkraft aufbringen um sich von ihm zu befreien. Solch ein Schicksal bedeutet einen langsamen Tod, der den Leuten Zeit gibt, ihre Taten zu überdenken und zu bereuen. Sklaven werden allerdings wiederum nicht gepfählt. Sie werden eher einem Sleen als Nahrung vorgeworfen. Es gibt aber auch Verbrechen, wo das Pfählen von Sklaven vorkommt.

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